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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.12.2019

Super!

Wolfsfeuer
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Alexandra ist eine ehemalige Jägersucherin, welche nun selbstständig Jagd auf Gestaltwandler macht.

Mir hat das Buch von Anfang an sehr gut gefallen, man merkt von Beginn an welche Spannung zwischen Alex ...

Alexandra ist eine ehemalige Jägersucherin, welche nun selbstständig Jagd auf Gestaltwandler macht.

Mir hat das Buch von Anfang an sehr gut gefallen, man merkt von Beginn an welche Spannung zwischen Alex und Julian herrscht. Irgendwo können die beiden sich nicht ausstehen, aber irgendwo werden sie auch magisch voneinander angezogen und sie können die Finger nicht voneinander lassen. Beide versuchen sie sich gegen Ihre leidenschaftlichen Gefühle für den anderen zu wehren.

Alex fühlt sich einerseits nicht wohl damit nun ein Wolf zu sein, allerdings genießt sie es auch und lernt es zu schätzen, ein Geschöpf der Nacht zu sein. Sie ist bodenständig und selbstsicher und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie ist die Einzige aus dem Rudel, die sich Julians Befehlen, denen des Alphas widersetzt. Wir erfahren auch einiges aus ihrer Kindheit.

Nachdem im Nachbarsdorf immer wieder Inuits von einem Wolf getötet werden, muss Julian dem auf den Grund gehen. Natürlich ist Alex bei der Lösung des Problems mit von der Partie und gerät selbst ins Feuergefecht, denn sie ist es, die beseitigt werden soll. Immerhin war sie es die Alana, die ehemalige Frau Julians getötet hat.
Aber dort steckt noch viel mehr dahinter.

Auch Edward sehen wir kurz wieder, er spielt in diesem Band der Reihe allerdings keine große Rolle.

Und was man nicht vergessen darf: Julian ist ein Wolf der über Magie verfügt und diese auch anwenden kann. Er ist somit kein ganz normaler Werwolf und das wird dem Leser auch mit seinen Handlungen übermittelt. Auch am Ende des Buches wird wieder aufgezeigt, zu welchen Wundern seine Magie ihm verhelfen kann.

Veröffentlicht am 10.04.2021

Wieder absolut fantastisch!

Bernsteinsommer
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Ich habe mich schon lange auf dieses neue Buch von Anne Barns gefreut. Und das auch zu Recht, denn "Bernsteinsommer" hat mich nicht enttäuscht. Ich habe das Buch in 2 Tagen geradezu verschlungen.

Auch, ...

Ich habe mich schon lange auf dieses neue Buch von Anne Barns gefreut. Und das auch zu Recht, denn "Bernsteinsommer" hat mich nicht enttäuscht. Ich habe das Buch in 2 Tagen geradezu verschlungen.

Auch, wenn das Cover nun von der ursprünglichen Gestaltung abweicht und auch nicht ganz zum neuen Kleid der Reihe passt, gefällt mir das Cover ausgesprochen gut. Es vermittelt grob zusammengefasst den Inhalt und die Themen um die es geht. Das Meer und alte Bilder von Familienangehörigen die Rätsel aufwerfen.

Unsere Protagonistin ist genau so neugierig wie ich selbst es auch wäre. Alte Bilder und Familiengeschichten ziehen mich auch richtig an, erst recht, wenn sie noch nicht zu alt sind und zeitlich irgendwie noch greifbar sind.

Christina, unsere Protagonistin, hat mir wirklich gut gefallen. Sie wirkt sehr authentisch und natürlich. Sie hat ein eigenes Café und hat sich darum zu kümmern, weiterhin kümmert sie sich um ihren Vater und dann gibt es da noch die Scheidung vom Noch-Ehemann sowie einen alten Verehrer, die das Leben von Christina ganz turbulent machen. Christina wirkt geradezu wie eine Powerfrau, ich bin beeindruckt wie sie das alles schafft. Aber auch ihre polnische Freundin hat einen großen Anteil daran. Die Szenen mit ihr fand ich immer sehr erheiternd. Auch Christinas neue Liebe hat mir sehr gefallen.

Schön fand ich auch, dass wir Charaktere aus vorherigen Büchern wiedertreffen. Das ist wie die Zusammenkunft einer großen Familie.
Das Buch war spannend geschrieben, es liest sich super flüssig und ließ mich von einer Auszeit am Meer träumen.

Das Backen kommt auch hier nicht zu kurz, da würde schon irgendwas fehlen, wenn keiner von Anne Barns Charakteren eine Affinität zum Backen hat.

Mit dem Ende war ich nicht hundertprozentig zufrieden, ich hätte mir noch etwas zum Café gewünscht, da es auch einen Großteil von Christinas Gedanken während der Geschichte eingenommen hat.

Insgesamt aber ein wundervoller Roman, den ich jedem nur empfehlen kann!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2021

Toller Reihenauftakt!

Fall of Legend
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Ich war schon sehr gespannt auf das neue Buch und die neue Reihe auf dem deutschen Buchmarkt von Meghan March. Bisher konnte mich die Autorin immer sehr gut unterhalten.

Das Cover gefällt mir mit dem ...

Ich war schon sehr gespannt auf das neue Buch und die neue Reihe auf dem deutschen Buchmarkt von Meghan March. Bisher konnte mich die Autorin immer sehr gut unterhalten.

Das Cover gefällt mir mit dem dunklen blau und dem bisschen Gold sehr gut. Toll finde ich, dass alle drei Bände der Trilogie nebeneinander ein Gesamtbild ergeben werden.

Der Schreibstil ist sehr flüssig. Man fliegt geradezu durch das Buch. Dazu trägt aber auch die jeweilige Kapitellänge bei. Die ist im Großen und Ganzen eher recht kurz, allerdings ist das in diesem Fall sehr gut. Denn dadurch erleben wir einige Situationen aus der Sicht von Scarlett und von Legend und können so beide Denkweisen und Gefühle nachvollziehen.

Scarlett und Legend haben mir beide als Protagonisten sehr gut gefallen. Scarlett wirkt sehr natürlich, selbstständig und selbstbewusst und gar nicht so wie andere Frauen ihres Standes die eine gewisse Rolle spielen.

Legend würde ich als gebrandmarkt bezeichnen. Er hat dem Tod schon mehrmals ins Gesicht geblickt, ist aber sehr ehrgeizig und tut alles um seine liebgewonnenen Freunde, die zu seiner Familie geworden ist, zu beschützen.
Scarlett und Legend kommen somit aus zwei komplett unterschiedlichen Welten. Ich fand es spannend und interessant zu sehen wie die beiden sich immer mehr annähern.

Das Buch hat eine Reihe von Nebencharakteren, die mehr oder weniger sympathisch in Erscheinung treten. Besonders negativ fällt Chadwick auf. Er ist der (Ex-)freund von Scarlett. Ich denke, wir werden im zweiten Band noch von ihm Lesen und es werden keine erfreulichen Zeilen für uns sein.

Die gesamte Hauptgeschichte wird im ersten Band aufgebaut und macht neugierig auf die weiteren Bände. Die Sache mit Chadwick ist die eine Sache, eine andere die Trolle, welche Scarlett im Netz belästigen. Auf der Seite von Legend kann man gespannt sein, ob er sich auf einen weiteren Kampf einlassen wird, ebenso was es genau mit Moses auf sich hat, vor dem er sich anscheinend etwas versteckt.

Die bisherige Handlung ist absolut spannend gestaltet, bereits im 1. Kapitel sind wir dabei wie Scarlett eingerollt und entführt in einem Teppich das Bewusstsein wiedererlangt. Bei Meghan March nicht fehlen, sind erotische Szenen, die wir hier in ausreichender Fülle bekommen. Und wie nicht zu erwarten, endet der erste Band mit einem Cliffhanger, der ein Glück aber nicht so schlimm ist, wie ich zunächst erwartet habe.

„Fall of Legend“ ist ein superspannender, geheimnisvoller, sexy und schnell zu lesender Auftakt der Reihe um Scarlett und Legend. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil!

  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.01.2021

Toller 2. Teil!

The Secret Book Club – Die Liebesroman-Mission
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Im 2. Band der Reihe "The Secret Book Club" geht es um Liv, Theas Schwester und Braden Mack, der nur Mack genannt wird und den wir in Band 1 als Gründer des Secret Book Clubs kennengelernt haben.

Schon ...

Im 2. Band der Reihe "The Secret Book Club" geht es um Liv, Theas Schwester und Braden Mack, der nur Mack genannt wird und den wir in Band 1 als Gründer des Secret Book Clubs kennengelernt haben.

Schon im ersten Band als sich die beiden das erste Mal begegnen war mir klar: Mit den beiden, das wird nicht einfach. Warum?

Mack ist ein Liebhaber des Liebesromanes, der sich als Mann in der Rolle sieht einer Frau jeden Wunsch von den Lippen abzulesen und sie zu beschützen. Liv dagegen ist impulsiv und steht für sich selbst ein. Sie ist keine Frau, welche andere die Arbeit für sich machen lässt. Insgeamt hat sie eine sehr schlechte Einstellung gegenüber Männern und kann auch den Liebesromanen nicht viel abgewinnen, die Mack so gerne hat.

Das Buch hat nicht nur die Liebesgeschichte der beiden zum Thema, sondern auch ein gesellschaftspolisches. Es geht um sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. Mack und Liv kämofen dafür, dass Royce das Handwerk gelegt wird. Das ist nicht so ganz einfach, denn vor allem Liv fällt es zunächst schwer sich in die Opferrolle zu versetzen. Während dieses gemeinsamen Kampfes lernen Liv und Mack sich besser kennen und verlieben sich ineinander.

Mack fand ich echt toll. Er ist ein sehr gefühlvoller Mann, auch wenn er nach außen selbstbewusst wirkt, beschäftigt ihn doch schon lange ein Thema. Er ist ein Mann der auch Tränen vor anderen zulässt. Das hat mir gefallen, da es hin und wieder doch als unmännlich betitelt wird als Mann die Tränen fließen zu lassen.

Lyssa Kay Adams hat auch Humor in die Geschichte gepackt. Vlad, der eigentlich nur als "der Russe" betitelt wird hat leider die undankbare Rolle bekommen, den Leser mit witzigen Geschehnissen das Leseerlebnis zu versüßen. Eigentlich sind einige Szenen nicht wirklich zum lachen, aber die Autorin hat das so gut verpackt, dass man innerlich doch immer auflachen musste. Vlad ist nicht der einzige der uns zum schmunzeln bringt, aber er ist die Personifizierung des Humors in der Geschichte.


Schade fand ich, dass die aktuelle Lektüre des Secret Book Clubs hier so kurz gekommen ist. Auch nicht so zufrieden war ich mit dem Epilog. Das wirkte auf mich doch etwas nach "ich muss das noch irgendwo unterbringen damit die Liebesgeschichte auch wirklich rund ist".

Insgesamt war es aber ein toller und unterhaltsamer Liebesroman der sich seine 4,5 Sterne wirklich verdient hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.01.2021

Einfach nur toll!

The Secret Book Club – Ein fast perfekter Liebesroman
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Ich muss sagen, die Erwartungen waren schon ziemlich hoch die ich an das Buch hatte. Der Aufhänger der Reihe sind Männer die gemeinsam Liebesromane lesen, um ihre Frauen besser zu verstehen und dementsprechend ...

Ich muss sagen, die Erwartungen waren schon ziemlich hoch die ich an das Buch hatte. Der Aufhänger der Reihe sind Männer die gemeinsam Liebesromane lesen, um ihre Frauen besser zu verstehen und dementsprechend ihre Beziehung mit ihren Frauen zu verbessern. Allein das hat schon gereicht, damit ich ziemlich gespannt auf die Geschichte bin.

Dass Gavin, unser männlicher Protagonist, auch noch Profi-Baseballspieler ist fand ich auch ganz gut, da ich Sportlerromane gerne lese.


Das Cover ist sehr schlicht gehalten, was ich aber nicht schlecht finde, denn durch die durchgängi rosane Farbe ohne irgendwelche schmückenden Elemente fällt es auf jeden Fall auf. Der Schreibstil ist gut und flüssig, ich wollte das Buch gar nicht mehr weglegen.

Die Handlung hat mir insgesamt auch sehr gefallen. Denn es geht hier durchaus um wichtige Themen. U.a. das Gavin sehr wenig Zeit für seine beiden Kinder hat, Thea ihr Studium nicht fortsetzen konnte und allgemein, dass sie im Moment ein Leben lebt was sie nie leben wollte. Sie wollte nie die klassische Spielerfrau sein, von der aber alle erwarten, dass sie eine ist. Gavin ist das eigentlich egal, aber das ist nicht das einzige Thema über das die beiden während ihrer bisherigen Ehejahre nicht offen und ehrlich miteinander gesprochen haben.

Bevor die beiden sich also scheiden lassen unternimmt Gavin alles mögliche, um Thea wieder für sich zu gewinnen. Unterstützt wird er durch seine Freunde und dem Secret Book Club in den er durch seine missliche Lage infiltriert wird. Dabei erhalten wir immer wieder Einblicke in die aktuelle Lektüre, die Gavin sich nach und nach zu Herzen nimmt, um Thea zurück zu erobern.


Insgesamt eine gelungene Liebesgeschichte, die ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere