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Veröffentlicht am 20.09.2024

Sehr gut recherchiert, bedacht geschrieben und spannend!

Der Tandler und der Tod
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Sebastian "Sebo" Tandler ist Entrümpeler und wird vom Giftzwerg, Herrn Zamberk Tachow, zu einem Schloss gerufen, dessen Innenleben entrümpelt werden muss. Dort lernt er Isis Bruckner kennen, mit der er ...

Sebastian "Sebo" Tandler ist Entrümpeler und wird vom Giftzwerg, Herrn Zamberk Tachow, zu einem Schloss gerufen, dessen Innenleben entrümpelt werden muss. Dort lernt er Isis Bruckner kennen, mit der er später spannende Erfahrungen macht.

Denn kaum steht das Schloss leer, geschehen Einbrüche und andere seltsame Vorgänge. Auch über die Schlossbesitzer werden unter anderem mysteriöse Briefe gefunden. Was geht hier vor? Verfolgt die beiden ein Schlossgespenst?



Der Krimi wirkte anfangs wie cozy crime, nahm im weiteren Verlauf aber ganz schön Fahrt auf. Hier ist ein starker und eindrucksvoller Krimi gelungen, dessen Spannung sehr trickreich durchgängig erhalten bleibt und der zwar relativ unblutig ist, dafür aber mit interessanten Details überrascht, die auch zum Schmunzeln verleiten.
Es gefällt mir sehr gut, wie gut z.B. die notariellen Angelegenheiten geschrieben wurden.
Die Charaktere werden sehr sympathisch und echt dargestellt, sodass sie aus dem Leben gegriffen wirken und selbst über den Giftzwerg musste ich lächeln. Einen Entrümpeler als Hobby-Detektiv ist originell, kann aber auch für weitere Folgen verwendet werden.
Die Autorin muss sich im Vorfeld bereits viele Gedanken über die Abläufe gemacht haben, denn das gesamte Buch wird von einem roten Faden geführt.
Daher freue ich mich auf eine Fortsetzung!

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Veröffentlicht am 14.09.2024

Ein bisschen Österreich in meiner Küche in Norddeutschland :)

Österreich express
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Katharina Seiser präsentiert die österreichische Küche sehr authentisch und professionell.
Man erkennt direkt, dass sie sich Gedanken gemacht hat und viel Mühe in das Kochbuch gesteckt hat.

Die Gerichte ...

Katharina Seiser präsentiert die österreichische Küche sehr authentisch und professionell.
Man erkennt direkt, dass sie sich Gedanken gemacht hat und viel Mühe in das Kochbuch gesteckt hat.

Die Gerichte sind gegliedert nach 'Kalte Jause', 'Warmer Imbiss', 'Gemüse, Erdäpfel und Schwammerl', 'Teigwaren und salzige Mehlspeisen', 'Fisch, Fleisch, Wurst', 'Warm & süß' und 'Kalt & süß'. Somit findet sich für jeden etwas leckeres. Die Auswahl ist riesig und viele Fotos befeuern einen am Nachkochen.
Die Anleitungen habe ich gut verstanden, manchmal musste ich als Norddeutsche auch Begriffe googlen,aber das fand ich sehr authentisch und lustig.
Absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 14.09.2024

Bringt alles mit, was einen guten Krimi ausmacht!

Das Haus der Lügen
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Anki Ulstein wird das erste Opfer von mehreren Vergewaltigungen, doch sie verhält sich etwas merkwürdig und sie gibt an, chronische Schmerzen zu haben. Hat sie sich das alles nur ausgedacht, um Aufmerksamkeit ...

Anki Ulstein wird das erste Opfer von mehreren Vergewaltigungen, doch sie verhält sich etwas merkwürdig und sie gibt an, chronische Schmerzen zu haben. Hat sie sich das alles nur ausgedacht, um Aufmerksamkeit zu bekommen?

Ihre frühere Studienkollegin Kajsa kümmert sich um sie und versucht ihr zu glauben. Sie wollen einen Dokumentarfilm über Ankis Erlebnisse drehen, wobei auch Kajsa auf Hinweise stößt. Sie tauscht sich mit ihrem Partner Karsten aus, der die Ermittlungen leitet. Parallel dazu wird noch in zwei Vermisstenfällen aus den 1990er Jahren ermittelt.



Das Haus der Lügen hat einen perfekten Erzählstil und kurze Kapitel, sodass man gut mitkommt und Spaß hat am Lesen. Die Perspektive wechselt zwischen der polizeilichen Sicht und der Kajsas, die mehr oder weniger privat an der Lösung des Falls arbeitet. Ein, zweimal liest man auch aus Sicht des Täters, der sich an seine Kindheit erinnert.

Man wird über den polizeilichen Ermittlungsstand und Vorgänge gut informiert. Die Charaktere wirken alle sehr sympathisch, Beth ist eine tolle Spürnase.

Das ganze Buch hinweg gab es einen roten Faden und der Informationsfluss wurde gleichmäßig verteilt, sodass es nie zu trocken wurde.

Etwa zur Hälfte des Buches musste ich mir allerdings eine Namensliste machen, die ganzen norwegischen Namen konnte ich mir dann doch nicht so gut merken😬

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Veröffentlicht am 13.09.2024

Schöner Schreibstil aber viiiiieel zu lang gezogen!

Unsere Jahre auf Fellowship Point
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Agnes und Polly kennen sich ihr gesamtes Leben und können unterschiedlicher nicht sein. Beide sind zwar weiße wohlhabende Frauen, aber Polly hat mit ihrem Mann Dick 4 Kinder und bringt immer Frieden, Selbstlosigkeit ...

Agnes und Polly kennen sich ihr gesamtes Leben und können unterschiedlicher nicht sein. Beide sind zwar weiße wohlhabende Frauen, aber Polly hat mit ihrem Mann Dick 4 Kinder und bringt immer Frieden, Selbstlosigkeit und Liebe mit, während Agnes' Liebe nur der Literatur gilt. Sie sind anteilige Eigentümer eines Naturreservates und wollen dies beschützen.



Die Hoffnung, dass die 730 Seiten kräftiger gefüllt werden, ist schnell erloschen. Die beiden über 80 Jährigen kämpfen sich durch Krankheiten, Nachbarschaftsstreits und der Familie. Maud, eine Lektorin von Agnes' Verlag peppt die Zeilen zwar etwas auf, kann das Buch aber auch nicht mehr retten. Teilweise war es mir auch irgendwie unangenehm gewesen über diese reichen weißen Frauen, zumindest so wie es niedergeschrieben wurde, zu lesen.

Es gibt nur vereinzelte Dialoge, die ich lustig fand und einige Stellen waren sehr philosophisch. Der Rest sind Ausschmückungen und Belanglosigkeiten, die das Buch sehr ausgezehrt haben. Weniger ist mehr! Ich hab mich wirklich sehr durchgekämpft.

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Ich liebe den Schreibstil, jedoch vermisse ich die Spannung

Die Gewalt des Sturms
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Kea und Lina ermitteln in Aurich in zwei potentiellen Mordfällen. Da ist zum einen der Notar, der gefesselt in seinem Büro aufgefunden wird. Der Tresor ist aufgebrochen und schnell wird klar, dass der ...

Kea und Lina ermitteln in Aurich in zwei potentiellen Mordfällen. Da ist zum einen der Notar, der gefesselt in seinem Büro aufgefunden wird. Der Tresor ist aufgebrochen und schnell wird klar, dass der Notar nicht alle Einnahmen notiert hat.

Zum anderen wird ein Familienvater beim Joggen angefahren und stirbt. Auch hier merkt man sofort, dass es bei seiner Spedition Ungereimtheiten gibt.

Und dann muss Lina auch noch den Maulwurf in den eigenen Reihen finden. Dabei wird schnell klar, dass es sich bei den drei Fällen eigentlich um einen großen handelt.



Ich habe gar nicht gewusst oder gemerkt, dass es sich hier um eine Buch- Reihe handelt. Sie können unabhängig voneinander gelesen werden.

Mir hat der Schreibstil total gut gefallen, es wurde aus Sicht der beiden Ermittlerinnen in Ich-Form geschrieben, dazu super kurz ohne Ausschmückungen und Tralala. Die beiden empfand ich als sehr sympathisch und professionell. Auch empfand ich die Ermittlungsarbeiten an sich als realistisch.

Was mich sehr gestört hat, war die Vorhersehbarkeit. Man konnte sofort die Fälle zusammenreimen. So kam leider keine Spannung bei mir auf.

Ich bin mir sicher, dass der Maulwurf noch nicht gefasst wurde. 🤓

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