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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.07.2025

Schöner Roman über Familie, Liebe, Mallorca und Neubeginn

Das Versprechen eines Sommertags
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Das Cover versprühte sofort Urlaubsfeeling und der Schreibstil ließ mich in die Welt Mallorcas eintauchen. Isabelle und ihr Mann Stefan leben gemeinsam mit ihren Kindern in Deutschland, wo sie als Immobilienmakler ...

Das Cover versprühte sofort Urlaubsfeeling und der Schreibstil ließ mich in die Welt Mallorcas eintauchen. Isabelle und ihr Mann Stefan leben gemeinsam mit ihren Kindern in Deutschland, wo sie als Immobilienmakler arbeiten. Ihre Ehe steckt in einer Krise, aber weder die Kinder noch die Großeltern wissen davon. Nun möchten Isabelles Eltern ihre goldene Hochzeit auf ihrer Finca auf Mallorca, wo sie schon seit vielen Jahren leben, feiern und laden dazu ein. Das Ehepaar beschließt gute Miene zum Spiel zu machen und endlich mal wieder zu entspannen. Doch auf der Insel haben nicht nur sie ihr Geheimnis, sondern auch die Eltern verbergen etwas vor ihnen. Zusätzlich ist neben Isabelles Bruder auch sein bester Freund Ben da, mit dem Isabell vor 15 Jahren einen Sommer mit viel Liebe verbrachte, was aber keiner weiß.
Ich finde die Geschichte großartig erzählt, denn sie ist nur rosarot, sondern durchaus problembehaftet, jedoch durchaus lösungsorientiert und am Ende habe ich alle Figuren mit Optimismus zurückgelassen.
Fünf Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.07.2025

Spannend bis zum Schluss!

Das heimliche Zimmer: Thriller
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Die Ermittlerin Laura Kern wird gemeinsam mit ihrem Kollegen Max zu einem Einsatz gerufen, bei dem ein Jugendlicher gewaltsam ermordet aufgefunden wird. Die Spurensuche gestaltet sich vielfältig, denn ...

Die Ermittlerin Laura Kern wird gemeinsam mit ihrem Kollegen Max zu einem Einsatz gerufen, bei dem ein Jugendlicher gewaltsam ermordet aufgefunden wird. Die Spurensuche gestaltet sich vielfältig, denn es gibt viele Verdächtige.

Die Autorin legt geschickt viele falsche Fähreten und hat mir damit spannende Lesestunden und Miträtseln beschert. Emotional hat mich dieser Thriller auch besonders mitgenommen, weil Jugendliche mit Problemen in der Schule, zu Hause und auch bezüglich Drogen im Mittelpunkt stehen. Zudem bleibt es nicht bei einem Toten. Wie kann diesen Jugendlichen geholfen werden? Was ist das Motiv des Täters? Alles könnte sich auch in der Realität leider so zugetragen haben.

Fünf Sterne für einen spannenden Thriller!

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Keine kitschige Pferdegeschichte

Hearts & Horses – Reiten, Rockstar und das große Glück
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Mia hat mit 11 Jahren ihre Mutter verloren, die damals vom Pferd gestürzt ist und sich tödliche Verletzungen zugezogen hat. Danach hat ihr Vater das geliebte Pferd Tiago von Mutter und Tochter verkauft ...

Mia hat mit 11 Jahren ihre Mutter verloren, die damals vom Pferd gestürzt ist und sich tödliche Verletzungen zugezogen hat. Danach hat ihr Vater das geliebte Pferd Tiago von Mutter und Tochter verkauft und Mia verboten zu reiten. Es sind zwei Jahre vergangen, Mia ist mittlerweile dreizehn Jahre alt und ihre Freundin Karo von damals hat nun einen Hinweis auf den Verbleib des Pferdes gefunden. Mia trifft Tiago wieder, doch dieser ist nicht mehr zutraulich und zugewandt. Auf dem Pferdehof trifft sie den wenig älteren Jungen Arvid, bei dessen Anblick Mia Schmetterlinge im Bauch bekommt. Mit Mias Hilfe gelingt es Arvid engeren Kontakt zu Tiago aufzubauen. Doch nicht nur Mia verheimlicht Arvid einiges aus der Vergangenheit, sondern auch Arvid verheimlicht ihr, dass er ein Star in der Musikszene ist und auf dem Pferdehof seiner Tante zur Entspannung und zum Liederschreiben untergetaucht ist.
Ich habe diese Geschichte auch als Erwachsene sehr gerne gelesen und meiner "Testleserin" im Alter von zwölf Jahren, ein Pferdemädchen, gefiel sie auch. Mir hat es gefallen, dass der Roman viele Themen anspricht wie u.a. Trauer, Ängste, Verliebtsein, wie Pferde behandelt werden sollten, reiten, Freundschaft , etc. Auf keiner Seite war der Roman langweilig, sondern neben dem Gefühl, dass man selber dem Pferd gegenübersteht oder auf ihm reitet, wurde es auch noch in weiterer Hinsicht spannend. Bitte unbedingt selber lesen und wem das Cover zu kitschig ist, wie meiner Testleserin der vorgesehenen Altersgruppe, sollte sich nicht davon abschrecken lassen.
Fünf Sterne

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Geschichte über Verschickungskinder

Der Sommer am Ende der Welt
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Hanna ist Journalistin und möchte einen Artikel über Verschickungskinder schreiben, wobei sie ihr Hauptaugenmerk auf die ehemalige Villa Aurelia auf Borkum legt, da ihre Mutter als kleines Kind dorthin ...

Hanna ist Journalistin und möchte einen Artikel über Verschickungskinder schreiben, wobei sie ihr Hauptaugenmerk auf die ehemalige Villa Aurelia auf Borkum legt, da ihre Mutter als kleines Kind dorthin zur Erholung geschickt worden ist und sich seitdem weigert noch einen Fuß auf Insel zu setzen oder über diese Zeit zu sprechen. Hanna hat aber über eine Platform Kontakt zu einem anderen ehemaligen Verschickungskind erhalten und diese erzählt per Videocall von ihren Erlebnissen. Hanna reist mit ihrer pubertierenden Tocher Katie nach Borkum, um dort weiter zu recherchieren und Urlaub in dem ehemaligen Erholungsheim zu machen, was mittlerweile ein schickes Hotel ist.
Der Erzählstil von Eva Völler gefällt mir sehr, denn die Story lässt sich flüssig lesen und packt mich. Der Roman teilt sich in Vergangenheit und Gegenwart, wobei es in der Vergangenheit Erinnerungen von dem Kind Sabine sowie auch Sicht der Erwachsenen der damaligen Zeit gibt. Es hatte was von einem Gefangenenlager auf sich und die Quälereien durch die Heimleitung waren furchtbar. In der Gegenwart, während der Recherche, die spannend ist, da Hanna geheimnisvolle anonyme Nachrichten erhält, und sich damit auch in Gefahr begibt, gibt es auch einen romantischen Teil, denn Mutter sowie Tochter verlieben sich. Die Autorin hat die Story sehr vielschichtig gezeichnet, denn die Spuren der Vergangenheit führen auf ganz andere Ereignisse, die mich zusätzlich schockiert und entsetzt haben. Außerdem beschäftigt die Autorin sich mit dem Thema der Demenz, was ich sehr geschickt eingeflochten fand.
Der romantische Anteil der Story hätte für mich persönlich weniger sein können, aber sehr wahrscheinlich sollte der Roman dadurch mehr Leichtigkeit bekommen.
Vier Sterne

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Thriller, der sich mit True Crime, Podcast und Demenz beschäftigt

Himmelerdenblau
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Das Verschwinden von Julie jährt sich zum zwanzigsten Mal und die Podcasterin Liv, die sich mit True Crime beschäftigt, will diesen Fall noch mal in ihrem Podcast aufrollen. Sie nimmt Kontakt zum Vater ...

Das Verschwinden von Julie jährt sich zum zwanzigsten Mal und die Podcasterin Liv, die sich mit True Crime beschäftigt, will diesen Fall noch mal in ihrem Podcast aufrollen. Sie nimmt Kontakt zum Vater Theo auf, der nach dem Verschwinden seiner Tochter, auch den Tod seiner Frau zu verkraften hatte und nun schwindet sein Gedächtnis, denn er ist dement, doch hat er noch klare Momente. Seine jüngere Tochter Sophia kümmert sich gemeinsam mit ihrem Mann um ihn. Julies Verschwinden hat nicht nur das Leben ihrer Eltern und Schwester zerstört, sondern auch das Leben ihres Freundes, den Theo damals beschuldigt hat und auch die Polizei ihn zunächst verdächtigt hat. Das Verschwinden von Julie hat sein Privatleben - er hat sie geliebt - als auch seine berufliche Zukunft zerstört.
Als Liv den Kontakt zu Theo aufnimmt, ahnt sie nicht, dass sie eine Lawine lostreten wird.

Der Thriller ist spannend, wobei ich die persönlichen Hintergründe oder auch Abgründe der Personen sehr viel interessanter finde als das eigentliche Verschwinden von Julie. Lebt sie doch noch? Was ist passiert? Stückchenweise erfahre ich immer mehr. Besonders bewegend fand ich Theos Geschichte rund um seine Demenz bzw. deren Auswirkungen auf sein Leben aber auch das seiner Tochter Sophia. Menschen, die mit Demenzkranken zu tun haben, dürften hier vieles wiedererkennen und andere erahnen, was auf sie selbst zukommen könnte, wenn sie selber erkranken bzw. mit Erkrankten in der Familie zu tun bekommen.
Es gibt sehr viele bewegende Szenen im Buch und als sich die Story am Ende auflöst und ich erfahre, was damals passiert ist, bin ich erschüttert. Zwischendrin hätte ich gerne ein wenig mehr Tempo in der Geschichte gehabt und einiges war mir zu ausufernd erzählt, weswegen ich einen Stern abziehe.
Vier Sterne

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