Rasanter Thriller mit Schwächen
Sieben letzte TageAlice ist Anwältin und ihr Vater hat die Familie - ihre Mutter, sie und ihre Schwester - vor vielen Jahren in ihrer Kindheit verlassen. Plötzlich meldet sich die neue Frau des Vaters bei Alices Schwester ...
Alice ist Anwältin und ihr Vater hat die Familie - ihre Mutter, sie und ihre Schwester - vor vielen Jahren in ihrer Kindheit verlassen. Plötzlich meldet sich die neue Frau des Vaters bei Alices Schwester Fiona, da der Vater in sieben Tagen hingerichtet werden soll. Auf Drängen ihrer Schwester erklärt sich Alice bereit sich den Fall näher anzuschauen, insbesondere weil einiges auch merkwürdig ist. Alice begibt sich mit Hilfe einer befreundeten Ermittlerin auf Spurensuche und reist nach Frankreich, wo ein Verbrecher eines sehr ähnlich gelagerten Falles einsitzt. Agent Boudreaux ist hierfür zuständig. Alice gerät in Gefahr, denn sie wird bedroht und weiß nicht mehr, wer gut oder böse ist.
Der Thriller ist rasant im Erzähltempo und es passiert unglaublich viel in den sieben Tagen. Während Alice mir durchaus sympathisch ist, ist mir ihre Schwester Fiona eher unsympathisch. Bei einigen der Protagonisten war ich mir am Ende über den Sinn ihrer Rolle nicht im Klaren. Mir war bis zum Ende nicht klar, wie alles zusammenhängt, was für den Thriller spricht. Das Ende, wenn auch in sich schlüssig, war mir ein bisschen zu "märchenhaft", desweiteren gab es Protagonisten mit Superkräften, die mich an James Bond erinnerten, was mir nicht gefallen hat.
Insgesamt für diesen rasanten Thriller trotz allem vier Sterne, denn ich würde gerne einen weiteren Fall lesen.