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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2020

It's funny because it's true

Solitaire
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Puh das Buch fand ich leider etwas schwierig und ich tu mich schwer damit eine Rezi zu schreiben.

Erstmal ich kannte von Alice Oseman bis jetzt nur die Heartstopper Graphic novels und die liebe ich sehr! ...

Puh das Buch fand ich leider etwas schwierig und ich tu mich schwer damit eine Rezi zu schreiben.

Erstmal ich kannte von Alice Oseman bis jetzt nur die Heartstopper Graphic novels und die liebe ich sehr! Ich wollte dann unbedingt auch einen ihrer Romane lesen und wusste schon von Anfang an dass die Geschichte rund um Tori ernster ist und nicht so flauschig süß wie Heartstopper.



Trotz das ich wusste worauf ich mich einlasse hat mir das Buch leider nicht so gut gefallen. Das positive zuerst: der Schreibstil der Autorin ist super leicht und angenehm zu lesen. Das Buch konnte ich super so weglesen, leider brauchte ich aber Pausen von den Charakteren. Tori fand ich sehr anstrengend und leider auch unsympathisch. Das sie mentale Probleme hat, findet man als Leser auch direkt am Anfang heraus. Ihre Eltern finde ich leider auch schrecklich und was Tori mit Charlie durchgemacht hat ist auch wirklich nicht ohne. Für mich ist es nur sehr schwer mich in solche Personen dann hineinzuversetzen, weil ich jemand bin der um Hilfe bitten kann.



Deshalb nochmal: es ist nur meine persönliche Meinung und ich fand das Buch an sich nicht furchtbar oder gänzlich schlecht. Die Charaktere waren mir leider alle zu unsympathisch. Die erste Hälfte des Buches habe ich mich auch die ganze Zeit gefragt was der Sinn vom Buch ist, denn Solitaire wurde erst ab dem letzten Drittel wichtig.



Da mir der Schreibstil aber gefallen hat und ich schon von einigen gehört habe, dass die restlichen Bücher von Alice Oseman besser sind werde ich diese auch lesen.

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Veröffentlicht am 16.03.2020

Schwaches Finale

Nevernight - Die Rache
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Für mich war es leider der schwächste Teil der Reihe. Der Anfang war super spannend, es beginnt direkt da wo Teil 2 endet. Und auch in der Mitte und am Ende war es actiongeladen und sehr fesselnd. Leider ...

Für mich war es leider der schwächste Teil der Reihe. Der Anfang war super spannend, es beginnt direkt da wo Teil 2 endet. Und auch in der Mitte und am Ende war es actiongeladen und sehr fesselnd. Leider fand ich einige Aspekte irgendwie unlogisch und fehl am Platz.



Eigentlich bestand dieser dritte Teil aus einer vollkommen neuen Storyline. Die Rache von Mia ist nur noch Nebensache was ich merkwürdig fand, denn handelt es nicht eigentlich komplett davon? Auch die Liebesgeschichte war mir irgendwie too much.



Versteht mich nicht falsch, ich fand es wirklich nicht schlecht. Es war für mich alles in allem okay. Es gab super viele Szenen die ich sehr mochte, der Showdown im stillen Berg, Clou und seine Piraten und auch die Szene im letzten Drittel mit Cleo und den Dämonen.

Jonnen fand ich leider ziemlich anstrengend und ich musste einige Szenen echt erst einmal verdauen. Der Schreibstil war wie in den vorherigen Teilen toll und besonders, auch wenn die Fußnoten weniger wurden.



Das komplette Ende hat mich leider enttäuscht, dafür das der Autor von sich selber behauptet kein Freund von Happy Endings zu sein, war es doch ein sehr gezwungenes Happy Ending.

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Veröffentlicht am 05.11.2019

Spannende Geschichte mit schwierigen Charakteren

ELFENKRONE
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Puh ehrlich gesagt weiß ich nicht ob ich dieses Buch wirklich richtig mochte.
Ich mochte auf jeden Fall die Spannung, die Intrigen und das ich Jude nie richtig einschätzen konnte.
Was ich nicht mochte ...

Puh ehrlich gesagt weiß ich nicht ob ich dieses Buch wirklich richtig mochte.
Ich mochte auf jeden Fall die Spannung, die Intrigen und das ich Jude nie richtig einschätzen konnte.
Was ich nicht mochte war die Boshaftigkeit, die Gewalt und die Beziehung der Protagonisten zueinander.
Es ist schwer für mich Jude einzuschätzen, oder sie sympathisch zu finden. Ich habe mit ihr mitgefühlt als sie gedemütigt wurde, auch als ihre Schwester sie hintergangen hat, aber andererseits konnte ich ihren drang nach macht und das sie dazugehören will nicht verstehen. Auch die "Liebesgeschichte" die sich anbahnt mag ich nicht wirklich. Das jemand der SO fies und gemein zu mir ist, ich denjenigen irgendwie ins Herz schließen könnte, kann ich mir einfach nicht vorstellen. Die Autorin hat das Sprichwort "Die Grenze zwischen liebe und Hass ist dünn" auf jeden Fall gut umgesetzt. Generell konnte ich keinen Draht zu den Charakteren aufbauen und ich glaube das ist das große Problem was ich mit dem Buch habe. Trotzdem werde ich weiter lesen weil ich es einfach unglaublich spannend fand.

Veröffentlicht am 10.04.2020

Ein Satz mit X, das war wohl nix

Love Recipes – Verführung à la carte
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Als ich den Buckrücken und auch die Leseprobe gelesen hatte, klang das Buch richtig gut. Die Grundidee fand ich auch ansprechend, ein berühmter TV Koch der in einem italienischen Restaurant eine Folge ...

Als ich den Buckrücken und auch die Leseprobe gelesen hatte, klang das Buch richtig gut. Die Grundidee fand ich auch ansprechend, ein berühmter TV Koch der in einem italienischen Restaurant eine Folge seiner neuen Kochshow dreht und sich dabei Hals über Kopf in die Geschäftsführerin verliebt, die anscheinend so gar kein Interesse an ihn hat.

Ich dachte es geht darum, wie er langsam ihr Herz erobert, wie wir viel über die Charaktere erfahren und das es romantisch ist. Als Leser habe ich einiges über die Charaktere erfahren, aber alles nur sehr oberflächlich und wie Jack - unser Protagonist - um Lilli, die Geschäftsführerin, kämpft passierte etwa in den ersten 100 Seiten. Und Romantik sucht man hier auch vergebens.

Die komplette Geschichte dreht sich nur um Sex, jeder 10. Satz beinhaltet mindestens eine Anspielung darauf und ich fand es nach 150 Seiten einfach nur noch nervig und anstrengend. Der Schreibstil ist zwar leicht, aber bei aller Liebe, die Metaphern und vergleiche waren überhaupt nicht passend und irgendwie zu viel (Bsp. Sein Rücken war steif wie ein gefrorenes Steak S. 323). Immer und überall Anspielungen auf Sex und Essen. Auch wenn das Buch über einen Koch und eine Geschäftsführerin eines Restaurants handelt, war es für meinen Geschmack zu viel.

Als sich in den letzten 100 Seiten endlich einmal nicht alles um Sex drehte, gefiel mir das Buch etwas besser. Ich erfuhr mehr über die eigentlichen Gedanken von Jack und Lilli und ich wünschte es wäre schon von Anfang an so gewesen. Auch die eigentliche Handlung war mehr schlecht als Recht, es war sehr schnell die Luft raus und das Drama zum Schluss war mir auch too much.

Für mich war das Buch leider nichts, wer jedoch auf richtige Erotik Romane steht, der ist hiermit gut bedient.

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