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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2020

Humor vorprogrammiert

Wrong Number, Right Guy
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Wer auf der Suche nach einer unterhaltsamen Lektüre ist mit viel Lachpotenzial, der ist bei diesem Buch an der richtigen Stelle!
Die Umstände, wie Deliah und Zach sich kennenlernen ist schräg und dennoch, ...

Wer auf der Suche nach einer unterhaltsamen Lektüre ist mit viel Lachpotenzial, der ist bei diesem Buch an der richtigen Stelle!
Die Umstände, wie Deliah und Zach sich kennenlernen ist schräg und dennoch, wenn man die heutige Zeit betrachtet, nicht so unwahrscheinlich wie man denken könnte. Aus einem Zahlendreher oder einer falschen Ziffer entwickelt sich eine Freundschaft, die auf einer ehrlichen Grundbasis aufbaut. Denn beide müssen sich nicht für das schämen, was sie dem anderen schreiben, da dennoch eine gewisse Anonymität vorliegt. Dies ändert sich erst, als ihre Freunde sie dazu motivieren sich zu treffen - und was soll ich sagen, dass erste Date, was Zach sich ausgedacht hat, hat nicht nur Deliah gefallen.
Zach ist in meinen Augen eine Mischung aus Nerd und dem heißesten Typen der High School. Er lässt sich in keine Schublade stecken, sieht ein, wenn er Fehler begeht und versucht diese wieder gut zu machen. Ich habe kaum schlechte Attribute zu ihm gefunden, was beinahe schon schade ist. Was mich aber zu 100 Prozent von ihm überzeugt hat ist die Tatsache, dass er sich ein Ziegenbaby besorgt hat (!) Dieser Punkt mag zwar unrealistisch erscheinen, passt aber zu dem, was er und Deliah haben. Bei ihr merkt man genauso die humorvolle Ader, die sie auch im wahren Leben trägt. Die beiden passen einfach perfekt zusammen, dass es mir beinahe schon zu harmosch verlief. Der Trubel wurde aber zum Glück durch die Nebencharaktere mit in die Geschichte gebracht - mein persönlicher Liebling bleib aber Marshmallow!
Für mich gibt es also recht wenig zu kritisieren - dennoch hätte ich mir etwas mehr Drama bzw. Spannung gewünscht. Die Umstände um das Nacktofo haben es zwar versucht, aber für mich hätte es sogar noch ein Tick mehr sein können. Fazit: 4.5 von 5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.09.2020

Spannender Auftakt

Celestial City - Akademie der Engel
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Das Over nimmt von Anfang an die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich. Ganz abgesehen davon, dass man recht schnell erkennt, dass die abgebildete Person Brie darstellen soll, finde ich, dass die Farben gut ...

Das Over nimmt von Anfang an die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich. Ganz abgesehen davon, dass man recht schnell erkennt, dass die abgebildete Person Brie darstellen soll, finde ich, dass die Farben gut gewählt sind und zur Geschichte selbst passen.
Nun zur Idee: Anfangs hat sie mich ein wenig an eine Mischung aus Die Bestimmung und Shadowhunters erinnert, was ich an sich echt gut finde. Was es dann aber besser gemacht hat war, dass man den Unterschied im Verlauf der Geschichte auch richtig wahrnehmen konnte. Mir gefällt die Idee der gefallenen Engel und dass die Welt nun in Dämonenhörige und Engelgebührende geteilt wurde. Und vor allem, dass in jedem eine Art Magie schlummert, was die Geschichte umso spannender gestaltet, gerade zum Ende hin mit dem Spießrutenlauf.
Recht schnell merkt man, dass Brie und Lincoln die Hauptprotagonisten sind, dennoch spielen ihre Freunde, gerade Shea, und die Erzengel eine bedeutende Rolle im Verlauf der Gechichte.
Brie ist eine tapfere und selbstlose Persönlichkeit, weshalb es mich nicht wundert, dass sie mit besonderen Gaben gesegnet ist. Dass sie jedoch nicht nur Licht, sondern auch Dunkelheit in sich trägt, finde ich umso passender, denn schließlich kann es kein Licht ohne Dunkelheit geben. Sie ist in meinen Augen das perfekte Pendant zu Lincoln. Lincoln ergänzt sie: sie ist sturköpfig, er versucht sie im Zaum zu halten. Für mich passen sie hervorragend zusammen und ich finde es toll, dass ihre Beziehung weder übertrieben dargestellt wurde, noch zu schnell vorangegangen ist.
Der einzige Manko für mich ist der Schreibstil an manchen Stellen des Buches. Gerade da merkt man, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, da ich bei der einen oder anderen Stelle doch schmunzeln musste, da ich eine gewisse Begriffe nicht mehr verwenden würde. Doch darüber kann man hinwegsehen und gerade das Ende des Buches hat einen sehr spannend auf Band 2 werden lassen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.09.2020

Zu langatmig und detailliert

Weil alles jetzt beginnt
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Obwohl das Cover wirklich schön ist muss ich leider sagen, dass es für mich in keiner Verbindung zum Inhalt des Buches steht. Ja, es werden Jahreszeiten aufgelistet, mehr kann ich jedoch nicht in einen ...

Obwohl das Cover wirklich schön ist muss ich leider sagen, dass es für mich in keiner Verbindung zum Inhalt des Buches steht. Ja, es werden Jahreszeiten aufgelistet, mehr kann ich jedoch nicht in einen Zusammenhang setzen. Die Grundidee des Buches wiederum gefällt mir, da es um zwei Personen geht, die mit einem Verlust zu kämpfen haben. Dean mit seiner Karriere als Baseballspieler, da sein Wurfarm von einen auf den anderen Tag seinen Dienst versagt, und Evvie, deren Mann tödlich verunglückt. Und dass ausgerechnet an dem Tag, an dem sie ihn verlassen will.
Gerade dieser Punkt hat das Buch für mich spannend gemacht, jedoch muss ich sagen, dass ich in dem Buch rein gar nichts an Spannung entdecken konnte. Des weiteren ist das Buch leider sehr langatmig, viele Szenen wurden für mich viel zu sehr ausgedehnt und haben mir persönlich das Lesen schwer gemacht. Die Entwicklung zwischen Dean und Evvie hat mir gefallen, genauso wie den Konflikt mit ihrem besten Freund Andy. Im Vergleich muss ich aber auch hier sagen, dass der Fokus mehr dort lag als bei dem eigentlichen Paar, was sehr schade ist. Den letzten Teil des Buches habe ich nur noch überflogen, da mir einfach die Motivation fehlte es ausführlich zu lesen, da die Szenen teilweise viel zu detailliert waren und so schnell 'langweilig' wurden. Es steckt viel Potenzial hinter der Geschichte, doch sie wurde zu sehr in die Länge gezogen, was in dem Falle der Geschichte in meinen Augen geachadet hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2020

Potential nach oben

Distant Love: Immer wenn wir uns sehen
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Die Grundidee des Buches hat mir sehr gefallen. Der Titel passt ganz klar zur Geschichte selbst, genauso wie der Rest des Covers.

Kommen wir zu Miri: für mich war Miri ein schwieriger Charakter, da ich ...

Die Grundidee des Buches hat mir sehr gefallen. Der Titel passt ganz klar zur Geschichte selbst, genauso wie der Rest des Covers.

Kommen wir zu Miri: für mich war Miri ein schwieriger Charakter, da ich mit ihr bis zum letzten Teil des Buches nicht warm werden konnte. Man hat ihre Bindungsprobleme klar und deutlich sehen können, genauso wie ihre sprunghaften Entscheidungen. Manche verständlich, andere wiederum nicht. Teilweise fand ich sie jedoch sehr anstrengend, weshalb ich froh war, dass sie zum Ende des Buches erwachsener und reifer wirkte.

Mit Win hatte ich anfangs ebenfalls meine Probleme, da er sich offenbar so schnell in Miri verlieben konnte. Ja, seine Ex-Verlobte hat er nicht so tiefe Gefühle gegenüber empfunden, dennoch muss wenigstens etwas da gewesen sein. Für mich wirkte diese plötzliche Verliebtheit leider zu schnell. Doch nach und nach habe ich mögen gelernt, gerade aufgrund der reiferen Entscheidungen. Dass er sein Leben erst einmal auf die Reihe bekommen möchte und sich nicht alles um Miri drehen darf. Gerade die Szenen mit seinem Opa fand ich persönlich sehr schön.

Die Nebencharaktere waren nicht ganz so stark präsent, aber gerade Chris oder auch Karsten haben wichtige Eigenschaften von Miri, Clarissa und Der Opa von Win hervorgehoben und einen besseren Eindruck von Win geliefert.

Manche Szenen wirkten auf mich leider zu plötzlich, haben sich nicht wirklich in den Verlauf integriert. Es gab auch Stellen im Buch, wo ich mir etwas mehr Input gewünscht hätte. Das bcuh hat Potenzial nach oben, aber was mir am besten gefällt ist das Ende, denn das konnte mich am meisten überzeugen. Und Win und Miri reifer erscheinen, real.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.09.2020

Mia Bella

Love Recipes – Happy Hour fürs Herz
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Von allen drei Teilen ist die Geschichte um Jules und Tad eindeutig meine Liebste!
Die Cover sind in meinen Augen perfekt an die Paare und ihre vorrangigen Beschäftigungen angepasst, was mir sehr gefällt ...

Von allen drei Teilen ist die Geschichte um Jules und Tad eindeutig meine Liebste!
Die Cover sind in meinen Augen perfekt an die Paare und ihre vorrangigen Beschäftigungen angepasst, was mir sehr gefällt und auch originell ist.
Taddeo hat sich bereits durch die ersten beiden Bände stark bemerkbar und neugierig auf sich gemacht. Enttäuscht wurde ich nicht und ich finde es toll wie tief man in sein Leben und seine Seele hier eintaucht. Ein gebrochener junger Mann, der schon früh lernen musste mit Verlusten umzugehen. Und auch, wenn der halt der De Luca Familie stets groß gewesen ist, war hier ein ganz klares Problem bemerkbar - das offenkundige Zeugen ihrer Gefühle zueinander. Genau dieses Fehlen der Liebe seiner Familie zu ihm hat ihn zu einem Mann werden lassen, der durch Sex und unverbindliche Dinge von Jahr zu Jahr schweift, stets in Schuldgefühlen versunken. Bis er auf Jules, Jack's Schwester trifft.
Auch Jules muss mit einigen nicht durchdachten und unreifen Entscheidungen leben, doch der größte Schatz darauf ist ihr Sohn Evan. Er ist der kleine Schatz des Buches und lockt mit seinen Szenen immer ein Schmunzeln auf die Lippen des Lesers.
Ich finde es toll, wie das Thema Familie, Zuneigungen und das Thema Beziehungen in diesem Buch behandelt wurden. Und dass die Familie De Luca stets einen präsenten Anteil hatte, was zu ihnen einfach passt.
Es war toll alte Charaktere weiter verfolgen zu können und dennoch den Fokus auf Tad und Jules zu haben.
Man hat genau erkannt wie ihre tiefgehende Freundschaft sich in mehr verwandelt hat, auch wenn von Beginn an dieser Funke vorhanden war. Das Drama mit dem Vater von Evan, Simon, war zur Spannung gegeben, genauso wie die Konflikte innerhalb der Familie, wodurch das Buch nicht langweilig wurde. Es hatte nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Action, was der Autorin sehr gelungen ist.
Band 3 ist ganz klar mein Liebling der Reihe und ein toller Abschluss, auch wenn man sich ungern von den De Lucas verabschieden möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere