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Jenny_Colditz

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2022

Langeweiliger als der Klappentext versprach

Ich, Ariadne
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Interessante Neuerzählung uralter Legenden und Geschichten.
Prinzipielle ist es immer interessant eine so große weltbekannte Story aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. So bin ich mit großen Erwartungen ...

Interessante Neuerzählung uralter Legenden und Geschichten.
Prinzipielle ist es immer interessant eine so große weltbekannte Story aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. So bin ich mit großen Erwartungen an diese Geschichte gegangen. Ähnlich spannend wie "Helena von Troja". Das Ariadne aber den größten Teil ihres Lebens auf einer einsamen Insel verbringt und man ihren inneren Monolog zuhört, das hätte ich nicht erwartet. Ähnlich zäh hat es sich teilweise gezogen. Ich wollte nicht seitenweise lesen wie toll ihr Mann ist, wie es ist so viele Kinder zu bekommen und was diese Hosenscheißer so alles machen. Da hätte ich auch jedes x-beliebige Familiendrama lesen können.
Ich wollte etwas über die griechische Mythologie lesen. Ich wollte etwas über die Helden erfahren. Warum sie so waren wie sie dargestellt werden. Oder Mindfu##ing Momente, um zu sehen das es doch ganz anders war.
Aber das bietete dieses Buch nicht. Der Teaser des Klappentextes und die echt spannenden Szenen waren nach knapp 5% abgearbeitet. Für mich persönlich sehr enttäuschend, da versprach der KT mehr, als das die inneren Monologe irgendetwas davon halten konnten.

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Veröffentlicht am 09.04.2022

Tolle Fortsetzung

Hidden Worlds – Die Krone des Erben
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Der zweite Teil geht spannend weiter. Ohne große Zwischengeplänkel starten wir da wo Teil 1 endete.
Die Figuren gewohnt sympathisch und deren Handlungen nachvollziehbar. Mittlerweile entwickelt sich eine ...

Der zweite Teil geht spannend weiter. Ohne große Zwischengeplänkel starten wir da wo Teil 1 endete.
Die Figuren gewohnt sympathisch und deren Handlungen nachvollziehbar. Mittlerweile entwickelt sich eine kleine Lovestory, welche aber so zart ist das sie die Story nicht stört oder irgendwie zu viel Raum einnimmt. Genau so mag ich es sehr. Die Handlung selber wird vorangetrieben, Man lernt neue Figuren kennen, unterschiedliche Wesen und deren Geschichten. Ich finde Avalon so spannend und war begeistert was der Autor daraus gemacht hat. Die zwei Welten welche sich doch ähneln und so unterschiedlich sind. Mit gemeinsamen Problemen und doch so weit voneinander entfernt. aber auch hier gibt es politische Probleme, Intrigen und Feindschaften, genauso wie Freundschaften und Familienglück. Ich bin schon sehr gespannt auf den Abschluss.

Ein überaus zu empfehlende Jugendgeschichte.

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Veröffentlicht am 15.03.2022

Achtung, könnte Spoiler enthalten

La Vita Seconda
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Spoilerwarnung!!!



Das Buch hat nur 250 Seiten, für die ersten 150 hab ich über 3 Monate benötigt für die letzten 100 Seiten dann nur eine Stunde.
Bis es soweit war, lief es aber doch recht zäh. Man ...

Spoilerwarnung!!!



Das Buch hat nur 250 Seiten, für die ersten 150 hab ich über 3 Monate benötigt für die letzten 100 Seiten dann nur eine Stunde.
Bis es soweit war, lief es aber doch recht zäh. Man verstand die Zusammenhänge nicht, warum wer wo eine Rolle spielt.

Die Geschichte selbst wird, wie bereits im Klappentext erwähnt, in zwei Zeitebenen erzählt. Viele unterschiedliche Figuren bekommen große und kleine Auftritte. Bis auf Mark und Leya konnte ich bis zum Schluss keiner weiteren Figur ansehen was für einen Zweck sie hier in diesem Buch hatte. Gerade die Lovestory von Mia und Oliver, hatte keinen Zweck oder irgendeinen Sinn, außer das es weitere Seiten füllte. Bis der Leser verstand was beide Geschichten verbindet, liefen beide nebeneinander daher, ohne das man Gemeinsamkeiten sah. Die Figuren bekamen keine Verbindung. Das war schon seltsam und regte zum miträtseln an. Auf die endgültige Lösung wäre ich allerdings nicht gekommen, diese war wirklich clever und hat der Geschichte einen Stern gerettet.

Der Schreibstil war einfach gehalten. Die Figuren blieben blass und bekamen keinerlei Tiefe. Hintergrundgeschichten wurden nicht näher erleuchtet. Wie bereits erwähnt könnte man Mia und Oliver auch durch Blumentöpfe austauschen, es würde an der Story nichts ändern. Allerdings bekamen sie sehr viel Platz eingeräumt, ohne das was erklärt wurde und das ärgerte mich doch arg. Es wurde dutzendfach erwähnt das "damals" etwas vorgefallen ist, was genau wird nie zur Sprache gebracht. Allerdings muss es fast katastrophal furchtbar und schlimm gewesen sein, denn Mia hasst Oliver regelrecht, hat Angst vor ihm und rennt ständig weg. Hier hätte mehr erklärt werden können, oder die Figuren komplett streichen und durch eine Palme austauschen.

Ich war gut unterhalten, hätte mir aber durch den KT mehr gewünscht. Ich wollte historische Hintergründe, Medici Drama, Rubens Kunst und viel mehr. Es plätscherte aber sehr einfach dahin. Hatte Rubens einen Sinn in dem Buch? Nein! Und Frau Medici? noch weniger? Weniger Figuren und mehr Inhalt wären sehr ratsam gewesen.

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Veröffentlicht am 11.03.2022

tolles Jugendbuch

Die Stadt der Seher
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Marco und Elena sind so süß gezeichnet, die Charaktere so unterschiedlich und doch gleich. Man spürt warum sie sich mögen und Zeit miteinander verbringen. Man merkt warum sie tuen was sie tuen.
Die Story ...

Marco und Elena sind so süß gezeichnet, die Charaktere so unterschiedlich und doch gleich. Man spürt warum sie sich mögen und Zeit miteinander verbringen. Man merkt warum sie tuen was sie tuen.
Die Story selber ist jetzt nichts überraschendes, aber trotzdem angenehm zu lesen. Die langsam wachsenden Gefühle nachvollziehbar, es muss nicht immer Liebe auf den ersten Blick sein, es kann sich auch gern einmal erst eine Freundschaft entwickeln.

Auch die Unterscheidung zwischen Gut und Böse, Schwarz und Weiß und das durcheinander würfeln von alledem. Das war richtig gut. Wer ist gut? Wer ist der Böse? und gibt es eigentlich viel mehr Grautöne als wir alle denken?

Ein wirklich angenehmes Jugendbuch, welches ich nur empfehlen kann. Spannende Lesestunden, welche durch den Sprecher wunderbar erzählt wurde.

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Veröffentlicht am 11.03.2022

Spannender erster Teil

Das Kreuz des Pilgers
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Wann erscheint Teil 2?
Also mal ehrlich, was war das für ein fieser Cliffhanger?

Aber mal zum Anfang zurück. Die Grundstory: das Geheimnis der Eheleute, die kommende Lovestory war jetzt nichts überraschendes. ...

Wann erscheint Teil 2?
Also mal ehrlich, was war das für ein fieser Cliffhanger?

Aber mal zum Anfang zurück. Die Grundstory: das Geheimnis der Eheleute, die kommende Lovestory war jetzt nichts überraschendes. Es gab hierzu genügend Hinweise und dies direkt zu Beginn des Buches. Somit blieb die Spannung hierzu recht schwach. Es gibt allerdings andere Personen und Handlungen welche durchaus interessant sind. Colins Bruder und dessen Wahnsinn, Palmiro und dessen Schatz aus dem Abendland und die Story hierzu. Ich kann mir auch gut vorstellen das es einmal ein Buch mit dessen Vorgeschichte gibt, das muss ein spannendes Abenteuer gewesen sein.

Ganz allgemein fühlte ich mich häufig, als wäre dies nicht Teil 1 einer Reihe. Einige Zusammenhänge wurden doppelt und dreifach erklärt, andere nur teilweise. Gerade sämtliche Familienzusammenhänge, wer ist mit wem verwandt / verheiratet, ich habe es leider bis zum Schluss nicht verstanden. Auch da ich keine besonderen Sympathien zu irgendeinem der Charaktere entwickeln konnte. Durch die wenigen Informationen, bekam ich keinen Zugang, somit konnte ich auch nicht mitfiebern, lieben, trauern oder Spannung empfinden. Die Charaktere waren mir schlicht egal. Allerdings war die Story trotzdem sooo spannend das ich gar nicht aufhören konnte zuzuhören, und ich auch unbedingt wissen mag wie es weitergeht. Es ist actionreich, spannungsgeladen, aber auch stellenweise recht ruhig und langatmig, aber es ist ein guter Mix zwischen beiden, so dass es wieder angenehm wird.

Die Sprecherin ist grandios, auch wenn ihre Stimmfarbe nicht unbedingt auf die vielen sehr jungen und naiven Damen passt. Die männlichen Parts wiederum spricht sie perfekt. Sehr angenehme Geschwindigkeit, Betonungen.

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