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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2020

definitiv ein Jahreshighlight!

What if we Drown
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ZITAT:

>Hey Austin. Seit du tot bist, gibt es nur noch zwei Momente, in denen ich mich schwerelos fühle.
Einer ist beim Kiten. Wenn sich Himmel und Erde voneinander lösen.
Der andere ist, wenn Sam mich ...

ZITAT:

>Hey Austin. Seit du tot bist, gibt es nur noch zwei Momente, in denen ich mich schwerelos fühle.
Einer ist beim Kiten. Wenn sich Himmel und Erde voneinander lösen.
Der andere ist, wenn Sam mich ansieht. < (S. 378)
~ Laurie



MEINE MEINUNG:

Wow, … einfach Wahnsinn!

Die Geschichte um Sam und Laurie gehört definitiv zu einem meiner Jahreshighlights!

Der Schreibstil von Sarah Sprinz ist für mich etwas Besonderes. Er ist nicht nur leicht und flüssig, sondern auch eindringlich. Ich hatte durchgehend das Gefühl, dass ich direkt in Lauries Gedanken bin und konnte dadurch immer alles miterleben und mitfühlen. So intensiv bemerke ich es selten in Romanen.
Die Geschichte von Sam und Laurie hat mich vollkommen gefesselt. Der Spannungsaufbau ist perfekt, sodass ich dauerhaft an das Buch denken musste und alles am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte.

Das Setting ist wirklich gelungen! Die Einblicke, die wir aus Kanada erhalten sind traumhaft schön. Die Landschaft, die Wohnhäuser, die Restaurants und die Universität. Immer hatte ich ein genaues Bild vor Augen und konnte mich in den Handlungsort hineindenken. Ich war die ganze Zeit berauscht von der wunderschönen Kulisse und habe mich in die Landschaft Kanadas verliebt!
Auch die Karte im Einband des Buches ist ein echtes Highlight und macht das Buch noch besonderer.

Ich liebe wirklich alle Figuren des Romans auf irgendeine Weise.
Hope hatte mich schon in der Leseprobe komplett überzeugt und auch im weiteren Verlauf des Buches ist sie einfach wundervoll. Ich freue mich daher sehr mehr über sie in ihrem Buch der Reihe zu erfahren.
Emmett finde ich auch wirklich klasse. Er ist mit voller Freude an der Arbeit und liebt sein Architekturstudium. Es ist einfach zu süß, wie er sich immer um Laurie kümmert. Er fragt sie nicht aus, sondern lediglich, ob sie verletzt wurde. Er hält sie fest, bis sie schläft und will nur das Beste für sie. Emmett ist einfach ein Schatz.
Kian und ihre Freundin sind auch mega Cute zusammen. Ich habe mich sehr gefreut, dass in dem Buch auch andere Sexualitäten mit eingebunden werden und diese nicht so klischeebelastet sind wie z.B. ein Schwuler bester Freund oder so.
Auch Austin hätte ich sehr gerne kennengelernt. Laurie liebt ihren Stiefbruder über alles. Sie schwärmt andauernd von ihm. Er war ihr Vorbild, ihr Idol.
Trotzdem hätte ich gerne noch mehr über ihn erfahren. Die letztendliche Auflösung was mit Austin passiert ist lässt bei mir weitere Fragen zu seinem Leben aufkommen. Dazu hätte ich also gerne mehr erfahren.
Der Schmerz und die Trauer von Laurie waren zum Greifen nah. Sie versucht herauszufinden was wirklich passiert ist, um irgendwann vielleicht doch weiterleben zu können. Dabei trifft sie auf Sam. Sam ist auf eine weiße in den Todestag von Austin verwickelt, die Laurie am Anfang nie vermutet hätte.


Die Recherche von Laurie, die Gefühle zwischen Sam und ihr und ihren Weg sich selbst wiederzufinden sind im Buch zentrale Themen, die mir sehr gut gefallen haben. Gerade Lauries innerer Konflikt, zwischen dem was sie will und dem, was sie wollen sollte wurde dem Leser sehr nah gebracht. Dieser Roman ist voller Emotionen und Spannung.



FAZIT:

Ohne zu Spoilern ist es leider sehr schwer weitere Situationen und damit überwiegend positive Aspekte des Romanes zu erklären. Aber es sei gesagt: Ich liebe die Geschichte über alles und kann sie jedem New Adult Fan zu 100% weiterempfehlen. Die Spannung steigt von Seite zu Seite. Am liebsten hätte ich mir das komplette Buch markiert, da jede Szene einfach fantastisch ist. Dieses Buch lässt ein alles fühlen. Freude, Trauer, Liebe, Misstrauen und Neugierde.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 14.07.2020

TOLLES BUCH FÜR ZWISCHENDURCH!

Game on - Mein Herz will dich
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Worum geht’s?

In der Geschichte geht es um Drew und Anna. Beide stehen am Ende ihrer Collegezeit und bereiten sich auf ihre Zukunft vor. Als die Beiden sich das erste Mal begegnen ist Drew sofort verliebt. ...

Worum geht’s?

In der Geschichte geht es um Drew und Anna. Beide stehen am Ende ihrer Collegezeit und bereiten sich auf ihre Zukunft vor. Als die Beiden sich das erste Mal begegnen ist Drew sofort verliebt. Doch Anna möchte nichts Ernstes und versucht sich so gut es geht vor ihren Gefühlen zu schützen. Sie möchte Drew, ohne ihm zu verfallen. Doch Drew möchte alles von ihr. Er ist der Star-Quarterback des Colleges und dafür bekannt alles zu erreichen, was er möchte, wenn er sich nur genug dafür anstrengt und nicht aufgibt.


Das hat mir gefallen:

-Drew war bis 2/3 des Buches so toll.
Er ist immer 100% ehrlich und einfach PERFEKT!

-Drew sorgt für Anna. Er ist liebevoll zu ihr und sorgt dafür, dass sie von seinen Freunden nicht aufs Aussehen beschränkt wird. Er nicht total von sich überzeugt und das ist toll. Außerdem spielt er sich nicht so auf wie manch andere Protagonisten.

-Drew kann seine Gefühle zeigen! Es ist wirklich erfrischen, wenn es einmal männliche Charaktere gibt, die auch erröten und tränen in den Augen haben.

-George und Gray sind richtig tolle Nebencharaktere. Sie sorgen sich um ihre Freunde und unterstützen sie. Leider wird über George am Ende auch nichts mehr gesagt. Es bleiben dadurch einige Lücken offen.

-Es gab einige richtig schöne Zitate. Ich lese diese Zeilen sehr gerne und habe mir viele davon markiert und aufgeschrieben.

-Das Buch hat mich gut unterhalten.


Das hat mir nicht gefallen:

- im letzten Drittel hat sich Drew total aufgespielt. Der Grund dafür war einfach richtig übertrieben und für mich leider auch unrealistisch.

-Anna war mir bis 2/3 des Buches nicht sympathisch. In der Leseprobe war sie richtig toll und dann ging es immer weiter Bergab. Im letzten Drittel hat sie sich allerdings gebessert. Sie hat sich um Drew gekümmert und war für ihn da. Sie hat sich nicht wegstoßen lassen und Drew seelisch unterstützt. Leider hat sie dabei ihre anderen Freunde komplett vernachlässigt.

-Anna hat nur zweimal ihre Mutter besucht, wobei man das eine mal nicht wirklich dazuzählen kann. Ihr zu Hause war angeblich ihr Zufluchtsort. Davon hat man leider nichts gemerkt.

-Anna rennt vor ihren Problemen lieber weg, als sie zu lösen.
Sie wendet sich am Anfang von Drew ab und man erfährt erst in der Hälfte warum. Der Grund war mir leider zu einfach. Ja, ich konnte mitfühlen, allerdings nur am Anfang. Ihre Gründe wurden nicht weiter erläutert und zum Schluss sogar total vernachlässigt. Es war, als hätte es ihre Vergangenheit nie gegeben.

-Annas beste Freundin Iris hatte einen ganz seltsamen Charakter. Leider war sie mir eher unsympathisch. Sie hat sich auf ihren Freund wieder eingelassen, obwohl sie ihn dabei gesehen hat, wie er sie betrügt und lässt sich von ihm manipulieren. Leider erfährt man nicht, wie die Geschichte der Beiden weitergeht. Im letzten Drittel werden sie einfach ignoriert.

-Die Spannungskurve war nicht wirklich vorhanden. Es gab ein paar Hoch- und Tiefpunkte, diese waren aber nicht ganz klar zu erkennen und leider nicht so gut ausgebaut.
Ich habe nicht geweint und auch nicht wirklich gelacht. Die Geschichte plätschert mehr so dahin. Langweilig war mir allerdings auch nicht. Die Geschichte war nur nicht super dramatisch.

-das Ende ging mir leider zu schnell. Es wurde nicht erwähnt, wie Drew seine Sportkarriere in angriff nimmt und wie das mir seiner Beziehung zu vereinbaren ist. Das wäre ein wesentlicher Teil der Geschichte gewesen, der leider gefehlt hat.


Fazit:

Die ersten zwei Drittel des Buches haben mir richtig gut gefallen. Es gab viele poetische Stellen und man konnte auch lächeln. Leider gab es auch nicht so tolle Szenen. Anna ging mir am Anfang auf den Sack und Drew am Ende. Iris konnte ich nicht verstehen und George dagegen war richtig toll. Auch Gray konnte sich in mein Herz schleichen. Deswegen werde ich auch den Folgeband lesen und hoffen, dass er mich mehr überzeugen kann, als der erste Band.
Die Geschichte konnte mich gut unterhalten und ich freue mich, sie gelesen zu haben. Auch, wenn das letzte Drittel es insgesamt etwas runtergezogen hat.
Alle die auf der Suche nach einem typischen New Adult Roman sind, wo viel Wert auf Szenen zwischen den Protagonisten gelegt wird, sind hier richtig und werden bei dem Buch viel Freude haben!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 25.06.2020

Leichter Liebesroman

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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Meine Meinung:
Ich habe zuvor noch nie ein Buch gelesen, wo einer der Protagonisten im Rollstuhl sitzt. Ehrlich gesagt, hat mich das etwas abgeschreckt, weswegen ich die Geschichte lange Zeit vor mir hergeschoben ...

Meine Meinung:
Ich habe zuvor noch nie ein Buch gelesen, wo einer der Protagonisten im Rollstuhl sitzt. Ehrlich gesagt, hat mich das etwas abgeschreckt, weswegen ich die Geschichte lange Zeit vor mir hergeschoben habe. Ich konnte mir dieses Handicap einfach nicht so gut in einer Liebesgeschichte vorstellen. Vor ein paar Tagen habe ich dann doch die Leseprobe gelesen. Einfach, weil es um Eishockey gehen sollte. Die ersten Kapitel haben mich so überzeugt, dass ich ganz überrascht war, als die Leseprobe plötzlich zu Ende war.
Natürlich hatte ich das Buch nicht zu Hause und musste noch einige Tage warten, eh ich endlich weiterlesen konnte. Jeden Tag dachte ich, dass ich unbedingt weiterlesen muss, weil die Leseprobe mich so überzeugt hatte.

Das Zimmer von Hartley ist genau gegenüber von Coreys kleiner Wohnung. Die Beiden freunden sich schnell an und gehen oft gemeinsam in die Mensa essen oder spielen Videospiele zusammen. Ich liebe es, wenn die Protagonisten gerne gemeinsam Zocken. Irgendwie ist es immer total niedlich, wenn sie sich dabei gegenseitig herausfordern und provozieren.
Hartley hat allerdings eine Freundin, was Corey nicht so toll findet. Nicht, weil Corey so übermäßig in ihn verliebt ist (zumindest am Anfang), sondern weil seine Freundin eine richtige Bitch ist. Sie erfüllt alle Klischees einer reichen Tussi. Sie hilft niemanden, denkt immer, dass sie die tollste ist und geht sogar fremd. Und das ist kein Spoiler, denn Hartley weiß, dass sie auch andere Kerle hat. (Die Beiden führen eine Fernbeziehung.)
Trotzdem ist Hartley ihr gegenüber loyal und treu. Er fasst keine andere an und behandelt sie gut. Das zeigt mir, dass Hartley ein wirklich netter Typ ist. Außerdem ist er lustig und versucht das beste aus jeder Situation zu machen. Er ist auch ein guter Zuhörer und ist bei ernsteren Themen immer bodenständig und realistisch.
Corey hat sich damit abgefunden, dass sie im Rollstuhl sitz. Manchmal ist sie noch etwas unsicher deswegen. Sie fühlt sich in einigen Situationen unwohl und denkt, dass sie nicht gut oder nicht schön genug ist. Ich verstehe sie allerdings auch. Es ist nervig, wenn alle denken, dass du zerbrechlich bist oder manche Aufgaben nicht hinbekommst nur, weil du im Rollstuhl sitzt. Dennoch versucht auch sie das Beste daraus zu machen. Sie springt über ihren Schatten und versucht neue Dinge.
Von Hartleys Freunden bekommt man nicht viel mit, was eigentlich schade ist. Ich denke, dass man so noch weitere tolle Charaktere kennengelernt hätte.
Coreys Mitbewohnerin war wirklich zauberhaft. Sie ist wie ein kleiner Tornado und trotzdem bodenständig. Mit ihr kann man reden und Spaß haben. Sie hilft Corey zurechtzukommen, denkt aber nicht, dass sie aus Porzellan ist.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Nachmittagen beendet und es ist nie langweilig geworden oder hat sich gezogen.
Es war eine eher leichte Spannungskurve vorhanden, was mich aber nicht gestört hat. Die Unterhaltungen der Figuren und die Handlungen im Allgemeinen waren wirklich toll und haben mich gut unterhalten.
Im Nachhinein hätte ich vielleicht noch gerne mehr über den Unfall von Corey und dessen Verlauf erfahren. Auch die Vergangenheit von Hartley hätte mehr beleuchtet werden können. Während des Lesens ist mir das jedoch nicht negativ aufgefallen.
Um Eishockey ging es leider auch nicht wirklich. Beide betreiben zwar diesen Sport oder haben ihn gemacht, jedoch wurde er höchstens dreimal erwähnt. Mehr aber auch nicht. Natürlich hätte ich gerne mehr dazu gehört. Wirklich gestört hat es mich aber auch nicht.

Fazit:
Ich habe alle Momente zwischen den Protagonisten genossen. Die entspannten, die lustigen, die romantischen, die ernsten und sogar die Meinungsverschiedenheiten. Es gab wirklich lustige Szenen, aber auch tiefere Gespräche, was wirklich sehr schön war.
Ich freue mich schon sehr den zweiten Teil der Reihe zu lesen. Jeder, der eine leichte und schöne Liebesgeschichte sucht, ist hier genau richtig!

SPOILER
Ich fand es so süß von Hartley, als er Corey und Dana zu Thanksgiving eingeladen hat. Er ist ja eigentlich nur mir Corey gut befreundet, diese hatte allerdings vor mir Dana den Feiertag in der Uni zu bleiben. Deswegen hat Hartley einfach sofort beide eingeladen, damit niemand allein ist. Es ist so goldig, dass er sogar an ihre Freundin denkt und nicht nur an Corey!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2020

Punktabzug wegen Fehlinformationen! (bitte Erläuterung lesen!)

Player
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Worum geht’s?

Emery zieht nach New York und eröffnet dort ihr neues Büro als Paartherapeutin. Als sie eines Abends noch spät an ihren Schreibtisch sitzt, kommt plötzlich ein Fremder. Der unbekannte heißt ...


Worum geht’s?

Emery zieht nach New York und eröffnet dort ihr neues Büro als Paartherapeutin. Als sie eines Abends noch spät an ihren Schreibtisch sitzt, kommt plötzlich ein Fremder. Der unbekannte heißt Drew. Er ist Scheidungsanwalt und kommt frisch aus dem Urlaub. Denn sein Büro wurde gerade neu Renoviert. Das Büro, indem gerade Emery sitzt.
Emery Rose ist fassungslos. Sie wurde betrogen, denn ihr Büro ist gar nicht ihr Büro und pleite ist sie damit auch. Drew zeigt, dass sein Herz am rechten Fleck ist und lässt sie vorübergehend in seinem Büro unterkommen. Ein Scheidungsanwalt und eine Paartherapeutin. Kann das wirklich funktionieren?


Schreibstil und Gestaltung:

Ich liebe, liebe, liebe den Schreibstil von Vi Keeland! Alle Bücher von ihr lassen sich unglaublich leicht lesen, sodass die Seiten nur so an einem vorbeifliegen. So war es auch bei Player. Die Gestaltung des Covers gefällt mir dagegen leider überhaupt nicht. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass es sich bei der Geschichte um einen Dark-Romance-Roman handelt. Das ist jedoch nicht der Fall. Die Geschichte ist sehr tiefgründig und gut durchdacht. Es geht nicht nur um Sex, sondern auch um die Probleme im Leben. Das Buch hätte ein Cover wie die von Colleen Hoover oder Bianca Iosivoni verdient.
Vi Keeland ist eine Mischung aus Mona Kasten und Coleen Hoover! Einfach Grandios!


Das hat mir gefallen:

- Ein Scheidungsanwalt und eine Paartherapeutin ist eine richtig schöne und lustige Ausgangssituation, da die beiden komplett anderen Ansichten zu (Fern)Beziehungen haben.

-Es geht nicht nur um Sex. Die Beiden führen auch ernste Unterhaltungen und wollen nur das Beste für den Partner.

- Drew ist voller Liebe. Er liebt seinen Sohn, trotz gewisser Umstände…
Er hat einen weichen Kern und eine harte Schale. Er ist ruhig und liebevoll, aber auch bestimmend und ehrgeizig.

- Drew und Emery fordern sich gegenseitig heraus. Drew versucht sie oft zu provozieren (auf gute Art)

- Emery versucht immer das Gute im Menschen zu sehn. Sie unterstützt die Personen, denen sie nah steht. Sie lässt sich nicht einfach abschütteln und kämpft für Dinge, die sie liebt.

-Ich liebe die kleinen Neckereien der Beiden!


Das hat mir nicht gefallen:
- Fehlinformationen zu Blutgruppenvererbung
- Fehlinformation zu Organspende



SPOILER  Erläuterung der Fehlinformationen!!  WICHTIG!

Drews Sohn hatte einen Unfall, wobei er viel Blut verloren hatte. Deswegen brauchte er natürlich eine Blutspende. Dabei kam heraus, dass Drew nicht infrage kommt, da er Blutgruppe 0 hat, sein Sohn aber AB. Da muss ich schon meinen ersten Kommentar einwerfen. Die Blutgruppe 0 ist ein Universalspender. Das heißt, dass die Blutgruppe 0 jeder anderen Blutgruppe spenden kann. Wobei da auch der Rhesusfaktor eine Rolle spielt. Darüber wurde jedoch nichts gesagt.
Aus den Unterschiedlichen Blutgruppen ließ sich auch erkennen, dass Drew nicht der Vater des Kindes sein kann. Das stimmt auch, da die Blutgruppe 0 immer reinerbig ist (also 00). Das Kind ist jedoch mischerbig, da es die Blutgruppe AB besitzt. Ein Elternteil müsste daher die Blutgruppe AA, A0 oder AB haben und das andere Elternteil die Blutgruppe BB, B0 oder AB. Somit ist ausgeschlossen, dass Drew der leibliche Vater des Kindes ist.
Das dieser Fakt korrekt war, war wohl leider eher Zufall. Einen Absatz später wurde nämlich erzählt, dass die Kinder immer die gleiche Blutgruppe wie die Eltern haben und das ist nicht richtig.
Bitte Informiert euch darüber, wenn ihr das noch nicht gewusst habt. Organ- und Blutspende sind wichtige Themen!
Leider war es damit noch nicht zu Ende. Die nächste Fehlinformation ist noch schlimmer und unlogischer! Drews Sohn brauchte eine neue Niere und wer war wohl der Spender? Richtig. Drew!
Da frage ich mich: Wie kann das sein? Es wurde vorher eindeutig erwähnt, dass Drew nicht die gleiche Blutgruppe hat und daher nicht als Blutspender in frage kommt. Das bedeutet gleichzeitig, dass er auch keine Organe spenden kann! Der zweite Fehler dabei ist, dass Drews Sohn noch ein Kind ist! Das gespendete Organ muss mehrere Eigenschaften erfüllen, um verwendet werden zu können. Es muss die gleiche Blutgruppe haben und hinsichtlich der Größe und des Gewichtes ähnlich sein.
Im Buch hat also ein erwachsener Mann, mit einer anderen Blutgruppe, einem Kind eine Niere gespendet! Entschuldigung, aber das geht wirklich nicht. Wie kann man so viele Fehler in einen Roman einbauen. Organspende ist ein wichtiges Thema, solche schwerwiegenden Fehler dürfen da nicht passieren. Ich frage mich wirklich, ob das niemanden aufgefallen ist. Es gibt immer so viele Menschen, die das Buch Probelesen. Ist es niemanden aufgefallen? Wusste es niemand besser oder war es den Leuten einfach egal?
Ich weiß, ich steigere mich da ziemlich hinein. Ich mache Beruflich nichts in der Richtung. Ich bin noch Schüler an einem Gymnasium. Alles was ich hier geschrieben habe, habe ich in der 10. Klasse gelernt.
Es ist kein schweres Thema und leicht zu verstehen. Man kann alles und noch viel mehr im Internet nachlesen. Ich hoffe einfach, dass solche Fehler nicht nochmal geschehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.06.2020

Jahrehighlight!

Deine Worte in meiner Seele
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Worum geht’s?

In Deine Worte in meiner Seele geht es um Daniel und Ashlyn. Ashlyn hat gerade ihre Zwillingsschwester verloren und wurde nun auch noch von ihrer Mutter zu ihrem Vater geschickt, mit dem ...

Worum geht’s?

In Deine Worte in meiner Seele geht es um Daniel und Ashlyn. Ashlyn hat gerade ihre Zwillingsschwester verloren und wurde nun auch noch von ihrer Mutter zu ihrem Vater geschickt, mit dem sie nie wirklich Kontakt hatte. Das einzige, woran sie sich festhalten kann ist eine kleine Schatulle. Ein Kästchen von ihrer Schwester mit vielen kleinen Briefen und einer Liste von Dingen, die sie Erleben soll. Für jede erfüllte Aufgabe darf Ashlyn ein Brief öffnen. So landet sie schon am ersten Tag in einer Bar und lernt Daniel kennen. Daniel scheint ihr Seelenverwandter zu sein. Er hat die gleiche Leidenschaft, ist süß, liebevoll und aufmerksam. Wie könnte sich Ashlyn da nicht in ihn verlieben? Es scheint, als habe die Welt doch noch gute Seiten zu bieten. Doch dann treffen die beiden eher wieder zusammen als geplant, denn er ist ihr neuer Englischlehrer Mr. Daniels…


Erwartungen:

Eigentlich bin oder besser gesagt war ich kein großer Fan von Lehrer-, Schüler Geschichten. Ich gehe selbst noch in die Schule. Deswegen finde ich es doch etwas seltsam oder daddy issue like, wenn ein Lehrer eine Schülerin datet oder andersherum. Doch muss ich erwähnen, dass es mir dabei eher um den „großen“ Altersunterschied geht. Ich lese einfach lieber Liebesgeschichten, wo die Protagonisten circa gleich alt sind.
Ich hatte große Lust, ein Buch über „verbotene Liebe“ zu lesen und BCC ist eine großartige Autorin. Deswegen viel mir die Entscheidung leicht. Erwartungen hatte ich nicht wirklich. Natürlich habe ich gehofft, dass die Geschichte nicht Oberflächlich ist. Ich habe gehofft, dass das Schüler-, Lehrer Problem nicht die größte Sorge der Beiden ist und auch die Vergangenheit und die Zukunft der Protagonisten beleuchtet wird.


Das hat mir gefallen:

-Daniel ist richtig sympathisch. Er liebt die Musik und hat eine eigene Band. Er liebt Shakespeare, genau wie Ashlyn und bringt Shakespeares Werke in seine Musik mit ein.

- Daniel ist liebevoll und aufmerksam. Er denkt viel an das Wohlergehen anderer und hilft jeden, wo er kann. Auch, wenn er dadurch unglücklich wird.

- Ashlyn und Daniel verstehen sich auf Anhieb. Es wirkt nicht zu übertrieben und ich hatte wirklich das Gefühl, dass sie beiden Seelenverwandte sind. Sie schweigen, lachen und weinen zusammen. Sie geben sich gegenseitig Ratschläge und Unterstützen sich.

- Wenn die beiden sich unterhalten, Zitieren sie manchmal Shakespeare und der andere antwortet ebenfalls mit einem Zitat. Außerdem schreiben sie sich, über Textnachrichten, Quizaufgaben zu Büchern. Wie cool ist das bitte!?

- Auch Daniel hat sein Päckchen zu tragen. Die Beiden ergänzen sich wie ein Puzzle.

-Die Nebencharaktere sind ausreichend beleuchtet. Ryan ist ein so toller und interessanter Charakter. Ich würde gerne ein einzelnes Buch über seine Geschichte haben!

- Die Briefbox von Ashlyn‘s Schwester ist einfach fantastisch.

- Ihre Schwester war scheinbar ein herzensguter Mensch. Sie versucht Ashlyn zu beschützen, obwohl sie nicht mehr da ist. Die Briefe sind nicht nur an Ashlyn, sondern auch an andere Personen adressiert.

- Ashlyn geht sehr verantwortungsbewusst mit der Situation um, dass Daniel ihr Lehre ist.

- Daniel unterstützt sie passiv. Er hilft ihr bei der Verwirklichung anderer Träume


Fazit:

Wie ihr seht, gibt es nichts, was mir nicht gefallen hat. Das ganze Buch war logisch durchdacht, spannend, süß und einfach perfekt. Die Liebesgeschichte war nicht zu kitschig und die Vergangenheit der Beiden waren schön ausgearbeitet und teilweise einfach nur schrecklich. Beide Protagonisten haben so etwas nicht verdient.
Die Lösungen der Probleme waren realistisch und hätten besser nicht sein können.
Ich kann nur sagen, dass dieses Buch ein Jahreshighlight ist. Innerhalb eines Tages habe ich es durchgelesen und ich wünschte, ich hätte es noch nicht gelesen, damit ich die Geschichte noch einmal, zum ersten Mal, entdecke kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere