Mitreißendes Finale
How to Kill Fate (Fate Dilogie, Bd. 2)Nachdem mich der erste Band der Dilogie schon komplett abgeholt hat, war ich so gespannt, auf das Finale. Schön fand ich, dass es mit einem Rückblick gestartet ist, wo man nochmal sieht, was Tyron für ...
Nachdem mich der erste Band der Dilogie schon komplett abgeholt hat, war ich so gespannt, auf das Finale. Schön fand ich, dass es mit einem Rückblick gestartet ist, wo man nochmal sieht, was Tyron für Nevin alles getan hat. Ihre Freundschaft ist einmalig. Umso schöner, wie sie füreinander einstehen. Natürlich meistens so, dass Tyron ihn in irgendeiner Art und Weise rettet. Nun ist Nevin an der Reihe, als die Feinde zur Höhle kommen und ihn angreifen. Es bricht ein Kampf aus, bei dem sie fliehen müssen. Die Götter sind nun hinter ihnen her, können sie ihrem Schicksal trotzen?
Das Thema Seelenbande und Schicksalsfäden wird nochmal deutlich vertieft, was ich sehr spannend fand. Denn was bedeuten diese verknüpften Schicksalsfäden eigentlich? Als wären das nicht genug Fragen, entwickeln Kiana und Tyron immer mehr neue Fähigkeiten. Ihre Annäherung fand ich weiterhin so schön authentisch und echt. Sie streiten sich, sprechen sich aus und rücken nur umso näher wieder zusammen. Aber genau das macht ihre Beziehung so echt. Generell finde ich das Dreiergespann einfach nur genial. Tyron ist total stumpf und beschützerisch, Kiana schlau und mutig und Nevin sehr amüsant und liebevoll. Ihre Dialoge haben mich oft zum Lachen gebracht, man muss sie einfach mögen. Auch wenn ich Nevin gerne noch mehr gelesen hätte.
Die Storyline nimmt einige unerwartete Wendungen und fesselt sehr. Denn nun kommt auch die Kriegsgöttin Martia in den Fokus und die Geschichte der Götter, warum es den Krieg gibt. Die einzelnen Aspekte davon wurden nach und nach in die Story integriert, aber so geschickt und spannend, dass man immer weiterlesen wollte. Auch die Kämpfe und Hindernisse, denen sie sich stellen müssen, waren actionreich und spannend.
Fazit:
Ein mitreißendes Finale der Dilogie. Besonders das Dreiergespann hat es mir angetan. Denn auch in dem Finale verlieren sie ihren trockenen Humor nicht. Einfach nur absolut authentisch und echt, genau wie die Beziehung zwischen Tyron und Kiana. Die neuen Informationen, spannenden Kämpfe und unerwarteten Wendungen haben einen sehr gefesselt. Ein gelungenes Finale.
4.5/5 Sterne