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Veröffentlicht am 29.05.2019

Über das Glück dem eigenen Herzen zu folgen!

Glück ist meine Lieblingsfarbe
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Inhalt

Juli wird ihr Leben in Hamburg als Versicherungskauffrau zu eng und sie beschließt, sich eine Auszeit auf der Kanareninsel La Palma zu nehmen. Anstoß dazu ist ihr Freund Malte, der selbst auf ...

Inhalt

Juli wird ihr Leben in Hamburg als Versicherungskauffrau zu eng und sie beschließt, sich eine Auszeit auf der Kanareninsel La Palma zu nehmen. Anstoß dazu ist ihr Freund Malte, der selbst auf La Palma lebt und Juli sofort mit den Einheimischen und dem Leben auf der Insel bekanntmacht. Schnell schließt Juli mit ihrer freundlichen und einfühlsamen Art Freundschaften mit Menschen und Tieren und gewinnt Zeit zum Nachdenken darüber, was sie eigentlich im Leben erreichen möchte. Mit Quinn, einem deutschen Architekten, der nach La Palma ausgewandert ist, kommt zudem Fahrt in Julis Liebesleben und sie muss sich entscheiden wofür ihr Herz wirklich schlägt.

Meine Meinung

Ich liebe Kristina Günaks Schreibstil. Er ist einerseits sehr humorvoll, aber auch sehr einfühlsam und führt dazu, dass man sich den Hauptpersonen sehr nahe fühlt. Man versteht, was sie innerlich antreibt und hat ein farbenfrohes Bild von ihnen vor dem inneren Auge. Und auch die Landschaft von La Palma und die sympathischen Eigenarten der Palmeros werden zauberhaft beschrieben, so dass ich sofort Lust hatte, selbst einen Urlaub auf dieser magischen Insel zu verbringen. Die Nähe zum Meer lässt alles frei und frisch wirken.

Auch wenn das Cover auf ein durch und durch fröhliches Buch schließen lässt, hat es doch auch sehr zum Nachdenken anregende Handlungsstränge und ist stellenweise sehr tiefgründig, was mir persönlich sehr gut gefallen hat.

Juli an sich muss man einfach lieben. Sie ist ein sehr einfühlsamer Mensch, der wunderbar auf andere Menschen eingehen kann und genau spürt, wann Worte und wann Schweigen angemessen sind. Auch mit Tieren, besonders mit scheuen oder verängstigten, kann sie sehr gut umgehen, weshalb sie auch als Hundesitterin auf La Palma arbeitet.

Von Quinn war ich auch sofort begeistert. Er ist ein sehr warmherziger Mensch, der anfangs zwar etwas verschlossen wirkt, aber in Julis Anwesenheit mehr und mehr auftaut und Juli in sein inneres Selbst blicken lässt. Die Dynamik zwischen Juli und Quinn ist das, was mir am Roman am besten gefallen hat. Beide gehen äußerst feinfühlig miteinander um und man hat stets das Gefühl direkt in deren Gefühlswelt einzutauchen. Beide werden von den Schatten der eigenen Vergangenheit verfolgt, die sie geprägt haben und denen sie ins Auge blicken müssen, um nicht daran zu zerbrechen.

Insgesamt habe ich jede Seite des Romans sehr genossen und war am Ende traurig, dass er nicht mehr Seiten hatte!

Fazit

Ein zauberhafter Sommerroman über Selbstfindung, der Lust auf die Liebe und das Leben macht. Ein Roman der aber keinesfalls oberflächlich bleibt, sondern sehr tiefgründig ist und aufzeigt, auf was es im Leben im Endeffekt am meisten ankommt. Darauf, seinem eigenen Herzen zu folgen!

Veröffentlicht am 08.06.2019

Ein wunderschöner Roman über das Loslassen und das Vertrauen ins Leben - tiefgründig und emotional!

Wie eine Welle im Sand
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Inhalt

Nach der schmerzlichen Trennung von ihrem kaltherzigen Ex-Freund beschließt Pauline Urlaub auf der Finca ihrer Freundin Saliha zu machen. Saliha ist selbst nach Mallorca ausgewandert, weil es ...

Inhalt

Nach der schmerzlichen Trennung von ihrem kaltherzigen Ex-Freund beschließt Pauline Urlaub auf der Finca ihrer Freundin Saliha zu machen. Saliha ist selbst nach Mallorca ausgewandert, weil es ihr in Deutschland zu trist und eng wurde. Sie lebt und liebt mittlerweile sehr glücklich auf Mallorca, wo sie sich ganz der Spiritualität widmet und ihren festen Glauben lebt, dass man seine eigene Realität selbst erschaffen kann. Anfangs findet Pauline diese Einstellung etwas befremdlich. Doch als sie den äußerst attraktiven Schriftsteller Leander kennenlernt, beschließt sie, sich eine neue Identität zu verleihen: Vivienne - eine geheimnisvolle Femme fatale, die ihre Verführungskünste gekonnt einsetzt.

Als Pauline aber merkt, dass sie dieses Spiel nicht länger aufrechterhalten möchte, fliegt sie sehr überstürzt zurück nach Deutschland und hinterlässt Leander nur einen geheimnisvollen Brief. Dieser fliegt ihr hinterher und bittet sie ihn zu einem Familienbesuch zu begleiten. Dort soll Pauline Leanders Freundin spielen. Hauptgrund dafür ist Leanders schwer kranker Vater, der sich so sehr eine Frau an der Seite seines Sohnes wünscht. Pauline lässt sich darauf ein und wird mit ihrer eigenen Vergangenheit, vor allem mit dem unfassbaren Verlust ihres ungeborenen Kindes, konfrontiert.

Meine Meinung

Julia C. Werners Schreibstil ist wunderbar bildlich und sehr gefühlvoll. Ich hatte stets das Gefühl direkt neben den Protagonisten zu stehen und wurde von deren Emotionen tief berührt.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Pauline und Leander erzählt. Diesen Perspektivewechsel mochte ich sehr gerne, weil man so Einblick in die Gedanken beider Personen hat und es eine gewisse Abwechslung und Spannung in die Handlung bringt.

Es war wunderbar zu sehen, wie sich Pauline im Roman entwickelt. Anfangs war sie sehr verschlossen, was ihre Gefühle betraf. Sie wollte sich auch gar nicht mit ihrer Vergangenheit beschäftigen, sondern eher vergessen als reflektieren. Sie merkte jedoch schnell, dass man tiefe Wunden nicht einfach ignorieren kann, sondern, dass man aktiv daran arbeiten muss, diese bewusst loszulassen, um Platz für Neues im Herzen zu schaffen.

Leander war mir anfangs etwas unsympathisch, da er Vivienne als Inspiration für einen neuen Roman nutzte und es ihm gar nicht bewusst war, dass er ihre Zustimmung dafür erfragen sollte, um sie nicht zu verletzen. Er wirkte wie ein klassischer Sunnyboy auf mich, der es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, aber im Laufe des Romans lernt man ihn immer besser kennen und erkennt, dass dieses unbeschwerte Lebemann-Image eine Fassade ist und hinter ihr ein verletzlicher und gutherziger Mann steckt.

Fazit

Insgesamt ist "Wie eine Welle im Sand" ein sehr gefühlvoller Roman über das Loslassen und Verarbeiten von tiefgehenden seelischen Wunden. Und am Ende zeigt er auf, dass es sich lohnt, dem Leben und der Liebe zu vertrauen!

Veröffentlicht am 04.06.2019

Ein wunderschöner, sanfter Roman über das Suchen und Finden sämtlicher Nuancen des Glücks!

Wo das Glück auf Wellen tanzt
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Inhalt

Anna, die als Journalistin eine Kolumne über das Glück schreibt und bald auch ihr erstes Buch veröffentlichen möchte, zieht von der Großstadt München in die beschauliche Kleinstadt Walderstadt ...

Inhalt

Anna, die als Journalistin eine Kolumne über das Glück schreibt und bald auch ihr erstes Buch veröffentlichen möchte, zieht von der Großstadt München in die beschauliche Kleinstadt Walderstadt auf dem Land. Von den Einheimischen wird sie mit ihrer offenen Art gleich ins Herz geschlossen, schließt schnell Freundschaften und erfährt einiges über die Einwohner der scheinbar idyllischen Stadt.

Außerdem hat sie großes Glück in ein wunderschönes, möbliertes Haus, das direkt an einem See liegt, einziehen zu dürfen. Es gibt nur einen Haken: in der oberen Etage des Hauses wohnt ein zurückgezogenener Maler, den niemand wirklich kennt und der keinen Kontakt zu Menschen haben möchte. Doch seine Bilder berühren Anna so sehr, dass sie versucht, Kontakt mit ihm aufzunehmen.

Bald lernt Anna, dass sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss, um hoffnungsvoll und voller Glück in die Zukunft blicken zu können.

Meine Meinung

Das Setting des Romans fand ich einfach nur zauberhaft. Ein wunderschönes kleines Städtchen auf dem Land, umgeben von unberührter Natur, mit Bewohnern, die man schnell ins Herz schließt. So hat Anna ganz zauberhafte Gespräche und Begegnungen mit den verschiedensten Menschen, die ihr erzählen, was Glück für sie persönlich bedeutet. Ganz besonders herzig ist die Besitzerin des Café Komet, Halley. Sie ist mit Leib und Seele das Herzstück des Cafés und verführt die Gäste mit ihren Erdbeer-Brioches und Kaffeekreationen.

Die Protagonistin Anna habe ich schon nach den ersten Seiten ins Herz geschlossen. Sie sprüht nur so vor Lebensfreude und positiver Energie und es machte einfach nur Spaß sie zu begleiten. Doch nicht alles ist so locker leicht in ihrem Leben. Sie musste schon als Kind einen schmerzlichen Verlust erleiden und sich als Erwachsene ihrer Vergangenheit stellen, um alte Wunden zu heilen und eine farbenfrohe Zukunft haben zu können.

Den Schreibstil von Diana Hillebrand finde ich zauberhaft. Er ist wunderbar bildlich und gefühlvoll, so dass ich mich vor allem Anna, aber auch den Randfiguren, beim Lesen sehr nah fühlte, fast so wie ein Bewohner Walderstadts.

Was mich besonders freute, war ein kurzer Abstecher Annas nach Ligurien. Frau Hillebrand beschreibt die Landschaft, das Essen und das Gefühl von "Dolce Vita" dort so eindringlich, dass ich sofort Lust darauf bekam, bald wieder nach Italien zu reisen und eine Focaccia zu backen, deren Rezept übrigens am Ende des Romans zu finden ist. Wie auch die Rezepte der zuckersüßen Erdbeer-Brioches und ein leckerer italienischer Brotsalat. Dieser Abschnitt im Buch über Italien war wie ein Kurzurlaub für die Seele!

Doch nicht nur der Kurzurlaub, sondern der gesamte Roman mit seinem immerwährenden Glücksthema berührte mich sehr. Am Ende bleibt für mich vor allem ein Zitat im Kopf: "Leben ist Glück!". Denn jeder Tag, den wir gesund auf dieser Erde verbringen, ist pures Glück und auch ein Geschenk, das wir dazu nutzen sollten, mehr Glück in unser Leben zu holen. Durch kleine Glücksmomente wie in ein Erbeer-Brioche oder eine Focaccia zu beißen und uns daran zu erinnern, dass das Leben ein Wunder ist!

Fazit

Der Roman ist eine sanfte und berührende Geschichte über das Suchen und Finden des Glücks. Glück ist zwar individuell und jeder spürt es auf seine Weise, aber jeder hat das Recht darauf, glücklich zu sein und das Recht darauf, sein eigenes Glück zu suchen und zu finden. Ganz egal, was andere denken. Auf das Gefühl im eigenen Herzen kommt es an und das bringt der Roman wunderbar zum Ausdruck. Für mich eine klare Leseempfehlung und einer der schönsten Romane 2019!

Veröffentlicht am 03.06.2019

Ein außergewöhnlich emotionaler Reisebericht, der einen tief bewegt und inspiriert!

Ins Nirgendwo, bitte!
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Inhalt

Die 22-jährige Franziska und ihr Freund Felix beschließen 2015 durch den Westen der Mongolei zu wandern. 400 Kilometer lang. Zu Fuß! Ein Vorhaben, das bei den meisten Menschen Unverständnis auslöst, ...

Inhalt

Die 22-jährige Franziska und ihr Freund Felix beschließen 2015 durch den Westen der Mongolei zu wandern. 400 Kilometer lang. Zu Fuß! Ein Vorhaben, das bei den meisten Menschen Unverständnis auslöst, wenn sie erfahren, wo die Mongolei sich eigentlich genau befindet und wie dünn besiedelt das Land ist. Was macht man dort nur, wenn man einen Notfall hat und weit und breit keine Menschenseele zu finden ist? Wie sorgt man für genug Nahrung und Wasser und ein schützendes Dach über den Kopf bei sämtlichen Wetterlagen? All diese Fragen schreckten die beiden nicht ab und sie machten sich mit akribischer Vorab-Planung, einem Zelt, Astronautennahrung und ein paar uralten russischen Militärlandkarten auf den Weg in das größte Abenteuer ihres bisherigen Lebens.

Meine Meinung

Franziska Bär beschreibt die Reise mit all ihren Herausforderungen auf eindringliche und äußerst bildhafte Weise. Durch die detaillierten Beschreibungen der Landschaften, die sie durchwanderten, und der Menschen, denen sie begegneten, hatte ich stets einen bunten Film vor Augen und fühlte mich wie eine unsichtbare Mitreisende, die das Abenteuer hautnah miterlebt. Da Franziska auch ihre tiefsten Gefühle - die von riesige Freude bis hin zu tiefster Verzweiflung reichen - mit dem Leser teilt, wurde ich von der Reise auch emotional sehr berührt. Viel mehr als von einem klassischen Reisebericht. Gerade diese emotionale Tiefe macht dieses Buch so besonders und einzigartig. Bei manchen Erlebnissen. z. B. als Franziska und Felix einen eisigen Fluss durchqueren mussten oder als auf einmal wildfremde Männer ins Zelt kamen, als Franziska sich ganz alleine darin befand, hielt ich vor Schreck fast die Luft an. Bei anderen magischen Momenten, z. B. als Franziska endlich ihre Zehen in den See Khuk Nuur stecken konnte, der das große Ziel der Wanderung war, strahlte ich mit ihr über das ganze Gesicht.

Diese Wanderung zeugt nicht nur vom großen Mut sich einem so gewaltigen Abenteuer zu stellen, sondern zeigt uns vor allem wie wichtig es für ein Paar ist als eingeschworenes Team zu agieren, auf den anderen einzugehen und ein gemeinsames Ziel vor Augen zu haben. Das erfordert absolute Offenheit, ein ehrliches Ansprechen von Zweifeln und Ängsten und großes Vertrauen in sich selbst und den Partner. Franziska und Felix beweisen ganz eindrucksvoll, dass auch scheinbar unüberwindbare Hürden mit Mut, Vertrauen, Teamgeist und einer angemessenen Planung machbar sind und das eigene Leben auf magische und nachhaltige Weise bereichern können.

Auch die Begegnungen mit den verschiedensten Menschen haben mich sehr berührt. Wenn aus Fremden Freunde werden und unfassbar ärmlich lebende Menschen auf einmal alles auftischen, was sie haben, wird einem richtig warm ums Herz und man erkennt, wie viel Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft es auf der Welt gibt. Auch hat das Lesen des Buches eine große Dankbarkeit in mir ausgelöst. Dankbarkeit für die Fülle, in der wir in Deutschland leben. Wir können stets in den Supermarkt um die Ecke gehen, haben ein Krankenhaus in der Nähe, ein Dach über dem Kopf und ein warmes Bett für die Nacht. Und sauberes, trinkfertiges Wasser kommt direkt aus dem Wasserhahn. Oft vergisst man im Trubel des Alltags wie wunderbar die unscheinbaren Dinge des Lebens sind.

Die Reise der beiden ist nicht nur eine Reise ins Nirgendwo, sondern auch zu sich selbst, zu den eigenen Stärken und Schwächen und sie macht bewusst, was wirklich zählt im Leben und wie wenig man zum Glücklichsein benötigt.

Fazit

Für mich einer der besten Reiseberichte, den ich bislang gelesen habe. Er glänzt mit äußerst interessanten Informationen, wunderbaren Beschreibungen von Land und Leuten und ganz viel Gefühl! Ein Must-Read für alle, die persönliche und authentische Reiselektüre lieben!

Veröffentlicht am 23.05.2019

Spannendes Jugendbuch mit einem fiesen Cliffhanger am Ende!

Clans of London, Band 1: Hexentochter
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Inhalt

Die 17-jährige Caroline wird ständig von Kopfschmerzen und seltsamen Träumen geplagt. Durch den geheimnisvollen und äußerst attraktiven Ash erfährt sie, dass sie eine Hexe ist und dass ihre Magie ...

Inhalt

Die 17-jährige Caroline wird ständig von Kopfschmerzen und seltsamen Träumen geplagt. Durch den geheimnisvollen und äußerst attraktiven Ash erfährt sie, dass sie eine Hexe ist und dass ihre Magie bis zu ihrem 18. Geburtstag aktiviert werden muss, da sie ansonsten sterben wird.

Ash selbst ist ein Magier des Morgan Clans und führt Caroline in die Welt der Magier und Hexen ein. Doch nicht alle sind Caroline gegenüber gut gesinnt, denn es gibt einen Clan, der ihr nach dem Leben trachtet.

So müssen Caroline und Ash nicht nur herausfinden, wer Carolines leibliche Eltern sind, damit ihre Magie aktiviert werden kann, sie befinden sich auch in einem Wettlauf um Leben und Tod - verfolgt von skrupellosen Magiern.

Meine Meinung

Sandra Grauers Schreibstil ist wunderbar flüssig und bildreich, sodass ich stets das Gefühl hatte mitten im Geschehen zu sein. Obwohl das Buch knapp 400 Seiten zählt, hatte ich nie das Gefühl der Langeweile oder Langatmigkeit. Ich war stets gespannt, wie die Geschichte weitergeht und habe mit Caroline und Ash mitgefiebert und mitgelitten.

Caroline und Ash sind sehr sympathische Protagonisten und das romantische Knistern zwischen den beiden wird sehr gut dargestellt. Auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet, sie waren mir nur teilweise etwas zu weich gespült. Richtige Ecken und Kanten gibt es nicht. Sollte mal eine Unstimmigkeit auftreten, waren alle schnell wieder versöhnt. Da sehr viel Sachen gleichzeitig passieren und sehr viel Hintergrundgeschichte erklärt werden muss, werden die Charaktere aber allesamt etwas oberflächlich behandelt. Da fehlte mir die Tiefe. Aber ich denke, dass sie alle im zweiten Teil genauer beleuchtet werden.

Das Setting in London ist sehr gut gewählt. Die oft düsteren und nebligen Gassen und Parks tragen zu einer mystischen Stimmung bei. Und auch die stattlichen Herrenhäuser, in denen die Clans sich treffen, wirken imposant und beeindruckend.

Fazit

Insgesamt ist der Roman ein sehr guter Einstieg in die Geschichte von Caroline und macht große Lust auf Band 2!