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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2018

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Das korsische Begräbnis
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Der Schriftsteller Eric Marchand aus Frankreich braucht Abstand und macht Urlaub auf Korsika. Seine Urgroßmutter ist gebürtige Korsin und auf der Insel macht er eine zufällige Entdeckung die mit seiner ...

Der Schriftsteller Eric Marchand aus Frankreich braucht Abstand und macht Urlaub auf Korsika. Seine Urgroßmutter ist gebürtige Korsin und auf der Insel macht er eine zufällige Entdeckung die mit seiner Familie zu tun hat. Er forscht nach und kommt dabei einem mächtigen Clan in die Quere....
Die Figuren sind interessant, die Stimmungen und Landschaften gut eingefangen, teilweise konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen. Durch die unterschwellige Spannung des Romans ist die Erwartungshaltung für das Ende hoch, das war genau deshalb aber etwas enttäuschend. Das ist aber der einzige Kritikpunkt.
Toller Bucheinband, tolle Geschichte, macht Lust auf mehr. Ich hoffe, bei der Buchreihe taucht der charismatische Schriftsteller Eric noch öfter auf, ich lasse mich überraschen.

Veröffentlicht am 22.08.2018

Eine wahre Geschichte...

Wie ich dank Shakespeare in Verona die große Liebe fand
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… und deshalb auch nicht megaspannend. Der Autor erzählt wie er mit seinen Schülern "Romeo und Julia" durchnimmt, man erfährt etwas über seine Schüler und sein Lehrerdasein. Auch berichtet er über seine ...

… und deshalb auch nicht megaspannend. Der Autor erzählt wie er mit seinen Schülern "Romeo und Julia" durchnimmt, man erfährt etwas über seine Schüler und sein Lehrerdasein. Auch berichtet er über seine Reise nach Verona und wie er dazu kommt ein "Sekretär" von Julia zu werden, an die täglich eine Menge Briefe geschickt werden.
Interessant ist das Buch allemal, da ich hier zum ersten Mal näheres über Verona und den Club der Julias gehört bzw. gelesen habe. Auch habe ich jetzt Bilder von Verona im Kopf, wo ich nie gewesen bin. Anrührend sind die Beispiele der Briefe die im Buch beschrieben sind. Jeder, der schonmal Liebeskummer gehabt hat, findet sich in manchen Passagen des Buches wieder. Auch der Autor schildert seinen Kummer wegen seiner großen Liebe Claire, weswegen eigentlich alles seinen Anfang nimmt...
Fazit: nicht fesselnd - aber lesenswert!

Veröffentlicht am 20.06.2018

Lesenswertes Sachbuch über das Philosophieren mit Kindern

Der kleine Philosoph
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Der Autor beschreibt in seinem Buch zum einen Grundsätzliches zum Thema, wie z.B. Grundregeln und Empfehlungen zum Philosophieren. Diese Art Einleitung ist ziemlich sachlich gehalten, aber einfach erklärt, ...

Der Autor beschreibt in seinem Buch zum einen Grundsätzliches zum Thema, wie z.B. Grundregeln und Empfehlungen zum Philosophieren. Diese Art Einleitung ist ziemlich sachlich gehalten, aber einfach erklärt, so dass auch Laien den Inhalt verstehen. Zum anderen werden im letzten Teil zehn Grundbegriffe, wie z.B. Religion, Schönheit etc. erklärt. Den Mittelteil sehe ich als den Kern des Buches und auch als "Highlight". Es sind Aufzeichnungen einzelner Kurse mit Kindern aus verschiedenen Altersgruppen. Die teilweise schlichten, trotzdem klugen Aussagen der kleinen verwundern und berühren. Es ist erstaunlich wie tiefgründig die Kinder sind. Da können sich manche Erwachsene eine Scheibe von abschneiden... Empfehlenswertes lesenswertes Sachbuch!

Veröffentlicht am 02.06.2018

Frische Sommerlektüre über die Freundschaft zweier Halbschwestern

Schwestern für einen Sommer
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Die Großmutter von Cassie und Julie versucht ihre beiden Enkeltöchter durch ihr Testament nach 14 Jahren wieder zu vereinen. Nach einen Schicksalsschlag trennten sich einst die Wege der zwei Schwestern ...

Die Großmutter von Cassie und Julie versucht ihre beiden Enkeltöchter durch ihr Testament nach 14 Jahren wieder zu vereinen. Nach einen Schicksalsschlag trennten sich einst die Wege der zwei Schwestern und auch Freundinnen. Beide Schwestern, deren Leben komplett unterschiedlich ist treffen somit aufeinander und müssen die Vergangenheit aufarbeiten zu der auch ein tragisches Geheimnis gehört.
Die Geschichte ist angenehm geschrieben und lässt sich leicht und flüssig lesen. Trotz der über 600 Seiten gab es für mich keine Längen und somit keine Langeweile. Der Roman ist aus dem Blickwinkel sowohl von Cassie auch als von Julie geschrieben. Die Autorin benutzt dabei auch unterschiedliche Schreibstile, das mir sehr gut gefallen hat. Auch die anderen Figuren wie der Vater, Cassie´s Freund oder Julie´s Ehemann bieten noch interessante Nebenhandlungen, die aber für die gesamte Erzählung mit von Bedeutung sind.
Am Beginn will der Leser unbedingt erfahren um welches Geheimnis es sich handelt, dass die Trennung ausgelöst hat und später möchte man heraus finden ob und wie es aufgedeckt wird und was danach passiert.
Im großen und ganzen ein gelungener Roman!

Veröffentlicht am 23.04.2018

Ungewöhnlich anders

In Schweigen gehüllt
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Der Roman wird aus unterschiedlichen Perspektiven, in verschiedenen Zeitebenen und sowohl in der Ich-Form als auch in Briefen erzählt. Das fasziniert und verwirrt zugleich. Die Geschichte, die dem Roman ...

Der Roman wird aus unterschiedlichen Perspektiven, in verschiedenen Zeitebenen und sowohl in der Ich-Form als auch in Briefen erzählt. Das fasziniert und verwirrt zugleich. Die Geschichte, die dem Roman zugrunde liegt, der Raubmord an einer hilfsbereiten beliebten ehemaligen Ordensfrau erschüttert und fesselt. Man wünscht sich als Leser mehr über die Frau zu erfahren. Auch bekommt man einen Einblick in die Gepflogenheiten der damaligen Zeit. Im Großen und Ganzen lesenswert, weil nicht das Gewöhnliche.