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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2025

Klug, warmherzig und kurzweilig

50 Fragen, die das Leben leichter machen
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Ich muss gestehen, dass ich die Autorin bisher nicht kannte - jetzt weiß ich, was ich verpasst habe!
"50 Fragen, die das Leben leichter machen" ist ein Buch, welches man nicht mehr aus der Hand ...

Ich muss gestehen, dass ich die Autorin bisher nicht kannte - jetzt weiß ich, was ich verpasst habe!
"50 Fragen, die das Leben leichter machen" ist ein Buch, welches man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Mit Humor, Cleverness und einer Prise Selbstsicherheit erzählt Karin Kuschik dem Leser, wie er sich selbst und sein Leben optimieren kann - und das quasi nebenbei.
Das Buch ist optisch sehr schön gestaltet, die Elemente des Covers werden in den Kapiteln aufgegriffen und die Farbwahl finde ich sehr angenehm. Nach dem Vorwort hatte sie mich schon in ihren Bann gezogen, denn die Methode klang so simpel: Das musste ich mir näher ansehen.

Jeder Frage ist ein Kapitel gewidmet, dabei kann man chronologisch oder Kreuz und Quer lesen. Viele der Fragen sind mit persönlichen Anekdoten verknüpft, die direkt ein Anwendungsbeispiel darstellen. Dadurch ist es sehr einfach zu lesen und leicht zu verstehen. Man könnte meinen, einige Fragen bereits zu kennen oder auch zu verwenden, doch nach dem Lesen der Kapitel wird einem erst richtig bewusst, welche Macht diese Fragen haben können. Einfache Werkzeuge, die das Leben leichter machen.

Eine klare Empfehlung meinerseits, endlich mal ein Ratgeber, der sich nicht wie einer anfühlt, nach dem man aber trotzdem cleverer ist.

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Herzerwärmend, wie eine Umarmung.

Das Leuchten des Himmels an dunklen Tagen
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Romys Welt wird erschüttert, als ihr geliebter Großvater Egon verstirbt. Der, bei dem sie großgeworden ist, bei dem ihre Mutter sie als Kind abgeliefert hat, weil sie sich ihrer Karriere widmen wollte. ...

Romys Welt wird erschüttert, als ihr geliebter Großvater Egon verstirbt. Der, bei dem sie großgeworden ist, bei dem ihre Mutter sie als Kind abgeliefert hat, weil sie sich ihrer Karriere widmen wollte. Der, der so eine große Liebe für Straßentauben gehegt hat und immer für Romy da war. Als Romy eine kranke Taube auf der Straße findet, rettet sie diese und nimmt sie mit nach Hause. Gemeinsam mit Mitbewohnerin Kathleen und ihrer neuen Bekanntschaft Jakob pflegen sie die Taube gesund und Romy fragt sich, ob sie auch jemals wieder unbeschwert sein kann.

Nach Elli Kolbs Roman "9Grad" war ich von ihrem Schreibstil begeistert und auch dieses Mal hat sie mich nicht enttäuscht. Ihr gelingt es, die Figuren so lebensecht und nahbar zu beschreiben, dass man das Gefühl hat, sie wirklich zu kennen. Authentische Einblicke in Romys Gedanken haben dazu beigetragen, dass ich ihre Handlungen wirklich verstehen konnte und sehr gut mit ihr mitfühlen konnte. Trotzdem ist der Schreibstil locker und flüssig und trotz der Schwere des Themas nicht belastend.

Jeder, der schon einmal Trauer durchleben musste weiß wahrscheinlich, wie unterschiedlich und langwierig sie sein kann. Als Leser begleitet man Romy in diesem Buch auf ihrer ganz persönlichen Reise, bei der man nichts falsch oder richtig machen kann. Für mich war es teilweise sehr tröstlich zu lesen, dass auf dieser Reise nie alles problemlos verläuft, dass es Rückschläge gibt und vor allem, dass die verstorbene Person immer einen Platz im Herzen hat.

Dass Tauben eine große Rolle in diesem Buch spielen finde ich toll, denn ihnen wird auch im realen Leben viel zu viel Unrecht getan. Man merkt, dass das Thema der Autorin am Herzen liegt, denn alle Details zu Tauben sind genau recherchiert und sehr emphatisch dargestellt. Die Taube gleichzeitig als Symbol für Frieden und einen Neuanfang zu nutzen, hat mir sehr gefallen. Zumal auch die Tauben in dem Buch auf echten Tauben basieren.

Für mich ein sehr schöner, angenehmer und ruhiger Roman, der genau das Gefühl der Geschichte wiedergibt. Es ist Elli Kolb sehr gut gelungen, diese Geschichte rund und authentisch zu erzählen. Eine klare Empfehlung!

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Zarte Liebesgeschichte

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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Jonna weiß nicht so recht, was sie mit dem Leben anfangen soll. Jura studieren, wie ihr Vater? Eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin oder doch Tischlerin? Als ihr Vater ihr den Geldhahn zudreht, nimmt ...

Jonna weiß nicht so recht, was sie mit dem Leben anfangen soll. Jura studieren, wie ihr Vater? Eine Ausbildung zur Rettungssanitäterin oder doch Tischlerin? Als ihr Vater ihr den Geldhahn zudreht, nimmt sie einen Job in einem kleinen Café in Kopenhagen an. Dort trifft sie Mads, der ihr ziemlich unter die Haut geht, obwohl dieser stets auf Abstand bedacht ist. Was als anfängliche Ablenkung für die Probleme mit ihrem Vater startet, entwickelt sich zu zarten Gefühlen, umgeben von Kaffeeduft.

Das Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Die Stimmung ist sehr herbstlich und strahlt eine wahnsinnige Wärme aus. Jonna als Hauptperson war mir sehr sympathisch, ich konnte direkt mit ihr mitfühlen und fand ihre Handlungen zu jederzeit nachvollziehbar. Sie ist sehr authentisch und warmherzig, dass man sie zwischendurch einfach gerne mal in den Arm nehmen würde.

Auch Mads machte ich sofort, er ist nicht der typische Bad Boy, der Frauen aus dem Weg geht, sondern er ist sehr vielschichtig und scheint sein Leben auf eine gewisse Art ziemlich im Griff zu haben. Er wirkt kontrolliert und gefestigt, doch sein Charakter ist so viel mehr, wie man im Laufe des Buches lernt. Beide Personen haben eine schwere Vergangenheit und entwickeln sich im Laufe des Buches positiv, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Story klingt sehr authentisch und glaubhaft, man möchte sich mit einem Kaffee nach Kopenhagen setzen und ihnen einfach beim Leben zusehen. Ich habe die Gefühle, die die beiden entwickeln als sehr echt wahrgenommen und zu keinem Zeitpunkt übertrieben. Es war sehr angenehm zu lesen! Gegen Ende kam sogar nochmal Spannung auf, was mir sehr gut gefallen und den Lesefluss erhalten hat.

Eine tolle, wärmende Herbstlektüre, die zum träumen einlädt :)

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Fesselnd bis zur letzten Seite

A Good Girl’s Guide to Murder
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Der Mord gilt als geklärt, die Akte ist geschlossen, der Mörder gilt gefunden. Doch nicht für Pippa, sie möchte mithilfe eines Schulprojektes herausfinden, was in jener Nacht geschah, als Andie Bell verschwand ...

Der Mord gilt als geklärt, die Akte ist geschlossen, der Mörder gilt gefunden. Doch nicht für Pippa, sie möchte mithilfe eines Schulprojektes herausfinden, was in jener Nacht geschah, als Andie Bell verschwand und ihr vermeintlicher Mörder starb. Sie begibt sich auf eine gefährliche Reise in die Vergangenheit und verstrickt sich selbst immer mehr in den Fall.

Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich wollte es schon so lange lesen, da ich nur positives gehört habe. Und ich kann sagen: Ich schließe mich an!
Der Schreibstil hat mich von der ersten Seite an gefesselt, die Geschichte wird geschickt erzählt, Emotionen kommen gut rüber und an der ein oder anderen Stelle musste ich über den Humor der Hauptperson schmunzeln.

Der Autorin gelingt es, eine kurzweilige, sehr spannende Story extrem gut zu verpacken. Man hat die ganze Zeit das Gefühl, jeder Abschnitt ist wichtig für die Geschichte, daher kam es nicht zu langweiligen Zwischenpassagen.
Die Dynamik zwischen den Hauptfiguren hat mir sehr gut gefallen! Pippa macht eine tolle Entwicklung durch und ich finde gut, dass die Leser sie dabei begleiten. Sie wirkt mutig und furchtlos, aber es wirkt die aufgesetzt oder übertrieben, sondern sehr nahbar und irgendwie auch authentisch.
Ihre Verbundenheit mit der Familie hat mich sehr berührt, ich mochte ihren Charakter sehr!

Zwischendurch liest man die Tagebucheinträge von ihr, in denen sie den Fall dokumentiert, da hat man als Leser das Gefühl, noch näher am Fall dran zu sein. Die Mischung aus Erzählung und Tagebuch hat das ganze für mich sehr aufgelockert und ich habe die ganze Zeit mit Pippa mitgefiebert, habe selbst Charaktere verdächtigt und Schlüsse gezogen.

Die Wendungen sind super, ich dachte oft, ich sei auf der richtigen Spur - aber nein. Es ist einfach genial, wie dieser Fall sich ständig dreht und wendet und neue Dinge aufgedeckt werden. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch, sodass ich es nicht weglegen konnte.

Für mich eine ganz klare Empfehlung für jeden, der einen genialen Roman mit emotionaler Tiefe, einer nachvollziehbaren Storyline und aufregenden Twists liebt! Für mich ein Highlight und den Hype absolut wert!

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Vampire & Geheimnisse

In the Shadows we wait
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Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich bereits andere Bücher der Autorin sehr mochte. Und ich wurde nicht enttäuscht!

“In the shadows we wait” hat mich direkt in die kalte, düstere Atmosphäre ...

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich bereits andere Bücher der Autorin sehr mochte. Und ich wurde nicht enttäuscht!

“In the shadows we wait” hat mich direkt in die kalte, düstere Atmosphäre von Surnova versetzt. Die Autorin beschreibt die Umgebung lebendig, dass man sich die rumänische Kulisse mühelos vorstellen kann. Statt Antworten auf ihre Herkunft zu finden, stößt Xara dort auf eine Welt voller Vampire und Clanrivalitäten.

Besonders überzeugt haben mich die Figuren: Xara, Juraj und Dorian sind spannende Persönlichkeiten, die man näher kennenlernen möchte. Aber auch die Nebencharaktere Adri, Chris und Lup tragen viel dazu bei, dass die Geschichte authentisch wirkt. Das gesamte Zusammenspiel der Figuren hat mir sehr gut gefallen.

Die Handlung lässt viele Fragen offen, die neugierig machen und Lust auf den nächsten Band wecken.

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