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Veröffentlicht am 16.01.2022

Words I keep – Die Geschichte von Emely und David

Words I Keep
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Kurzmeinung
Das etwas andere Buch aus dem NA Romance Genre. Ich wurde inspiriert, überrascht und habe mich in einen ganz bestimmten Charakter verliebt.

Rezension
Josi Wismar startet ihre Amber-Falls-Reihe ...

Kurzmeinung
Das etwas andere Buch aus dem NA Romance Genre. Ich wurde inspiriert, überrascht und habe mich in einen ganz bestimmten Charakter verliebt.

Rezension
Josi Wismar startet ihre Amber-Falls-Reihe mit Words I keep. Gleich zu Beginn lernen wir die Schwestern Emely und Cassidy kennen, die seit dem Tod ihres Vaters alleine zusammenwohnen. Während Em das Bedürfnis hat, über ihren Verlust zu sprechen, zieht Cas sich eher zurück und meidet emotionale Konfrontationen. Aber für eben diese tiefgründigen Gespräche hat Em ihre besten Freunde Lexie und Will, die sie so gut kennen wie niemand sonst. Die beiden haben unglaublich viel Verständnis für Emely und unterstützen sie, wo sie nur können. Außerhalb ihres Studiums steckt Em einen großen Teil ihrer Zeit in Bookstagram, womit sie tatsächlich auch Erfolg hat – etwas, das Cas leider nicht so hundertprozentig gutheißen kann. Doch Em lernt, sich gegen ihre große Schwester durchzusetzen, als jemand Neues in ihr Leben tritt: David. Er zeigt ihr, dass es in Ordnung ist, seinen eigenen Willen durchzusetzen und für das zu kämpfen, was man will. Dass es okay ist, wenn man etwas anders angehen möchte, als es scheinbar jeder andere für einen geplant hat. Aber diese Wandlung hat auch ihre Schattenseiten. Ems Beziehung zu David führt dazu, dass sie sich immer mehr von Cassidy entfernt, was ihr selbst schwer zu schaffen macht. Sie muss sich im Klaren darüber werden, was sie selbst eigentlich will und ob es die Opfer, die das mit sich bringt, auch wirklich wert ist. Man sagt nicht umsonst, dass die Liebe blind machen kann, richtig? Und wer weiß, vielleicht ist David trotz allem einfach nicht der Richtige für sie…

Was ich über die beiden Protagonisten denke
Emely Glen – ich persönlich konnte mich auf den ersten Blick gut mit Em identifizieren, einfach weil sie meine Leidenschaft für Bücher teilt. Darüber zu lesen, wie viel Erfolg sie mit Bookstagram hat und wohin sie das schon geführt hat, fand ich sehr inspirierend. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich in vielerlei Hinsicht genervt von ihrer Beziehung zu Cassidy war… Ihre Schwester war so einnehmend und fast schon eine Glucke, dass ich in vielen Szenen mit ihr die Augen verdreht hab. Eine Beziehung, die ich dafür umso schöner fand, war die zu Lexie und Will, die mochte ich wirklich sehr, sehr gerne. Ihre Freundschaft war so echt und ich habe mich direkt wohl in ihrem kleinen Kreis gefühlt. Was ich zwischendurch ein bisschen zu viel fand, waren Wills poetische Formulierungen, weil ich bisher noch keinen getroffen habe, der im waren Leben so spricht… Es kam mir ein bisschen dick aufgetragen vor – aber davon abgesehen mochte ich Em und ihre Clique wirklich sehr.
David Sinclair – am Anfang konnte ich ihn sehr schlecht einschätzen, vor allem, weil es wahnsinnig schnell zwischen ihm und Emely angefangen hat. Mir hat in ihrer Beziehung irgendwie dieses Prickeln gefehlt, weil ich selber kaum Zeit hatte mich in ihn zu verlieben. Einerseits muss ich sagen, dass ich es schön fand, wie sehr er Ems Arbeit auf Bookstagram unterstützt hat, aber andererseits hat er all das auch irgendwie wieder zunichte gemacht, weil er keinerlei Verständnis für die Gefühle anderer hatte. Er musste auf alles mehrfach hingewiesen werden und hat auf mich manchmal etwas passiv aggressiv gewirkt, weil er dann manchmal zu feinfühlig reagiert hat. Nichtsdestotrotz hat er Emely dabei geholfen, ihren Willen etwas mehr durchzusetzen und sich nicht nur Cassidy gegenüber, sondern auch sich selbst einzugestehen, was sie wirklich will und dass Träume es manchmal wert sind, alles für sie zu riskieren.

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
Ich hatte immer geglaubt, es gäbe kein Wort, das ausdrückte, was man hier oben fühlte. Aber ich hatte mich geirrt. Es gab ein Wort, acht Buchstaben. Freiheit.“ – Words I keep, Seite 278

Habt ihr Words I keep bereits gelesen?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und den Charakteren?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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Veröffentlicht am 09.01.2022

Vergissmeinnicht – Eine neue Reise ins Ungewisse beginnt

Vergissmeinnicht - Was man bei Licht nicht sehen kann
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Kurzmeinung
Es hat lange gedauert, bis die Geschichte mich gepackt hat. Trotz des guten Schreibstils nicht so überzeugend, wie die Edelstein-Trilogie.

Rezension
Mit dem ersten Band der neuen Trilogie ...

Kurzmeinung
Es hat lange gedauert, bis die Geschichte mich gepackt hat. Trotz des guten Schreibstils nicht so überzeugend, wie die Edelstein-Trilogie.

Rezension
Mit dem ersten Band der neuen Trilogie von Kerstin Gier werden wir in die Welt von Quinn und Matilda geführt – und das mit ständigem Sichtwechsel zwischen den beiden. Zu Beginn begleiten wir erstmal Quinn, für den es bei einer Party zu einer unvergesslichen Begegnung kommt. Ein Abend, an dem er eigentlich mit seiner Freundin Lilly Schluss machen wollte, endet schließlich damit, dass er ins Krankenhaus eingeliefert wird und dort einige Wochen verbringen muss. Die junge Matilda, die direkt gegenüber von den von Arensburgs lebt, hat sich schon vor einer ganzen Weile in Quinn verguckt – was nur leider nicht auf Gegenseitigkeit beruht, denn Quinn ist generell nicht gerade begeistert von der Familie Martin. Aber genau deswegen zögert Matilda nicht lange, als Frau von Arensburg ihr ein Angebot macht, durch das sie die Chance hat, ein wenig Zeit mit ihm zu verbringen. Denn wenn die beiden ganz ehrlich sind, dann wäre ihre Reise ohne diesen kleinen Schubser von Quinns Mutter vermutlich nie zustande gekommen. Aber wer hätte denn auch gedacht, dass aus solch unterschiedlichen Menschen ein wirklich gutes Team werden könnte?

Über diese Figuren möchte ich etwas sagen
Quinn von Arensburg – ich muss sagen, dass mir Quinn im Großteil dieses Buches nicht gerade sympathisch war. Seine inneren Monologe gingen mir sehr oft auf die Nerven, weil er grundsätzlich an allem erstmal etwas auszusetzen hat. Außerdem ist die Art, wie in diesem Buch mit Quinns Situation im Rollstuhl umgegangen wird, nicht gerade die beste für Leser und Leserinnen, die möglicherweise ebenfalls damit zu kämpfen haben. Erst nach etwa dreiviertel des Buches hat er eine Seite von sich gezeigt, die ihn nicht ganz wie den größten Trottel auf Erden hat wirken lassen. Dennoch bin ich bisher leider kein großer Fan von ihm. Aber dazu muss ich natürlich auch sagen, dass ich auch von Gideon anfangs nicht unbedingt hellauf begeistert war, was ich allerdings sehr schnell ändern konnte, also wer weiß?
Matilda Martin – im Gegensatz zu Quinn mochte ich Matilda wirklich gerne in diesem Band. Sie ist mit großer Leidenschaft an die vielen Rätsel herangegangen und hat sich wirklich viele Gedanken um Dinge gemacht, mit denen sie ohne Quinn gar nichts zu tun hätte. Außerdem mochte ich ihre Begegnung mit dem ‚Cousin von Xemerius‘ wirklich sehr, sehr gerne. Ein ziemlicher Kritikpunkt ist allerdings die fehlende Kommunikation zwischen ihr und Quinn, was eine ganz bestimmte Sache angeht. Für mich kam es einfach so rüber, als wäre das Gespräch dazu aufgeschoben worden, damit es an der richtigen Stelle dann zu Drama führt. Alles in allem bin ich aber gespannt darauf, was ihr in den folgenden Bänden noch so passiert.

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
‘Aber es ist schon gut, wenn man jemanden hat, dem man sich anvertrauen kann.‘ ‘Ja.‘ Ich sah direkt an ihm vorbei auf Matildas Lockenkopf in der hintersten Ecke des Wartebereichs. ‘Ich glaube, so jemanden habe ich glücklicherweise.‘“ – Vergissmeinnicht (Was man bei Licht nicht sehen kann), Seite 238

Habt ihr Vergissmeinnicht – Was man bei Licht nicht sehen kann bereits gelesen?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und den Charakteren?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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Veröffentlicht am 01.01.2022

Die Rebellinnen von Oxford (Furchtlos) – Die Geschichte von Hattie und Lucian

Die Rebellinnen von Oxford - Furchtlos
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Kurzmeinung
Das Knistern zwischen Hattie und Lucian hat mich auf Anhieb gepackt! Ich wollte mit jeder Zeile mehr über die Geschichte der beiden wissen.

Rezension
Das dritte Buch der Rebellinnen von Oxford ...

Kurzmeinung
Das Knistern zwischen Hattie und Lucian hat mich auf Anhieb gepackt! Ich wollte mit jeder Zeile mehr über die Geschichte der beiden wissen.

Rezension
Das dritte Buch der Rebellinnen von Oxford handelt von Hattie und Lucian. Während wir Hattie bereits seit dem ersten Band kennen, haben wir Lucian erst in der vorherigen Geschichte durch Tristan kennengelernt. Die erste Begegnung der beiden ist durch ein ziemliches Missverständnis geprägt. Hatties ursprüngliches Vorhaben, im Anwesen von Mr. Blackstone an einer Kunstführung teilzunehmen, ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt – sie ist nämlich abgesagt worden. Unwissend lässt Hattie sich also in ein separates Zimmer führen, in dem sie warten soll und nur kurze Zeit später tritt ein junger, gutaussehender Mann ein, den sie nicht kennt. Ohne große Umschweife (und dadurch, dass er mit anderen Informationen das Zimmer betreten hat), küsst er sie einfach! Es war ein Missverständnis, das dazu führte, dass Lucian ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Dennoch weiß sie, dass sie über diesen Mann – aufgrund dessen schlechten Rufes – eigentlich anders denken sollte. Doch es kommt, wie es kommen musste: An dem Tag, an dem die Führung dann tatsächlich stattfindet, bemüht Hattie sich um einen neuen Versuch. Einerseits hegt sie die Hoffnung, ihm nie wieder zu begegnen, andererseits sucht sie förmlich nach ihm und entfernt sich daher sogar während der Führung von der Gruppe. Sie trifft ein weiteres Mal alleine auf ihm – aber diesmal hat sie ungeahnte Beobachter und es wird so richtig kompliziert…

Was ich über die beiden Protagonisten denke
Harriet Greenfield – ich mochte sie in den ersten beiden Bänden schon sehr gerne und ich habe mich daher umso mehr auf ihre Geschichte gefreut. Zunächst einmal muss ich sagen, dass sie eine unfassbar schöne Entwicklung in diesem Buch durchmacht. Während ihr früheres Leben sehr durch die Unterdrückung vonseiten ihrer Familie geprägt war, hat sie in diesem Band – dank Lucian – zum ersten Mal erfahren, was Freiheit ist. Sie konnte sich selbst neu entdecken und herausfinden, wer sie ist, wer sie sein will und nicht, wer sie laut anderen Personen sein sollte. Außerdem fand ich den Aspekt ihrer Legasthenie sehr interessant – immerhin war die Sicht darauf im 19. Jahrhundert noch ganz anders und ich habe mich für Hattie gefreut, dass sie gelernt hat, damit besser umzugehen und das ganze nicht mehr als ein ‚Problem mit ihrem Verstand‘ angesehen hat.
Lucian Blackstone – also im ersten Moment war ich ziemlich geschockt, als ich festgestellt habe, wer der männliche Protagonist in diesem Buch sein soll. Aber diese Einstellung hat sich sehr schnell geändert, denn genau wie Hattie war ich direkt hin und weg von dem jungen Blackstone! Ich weiß nicht wieso, aber ich fand seine durchaus charmante Art einfach sehr toll und ich fand es schön, dass er Hattie gegenüber immer sehr rücksichtsvoll und geduldig war. Aber auch er macht eine grundlegende Veränderung innerhalb dieses Buches durch. Er schließt mit sehr vielen Dingen aus seiner Vergangenheit ab und lernt, dass es in seinem Leben scheinbar doch jemanden gibt, für den es wert wäre, zu sterben. Und trotz allem, obwohl er nichts mehr hasst, als seine Verletzlichkeit anderen gegenüber einzugestehen, so lässt er diese Seite dann doch irgendwann zu. Denn er erkennt, dass die Verletzlichkeit in der Liebe – und vor allem in seiner Liebe zu Harriet – unausweichlich ist.

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
Sie würde ihm wohl kaum einen Sonntagabend lang widerstehen können, wenn er ihr vorlas, wurde ihr bewusst. Wie er diese Worte aussprach, mit diesem schottischen Akzent, ließ ihr Herz aufflattern, wie einen Schmetterling unter einem unerwarteten Sonnenstrahl.“ – Die Rebellinnen von Oxford (Furchtlos), Seite 356

Habt ihr Die Rebellinnen von Oxford – Furchtlos bereits gelesen?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und den Charakteren?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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Veröffentlicht am 27.12.2021

Eine Weihnachtsgeschichte - Scrooge bekommt Besuch von den drei Geistern der Weihnacht

Eine Weihnachtsgeschichte
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Kurzmeinung
Diese Geschichte gehört für mich an Weihnachten einfach dazu! Egal ob als Buch oder als Film – Ebenezer Scrooge kehrt jedes Jahr zurück.

Rezension
Durch das Buch Eine Weihnachtsgeschichte ...

Kurzmeinung
Diese Geschichte gehört für mich an Weihnachten einfach dazu! Egal ob als Buch oder als Film – Ebenezer Scrooge kehrt jedes Jahr zurück.

Rezension
Durch das Buch Eine Weihnachtsgeschichte begleiten wir einen Teil des Lebens von Ebenezer Scrooge – und vor allem eine ganz bestimmte Nacht. Ebenezer ist im Allgemeinen als Grießkram bekannt und die meisten machen einen großen Bogen um ihn. Der Einzige der versucht, ihn in sein Leben miteinzubinden, ist sein Neffe Fred – allerdings lässt dieser sture Bock auch das nicht zu. Doch in sein Leben tritt eine Wendung, als er am Weihnachtsabend plötzlich Besuch bekommt. Aber es ist nicht irgendjemand, sondern der Geist seines verstorbenen Geschäftspartners Jakob Marley. Er schleppt auch nach seinem Tode noch all jene Sünden und Fehler mit sich, die er als Lebender begangen hat – und das als schwere Ketten und Kisten, die ihn ständig begleiten. Marley kündigt ihm den Besuch von drei weiteren Geistern an – es sind die Geister der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Weihnacht. Der erste Geist führt in seine früheren Weihnachten zurück und Scrooge erinnert sich wieder daran, warum er das Fest früher so mochte. Durch den zweiten Geist wird ihm vorgehalten, was seine Mitmenschen über ihn denken und was er sich so alles entgehen lässt. Und dank des dritten Geistes wird ihm dann ganz deutlich vor Augen geführt, wie sein Leben enden wird, sollte er sein Verhalten nicht bald ändern. Erlebt durch dieses Buch, in welch großzügigen und liebenswürdigen Menschen er sich verwandelt konnte und lasst euch in Weihnachtsstimmung versetzen.

Über diese Figuren möchte ich etwas sagen
Ebenezer Scrooge – wegen seines ersten Eindrucks würde ich diesen Mann, genau wie seine Mitmenschen, meiden, wann immer es geht. Und dennoch hatte ich bei ihm gleich das Gefühl, dass seine Einstellung nicht immer so gewesen sein konnte. Das wurde durch wirklich schöne Rückblicke vom Geist der vergangenen Weihnacht bestätigt. Mir haben die Reisen in seine weihnachtliche Vergangenheit sehr gut gefallen und es hat nicht lange gedauert, bis ich sogar Mitleid mit ihm hatte. Daher war es für mich umso schöner, seine Veränderung zu erleben und dass er trotz allem so liebevoll von anderen aufgenommen wurde.
Bob Cratchit – er ist schon seit einigen Jahren bei Scrooge & Marley angestellt und musste Scrooges Verhalten dementsprechend schon eine ganze Weile ertragen. Dennoch lässt er sich davon nicht unterkriegen und versucht weiterhin, alles Nötige für seine Familie zu tun. Ich fand es wirklich schön, sein Weihnachtsfest auch einen Augenblick lang begleiten zu können. Wie er mit seiner Familie umgeht ist einfach bewundernswert und ganz besonders toll fand ich seine Beziehung zu seinem jüngsten Sohn – Klein Tim. Allein dadurch hat mir der kurze Einblick vom Geist der zukünftigen Weihnacht das Herz gebrochen – umso glücklich war ich natürlich darüber, dass das Blatt der Familie Cratchit sich doch noch gewendet hat.

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
[…] und man sagte von ihm stets, dass er Weihnachten richtig zu feiern verstünde […]“ – Eine Weihnachtsgeschichte, Seite 134

Habt ihr Eine Weihnachtsgeschichte bereits gelesen oder eine der Verfilmungen dazu geschaut?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und ihrer Umsetzung?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-/Watch-Liste?

Bis bald!
Michelle :)

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Veröffentlicht am 27.12.2021

Stolz und Vorurteil - Feminismus am Anfang des 19. Jahrhunderts

Stolz und Vorurteil
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Kurzmeinung
Mit ‚Stolz und Vorurteil‘ hat Jane Austen mein Herz im Sturm erobert! Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte das sofort nachholen.

Rezension
In ihrem Roman Stolz und Vorurteil erzählt ...

Kurzmeinung
Mit ‚Stolz und Vorurteil‘ hat Jane Austen mein Herz im Sturm erobert! Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte das sofort nachholen.

Rezension
In ihrem Roman Stolz und Vorurteil erzählt uns Jane Austen unter anderem die Geschichte der jungen Elizabeth Bennet und ihrer Familie. Der damaligen Zeit entsprechend, legte Mrs. Bennet ihren Fokus vor allem darauf, ihre fünf Töchter allesamt mit einem – bestenfalls wohlhabenden – Mann zu verheiraten. Gleich zu Beginn der Geschichte reist Charles Bingley in die Gegend der Bennets und nicht nur sie sind davon begeistert, sondern auch sämtliche andere Familien mit Töchtern im heiratsfähigen Alter. Auf dem ersten Fest in Netherfield, dem zeitlich begrenzten Wohnsitz Bingleys, treffen Elizabeth und ihre Schwestern auch auf Fitzwilliam Darcy, Charles‘ langjährigem Freund. Während Mr. Darcy einen sehr negativen, ersten Eindruck hinterlässt, kann man von Mr. Bingley wirklich nur das Gegenteil behaupten. Jane Bennet, Elizabeths ältere Schwester, verliebt sich in Bingley und Lizzy ist davon überzeugt, dass diese Gefühle auf Gegenseitigkeit beruhen. Doch die erhoffte Verlobung bleibt aus und Bingley reist zurück nach London. Zu Elizabeths Zufriedenheit bleibt ihr so auch ein weiteres Aufeinandertreffen mit Darcy erspart – zumindest glaubt sie das. Nur wenige Wochen später trifft sie erneut auf ihn. Und wer hätte gedacht, dass hinter einer solch ernsten und gar hochnäsigen Fassade doch so viel mehr stecken kann, als zunächst erwartet?

Über diese Figuren möchte ich etwas sagen
Elizabeth Bennet – Lizzy ist für die damalige Zeit eine (positiv) überraschend selbstbewusste Frau. Sie hat ihren eigenen Kopf und lässt sich auch nicht durch den Druck vonseiten ihrer Mutter dazu drängen, sich mit einem Mann zu verloben, an dem sie nicht das geringste Interesse hat. Vor allem zur Zeit des 19. Jahrhunderts muss unfassbar schwierig für eine junge Frau gewesen sein, den eigenen Willen durchzusetzen. Außerdem bewundere ich sie dafür, dass sie sich selber eingesteht, ihr anfänglicher Eindruck von Mr. Darcy habe sich wohlmöglich als falsch erwiesen und er ihres Herzens sehr wohl würdig ist.
Fitzwilliam Darcy – ich glaube, dieser Mann hat es sich selbst unnötig schwer gemacht, sich bei den Bennets beliebt zu machen. Anfangs hat er es natürlich nicht ahnen können, dass er diesen ersten Eindruck eines Tages wieder gutmachen will, aber er hat sich definitiv selber sehr viele Steine in den Weg gelegt. Doch dafür ist der Verhaltensumschwung seinerseits umso faszinierender, da ich den ‚neuen‘ Darcy so unbedingt kennenlernen wollte, dass ich mir gewünscht habe, Lizzys Ausflug in Pemberley wäre ein wenig länger gewesen.
Charles Bingley – er war mir gleich zu Beginn des Buches sehr sympathisch und ich war überrascht, dass er ein so viel besseres Verhalten an den Tag gelegt hat, als seine beiden Schwestern. Insbesondere, dass er trotz des unmöglichen und aufdringlichen Verhaltens von Mrs. Bennet und auch Lydia oder Kitty dennoch so höflich und zuvorkommend geblieben ist, ist ihm meiner Meinung nach sehr hoch anzurechnen.
Jane Bennet – ich habe sie, genau wie Elizabeth, direkt sehr gemocht. Sie ist unfassbar gutmütig und versucht, in jedem Menschen nur das Beste zu sehen. Das führt – zu Bingleys Glück – auch dazu, dass sie über ihn nicht so schnell hinwegkommen konnte, nachdem er zurück nach London gereist ist.
Lydia Bennet – müsste ich Lydia mit einem Wort beschreiben, dass wäre es ‚selbstsüchtig‘. Sie ist ein perfektes Beispiel für ein Mädchen, das nichts außer Männer im Kopf hat und um jeden Preis unter die Haube kommen will. Am unfassbarsten fand ich jedoch, wie sehr sie Elizabeth und Jane zunächst herabgewürdigt hat, weil beide noch immer nicht verheiratet waren. Und sobald sie einen Mann gefunden hatten, stellte Lydia direkt alle möglichen Forderungen, die – wenn es nach ihr ginge – wohl kaum abgelehnt werden konnten.

Das ist mein persönliches Lieblingszitat
‘[…] Du musst noch ein wenig von meiner Lebensphilosophie lernen: Erinnere dich nur an das, was zu erinnern dir Freude bereitet.‘“ – Stolz und Vorurteil, Seite 298

Habt ihr Stolz und Vorurteil bereits gelesen oder eine der Verfilmungen dazu geschaut?
Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und ihrer Umsetzung?
Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-/Watch-Liste?

Bis bald!
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