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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2020

Ein gelungener historischer Thriller

Der Attentäter
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„Der Attentäter“ von Ulf Schiewe ist ein historischer Thriller, der sich mit dem Attentat auf Franz Ferdinand beschäftigt.
Die Geschichte beginnt eine Woche vor dem großen Tag und beinhaltet verschiedenen ...

„Der Attentäter“ von Ulf Schiewe ist ein historischer Thriller, der sich mit dem Attentat auf Franz Ferdinand beschäftigt.
Die Geschichte beginnt eine Woche vor dem großen Tag und beinhaltet verschiedenen Perspektiven, wodurch die Leser_Innen einen genauen Überblick über die ganzen Verbindungen und Hintergründe erfahren. Alle historisch basierenden Fakten werden spannend vermittelt. Die Gespräche der wahren Persönlichkeiten wirken zu keinem Zeitpunkt unrealistisch, man merkt wieviel Wissen über jede Person in diesem Buch steckt und dennoch ist das Buch nicht zu vergleichen mit einem ‚schnöden‘ Geschichtsbuch. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und bei jedem Ereignis und bei jeder Person bekommt man Lust sich noch mehr mit den Fakten auseinander zusetzen.
Das geschichtliche Wissen hat Schiewe gekonnt verbunden mit einer schön zu lesenden Geschichte verbunden. Es wurden fiktiven Stränge dazu geflochten, die neben den tragischen Geschehnissen angenehm zu lesen waren.

Ich kann das Buch nicht nur Geschichtsinteressierenten weiterempfehlen, sondern jeden der ein spannendes Buch sucht

  • Spannung
  • Cover
  • Geschichte
  • Erzählstil
  • Thema
Veröffentlicht am 18.12.2019

Auf ewig dein - Time School

Auf ewig dein
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Inhalt: Zeitreisen kann ziemlich gefährlich sein. Das weiß Anna nur zu genau, denn seit sie auf ihrer ersten Zeitreise ihr Herz an den gut aussehenden Venezianer Sebastiano verloren hat, musste sie schon ...

Inhalt: Zeitreisen kann ziemlich gefährlich sein. Das weiß Anna nur zu genau, denn seit sie auf ihrer ersten Zeitreise ihr Herz an den gut aussehenden Venezianer Sebastiano verloren hat, musste sie schon so manch brenzlige Situation bestehen. Von der Gründung einer eigenen Zeitwächter-Schule hatte sie sich eigentlich ein etwas ruhigeres Leben versprochen. Aber ihre frisch rekrutierten Schüler sind ausgesprochen eigensinnig, und schon beim ersten größeren Einsatz am Hofe von Heinrich dem Achten geht alles Mögliche schief. Und dann taucht plötzlich völlig unerwarteter Besuch aus der Zukunft bei Anna auf, der ihr komplettes Leben auf den Kopf stellt …

Cover: Das Buch ist sicher vielen bekannt, denn das hübsche Cover ist momentan überall zusehen. Es macht sich ausgezeichnet im Regal.

Meinung zum Buch: Ich habe nicht die erste Reihe von Eva Völler gelesen, somit hatte ich Sorge, dass ich den Anschluss dieser Spin-off Reihe nicht bekommen würde. Ich hatte, aber überhaupt keine Probleme beim Einstieg in die Geschichte., da Eva Völler nochmal einige wichtige Dinge über die vorherige Trilogie genannt hat.

Mir hat die Geschichte gut gefallen. Die Zeitreisen waren spannend und die darauffolgenden Begegnungen mit den jeweiligen Menschen aus einer bestimmten Zeit amüsant und informativ.
Der Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen. Ich habe immer gerne weiter gelesen, was auch daranlag, dass immer etwas neues passiert ist.
Aus diesem Grund sind manche Szenen meines Erachtens tu kurz geraten.

Die Charaktere sind sehr interessant, sowohl Anna und Sebastiano, aber nochmehr Ole und Fatima und Walter.
Alle haben andere Charakterzüge und sind kreativ umgesetzt wurden (Ich hoffe in den nächsten Teil nochmehr über sie zu erfahren).
Fazit: Das Buch ist ein tolles, leichtes Fantasybuch. Es hat mir Spaß gemacht das Buch zulesen und freue mich auf die nächsten Teile.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Handlung
Veröffentlicht am 18.12.2019

Fortsetzung der Time-School Reihe

Auf ewig mein
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Cover: Ein richtig tolles Cover mit sehr harmonischen Farben.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Eva Völler lässt sich wie gewohnt leicht und flüßig lesen. Sie findet immer den richtigen Weg, um die Umgebung ...

Cover: Ein richtig tolles Cover mit sehr harmonischen Farben.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Eva Völler lässt sich wie gewohnt leicht und flüßig lesen. Sie findet immer den richtigen Weg, um die Umgebung zu beschreiben. Das Kopfkino läuft immer!

Verlauf der Geschichte:
Die Idee der Geschichte hat mir sehr gefallen, für mich war sie außergewöhnlich und passend zum Thema Zeitreisen.
Die Geschichte war immer interessant. Ich war gerne ein Teil der Geschichte und habe die Charaktere sofort wieder ins Herz geschlossen.
Kleiner Kritikpunkt: Die Geschichte plätscherte manchmal nur sachte dahin, da hätte ich mir ein paar mehr Spannungsbögen gewünscht.

Nochmal Charaktere:
Ich finde alle Charaktere einfach Spitze. Nicht nur unsere Protagonistin Anna konnte mich begeistern, auch alle anderen Nebenrollen - ganz besonders Ole und Fatima!

Fazit: ich habe das Buch total gerne gelesen und kann es jeden Zeitenzauber-Fan empfehlen. Ich bin froh, dass wir Anna und Sebastiano immer weiter verfolgen dürfen.

  • Cover
  • Charaktere
  • Humor
  • Lesespaß
  • Spannungsbogen
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 27.06.2019

Tragische Erfahrungen, mutige Frau und doch einige Schwächen

Im Schatten des Schleiers
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Klappentext: Schon früh lernt das Mädchen Maryam die Brutalität des iranischen Regimes kennen. Ihre schwangere Tante wird von der Miliz misshandelt, ihr Bruder verhaftet, sie selbst verhört. Wie alle ...


Klappentext: Schon früh lernt das Mädchen Maryam die Brutalität des iranischen Regimes kennen. Ihre schwangere Tante wird von der Miliz misshandelt, ihr Bruder verhaftet, sie selbst verhört. Wie alle Frauen muss auch Maryam Kopftuch tragen und wird als Mensch zweiter Klasse behandelt. Doch sie rebelliert gegen die strengen Regeln. Als sie älter wird, eröffnet sie einen Schönheitssalon, ein Ort weiblicher Freiheit. Hier kommt sie in Kontakt zum Christentum - und konvertiert schließlich. Doch der "Abfall vom Islam" bleibt nicht folgenlos, Maryam wird inhaftiert, gefoltert. Dann - nach Monaten des Martyriums - kann sie fliehen .

Allgemeine Infos: Ahwazi, Maryam Heidari: Im Schatten des Schleiers. Mein Kampf für ein Leben in Freiheit. Wie ich Folter und Verfolgung im Iran entkam. Köln 2019.
S. 394. Taschenbuch für 10 Euro. Veröffentlich im Bastei Lübbe Verlag.


Persönliche Meinung: Noch bevor ich das Buch gelesen habe, war mir bewusst, dass dieses Buch besonders schwer in der Bewertung wird. Maryam erzählt hier aus ihrem Leben und somit geht es nur um ihre persönlichen Erfahrungen und Gedanken.
Also habe ich das Buch neutral und interessiert begonnen und war das erste Drittel beeindruckt. Maryam beginnt ihre Geschichte, als sie selbst noch ein junges Mädchen war. Wir verfolgen sie auf ihrer Schullaufbahn, ihren ersten negativen Erfahrungen in der Schule bedingt durch ihre Religion.
Im weiteren Verlauf erzählt Maryam von ihrem Weg zum Beruf, ihren Beruf als Kosmetikerin und ihre ersten Berührungspunkte mit dem Christentum und deren tragischen Folgen.
Obwohl ich Erfahrungsberichte selten kritisch betrachte, hatte ich mit diesem ein Problem... Maryams Entscheidungen waren für mich oft überhaupt nicht greifbar, sie waren eher unverständlich und selbstgefällig. Oft hat sie ihre gesamte Familie mit in Gefahr gebracht und für mich als Leser wird es nicht klar, dass sie sich dessen bewusst ist. Ich bleibe oft ratlos zurück. Ich möchte ihr nicht unterstellen, sich darüber keine Gedanken gemacht zu haben, nur wäre die Erwähnung dieser Gedanken sinnvoll gewesen. Leider bleibt sie für mich auch bei einigen uninteressanteren Dingen hängen und springt dann wiederum bei wirklich bedeutenden Themen (Flucht etc.).

Das Buch ließ sich trotzdem schnell lesen, besonders waren die vielen kleinen Kapitel. Das war ein wirklich ein besonderer Schreibstil.

Fazit: ich finde es interessant und habe höchsten Respekt vor dem, was Maryam erlebt hat. Ich konnte auch einiges Neues mitnehmen, aber leider waren einige Handlungen für mich so unverständlich und ich, als Leser, bleibe oftmals mit einigen Fragen zurück. Hier hätte ich mir mehr von ihren Gedanken gewünscht.
Trotzdem freue ich mich dieses Buch gelesen zuhaben und habe größten Respekt vor Ihrer Geschichte.

  • Cover
Veröffentlicht am 29.05.2017

Eine humorvolle Liebesgeschichte - perfekt für den Sommer!

Wer weiß schon, wie man Liebe schreibt
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Inhalt: Bea Weidemann hat es nicht leicht; ihr kleiner Verlag steckt in finaziellen Schwierigkeiten und die einzige Hoffnung liegt in Tim Bergmann. Tim Bergmann ist ein Bestelller-Autor, der sich von niemanden ...

Inhalt: Bea Weidemann hat es nicht leicht; ihr kleiner Verlag steckt in finaziellen Schwierigkeiten und die einzige Hoffnung liegt in Tim Bergmann. Tim Bergmann ist ein Bestelller-Autor, der sich von niemanden etwas sagen lässt und immer sein Ding durchzieht. Wie soll er dne Verlag vor dem Schließen retten? Bea muss als Tims Anstandsdame hinhalten, obwohl Bea normalerweise einen großen Bogen um genau diese Sorte Männer macht.
Wäre da nicht dieses ständige Herzklopfen..

Persönliche Meinung:
Das Cover beeindruckt mit der Gestaltung. Der Titel, als auch die anderen Verschönerungen wurde nämlich im Hand-lettering Stil gehalten. Besonders schön, es besitzt einige Glitzerflecken und Herzen, die das Cover nur noch schöner machen.
Die Geschichte ,, Wer weiß schön, wie man Liebe schreibt" von Kristina Günak wird in der Ich-Perspektive geschrieben und überzeugt mit einem leichten, lockern und humorvollen Schreibstil. Ich war schon auf den ersten Seiten direkt im Geschehen drin und wollte das Buch gar nicht mehr weglegen. Trotz des Humors, besitzt die Geschichte einen richtigen Tiefgang. Sowohl die Sorge, dass der Verlag nicht geretter werden kann, als auch die Vergangenheit von Bea und Tim sorgen für den richtigen emotionalen Tiefgang.
Die Charakter wurden von Kristina Günak sehr gut ausgearbeitet. Bea ist als Protagonistin genau richitg, sie ist symaptisch, süß, witzig und hat auch ihre eigenen kleinen Probleme. Sie schafft es nicht einfach mal ,,Nein" zusagen und genau, dass muss sie im Buch lernen.
Tim konnte ich zu Beginn, sehr schwer einschätzen. Er wirkte zum einen egoistisch aber gleichzeitig auch gerecht. Im Verlauf des Buches ist Tim mir immer mehr ans Herz gewachsen. Er ist ein ganz toller Charakter, genau wegen seinem auffälligen Verhalten.

Fazit: Das Buch ,, Wer weiß schön, wie man Liebe schreibt" von Kristina Günak ist eine kurzweilige, humorvolle Liebesgeschichte. Kristina Günak schreibt dieses Buch mit einem klasse Schriebstil! Eine klare. Empfehlung.

Liebesromane
Taschenbuch 10,00 €
eBook (epub) 8,99 €
268 Seiten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7363-0465-9
Ersterscheinung: 24.04.2017

  • Charaktere
  • Handlung
  • Humor
  • Gefühl
  • Cover