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Veröffentlicht am 24.03.2024

Man spürt auf jeder Seite die Liebe zur Musik

The Breakup Tour – Der Sound unserer Liebe
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ein Buch das als Taylor Swift Fanfiction angekündigt wird? Ich wusste gleich, dass ich ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ein Buch das als Taylor Swift Fanfiction angekündigt wird? Ich wusste gleich, dass ich es lesen muss. Und tatsächlich fallen dem Leser sehr bald prallen zwischen Taylor und Riley auf, nicht nur in Bezug auf Ihr äußeres und Ihr Leben, sondern vor allem durch die berühmt berüchtigten Trennungssongs, mit denen beide gewissermaßen bekannt geworden sind.
Dennoch hat man durchaus die Eigenständigkeit von Riley als Protagonistin gemerkt, da sie sich natürlich auch in Punkten unterscheidet und die Autorin auch schlecht wissen kann, wie Taylor in gewissen Situationen denkt und handelt. Die Authentizität von Riley wurde von der Autorin also gut gelöst und man merkt man dem Buch auf jeden Fall eines an, die Liebe zur Musik.
Das ist glaube ich der Punkt in dem Buch der mir am besten gefallen hat, das auf jeder Seite und in jeder Zeile die Liebe zur Musik zu spüren ist. Besonders natürlich durch Riley, aber auch die von Max ist allgegenwärtig.
Riley ist und lebt dabei praktisch Musik. Sie wusste schon immer was ihr Ziel war und hat es mit der Beakup Tour nun definitiv erreicht. Ich mochte es wie sehr sie an ihren Traum geglaubt hat und wie hart sie daran gearbeitet hat ihn zu erreichen. Ich muss sagen, dass ich nicht alle ihre Gedankengänge zu 100% nachvollziehen konnte, aber deswegen mochte ich sie nicht weniger, denn sie hat einen sehr interessanten Blickwinken auf Dinge in ihrem Leben. Auch in Bezug auf Ihre Beziehungen, wobei gerade die das einzige sind woran sie immer scheitert. Das nun Max wieder in Leben tritt war nicht geplant, aber vielleicht war es Schicksal, denn ihre Trennung hat sich nicht nach einem richtigen Abschluss angefühlt.
Max mochte ich ebenfalls sehr gerne und ich konnte ihn teilweise auch besser verstehen als Riley. Er ist sehr Bodenständig und eher ruhig, denkt viel nach und kümmert sich um andere, was ich sehr an ihm mochte. Ich konnte seine Entscheidungen gut nachvollziehen, sowohl die die er vor zehn Jahren getroffen hat, wie auch die heute mit auf Tour zu gehen.
Die beiden zusammen sind wie eine Harmonie, sie treffen sich nach zehn Jahren wieder aber man merkt keine richtige Distanz zwischen Ihnen. Es war wirklich interessant ihren Umgang miteinander zu verfolgen, dass sie sich immer noch blind zu verstehen scheinen, gerade was die Musik betrifft. Dennoch steht auf der anderen Seite auch viel Unausgesprochenes zwischen Ihnen, nicht nur von damals, sondern auch darüber was sie sich für eine Zukunft wünschen. So gerne ich die beiden auch mochte, es hat mir doch an Kommunikation zwischen ihnen gefehlt. Beide machen sich super viele Gedanken darüber, was der andere wohl denkt und fühlt, doch sie reden nicht miteinander, sondern treffen nur Annahmen aus Ihrer Perspektive für den jeweils anderen. Dadurch entstehen Missverständnisse die es nicht gebraucht hätte und an dem Punkt hätte ich mir gewünscht, dass sie etwas weniger durch Musik miteinander kommunizieren, sondern ein richtiges Gespräch führen.
Dennoch hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen, allen voran die Liebe zur Musik. Aber auch die Einblicke in die Tour, die Konzerte, Riley und Max und die ganzen Nebencharaktere waren alle sehr authentisch gezeichnet, so dass es mir viel Spaß gemacht hat mit ihnen auf Breakup Tour zu gehen.

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Veröffentlicht am 24.03.2024

Das Buch ist ein einziges Highlight !!

The Serpent and the Wings of Night (Crowns of Nyaxia 1)
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schon so viel gutes über das Buch gehört, dass ich total gespannt war, ob es mich ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe schon so viel gutes über das Buch gehört, dass ich total gespannt war, ob es mich am Ende auch so begeistern würde und was soll ich sagen, es ist eindeutig ein richtiges Highlight geworden.
Carissa Broadbent hat es mit den ersten Seiten geschafft mich durch ihr grandioses Worldbuilding, ihren flüssigen und spannenden Schreibstil sowie ihre vielschichtigen und interessanten Charaktere zu fesseln.
Wir lernen zunächst Oraya kennen, die als menschliche Adoptivtochter des Vampirkönigs im Palast zugleich in einem goldenen Käfig und wie auf einem Präsentierteller lebt, da alle Vampire um sie herum sie als Beute sehen. Sie lebt in ständiger Gefahr und will deshalb unbedingt das Kejari gewinnen, damit sie an Stärke gewinnt und ihnen ebenbürtig wird.
Das interessante ist daran, dass sie dafür gar nicht hätte teilnehmen müssen, denn ich fand sie, Mensch hin oder her, unglaublich stark, mutig und intelligent, so dass sie den meisten Vampiren trotz ihrer geringeren körperlichen Kraft überlegen war. Das zeigt sich auch nicht nur im Laufe der Prüfungen immer wieder, sondern auch in ihren, sagen wir, geheimen Hobby, mit dem sie versucht die Stadt für Menschen sicherer zu machen.
Ich mochte Oraya wirklich unglaublich gerne und konnte nicht nur ihre Gedanken und Zielen gut folgen, sondern auch ihre Vorsicht und ihr Verhalten gut nachvollziehen. Doch trotz ihrer Vorsicht und ihrer inneren Stärke merkt sie bald das sie nicht nur für die Prüfungen des Kejari auf Raihns Hilfe angewiesen ist, sondern das er und Mische sich langsam an ihrem Schutzwall vorbeischleichen.
Und wie auch nicht?? Ich hätte bei Raihn auch nicht hart bleiben können, denn er ist einfach ein absoluter Bookboyfriend.
Selbst als sie noch Feinde waren merkte man das ihm etwas an Oraya liegt und das stellt er im Laufe des Buches auch immer wieder unter Beweis. Zudem ist er loyal, geheimnisvoll gutmütig und gleichzeitig gefährlich, was ihn zu einer perfekten Mischung gemacht hat.
Die Beziehungsentwicklung der beiden hat dennoch lange gedauert und stand auch nicht so sehr im Vordergrund, was aber auch realistisch war, denn die beide sind nicht nur Konkurrenten sondern auch Feinde und gerade Oraya hat viele Vorurteile und ist sehr Vorsichtig. Dennoch mochte ich es total gerne den Weg der beiden zu verfolgen und die Entwicklung hat sich einfach nur richtig angefühlt. Von Feindschaft, zu Verbündeten, zu Freunden und schließlich zu mehr….
Der größte Fokus des Buches lag allerdings auf den Prüfungen des Kejari und der parallel ablaufenden Aufstände, von denen man allerdings bisher eher nur an Rande etwas mitbekommen hat. Es war wirklich sehr spannend, gab viel Verrat, Intrigen und man weiß gerade nach dem Ende nicht mehr wem Oraya noch vertrauen kann.
Wenn ich etwas bemängeln müsste an dem Buch wäre es tatsächlich auch nur das Ende, denn es ging mir alles ein wenig zu schnell. Es ging wirklich Schlag auf Schlag und auch wenn es keinen riesigen Cliffhanger gibt, habe ich dennoch hunderte Fragezeichen im Kopf.
Insgesamt war das Buch dennoch ein richtiges Highlight für mich. Ich konnte es gar nicht aus der Hand legen und kann auch jetzt den nächsten Teil gar nicht erwarten, weil ich unbedingt wissen muss wie es mit Oraya und Raihn weitergeht.

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Veröffentlicht am 16.03.2024

Ein interessanter Einstieg mit viel Potenzial - ich bin gespannt auf Band zwei

This Woven Kingdom
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem so viele von der Shatter Me Reihe geschwärmt haben und ich gesehen habe, dass die ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem so viele von der Shatter Me Reihe geschwärmt haben und ich gesehen habe, dass die neue Reihe von Tahere Mafi von Dschinns handelt, wusste ich das ich das Buch lesen muss. Ich bin immer ein großer Fan davon, wenn sich im Fantasy Bereich auch mal an etwas neues gewagt, beziehungsweise etwas das nicht so häufig thematisiert, wird wie Dschinns, deswegen war ich auch schon sehr neugierig auf die Umsetzung in The Woven Kingdom.
Generell hat mir das World Building und die Darstellung der Dschinn sehr gut gefallen. Erst hat man das Gefühl man wird mit Eindrücken und Begriffen überschwemmt, aber nach und nach Blickt man dann durch und erkennt zusammenhänge, was ich gut fand. Nach der anfänglichen Verwirrung habe ich also gut in das Buch hineingefunden, allerdings bin ich mit dem Schreibstil der Autorin nicht ganz warm geworden und ich kann nicht mal genau sagen woran es liegt. Der Schreibstil hat für mich teilweise etwas sehr komplexes, Dialoge waren ziemlich lang und teilweise wirkt die Sprache etwas gestelzt, was aber auch an dem höfischen Drumherum liegen kann.
Alizeh mochte ich als Protagonistin, sie ist mutig, stark und musste bereits viel in ihrem Leben ertragen und hat es als Dienstmädchen immer noch alles andere als einfach. Zudem ist sie ziemlich klug, aber gleichzeitig reserviert und vorsichtig, was ich gut nachvollziehen konnte. Dennoch hatte ich manchmal das Problem, dass ich Ihre Gedankengänge nicht ganz verstanden habe beziehungsweise das große Ganze sich für mich erst spät erschlossen hat.
Bei Prinz Kamran war das ganze noch ein bisschen problematischer, denn bei Alizeh hatte ich zumindest teilweise das Gefühl sie zu verstehen. Doch Kamran ist wirklich ziemlich undurchsichtig und ich konnte seinen Handlungen und Gedanken meistens nicht so recht folgen. Erst zum Schluss ergab für mich vieles Sinn, was er hinterfragt hat und was er versucht hat zu verdrängen kommen an die Oberfläche, aber bis dahin war es wirklich ein schwieriger Weg.
Was mir gut gefallen hat waren die Cinderella Vibes zwischen den beiden, Alizeh als Dienstmädchen und Kamran als Prinz. Aber es ist einen natürlich auch schnell klar, dass mehr in Alizeh steckt, weshalb eine Liebesbeziehung eher unwahrscheinlich scheint. Dennoch werden die beiden irgendwann von Feinden zu sowas wie Freunden und von Freunden dann zu etwas unbestimmten anderen, was sich nicht genau benennen oder erklären lässt, da sie dennoch beide auf unterschiedlichen Seiten stehen. Ich fand die Dynamik der beiden super interessant, aber es hat mir ein wenig an Tiefe und Emotionen gefehlt, da bin ich wirklich gespannt auf den nächsten Teil.
Insgesamt ist es ein gelungener Reihenauftakt, auch wenn einen das erst spät im Buch richtig klar wird und das ist auch so ein mein größter Kritikpunkt. Vieles an dem Buch wirkt lange undurchsichtig, für mich zu lange, weil es schwierig war dran zu bleiben. Die Zusammenhänge werden einen erst spät klar und die Handlungen und Gedanken der Charaktere sind lange verwirrend, so dass sich da Buch wie eine lange Einleitung anfühlt. Dennoch bin ich schon gespannt auf Teil zwei.

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Veröffentlicht am 11.03.2024

Eine spannende, durchdachte und erschreckende Zukunftsvision gespickt mit einer Prise Romantik

Honesty. Was die Wahrheit verbirgt
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem ob die Gameshow Dilogie der Autorin bereits sehr gerne mochte, war ich dementsprechend ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Nachdem ob die Gameshow Dilogie der Autorin bereits sehr gerne mochte, war ich dementsprechend gespannt auf ihren neuen Reihenauftakt.
Die Geschichte an sich ist (bisher) etwas ruhiger als die in Gameshow, wo die Spannungskurve wirklich hoch war und es zum Teil Schlag auf Schlag ging. Bei Honesty hat sich Franzi Kopka zunächst viel Zeit gelassen in das komplexe System einzuführen und es lag ein großer Fokus auf den Charakteren und ihrer Entwicklung. Das hat mir richtig gut gefallen, denn es kam dennoch keine Langeweile auf, alleine schon deswegen, weil das Modell einer Welt die von KI kontrolliert wird und in der es durch VeriTabs für die Menschen nicht mehr möglich ist zu lügen, sowohl faszinierend wie auch erschreckend war. Zum Ende hin wird es dann auch noch mal richtig spannend, was die Vermutung zulässt, dass in den nächsten Bänden noch einiges auf uns zukommt und nach dem gemeinen Cliffhanger, bin sowieso schon am hinfiebern auf Band zwei.
Neben dem sehr komplexen, aber auch gut beschriebenen und logischen System, wurde auch ein großer Fokus auf die Charaktere gelegt, besonders Mea und ihre Familie lernt man gut kennen. Ich konnte dabei gleich mit ihr mitfiebern und war sehr gespannt wie sie es, trotz ihrer Emotionen, nicht nur acht Wochen in dem Partnerschaftsprogramm der Regierung, sondern vor allem so lange mit Grayson mit seinen stechend blauen Augen aushalten soll, ohne sich zu entlarven.
Gerade die Entwicklung zwischen Mae und Grayson fand ich spannend besonders, weil er zunächst wirklich recht frostig war. Zudem ist die Beziehungsentwicklung auch wirklich sehr Slow Burn, da hatte ich aber auch nicht anderes erwartet, da es sonst nicht zur Grundidee der Geschichte gepasst hätte.
Dennoch frage ich mich trotz der guten Charakterdarstellung bei vielen Personen immer noch, was sie verbergen. Zum Beispiel bei Maes Bruder und auch bei ihrer Schwester habe ob das Gefühl, dass noch einiges kommen wird, darauf bin ich schon sehr gespannt. Aber auch bei Grayson bin ich mir manchmal nicht so sicher, ob er alle Seiten von sich zeigt, besonders da wir alles nur aus Maes Perspektive erleben. Es bleibt also bestimmt spannend in den nächsten Bänden.
Insgesamt ist Honesty ein wirklich sehr gelungener Auftakt für die Reihe, in der wir uns in einer sehr komplexen und gut durchdachten Zukunftsvision einer Welt wiederfinden, die erschreckenderweise gar nicht so unrealistisch klingt. Die Idee und Umsetzung hat mir bisher auf jeden Fall richtig gut gefallen und ich bin sehr gespannt darauf zu erfahren wie es mit allen, und natürlich besonders Mae, weitergeht. Von mir gibt es 4,5/5 Punkte.

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Veröffentlicht am 11.03.2024

Ein absolutes Highlight - Jeder der die Adams Family oder Wednesday mag, sollte zugreifen

Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 1)
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Das Buch beginnt mit dem Satz: „Seit ich denken kann, liebe ich die Addams Family“ und ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Das Buch beginnt mit dem Satz: „Seit ich denken kann, liebe ich die Addams Family“ und ab dem Zeitpunkt wusste ich das ich nicht nur das Buch, sondern besonders Katrina einfach lieben werde. Denn nicht nur sie, sondern auch ich habe eine Vorliebe für diese schräge und morbide Familie. Das Katrinas Familie mindestens ein genauso bunt zusammengewürfelter Haufen aus Vampiren, Hexen, Werwölfen und mit Katrina noch einer Untoten (Achtung das Wort Zombie wird als sehr diskriminierend empfunden😅) ist, hat sie mir dabei gleich sympathisch gemacht, ebenso wie die doch recht eigenwilligen kleinen familiären Rituale (ich sage nur fliegende Messer anstatt eines Weckers👀).
Katrina hat mich mit Ihrer Art öfters an Wednesday erinnert, aber in anderen Situationen dann auch wieder gar nicht. Beispielsweise haben sie ihre Abneigung Menschen gegenüber gemeinsam, Ihre abwehrende, griesgrämige und Sture Art, sowie ihre Vorliebe für morbides. Aber Katrin hat zudem ein sehr stärkeres Gefühl für Familie was ich sehr gerne mochte. Sie würde alles für sie tun und gerade ihrer kleinen Schwester Lyn gegenüber ist sie sehr beschützend. Ich mochte Katrina wirklich sehr gerne vor allem, weil unter Ihrer harten Schale ziemlich sicher ein weicher Kern steckt, den Sie nach Ihrer Verwandlung zur Untoten nur erstmal wiederfinden muss und wer wäre besser dafür geeignet unliebsame Gefühle in einem wiederzuerwecken, als ein neuer heißer Nachbar, mit dem man mehr Zeit verbringen muss als gewollt?🫠
Und Tate ist nicht nur ihr neuer Nachbar, seine Familie besteht auch aus Jägern und somit den natürlichen Feinden von Katrinas Familie. Das Tates Familie dann durch eine Verkettung unglücklicher Unfälle nicht nur auf die Hilfe von Katrina und Ihrer Familie angewiesen, sondern auch vorübergehend an Katrina gebunden ist, macht die Sache nicht gerade einfacher. Dabei mochte ich Tate genauso gerne wie Katrina. Er ist Charmant und amüsant und vor allem kann er mit Katrina und ihrer Teilweise sehr abwehrenden und sturen Art sehr gut umgehen. Die beiden haben mich mit Ihren Wortgefechten mehr als einmal zum schmunzeln gebracht. Ich mochte aber auch seinen starken Sinn für Familie gerne, sowie sein Verantwortungsbewusstsein und das er nicht der typische Bad Boy ist, sondern das er Katrina gegenüber sehr offen ist.
Anders wäre er bei ihrer sturen Art wohl auch nicht weit gekommen, aber so kommen sich die beiden langsam näher, lernen mehr übereinander und merken, dass sie vielleicht gar nicht so verschieden sind und schon gar keine Feinde sein müssen. Ich mochte das Tempo der Beziehungsentwicklung sehr, sie war sehr langsam und hat zum Tempo des Buches gepasst.
Neben dem Alltag der beiden gibt es noch eine Slow Burn Crime Handlung, denn es werden in der Stadt immer mehr Menschen zu Untoten und nicht nur Tates Familie ist deswegen besorgt, auch Katrina ist darin mehr verwickelt als Ihr lieb ist.
Insgesamt konnte mich das Buch rundum begeistern und bestens unterhalten. Auch wenn es nicht unglaublich spannend war und stärker der Alltag von Katrina und Tate im Fokus stand als die Crime Story, mochte ich doch alles daran. Die eigenwilligen Familien, die individuellen und authentischen Charaktere, die Nebenhandlung und natürlich allen voran Katrina mit ihrer (auf den ersten Blick) Anti- Haltung allen gegenüber. Besonders nach diesem gemeinen Ende kann ich den zweiten Band zudem gar nicht erwarten und dieser ist definitiv ein Highlight für mich.

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