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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2025

Lässt noch Luft nach oben, läuft vieles zu unproblematisch

Love will find you
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Bei diesem Buch bin ich etwas unentschlossen, wie ich es bewerten soll. Aber zuerst mal ein paar Informationen zum Buch. Es ist der erste Band der Mountain Dreams Reihe, in der die drei Brüder Samuel, ...

Bei diesem Buch bin ich etwas unentschlossen, wie ich es bewerten soll. Aber zuerst mal ein paar Informationen zum Buch. Es ist der erste Band der Mountain Dreams Reihe, in der die drei Brüder Samuel, Noah und Hudson eine große Rolle spielen. Laut Verlag sind sie unabhängig voneinander zu lesen, mal sehen wie das beim zweiten Band dann ist.
Noah liebt die Adirondacks und das kleine Städtchen Berryfield. Als eines Tages Emma auftaucht und alles durcheinander wirbelt, ist er zuerst gar nicht begeistert. Doch dann entdeckt er, dass sein erster Eindruck vielleicht nicht ganz richtig war. Doch Emma hat ihre ganz eigenen Probleme der Vergangenheit, die sie immer wieder einholen.
Soweit ist es nichts Neues, so oder ähnliche Geschichten gibt es ja schon einige. Nur hatte ich hier noch ein bisschen mehr Kleinstadtflair erwartet und gleichzeitig auch mehr von der Natur. So richtig bin ich nicht in den Adirondacks angekommen, ich konnte es mir nicht wirklich bildlich vorstellen, was ich sehr schade finde. Denn an sich klingt die Abgeschiedenheit, die weite Aussicht und die Berge einfach wunderschön. Doch mir fehlten Details und auch der Ort Berryfield kommt eindeutig zu kurz.
Emma selbst vergräbt sich in ihrer neuen Arbeit und bedient sich einiger Klischees. Gerade auch wegen ihrer Naivität musste ich manches Mal den Kopf schütteln, aber scheinbar kann das ja auch klappen. Dennoch bin ich immer wieder gerne in die Story eingetaucht, auch wenn es wirklich wenige Überraschungen gab und es für mich zu schnell zu Ende war. Aber mir hat die Atmosphäre im Buch gefallen und ich möchte gerne noch mehr über Hudson und Samuel lesen.
Für mich fehlte etwas und doch war es angenehm zu lesen. Mal sehen, ob mich die weiteren Bände mehr überzeugen können.

Veröffentlicht am 18.02.2025

Keine ruhige Minute im Verlauf der Geschichte

Die magische Bibliothek der Buks 2: Das verfluchte Medaillon
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Unbedingt zuerst den ersten Band der Buks lesen, da man sonst vieles nicht versteht. Der zweite Band setzt nahtlos an den ersten Teil an und da dieser recht offen geendet hat, sollte man keine Pause zwischen ...

Unbedingt zuerst den ersten Band der Buks lesen, da man sonst vieles nicht versteht. Der zweite Band setzt nahtlos an den ersten Teil an und da dieser recht offen geendet hat, sollte man keine Pause zwischen den Büchern machen.
Nola sucht Geraldine und Finn Nola. Auf ihrer Suche finden sie vieles heraus, was in der Buchwelt alles passiert. Doch auch im Draußen erleben Mira und Thommy allerhand Abenteuer.
Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen. Schon die Perspektivwechsel zwischen den Kindern und auch den Buks sind perfekt, um ein umfassendes Bild der Geschehnisse zu erhalten. Für mich gab es auch keine langweiligen Momente, da man oft blitzschnell von einem Ort zum anderen springt.
So bleibt es unterhaltsam und ich wurde von vielem überrascht, was mittlerweile eher selten ist.
Mir gefallen auch die vielen Kleinigkeiten, die hier eingebettet sind und die Geschichte so besonders machen. Die Namen der Buks, die erwähnten Bücher, aber auch die Namen der Kinder und ihre Bedeutungen. Da konnte ich noch einiges mitnehmen. Auch die Entwicklung der Kinder ist wunderbar, jeder wächst mit seinen Aufgaben und sie halten doch alle zusammen.

Eine zauberhafte Fortsetzung, die Lust auf weitere Abenteuer mit den Buks macht.

Veröffentlicht am 18.02.2025

Wundervoller letzter Abstecher nach Oak Harbor

So laut der Himmel
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Dieses Buch habe ich etwas wehmütig gelesen, denn es handelt sich um den dritten und somit letzten Teil der Reihe rund um Oak Harbor.
Seven wünscht sich nichts mehr als seine verschwundene Schwester zu ...

Dieses Buch habe ich etwas wehmütig gelesen, denn es handelt sich um den dritten und somit letzten Teil der Reihe rund um Oak Harbor.
Seven wünscht sich nichts mehr als seine verschwundene Schwester zu finden. Als er endlich ein Lebenszeichen von ihr erhält, macht er sich sofort auf den Weg. Dort angekommen findet er sie nicht, dafür stolpert eine fremde Frau in sein Leben, die er nicht mehr vergessen kann.
Anhand der Namen ist schnell klar, um wen es sich handelt, gerade wenn man die vorherigen Bände kennt. Und ja es ist teilweise etwas viel Zufall, gerade was die beiden betrifft oder auch andere Punkte, die die Nebencharaktere betreffen. Und doch war ich gefesselt und habe das Buch so schnell zu Ende gelesen. Ich habe gebangt, geweint und gleichzeitig war ich so gefangen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte.
Ganz besonders liebe ich an solchen Reihen, dass man auch die früheren Charaktere weiter begleiten darf auf ihrem Lebensweg. Daher auch die Empfehlung zuerst den 1. Teil rund um Charlie zu lesen, damit man nicht vorne weg greift.
Seven ist ein Charakter, den man mögen muss. Seine Art und vor allem die Witze immer wieder, haben mich oft zum Schmunzeln gebracht und gleichzeitig spürte man doch, dass er auch anders kann. Und er eine Fassade um sich errichtet hat, um seine wahren Gefühle zu verbergen. Und auch alle neu hinzugekommenen Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen.

Für mich bleibt es nicht das letzte Buch der Autorin. Ich habe riesige Lust bekommen weitere ihrer Werke zu entdecken!

Veröffentlicht am 18.02.2025

Anders als erwartet

Something Old, Someone New
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Die Leseprobe fand ich interessant und als ich das Buch dann zum Lesen hatte, war ich zeitweise wirklich zwiegespalten. Einerseits fand ich es interessant und ganz besonders, dass mich der Verlauf auch ...

Die Leseprobe fand ich interessant und als ich das Buch dann zum Lesen hatte, war ich zeitweise wirklich zwiegespalten. Einerseits fand ich es interessant und ganz besonders, dass mich der Verlauf auch noch überraschen konnte und gar nicht so vorhersehbar war wie gedacht. Andererseits hat mir manchmal der Pfiff und der Sog gefehlt. Ich fühlte mit zeitweise eher wie ein Außenstehender und nicht in der Story gefangen.
Kurz zur Story: Shea hat ein paar klare Vorstellungen im Leben, eine davon ist, dass sie niemals einen bereits getragenen Verlobungsring möchte. Doch dann schenkt ihr John genau so einen Ring, was Shea so zu schaffen macht, dass sie wissen muss, was der Ring bisher erlebt hat. Also macht sie sie auf die Suche und findet auf dem Weg auch so einiges über sich selbst heraus.
Das Buch ist viel mehr als nur eine seichte Story und der Suche nach der früheren Besitzerin des Ringes. Denn Shea muss sich selbst bewusst werden, was sie für ihre Zukunft möchte und zeitgleich mit ihrer Vergangenheit abschließen. Dabei lernt sie nicht nur sich besser kennen, auch ihre Familie und vieles mehr rückt in den Fokus. Mir hat die Reise sehr gefallen, auch wenn es zeitweise ein paar Längen gab, die man durchaus packender hätte schreiben können. Dennoch fand ich es schön, wie Shea merkt, auf was es wirklich ankommt und sie ihren Platz im Leben findet.
Ein Roman, in dem mehr steckt, als nur die Suche nach der Vorbesitzerin des Rings. Es geht um Familie, Vertrauen und auch der Suche nach sich selbst und den eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Ein paar Längen gab es, dennoch hatte ich das Buch schnell gelesen.

Veröffentlicht am 18.02.2025

Abendlektüre von Montag bis Sonntag quer durchs All

Kekskrümel im All. Wie groß ist die Unendlichkeit?
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Dieses Buch war für eine Woche unsere Abendlektüre, denn es gliedert sich in sieben Kapitel bzw. Wochentage und Jana frat jeden Abend etwas Neues zum Thema Himmel und ihrem Papa immer Löcher in den Bauch. ...

Dieses Buch war für eine Woche unsere Abendlektüre, denn es gliedert sich in sieben Kapitel bzw. Wochentage und Jana frat jeden Abend etwas Neues zum Thema Himmel und ihrem Papa immer Löcher in den Bauch. Eine schöne Art von Abendritual, gerade wenn dabei auch noch Wissen vermittelt wird.
Der Einstieg mit den Hinweisen für Eltern oder den jeweiligen Vorleser*innen, aber auch die Seite für Kinder war interessant und hilft schon zu verstehen, worum es geht.
Jana ist ein neugieres Mädchen und kommt wohl zum ersten Mal mit dem Thema Tod in Berührung als die Oma ihres besten Freundes stirbt. Ab da geht es jeden Tag um das Thema Himmel, wobei das Thema Tod eher kurz angesprochen wird und es dann vielmehr um das Weltall mit all seinen Besonderheiten geht. So besucht man die Milchstraße, erfährt warum sie diesen Namen hat, lernt die Planeten kennen oder wie lange es von der Erde zum Mond oder zu anderen Orten dauert. Dabei ist es nicht zu wissenschaftlich formuliert, sondern kindgerecht mit Beispielen aus denen auch Kinder einen Vergleich ziehen können, wie die Sandkörner im Sandkasten, die man ja auch nicht zählen kann. Hier merkt man sicherlich auch, dass Dagmar Falcke Pädagogin ist und die Fachkenntnisse ihres Mannes Heino Falcke kindgerecht vermittelt.
Nicht nur als Kind kann man hier noch etwas lernen und es gibt viele Zeichnungen, die das Wissen veranschaulichen und vertiefen und so ein umfassendes, buntes Bild ergeben. Hier wurde schon jeden Abend dem nächsten Kapitel entgegen gefiebert und ich muss mal Ausschau halten nach Büchern, die ähnlich aufgebaut sind.