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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2025

Super witzig

Ungeheuer schleimig (Band 2)
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Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Ungeheuer-Reihe von Sonja Kaiblinger. Ich empfehlen immer die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, wobei es hier auch durchaus funktioniert ohne ...

Hierbei handelt es sich um den zweiten Band der Ungeheuer-Reihe von Sonja Kaiblinger. Ich empfehlen immer die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, wobei es hier auch durchaus funktioniert ohne den ersten Teil zu kennen.
Diesmal wird es ganz schön schleimig, denn das Ungeheuer scheint krank zu sein und sondert einen ekligen, grünen Schleim ab. Natürlich müssen Ludwig und Carla ein Heilmittel finden. Perfekt also, dass Ludwig ein Praktikum im Labor macht und dort Zugriff auf die Akten über das Ungeheuer hat. Doch leider läuft nicht alles so wie geplant.
Schon beim ersten Öffnen des Buches trifft man auf Ludwig, Carla, das Ungeheuer und diesmal neu - Penelope. Jeder kurz beschrieben und bebildert, so kann man sich die Charaktere im Verlauf richtig gut vorstellen. Mein Sohn hat es sich direkt geschnappt, was fürs Buch spricht und auch relativ schnell gelesen. Die kurzen Kapitel helfen dabei, wie auch die vielen kleinen und großen bunten Illustrationen. So wird alles gleich viel lebendiger und aufgelockert, was auch Lesemuffel animieren kann. Geübtere Erstleser*innen kommen hier jedenfalls super auf ihre Kosten und finden garantiert den ein oder anderen Witz zum Lachen. Mir persönlich hat dieser zweite Band sogar einen Hauch besser gefallen als der Einstieg, ich habe es diesmal in einem Rutsch gelesen und mir sogar gemeinsam mit dem Junior noch das Hörbuch angehört, was ich auch wirklich empfehlen kann.
Das Ende ist an sich abgeschlossen und doch bleibt genug Spielraum für den dritten Teil, der aber erst im Frühjahr 2026 erscheinen soll. Sehr gefällt mir auch die Anleitung zum Basteln am Ende, wobei hier das ein oder andere Kind sicherlich noch Hilfe von den Eltern benötigt und auch der Hinweis zur Baumhaus-Website ist super, da findet man immer tolle Inspirationen.
Ein witziger, lebendiger zweiter Teil der Reihe, bei dem es einfach Spaß macht einzutauchen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Thema
Veröffentlicht am 01.03.2025

Abenteuer in der Arktis

Das geheime Leben der Tiere (Arktis) - Die Weisheit der Eisbären
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Ich bin ein Fan der Einzelreihen Das geheime Leben der Tiere, denn nicht nur Kinder können hier noch faszinierendes über Tiere lernen. In diesem Teil der Reihe geht es um Tier der Arktis, hier speziell ...

Ich bin ein Fan der Einzelreihen Das geheime Leben der Tiere, denn nicht nur Kinder können hier noch faszinierendes über Tiere lernen. In diesem Teil der Reihe geht es um Tier der Arktis, hier speziell um Eisbären. Durchaus interessant, wobei man ja in der Wald-Reihe auch schon über Bären lesen konnte.

Dennoch lernt man hier z. B. das Eisbären keinen Winterschlaf halten, dafür wochen- oder monatelang ohne Nahrung auskommen und ihren Körper in dieser Zeit in eine Art Sparmodus schalten.

Man begleitet die Eisbärin Miki ab ihrer Geburt, durch ihre ersten Lebensjahre bis zur Geburt ihres ersten eigenen Nachwuchses. Das Buch geht auch insbesondere auf die sich verändernde Lebenssituation für die Eisbären ein, zeigt, dass sich sich auch immer mehr Menschen annähern und wie stark sie sind.

Wirklich faszinierende Tiere. Und auch das Scheitern von Überlebenskämpfen wird thematisiert, denn so ist es in der Natur eben.

Der Schreibstil ist kindgerecht und man kann Miki gut folgen auf ihren Wanderungen. Dabei wird der Text untermalt von Zeichnungen, wie Eisbären und anderem. So kann man sich die Szenen noch viel besser vorstellen. Und doch war es für mich nicht so umfangreich wie manch anderer Band der Reihe.

Am Ende findet man noch ein paar Fragen mit Antworten, wie es sich in der Realität mit Eisbären verhält.


Für wissbegierige Kinder ein schönes, wenn auch teils bewegendes Leseerlebnis in der Arktis.

Veröffentlicht am 01.03.2025

Es dauerte bis ich angekommen bin, sehr slow der Stil

We hunt the Flame
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Bei diesem Buch passt slow wirklich sehr. Es dauert eine ganze Weile bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt und für mich hat es auch schon gedauert, bis in wirklich angekommen war. Es sind doch viele recht ...

Bei diesem Buch passt slow wirklich sehr. Es dauert eine ganze Weile bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt und für mich hat es auch schon gedauert, bis in wirklich angekommen war. Es sind doch viele recht spezielle Begriffe in dieser Welt, sobald man da aber auch ein wenig Durchblick hat, kommt man besser in der Story vorwärts. Dennoch bleibt es stellenweise sehr ausufernd beschrieben. Es sind so viele Details und Besonderheiten und gleichzeitig doch so einige verschiedene Charaktere, dass man Zeit braucht, bis man sich einen Überblick verschafft hat.

Hauptsächlich dreht sich die Story aber um Zafira, die Jägerin des Arz und Nasir, den Haschaschinen. Nur dauert es rechr lange bis alle aufeinandertreffen treffen.

Das war ein Punkt, der mich etwas gestört hat. Dieser langsame Weltenaufbau hat für mich nicht zum Klappentext gepasst. Man wartet und wartet und bis man dann endlich dort ankommt, ist schon ein großer Teil des Buches erzählt.

Andererseits braucht diese Welt auch Platz mit all ihren Besonderheiten. Da gibt es so viel zu entdecken, so vielschichtige Völker und eine Magie, mit der ich so anfangs nicht gerechnet habe.



Ein guter Auftakt, der meines Empfindens nach etwas zu lange braucht und mich doch in seinen Bann ziehen konnte.

Veröffentlicht am 18.02.2025

Lässt noch Luft nach oben, läuft vieles zu unproblematisch

Love will find you
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Bei diesem Buch bin ich etwas unentschlossen, wie ich es bewerten soll. Aber zuerst mal ein paar Informationen zum Buch. Es ist der erste Band der Mountain Dreams Reihe, in der die drei Brüder Samuel, ...

Bei diesem Buch bin ich etwas unentschlossen, wie ich es bewerten soll. Aber zuerst mal ein paar Informationen zum Buch. Es ist der erste Band der Mountain Dreams Reihe, in der die drei Brüder Samuel, Noah und Hudson eine große Rolle spielen. Laut Verlag sind sie unabhängig voneinander zu lesen, mal sehen wie das beim zweiten Band dann ist.
Noah liebt die Adirondacks und das kleine Städtchen Berryfield. Als eines Tages Emma auftaucht und alles durcheinander wirbelt, ist er zuerst gar nicht begeistert. Doch dann entdeckt er, dass sein erster Eindruck vielleicht nicht ganz richtig war. Doch Emma hat ihre ganz eigenen Probleme der Vergangenheit, die sie immer wieder einholen.
Soweit ist es nichts Neues, so oder ähnliche Geschichten gibt es ja schon einige. Nur hatte ich hier noch ein bisschen mehr Kleinstadtflair erwartet und gleichzeitig auch mehr von der Natur. So richtig bin ich nicht in den Adirondacks angekommen, ich konnte es mir nicht wirklich bildlich vorstellen, was ich sehr schade finde. Denn an sich klingt die Abgeschiedenheit, die weite Aussicht und die Berge einfach wunderschön. Doch mir fehlten Details und auch der Ort Berryfield kommt eindeutig zu kurz.
Emma selbst vergräbt sich in ihrer neuen Arbeit und bedient sich einiger Klischees. Gerade auch wegen ihrer Naivität musste ich manches Mal den Kopf schütteln, aber scheinbar kann das ja auch klappen. Dennoch bin ich immer wieder gerne in die Story eingetaucht, auch wenn es wirklich wenige Überraschungen gab und es für mich zu schnell zu Ende war. Aber mir hat die Atmosphäre im Buch gefallen und ich möchte gerne noch mehr über Hudson und Samuel lesen.
Für mich fehlte etwas und doch war es angenehm zu lesen. Mal sehen, ob mich die weiteren Bände mehr überzeugen können.

Veröffentlicht am 18.02.2025

Keine ruhige Minute im Verlauf der Geschichte

Die magische Bibliothek der Buks 2: Das verfluchte Medaillon
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Unbedingt zuerst den ersten Band der Buks lesen, da man sonst vieles nicht versteht. Der zweite Band setzt nahtlos an den ersten Teil an und da dieser recht offen geendet hat, sollte man keine Pause zwischen ...

Unbedingt zuerst den ersten Band der Buks lesen, da man sonst vieles nicht versteht. Der zweite Band setzt nahtlos an den ersten Teil an und da dieser recht offen geendet hat, sollte man keine Pause zwischen den Büchern machen.
Nola sucht Geraldine und Finn Nola. Auf ihrer Suche finden sie vieles heraus, was in der Buchwelt alles passiert. Doch auch im Draußen erleben Mira und Thommy allerhand Abenteuer.
Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen. Schon die Perspektivwechsel zwischen den Kindern und auch den Buks sind perfekt, um ein umfassendes Bild der Geschehnisse zu erhalten. Für mich gab es auch keine langweiligen Momente, da man oft blitzschnell von einem Ort zum anderen springt.
So bleibt es unterhaltsam und ich wurde von vielem überrascht, was mittlerweile eher selten ist.
Mir gefallen auch die vielen Kleinigkeiten, die hier eingebettet sind und die Geschichte so besonders machen. Die Namen der Buks, die erwähnten Bücher, aber auch die Namen der Kinder und ihre Bedeutungen. Da konnte ich noch einiges mitnehmen. Auch die Entwicklung der Kinder ist wunderbar, jeder wächst mit seinen Aufgaben und sie halten doch alle zusammen.

Eine zauberhafte Fortsetzung, die Lust auf weitere Abenteuer mit den Buks macht.