Wow, das war mal was! Kleine Längen, große Story
The House Witch 1Vorab: Dieses Buch gehört (von über 600 Büchern im Regal) auf jeden Fall in meine Top 10 der schönsten Bücher, die ich da drinstehen habe. Allein es anzusehen beschert einem Glücksgefühle. Es ist wirklich ...
Vorab: Dieses Buch gehört (von über 600 Büchern im Regal) auf jeden Fall in meine Top 10 der schönsten Bücher, die ich da drinstehen habe. Allein es anzusehen beschert einem Glücksgefühle. Es ist wirklich wunder, wunderschön. Die Farben, der Farbschnitt, das Design, alles harmoniert absolut perfekt.
Allerdings bringt einem Buch ein hübsches Äußeres zwar schon viel, doch am wichtigsten ist und bleibt der Inhalt. Und der kann glücklicherweise mit der Optik mithalten!
In diesem Fantasyroman begleiten wir den von einer Fantasy-AutorIN erdachten Finlay – Einen männlichen Hauptcharakter von einer Autorin, das sehe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht häufig. Und da ich genervt von der ganzen Romantasy bin, war das sogar mit ein Grund für meine Neugier, denn ich hatte Hoffnung, dass sich Emilie Nikota dann auch mit Romance zurückhalten würde. Mein Hauptgrund für Skepsis: Das Thema Kochen. Ich persönlich koche ungern und kann mit dieser Liebe dazu nichts anfangen. Dementsprechend war ich gespannt, ob Emilie Nikota es schafft, dieses Thema so miteinzubinden, dass die, die das Hobby teilen, mit dem Buch genauso Freude haben wie die, die lieber das Gekochte essen und sich weniger mit der Zubereitung befassen mögen.
Alles in allem: Ja! Ich bin sehr zufrieden mit dem Auftakt der Reihe. Mit über 600 Seiten ist es für mich ein kleiner Brocken und es gab in meinen Augen auch ein paar Längen, aber ich gebe zu: Ich bin da auch echt empfindlich. Ich brauche normalerweise schnelles Tempo und viel Action. Dieses Buch hier nimmt sich mehr Zeit, wurde so für mich hin und wieder ein bisschen langatmig, konnte mich aber immer wieder zurückholen.
Daher gebe ich dem Buch 4 Sterne, was für mich aber auch definitiv ein „ist zu empfehlen“ bedeutet.