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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2021

Wenn das Schicksal Roulette spielt

Vom Ende der Einsamkeit
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Jules und seine Geschwister Liz und Marty verlieren im Kindesalter ihre Eltern und wachsen deshalb in einem Internat auf. Während seine Geschwister jeder für sich neue Freunde und Hobbys findet, hat es ...

Jules und seine Geschwister Liz und Marty verlieren im Kindesalter ihre Eltern und wachsen deshalb in einem Internat auf. Während seine Geschwister jeder für sich neue Freunde und Hobbys findet, hat es Jules erstmal schwer, bis er Alva kennenlernt und mit ihr durch die Schulzeit geht. Doch irgendwann verlieren sie sich aus den Augen und jeder beginnt sein eigenes Leben bis sie sich wieder finden.

Der Roman ist gezeichnet von vielen Schicksalsschlägen, die Jules geprägt haben und ihn nachdenken lassen. Die ein oder andere Handlung der Protagonisten lässt sich nachempfinden und macht die Figuren zu ganz normalen Leuten, denen man täglich begegnet.
Der Schreibstil ist typisch Wells und man verliert sich oft in den Zitaten und Beschreibungen, die den Leser zum Nachdenken bringen.
Auf jeden Fall ein sehr gutes Buch mit vielen Gedanken und Berührungspunkten.
Allerdings hat es mich nicht ganz so mitgenommen, wie ich gedacht habe.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.05.2021

Schlange oder Schlinge um den Hals

Todeskalt
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Caro Löwenstein erhält von ihrer früheren Freundin Melanie einen mysteriösen Anruf, der mitten im Gespräch abreist. Sofort macht sich die Profilerin auf die Suche nach ihr und entdeckt in einer alten Ruine ...

Caro Löwenstein erhält von ihrer früheren Freundin Melanie einen mysteriösen Anruf, der mitten im Gespräch abreist. Sofort macht sich die Profilerin auf die Suche nach ihr und entdeckt in einer alten Ruine die Leiche einer verstoßenen Bewohnerin des kleinen Dorfes. Erstmal deutet alles auf Mord hin, doch schon bald entdecken Caro und ihr Kollege Berger eine seltsame Selbstmordserie.

Dies war mein erster Thriller von Nikolas Stoltz und ich muss sagen, das er mir sehr gefallen hat. Neben der Ermittlung zu dem Fall erfährt man sehr viel über die Kommissare persönlich und trotzdem bleibt die Spannung erhalten. Die Sichtweisen aus den verschiedenen Protagonisten hat mir auch sehr gut gefallen. Außerdem ist das Cover wirklich passend zum Inhalt gestaltet.
Ich werde mir auf jeden Fall die anderen Bücher des Autors anschauen.

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Veröffentlicht am 06.05.2021

Absolut kein Thriller

Der erste letzte Tag
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Im ersten Roman von Sebastian Fitzek geht es um Livius und Lea, die eigentlich mit dem Flugzeug nach Berlin fliegen wollten, aber stattdessen gemeinsam in einem Mietwagen sitzen und beschließen, diesen ...

Im ersten Roman von Sebastian Fitzek geht es um Livius und Lea, die eigentlich mit dem Flugzeug nach Berlin fliegen wollten, aber stattdessen gemeinsam in einem Mietwagen sitzen und beschließen, diesen Tag wie ihren Letzten zu erleben.
Eher ungewollt sitzt der pessimistische Livius mit der lauten Lea in einem Auto auf dem Weg nach Berlin, da er mit seiner Noch-Ehefrau eine Paartherapie beginnen möchte. Auf dem Weg beschließen die Beiden ein Experiment, in dem sie Dinge tun, die sie auf ihrem letzten Tag auf Erden erleben möchten. Sie machen an verschiedenen Stationen Halt und oftmals kommt der sonst einfach gestrickte Livius an seine mentalen Grenzen. Doch irgendwann erreichen Sie ihr Ziel.

Als ich gehört habe, das Sebastian Fitzek keinen Thriller rausbringen wird, war mir sofort klar, das ich das Buch haben muss! Und direkt lesen, wenn es bei mir ankommt.
Livius macht auf mich den Eindruck, das er ohne viel Aufwand und Aufmerksamkeit durch sein Leben gehen möchte und vor Veränderungen zurückschreckt. Deshalb passt die spontane Lea, die immer sagt, was ihr durch den Kopf geht, erstmal so garnicht zu ihm. Doch die Beiden sind das Beste, was Ihnen gegenseitig passieren konnte.
Der Schreibstil ist typisch Fitzek, nur eben ohne Blut, Leichen und Mord. Die Psychoschiene bleibt aber trotzdem, nur nicht auf erschreckend grausame Art, sondern auf eine schöne nachdenkliche Weise.
Dieser "Kein Thriller" ist definitiv was fürs Herz, obwohl es nicht von einem Serienkiller mit dem Skalpell herausgeschnitten wird!

P.S.: Hab auch angerufen!

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Veröffentlicht am 29.04.2021

Größe Gefühle in der Stadt der Liebe

Und dann war es Liebe
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Die 30-jährige Hannah fährt durch ein Missgeschick anstatt mit ihrem Freund nach Amsterdam, in die Hauptstadt Frankreichs - Paris. Leo geht es nicht anders. Auch er sitzt im falschen Zug. Erst wiederwillig, ...

Die 30-jährige Hannah fährt durch ein Missgeschick anstatt mit ihrem Freund nach Amsterdam, in die Hauptstadt Frankreichs - Paris. Leo geht es nicht anders. Auch er sitzt im falschen Zug. Erst wiederwillig, später dann vertrauter verbringen die Beiden gemeinsame Stunden in Paris und lernen sich immer besser kennen.

Zu Beginn ist Hannah eine sehr schusselige Protagonistin, die sich nichts zutraut und nur das Schlechte von sich denkt. Doch durch Leo blüht sie auf und bemerkt, das sie auch selbst Entscheidungen treffen kann. Leo hat ein großes Selbstbewusstsein, doch unter seiner harten Schale trägt er ein weiches Herz. Die beiden passen super zusammen.
Gegen Anfang war ich mir nicht sicher, was ich davon halten soll, denn Hannah wurde ziemlich dargestellt. Doch irgendwann ist sie ganz sympathisch. Der Roman ist zwischendurch sehr romantisch veranlagt. Auf jeden Fall eine gute Geschichte für eine lange Zugfahrt.

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Veröffentlicht am 26.04.2021

Gemächlicher Krimi

Die siebte Zeugin
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Im Justiz-Krimi geht es um einen Familienvater, der eines Morgens einen Polizisten niederschlägt und mit dessen Waffe in einer Bäckerei um sich schießt. Das Motiv ist unklar, der Täter stellt sich direkt ...

Im Justiz-Krimi geht es um einen Familienvater, der eines Morgens einen Polizisten niederschlägt und mit dessen Waffe in einer Bäckerei um sich schießt. Das Motiv ist unklar, der Täter stellt sich direkt am Tatort.

Der Schreibstil ist einfach und gut zu lesen. Allerdings wird immer wieder der Tatbestand wiederholt, als würde man alle 10 Seiten vergessen, was überhaupt passiert ist
Eine richtige Spannung kommt leider nicht auf, denn das Ende ist eigentlich vorauszusehen. Trotzdem wollte ich nicht aufhören zu lesen.
Die Mischung aus Anwalt und Rechtsmediziner hat mir gut gefallen.

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