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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.05.2025

Wenn ein NFL-Star in der Bibliothek landet

The Fake Out – Sie will ihr Leben in den Griff bekommen ... aber ist er die Lösung?
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Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen Football-Spieler so sehr ins Herz schließen würde – und schon gar nicht in einem Buch, das mit einer Fluchtaktion in einer Kleinstadtbibliothek beginnt.
The Fake ...

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen Football-Spieler so sehr ins Herz schließen würde – und schon gar nicht in einem Buch, das mit einer Fluchtaktion in einer Kleinstadtbibliothek beginnt.
The Fake Out ist diese Art von Buch, die auf den ersten Blick leicht und unterhaltsam wirkt und sich dann ganz still in mein Herz geschlichen hat. Und zwar auf genau die Art, bei der ich abends dachte: „Nur noch ein Kapitel.“ Und dann war es auf einmal zwei Uhr morgens.

Die Geschichte startet in einer Bibliothek. Ja, richtig gelesen. Und plötzlich steht da Chris – NFL-Star, breitschultrig – mitten zwischen Romanen und Rentnern, weil er sich vor Fans versteckt. Ich bin davon ausgegangen, dass er außen perfekt, aber innerlich gebrochen ist, aber er war irgendwie einfach nur echt.

Mae hingegen ist eher das, was passiert, wenn man zu viele Bücher, zu wenig Geduld und eine Menge unterschwellige Wut im Leben kombiniert. Ich habe sie wirklich sofort ins Herz geschlossen.

Zwischen den beiden fliegen die Fetzen, aber man merkt, dass zwischen ihnen von Anfang an mehr ist. Man merkt, dass das Ganze irgendwann auch für die beiden nicht mehr nur gespielt ist. Es ist zwar fake Dating, aber nicht dieses klischeehafte, sondern beide Personen müssen auch selber mit sich klarkommen.

Außerdem: Die Kapitel starten mit echt lustigen Anmachsprüchen. Ich finde die Idee wirklich so süß und es war beim Lesen echt ein kleines Highlight für mich.

Sharon M. Peterson schreibt mit viel Wärme und der respektvolle Umgang mit psychischer Gesundheit, Trauer und auch Hoffnung hat mir unfassbar gefallen, und ich würde mir wirklich wünschen, dies in mehr Büchern genauso zu lesen.

Wer Figuren mit Herz, aber auch Ecken und Kanten liebt, die unfassbar echt wirken, für den ist dieses Buch wirklich wie gemacht.

4/5 Sterne ⭐️

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2025

Hazel & Rory – einfach perfekt

The Fake Out
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Schon auf den ersten Seiten von The Fake Out habe ich gemerkt, dass ich dieses Buch nicht mehr so leicht aus der Hand legen kann. Nicht weil alles spektakulär ist, sondern weil es sich unfassbar schön ...

Schon auf den ersten Seiten von The Fake Out habe ich gemerkt, dass ich dieses Buch nicht mehr so leicht aus der Hand legen kann. Nicht weil alles spektakulär ist, sondern weil es sich unfassbar schön angefühlt hat, die Geschichte der beiden zu lesen. Dieses Buch war für mich wirklich pure Magie.

Denn diese Kombi zwischen Fake Dating, Eishockey, ein Ex, der plötzlich wieder auftaucht, und ein ziemlich heißer Teamkapitän, der früher mal ihr Schüler war, hat mich von Anfang an abgeholt.

Hazel ist wirklich alles, außer langweilig. Sie hat Kanten, ist witzig, direkt und dabei trotzdem verletzlich. Man merkt, dass sie das Herz wirklich immer am richtigen Fleck hat.

Rory ist ruhig, zurückhaltend, aber eben nicht dieser klischeehafte Bad Boy, sondern jemand, der zuhört und sich Zeit nimmt. Ich muss wirklich sagen, dass er mich beim Lesen echt überrascht hat.

Was die Beziehung zwischen den beiden für mich so besonders macht, ist das Tempo. Es gibt keine überdramatisierten Wendungen, sondern einfach zwei Menschen, die sich vorsichtig annähern und dabei ihre Beziehung langsam aufbauen. Und dabei immer wieder an ihre eigenen Grenzen stoßen. Kommunikation spielt eine so große Rolle in diesem Buch, und es hat sich dadurch wirklich natürlich angefühlt.

Auch die Nebenfiguren haben mir so gut gefallen, denn sie waren da, aber haben trotzdem nicht so viel Raum eingenommen. Zusammen mit dem Team-Setting hat alles einfach gut gepasst.

Und Hazels Ex hatte genau den richtigen Grad an Unangenehmheit. Nicht übertrieben, nicht zu wenig. Er war einfach ein guter Kontrast, der Rory und Hazel sowie ihre Beziehung umso mehr glänzen lassen hat, auch wenn er mich zwischendurch echt manchmal sehr viel Hass fühlen lassen hat.

Stephanie Archers Schreibstil ist leicht und klar, und ich bin wunderschön in die Geschichte eingetaucht. Ich habe jede Seite gerne gelesen und war am Ende fast ein bisschen traurig, dass es vorbei war. Ich kann wirklich nur sagen, dass ich mich schon auf die nächsten Bände freue.

5/5 Sterne ⭐️

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Europa, Liebe und Erinnerungen

101 Places for Heartbroken People
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Als ich gesehen habe, dass es ein Buch gibt, in dem es um einen Roadtrip mit dem Trope Second Chance geht, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen möchte. Das Besondere an diesem Buch ist aber, dass Maeve ...

Als ich gesehen habe, dass es ein Buch gibt, in dem es um einen Roadtrip mit dem Trope Second Chance geht, wusste ich, dass ich es unbedingt lesen möchte. Das Besondere an diesem Buch ist aber, dass Maeve und Callum auf den Spuren tragischer Liebespaare aus Literatur und Weltgeschichte durch Europa reisen, während sie sich auch mit ihrer eigenen Geschichte auseinandersetzen müssen.

Maeve ist stark und in ihrem Leben ist wirklich einiges passiert. Besonders ihr Beruf Journalistin und ihr Reiseblog haben mir wirklich gut gefallen.
Callum versucht, nach seinem Gefängnisaufenthalt wieder in sein Leben zurückzufinden, und was ich besonders schön fand, war, dass man als Leser seine Gefühle und Gedanken hautnah miterleben durfte.

Die Vergangenheit der beiden hat mich wirklich tief berührt, und besonders das, was alles so nach und nach herausgekommen ist, fand ich toll umgesetzt. Man merkt sofort, dass beide einander nie so richtig vergessen konnten und öfter aneinander denken müssen. Auch die kleinen Konflikte auf der Reise zwischen ihnen und dass sie sich nicht sofort wieder nähergekommen sind, hat mir sehr gut gefallen. Es hat sich dadurch wirklich echt angefühlt.

Was ich auch noch unbedingt erwähnen möchte, ist, dass, auch wenn es sich um ein Second Chance-Buch handelt, es KEINEN Cheating-Trope gibt. Den Grund, warum sie sich getrennt haben, möchte ich zwar aus Spoilergründen nicht nennen, aber ich muss zugeben, dass mich der Grund echt überzeugen konnte und ich verstanden habe, warum sie sich getrennt haben.

Die geschichtlichen Einblicke in die verschiedenen Liebesgeschichten in ganz Europa
haben das Buch unfassbar lebendig gemacht. Die Atmosphäre, die während des gesamten Buches herrscht, hat es geschafft, dass ich mich so gefühlt habe, als wäre ich direkt vor Ort.

Durch die Mischung von Kapiteln in der Gegenwart, Rückblenden, Textnachrichten zwischen „TravelBug“ und „CapturedMoments“ und Blogbeiträgen war ich immer ein bisschen neugierig beim Lesen, was gleich passiert.

Ria Radtkes Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm beim Lesen, sodass es nie langweilig wurde und ich vieles bildlich vor mir gesehen habe. Da das Buch ansonsten eher ruhig ist, hätte ich mir ein etwas ausführlicheres Ende gewünscht, denn leider hat es sich für mich an manchen Stellen ein bisschen unfertig angefühlt.

4/5 Sterne ⭐️

Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Erinnerungen im Zirkuslicht

A Thousand Flames Below
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Nach dem Ende von A Million Stars Above musste ich unbedingt wissen, wie es weitergeht und was alles noch passieren wird. Das Buch fängt wortwörtlich mit Chaos im Himmel an, denn Heaven hat ihr Gedächtnis ...

Nach dem Ende von A Million Stars Above musste ich unbedingt wissen, wie es weitergeht und was alles noch passieren wird. Das Buch fängt wortwörtlich mit Chaos im Himmel an, denn Heaven hat ihr Gedächtnis verloren. Und zugegebenermaßen wusste ich auch nicht mehr anders, sodass auch ich ein bisschen die Orientierung verloren hatte.

Der Einstieg war für mich erst mal schleppend. Heavens Gedächtnisverlust zieht sich lange, und dass wirklich niemand mit ihr Klartext redet, hat mich irgendwann richtig wütend gemacht – nicht auf sie, sondern auf die Leute um sie herum. Und wirklich, so viele toxische Menschen zusammen habe ich selten erlebt. Leider hat das Buch erst mal nur an der Oberfläche gekratzt, aber ab dem letzten Drittel war wieder das Feeling vom ersten Band da. Es gab so viele Twists und Emotionen, die ich nicht erwartet habe.

Helix ist immer noch ein spannender Charakter, denn man merkt seine innere Zerrissenheit unfassbar gut, dieses Schwanken zwischen Wut und Schmerz in seinem Inneren.

Was ich aber besonders mochte, war Heavens innere Entwicklung. Auch bei ihr sind die Emotionen greifbar, man merkt wirklich, wie sie zwischen Angst und Frust leidet. Ihre Entwicklung war echt schön zu sehen, und sie fühlt sich nicht erzwungen an, sondern wirklich natürlich.

Und auch wenn der Zirkus selbst nicht mehr so sehr im Rampenlicht steht wie im ersten Band, ist man irgendwie trotzdem noch mittendrin. Hätte mir noch ein bisschen mehr davon gewünscht. Was mir aber gut gefallen hat, waren die Nebenfiguren, und manche verdienen echt noch ein bisschen mehr Raum – vielleicht in einem Spin-off?

Was mich aber besonders überrascht hat, war das Ende und wie die Wahrheit langsam ans Licht kommt. Klar, manchmal war es ein bisschen übertrieben und für mich auch ein bisschen zu hastig, aber ich mochte es trotzdem sehr gerne. Besonders die ganzen Wendungen haben mich echt mitgerissen.

4/5 Sterne ⭐️

Vielen Dank auch an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Momente voller Schmerz und Poesie

Moments So Blue Like Our Love (Blue Eternity 1)
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Ich hab nicht erwartet, dass mich dieses Buch so trifft. Mein Herz ist wirklich gebrochen und ich bin mir sicher, dass das Buch mir noch lange im Kopf bleibt. Und ja, eins noch, meine Taschentücher sind ...

Ich hab nicht erwartet, dass mich dieses Buch so trifft. Mein Herz ist wirklich gebrochen und ich bin mir sicher, dass das Buch mir noch lange im Kopf bleibt. Und ja, eins noch, meine Taschentücher sind leer. Moments so Blue Like Our Loveist wie ein bittersüßer Film im Kopf, den man nicht mehr loswird, leise und laut. Ein Flüstern in der Brust und ein Donner im Herzen. Und obwohl ich vorher wusste, dass es in Richtung Ugly Cry geht, hat es mich voll erwischt.

Emmie steht anfangs zwischen Neuanfang und Verlust, und sie ist wirklich so authentisch, stark und auch verletzlich, und das von Anfang an. Ich habe so sehr mit ihr mitgefühlt, dass ich das Buch manchmal kurz zur Seite legen musste und eine Pause gemacht habe.

Sam hält anfangs unglaublich viel Abstand, mehr als sein Herz zulassen will. Er ist ein unfassbarer Protagonist und auch seine Geheimnisse waren für mich sehr nachvollziehbar.

Zwischen Filmsets, italienischem Sommer und Taylor Swift-Zitaten kommen sie sich immer näher. Die Chemie zwischen den beiden ist elektrisierend, aber eben auch schmerzhaft schön. Ihre Geschichte ist unglaublich, auf die schönste, schmerzhafteste Art.

Gabriella schreibt auf eine Weise, die sich direkt unter die Haut schleicht. Poetisch, aber nie gekünstelt. Zwischen Italien-Setting, kurzen Kapiteln (liebe ich!) und spicy Momenten gab’s so viele kleine Szenen, die mich vollkommen erwischt haben.

Und obwohl ich wusste, dass dieses Buch mir das Herz brechen würde, habe ich jede Seite geliebt.
Ein kleiner Stern fehlt – nicht, weil etwas falsch war, sondern weil ich mir manchmal noch mehr von Sam gewünscht hätte. Ein bisschen mehr von dem, was in ihm verborgen blieb. Aber vielleicht gehört genau das zu dieser Geschichte. Dass sie dir nicht alles gibt. Sondern nur genug, um dich für eine ganze Weile nicht mehr loszulassen.

Zum Schluss möchte ich sagen: Lest es. Wenn ihr stark genug seid. Oder wenn ihr einfach mal wieder so richtig fühlen wollt. Und passt auf mit der Triggerwarnung – aber nur dann, wenn ihr nicht gespoilert werden wollt.

4/5 Sterne ⭐

Vielen Dank auch an Vorablesen und den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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