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Veröffentlicht am 09.01.2017

Der vierte Einzelband: Das Tal der Angst

Sherlock Holmes - Das Tal der Angst
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„Das Tal der Angst“ ist der 4te Einzelband der originalen Sherlock Holmes Reihe. Wie auch schon im ersten Band, ist die Geschichte aufgeteilt in die Haupthandlung, welche den Mord und dessen Aufklärung ...

„Das Tal der Angst“ ist der 4te Einzelband der originalen Sherlock Holmes Reihe. Wie auch schon im ersten Band, ist die Geschichte aufgeteilt in die Haupthandlung, welche den Mord und dessen Aufklärung behandelt und die Vorgeschichte des Ermordeten, welche letztendlich ursprünglich für die blutige Tat war. Sherlock Holmes und Dr. Watson untersuchen den sehr außergewöhnlichen Mord an dem wohlhabenden Mr. Douglas aus Birlstone. Die Spuren des Falles deuten in vielfältige Richtungen und selbst der begnadete Detektiv muss sich die Außergewöhnlichkeit des Falles eingestehen. Hinzu kommt, dass auch noch Prof. Moriarty, „das Zentralgehirn der Unterwelt“, seine Hände mit im Spiel hat.

Ich war anfangs skeptisch, wie gut ich mit der zweigleisigen Erzählung in diesem Einzelband zurechtkommen würde. Ich kann mich daran erinnern, dass genau diese Art des Erzählstils mir am ersten Buch nicht wirklich zugesagt hatte. Überraschenderweise konnte mich die Vorgeschichte unseres Opfers dieses Mal besser unterhalten, auch wenn mir der erste Teil des Buches mit Holmes und Watson immer noch besser gefällt. Da ich auch ein Fan der Serie „Sherlock“ bin, war ich mal wieder positiv überrascht eine Phrase wiederzuerkennen, welche in Buch und Serie gleichermaßen verwendet wird („Meine Güte, Mr. Holmes! Meine Güte! Auf Seite 205). Eine Phrase, die zwar rätselhaft klingt, deren wahren Inhalt Holmes aber sofort durchschauen kann.
Am liebsten mochte ich jedoch den folgenden Abschnitt, da er sehr schön die Beziehung von Sherlock Holmes und Dr. Watson zur Geltung bringt:
"Sagen Sie mal, Watson", flüsterte er, "hätten Sie Angst, mit einem Irrsinnigen, einem Mann mit Gehirnerweichung, einem Idioten, dessen Verstand nicht mehr funktioniert, im selben Raum zu schlafen?"
"Nicht im geringsten", antwortete ich verblüfft.
„Ah, Glück gehabt“, sagte er, und das sollte in dieser Nacht sein letztes Wort bleiben (Seite 82).
Holmes und Watson sind in diesem Buch nicht unbedingt die Hauptfiguren, da es fast ausschließlich, um Mr. Douglas geht. Der Autor verwendet hierbei eine andere Form der Erzählung, welche die beiden in den Hintergrund rücken lässt, aber dafür auch Moriarty und seine Machenschaften stark in die Geschichte einbringt und somit wieder eine Verbindung schafft.
Ein weiterer gelungener Sherlock Holmes Roman.

Veröffentlicht am 09.01.2017

Mal wieder grandios gut

Erlkönig
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Die Anführerin des schwarzen Hofes der Vampire erpresst Harry ihr ein besonderes Buch zu bringen: Kemmlers Wort, das mächtigste Buch der Nekromanten, mit dessen Hilfe man den Erlkönig beschwören kann. ...

Die Anführerin des schwarzen Hofes der Vampire erpresst Harry ihr ein besonderes Buch zu bringen: Kemmlers Wort, das mächtigste Buch der Nekromanten, mit dessen Hilfe man den Erlkönig beschwören kann. Kemmlers Erben sind dem Buch auf der Fährte, im Schlepptau eine Horde Zombies und Geister. Harry muss das Buch vor ihnen finden und verhindern, dass die dunklen Mächte die Oberhand über die Stadt erlangen und tausende Menschen mit in den Abgrund reißen.

Ich persönlich bin jedes Mal wieder von dem unglaublich guten Schreibstil der Reihe beeindruckt. Neben bildlichen, aber nicht ausufernden, Beschreibungen der Personen und Handlungsorte, liebe ich vor allem Harrys sarkastische und ironische Kommentare, selbst wenn er schon halbtot auf dem Boden liegt. Die Spannung lässt an absolut keiner Stelle nach und steigert sich weiter bis zum Finale. Auch die Nebencharaktere, alte Bekannte und auch neue Freunde und Feinde, sind charakterlich einwandfrei ausgearbeitet und fügen sich perfekt in die Handlung ein. Mehr als dieses Buch und mit ihm die ganze Reihe zu loben, kann ich nicht. Eine wundervolle einzigartige Buchreihe mit tollen Protagonisten und einer spannenden Handlung. Einfach alles, was ein Fantasieherz höher schlagen lässt, in diesem speziellen Buch: Magier, Zombies, Geister, Nekromanten und Vampire. Was will man denn mehr;)

Veröffentlicht am 09.01.2017

Ich liebe diese Reihe

Schuldig
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Harry als neuer Wächter des Weißen Rates. Daran, dass es schon so weit gekommen ist, merkt man wie sehr der Krieg mit dem Roten Hof der Vampire die Magierwelt erschüttert hat. Harrys neue Aufgaben nehmen ...

Harry als neuer Wächter des Weißen Rates. Daran, dass es schon so weit gekommen ist, merkt man wie sehr der Krieg mit dem Roten Hof der Vampire die Magierwelt erschüttert hat. Harrys neue Aufgaben nehmen ihn ganz schön mit. Die Hinrichtung von jungen Magiern, die ihre Mächte missbrauchen, ist da schon beinahe das geringste Übel. Eine neue Welle dunkler Magie regt sich in Chicago und beschwört Furchtfresser, die sich natürlich eine Horrorkonvention als Ziel auserkoren haben um Menschen anzugreifen und zu töten. Gleichzeitig scheint sich auch im Land der Sidhe Einiges an Konflikten anzuhäufen, deren sich Harry stellen muss.

Ich muss mich zwar wiederholen, wenn ich anmerke wie sehr ich diese Buchreihe liebe, aber ich tue es trotzdem: auf jeden Fall eine der besten Fantasyreihen, die ich je gelesen habe und deren Unbekanntheitsgrad mich manchmal echt grübeln lässt. Auch dieses Buch der Reihe ist wieder gefüllt mit Harry wundervollem Sarkasmus, einzigartigen Haupt- und Nebenfiguren und natürlich jeder Menge spannender Handlung bis zur letzten Seite. Dieses Mal geht es um Furchtfresser, Vampire, die Sidhe und natürlich auch um jede Menge Magie (was auch sonst). Auch Harry persönliches Umfeld und seine Beziehungen zu seinen Freunden nehmen in diesem Buch einen sehr großen Teil ein. Sehr viel Lob also von meiner Seite und es kann gleich mit dem nächsten Band weitergehen (gut, dass es quasi tausend Bände bisher von der Reihe gibt^^).

Veröffentlicht am 09.01.2017

Was ist Solitaire?

Solitaire
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Tori ist ein ungewöhnlicher Teenager, leicht depressiv und enttäuscht von der Welt und ihren unachtsamen Bewohnern, sieht sie nur das Schlechte. Als sie eines Tages einer mysteriösen Spur aus Klebezetteln ...

Tori ist ein ungewöhnlicher Teenager, leicht depressiv und enttäuscht von der Welt und ihren unachtsamen Bewohnern, sieht sie nur das Schlechte. Als sie eines Tages einer mysteriösen Spur aus Klebezetteln folgt, findet sie nicht nur den Weg zu einer rätselhaften Schülergruppe, die sich Solitaire nennt, sondern lernt auch noch den ungewöhnlichen Michael Holden kennen, der mit seinem Verhalten und Aussehen allem gegenüber steht was Tori als normal erachtet. Tori setzt es sich zur Aufgabe mehr über die geheime Organisation herauszufinden, die mit ihren Aktionen nicht nur die Schule terrorisiert, sondern auch dabei ist ihre Schülerschaft in ausartende Konflikte zu verwickeln.

Klischeehafte Jugendromane über die erste Liebe und das Auffinden des eigenen Selbst gibt es zur Genüge. Umso erfrischender ist es, dass sich dieser Jugendroman von Alice Oseman so gar nicht mit diesen vergleichen lässt. Die Charaktere sind durchgehend ungewöhnlich, reagieren nicht immer so wie man es erwarten kann und sind für meine Begriffe viel eher an der Wirklichkeit angesiedelt. Tori beschreibt ihr Leben und ihre Gedanken aus der Ich-Perspektive und gibt damit Einblicke in ihr verwirrtes, schwarzsehendes Selbst. Man merkt ihr an, wie sehr sie versucht normal zu sein und die deprimierenden Gedanken zu verjagen, doch das klappt nicht immer so wie gewollt. Auch Michael ist eher ein ungewöhnlicher Charakter und fast ein Gegensatz zu Tori, da er nach außen hin immer fröhlich und zuversichtlich wirkt. Wie es in seinem Innersten aussieht, lernt Tori jedoch erst nach und nach kennen.
Die Handlung ist spannend aufgebaut, geprägt durch die sich entwickelnde Beziehung zwischen Tori und Michael und die ausufernden Aktionen von Solitaire. Das Finale des Buches bildet dementsprechend den Höhepunkt des Ganzen. 

Das Buch begeistert mit vielschichtigen Charakteren und einer unterhaltsamen Handlung. Wer Spaß an einem etwas anderen Jugendroman ohne die klischeehafte Suche nach wahrer Liebe findet, der ist mit diesem Buch gut aufgehoben. Ich hatte auf jeden Fall sehr viel Spaß mit dem Buch, auch wenn ein deprimierender Grundtonus in der Geschichte mitschwingt und das Buch auch festhält, dass das Leben nicht immer nur rosige Seiten hat.

Veröffentlicht am 09.01.2017

Der erste Band

Stadt der Verborgenen (Die Phoenicrus-Trilogie 1)
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Zaras Leben läuft im Großen und Ganzen gut. Als ein neuer Schüler namens Ben auftaucht und Zara einen mysteriösen Brief zu Hause findet ändert sich das jedoch schlagartig. Zara scheint eine Schwester zu ...

Zaras Leben läuft im Großen und Ganzen gut. Als ein neuer Schüler namens Ben auftaucht und Zara einen mysteriösen Brief zu Hause findet ändert sich das jedoch schlagartig. Zara scheint eine Schwester zu haben, doch wie kann es sein, dass sie sich überhaupt nicht an sie erinnern kann. Verwirrt macht sie sich auf den Weg zu ihrem als verrückt abgestempelten Opas, der seit dem Tod seiner Frau die seltsamsten Geschichten erzählt. Er scheint der Einzige zu sein, der sich an Zaras verlorene Schwester Yosephine erinnern kann. Gemeinsam mit Ben, der scheinbar nur ein Abenteuer sucht und ihrem Opa macht sich Zara auf die Suche nach ihrer Schwester. Was ist nur diese seltsame Akademie zu der ihre Schwester gebracht wurde oder noch wichtiger wie kann man sie finden?

Die Stadt der Verborgenen gehört eindeutig in das Genre Fantasy und erzählt aus Zaras Perspektive den Beginn der Suche um ihre Schwester. Die Charaktere sind lebensnah, wobei mir vor allem Zaras Opa die meisten Anlässe zum schmunzeln gegeben hat und in seiner Art und Weise am meisten hervorsticht. Insgesamt verwendet die Autorin Ironie als Hauptform der humoristischen Gestaltung, was ich als sehr gelungen empfinde. Zaras Gedankenwelt ist voll von selbstironischen Kommentaren, womit die Geschichte eine lockere und humorvolle Atmosphäre aufbaut. Den Fortgang der Handlung bestimmen einige "Zufälle", wobei ich die Annahme habe, dass diese sich in den weiteren Bänden die in der Trilogie folgen werden, als gar nicht so zufällig herausstellen werden. Gelegentlich ist mir die aufkeimende Beziehung zwischen Ben und Zara ein wenig zu schnulzig, aber das darf junge Liebe wohl auch sein ;)
Das Ende ist sehr offen gehalten und für meine Begriffe auch sehr plötzlich, was den Leser dazu bringt sich gleich auf den nächsten Band stürzen zu müssen (übrigens ziemlich clever gemacht von der Autorin^^). Ich bin auf jeden Fall gespannt wie es weitergehen wird.
Insgesamt also ein sehr schöner Anfang der Trilogie, der sich schnell und unkompliziert lesen lässt und viel Spannung bietet auch wenn klar ist, dass die Suche nicht mit dem ersten Band beendet ist.