Profilbild von Reiky07

Reiky07

Lesejury Profi
offline

Reiky07 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Reiky07 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2025

Wohlfühl-Setting

This could be forever
0

Cover, Farbschnitt und Schreibstil haben mir – wie auch schon bei den ersten beiden Bänden – sehr gut gefallen. 📚 Optisch wie sprachlich bleibt sich die Reihe treu und überzeugt mit liebevollen Details ...

Cover, Farbschnitt und Schreibstil haben mir – wie auch schon bei den ersten beiden Bänden – sehr gut gefallen. 📚 Optisch wie sprachlich bleibt sich die Reihe treu und überzeugt mit liebevollen Details und einem angenehm leichten Ton. Besonders mag ich, dass die Bücher bewusst nicht zu umfangreich sind. Sie lassen sich „mal eben“ lesen – leicht im Stil, aber nicht weniger tief in ihrer Aussage. Die Geschichten bringen das Wesentliche gezielt auf den Punkt, ohne gehetzt zu wirken oder das Gefühl zu hinterlassen, etwas verpasst zu haben.

Direkt zu Beginn war eine richtig gute Vorlage für eine besondere Art von Lovestory greifbar – leider wurde dieses Potenzial in meinen Augen nicht genutzt. Sehr, sehr schade. 😕 Die Geschichte entwickelte sich letztlich vorhersehbar, ohne große Überraschung oder emotionale Tiefe, die man anfangs vielleicht erwartet hätte. Sie hat mir gefallen, ja – aber sie bleibt im Vergleich zu den Möglichkeiten, die sie geboten hätte, eher im soliden Mittelfeld.

Trotzdem mochte ich das Setting erneut sehr 🌺. Hawaii als Kulisse strahlt eine besondere Wärme und Leichtigkeit aus, die man beim Lesen fast spüren kann. Schön fand ich auch, dass sich durch alle drei Bände hinweg die Bewohner des kleinen Ortes als Nebenfiguren gehalten haben. Diese Konstanz hat für ein vertrautes Gefühl gesorgt, während sich die Hauptcharaktere in jedem Band geändert haben. Die kleinen Einblicke in Themen wie Surfen 🏄‍♀️ oder Dreharbeiten haben die Geschichte lebendiger gemacht und ihr einen frischen Anstrich gegeben.

Mit Millie hatte ich an manchen Stellen meine Schwierigkeiten. Nicht alles war für mich nachvollziehbar, aber ich mochte ihre Ehrlichkeit und dass sie den Mut hatte, ihren Gefühlen Raum zu geben. Was mir jedoch gefehlt hat: Eine wirklich klärende Auseinandersetzung mit dem Knackpunkt, der damals zur Trennung führte. Es wirkt fast so, als käme bei beiden plötzlich eine Sinneswandlung – ohne dass dieser wichtige Konflikt wirklich besprochen oder gelöst wurde. Das ließ das Ende ein wenig unausgereift wirken.

Trotzdem war es angenehm, eine Geschichte zu lesen, die ohne großes Drama auskommt. 😊 Diese ruhige, sanfte Erzählweise ist etwas, das alle drei Bände gemeinsam haben – und was ich sehr geschätzt habe.

Alles in allem ein schöner Abschluss der Trilogie, der vor allem durch Atmosphäre, Setting und das Wiedersehen mit vertrauten Nebenfiguren punktet. Mein Favorit bleibt dennoch Band 1 – vielleicht, weil ich selbst Tennis 🎾 so gerne mag.

Fazit: Leicht zu lesen, mit liebevoller Gestaltung und einem Wohlfühl-Setting – auch wenn das emotionale Potenzial dieses letzten Bandes nicht ganz ausgeschöpft wurde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.09.2025

Tolle Lesestunden!

Under The Same Stars
0

Ich muss ehrlich sagen: Schon das Cover hat mich sofort abgeholt – die Farben sind einfach wunderschön und genau mein Ding! 🌌✨ Es war Liebe auf den ersten Blick. Und dann kam der Klappentext, der mich ...

Ich muss ehrlich sagen: Schon das Cover hat mich sofort abgeholt – die Farben sind einfach wunderschön und genau mein Ding! 🌌✨ Es war Liebe auf den ersten Blick. Und dann kam der Klappentext, der mich endgültig neugierig gemacht hat.

Wo soll ich anfangen? Ich habe mir so viele wundervolle Stellen im Text markiert. So viele Zitate, die mich innehalten und tiefer fühlen lassen haben.

Zugegeben, am Anfang hatte ich es schwer, in die Geschichte hineinzufinden – aber ich glaube, das lag eher an meinem trubeligen Alltag als am Buch selbst. Ich hatte kaum Zeit zum Lesen, immer nur häppchenweise. Kein Wunder also, dass der emotionale Zugang zu den Figuren erst später kam.

Aber dann! Dann ist der Funke übergesprungen – und ich war völlig versunken in dieser Welt.

"...als könnte eine einzelne Emotion das ganze, sich ausdehnende Universum füllen..."
GENAU SO hat es sich angefühlt. Die Atmosphäre an der Universität war faszinierend, besonders das Setting rund ums Fliegen. Es war so lebendig beschrieben, dass ich mich selbst mit in die Lüfte erhoben fühlte – und das, obwohl ich keinerlei Ahnung vom Fliegen habe. Ich hätte mir manchmal noch ein bisschen mehr Einblicke in den Unialltag gewünscht, jenseits des Flugplatzes – aber es gab so viele andere starke Momente, dass das nur ein kleiner Wunsch bleibt.

Die Challenge zwischen den beiden Protagonist:innen war für mich ein Highlight – sie hat richtig Spaß gemacht beim Lesen!

"Kleine Geheimnisse, die ihren eigenen Kosmos hatten."
Robin mochte ich sehr – auch wenn ich sie manchmal am liebsten sanft geschubst hätte, damit sie sich endlich traut, ihren Weg zu gehen. Aber sie hat’s alleine geschafft. Ihre Entwicklung war für mich total greifbar: Sie ist über sich hinausgewachsen, hat Stärke gefunden und wichtige, unterstützende Freundschaften geschlossen.

Auch das Thema Familie wurde nicht ausgeklammert – ganz im Gegenteil: Die Geschichte ist vielschichtig und schafft es, Freundschaft, Familie und romantische Partnerschaft liebevoll und ausgewogen zu behandeln.

"Ein kleiner Mond, der sich aus dem Schatten wagte."
Jamie hat mich sehr berührt. Ich hätte ihn am liebsten an die Hand genommen und ihm Hilfe gesucht. Seine Geschichte ging mir nahe. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr über ihn erfahren – aber vielleicht passt genau dieses Unausgesprochene zu seiner zurückhaltenden Art. Auch seine Entwicklung war für mich stimmig und glaubhaft.

Das Ende kam für mich ein kleines bisschen zu schnell – und fast ein bisschen zu perfekt. Ich hätte mir vielleicht noch einen kleinen Impuls von Robin gewünscht, um Jamie ein Stück weit aufzufangen. Aber das ist auch sehr subjektiv, denn ich projiziere da vermutlich meine eigene Art zu handeln hinein.

Trotzdem: Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung! Ich habe mich beim Lesen rundum wohlgefühlt und bin mit ganzem Herzen mit Robin und Jamie durch Höhen und Tiefen gegangen.

"Liebe war Energie – und genau wie Energie konnte sie nicht verschwinden, sondern sich nur in etwas anderes umwandeln."
Das Nachwort der Autorin war wie ein letzter, warmer Blick zurück – voller Liebe und spürbarer Leidenschaft für diese Geschichte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.09.2025

Insgesamt bleibt bei mir leider vor allem die Enttäuschung zurück 😞.

Crimson Sky – Der Schattenprinz
0

Der erste Band konnte mich noch einigermaßen mitnehmen, doch der zweite hat mich leider nicht mehr überzeugt 😕. Rückblickend frage ich mich ehrlich, warum ich die Reihe nicht abgebrochen habe – es war ...

Der erste Band konnte mich noch einigermaßen mitnehmen, doch der zweite hat mich leider nicht mehr überzeugt 😕. Rückblickend frage ich mich ehrlich, warum ich die Reihe nicht abgebrochen habe – es war eine Mischung aus Faszination ✨ und latenter Genervtheit 😤.

Die Welt, die Kira Licht hier erschaffen hat, besaß durchaus ihren Reiz 🌍: Die magischen Elemente, die Anderswelt mit ihren fremdartigen Sitten und Gebräuchen – all das war gewöhnungsbedürftig, aber zugleich faszinierend 👀. Besonders gespannt war ich darauf, das Geheimnis um Remys Mutter zu lösen und zu erfahren, wie sich die Geschichte letztlich entwickelt 🔍.

Remy selbst wollte offenbar eine unabhängige, starke Frau sein, die sich nichts vorschreiben lässt 💪. Doch dieses Bild wirkte eher gewollt als wirklich überzeugend. Obwohl sie oft anders dachte, handelte sie am Ende doch meist genau so, wie man es von der „kleinen Frau des Anführers“ erwarten würde – und das empfand ich als sehr enttäuschend und traurig 😔.

Gleichzeitig empfand ich die vielen, teils sehr ausführlich beschriebenen „spicy“ Szenen 🌶️ als zu dominant, was meinen Lesefluss immer wieder störte 📖❌. Das sogenannte „Spiel“ zu Beltane kam mir von Anfang an wie ein unnötiger und geradezu lächerlicher Einschub vor 🤨, den ich schließlich nur noch überflog und dann ganz übersprang 🚫.

Außerdem gab es einige Passagen, die sich für mich künstlich in die Länge gezogen anfühlten, als hätte man sie nur eingefügt, um den Umfang des Buches zu strecken 📚➕.

Insgesamt bleibt bei mir leider vor allem die Enttäuschung zurück 😞. Ich hatte mich sehr auf ein neues Werk von Kira Licht gefreut – umso bedauerlicher, dass diese Dilogie meinen Erwartungen nicht gerecht wurde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.09.2025

Ein bittersüßer Abschied

In Case We Forget
0

Ich habe mich so sehr auf Band 3 gefreut – vielleicht sogar am meisten von allen. Tess' Schreibstil war auch hier wieder ein echtes Highlight: poetisch, leicht und dennoch tiefgründig. Ihre Worte laden ...

Ich habe mich so sehr auf Band 3 gefreut – vielleicht sogar am meisten von allen. Tess' Schreibstil war auch hier wieder ein echtes Highlight: poetisch, leicht und dennoch tiefgründig. Ihre Worte laden zum Träumen ein und schaffen mühelos diese besondere Atmosphäre, in die man nur zu gerne eintaucht.

Gerade deshalb fällt es mir nicht leicht zu sagen, dass mich dieser Abschlussband emotional leider nicht so stark erreichen konnte wie seine beiden Vorgänger. Die Grundidee der Geschichte hat mich wirklich überrascht und fasziniert – vor allem der Einstieg war mit Wendungen versehen, die ich so nicht erwartet hatte. Das hat mich sofort neugierig gemacht. Doch je weiter die Geschichte voranschritt, desto mehr verlor ich leider die Verbindung zu den Protagonisten.

XY war bereits in den vorangegangenen Bänden ein eher distanzierter Charakter, und auch hier fiel es mir schwer, wirklich Zugang zu ihm zu finden – trotz seiner spürbaren Entwicklung. Es war schön zu sehen, dass er versucht, sich zu öffnen, und ich erkenne an, wie gut sein innerer Wandel dargestellt wurde. Trotzdem blieb eine gewisse emotionale Distanz bestehen.

Auch XYZ war mir zwar grundsätzlich sympathisch, aber ich konnte mich nicht so mit ihr identifizieren, wie ich es mir gewünscht hätte. Vielleicht lag es daran, dass ihre Gedanken- und Gefühlswelt für mich nicht immer greifbar war. Mir fehlten einfach diese kleinen, stillen Momente, die mir helfen, mich einer Figur wirklich nahe zu fühlen.

Was mir jedoch sehr gut gefallen hat – und was ich mit einem Lächeln gelesen habe – war die enge Verbindung der Studiengruppe. Es hat sich vertraut und schön angefühlt, sie wiederzusehen, ihre Dynamik zu erleben und zu merken, wie sehr sie zusammengewachsen sind. Auch die Entwicklung der Kanzlei war ein stimmiger und schöner Aspekt, der dem Ganzen zusätzliche Tiefe verliehen hat.

Das Setting hat wie immer überzeugt – atmosphärisch, detailverliebt und mit einem feinen Gespür für Schauplätze, die einem beim Lesen fast real erscheinen. Der Hauptfall in Band 3 war spannend aufgebaut und hat mich durchweg interessiert – auch das hat mir sehr gefallen.

Trotz all dieser positiven Punkte bleibt bei mir das Gefühl zurück, dass dieser Band nicht ganz die emotionale Tiefe erreicht hat, die ich mir erhofft hatte. Vielleicht waren meine Erwartungen nach den beiden starken ersten Teilen einfach zu hoch. Es tut mir ehrlich leid, nur drei Sterne vergeben zu können, wo Band 1 und 2 für mich absolute Highlights waren. Dennoch bin ich dankbar, diese Reise gemacht zu haben, und schätze, was Tess mit dieser Trilogie geschaffen hat: Eine Geschichte voller Herz, Entwicklung und leiser Poesie.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.08.2025

📚 Abgebrochen – und kein bisschen traurig drum.

The Irresistible Urge to Fall for Your Enemy - Wie man sich (nicht) in seinen Erzfeind verliebt
0

Nach 311 Seiten war für mich Schluss. Die letzten 160 spare ich mir – das Leben ist zu kurz für Bücher, bei denen man sich mehr ärgert als freut. 🙅‍♀️📖


Die ständig wiederkehrenden sexuellen Anspielungen, ...

Nach 311 Seiten war für mich Schluss. Die letzten 160 spare ich mir – das Leben ist zu kurz für Bücher, bei denen man sich mehr ärgert als freut. 🙅‍♀️📖


Die ständig wiederkehrenden sexuellen Anspielungen, die wohl humorvoll gemeint waren, haben mich eher genervt als unterhalten. 😬 Und dass eine brillante Wissenschaftlerin immer wieder auf ihr Aussehen reduziert wird („geile Braut“ inklusive 🤦‍♀️) – puh, einfach unnötig und leider richtig enttäuschend.


Klar, hier und da war mal ein lustiger Moment dabei – aber insgesamt war’s viel Leerlauf, wenig Charaktertiefe und ein Slow Slow Slooooow Burn, der nicht gezündet hat. 🔥🧯


✨ Fazit: Manchmal hilft kein Durchhalten – sondern Loslassen. Und das fühlt sich in diesem Fall ganz gut an. 💁‍♀️📚

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere