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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2025

Grundsätzlich gefiel es mir.

The Games Gods Play – Schattenverführt
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The Games Gods Play hat mir insgesamt gut gefallen. Schon das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und machen sofort Lust aufs Lesen 📖✨. Auch der Schreibstil ist flüssig, lebendig und spannend; ...

The Games Gods Play hat mir insgesamt gut gefallen. Schon das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und machen sofort Lust aufs Lesen 📖✨. Auch der Schreibstil ist flüssig, lebendig und spannend; die Autorin schafft es, die Aufgaben der Crucible-Spiele abwechslungsreich, überraschend und stellenweise sogar schockierend zu gestalten 😲. Das hat das Buch für mich besonders dynamisch und fesselnd gemacht. Zudem sind die Nebencharaktere sympathisch 😊 und tragen dazu bei, dass die Welt lebendig und atmosphärisch wirkt 🌌.

Die Beziehung zwischen Hades und Lyra konnte ich emotional nicht ganz nachvollziehen 🤔. Es handelt sich eher um eine „Hass-Liebe“ als um Liebe auf den ersten Blick, und die Anziehung zwischen den beiden war für mich schwer greifbar 💔. Hades’ Besitzansprüche wirken nicht mehr zeitgemäß, Tendenzen zur red Flag waren eindeutig da 🚩. Lyras Helfersyndrom führt dazu, dass sie Hades trotz der "Gefahr", die von ihm ausgeht, weiterhin helfen will ⚠️. Auch hilft sie anderen Menschen, die sie offensichtlich töten wollen 😬. Zusätzlich das ständige Versinken in Selbstmitleid scheint in meinen Augen nicht zielführend zu sein 😅.

Einige Punkte blieben für mich noch offen ❓, die meiner Meinung nach schon in Band 1 hätten geklärt werden sollen. Ein Glossar oder ein Verzeichnis der Götter und Göttinnen hätte hier definitiv geholfen 📚, um die Handlung besser nachvollziehen zu können. Bis zum Schluss wusste ich allerdings nicht, dass ein zweiter Band geplant ist 😳, was ich etwas ärgerlich finde, ich dachte es wäre ein Einzelband. Naja, nächstes Mal besser informieren vor dem Kauf 😅. Ich befürchte, dass die Geschichte dadurch künstlich in die Länge gezogen werden könnte ⏳. Ob es dabei möglicherweise einen Love-Triangle geben wird, stört mich nicht mal so sehr 💁‍♀️, nur dass es in meinen Augen keinen zweiten Band mehr gebraucht hätte.

Trotz dieser Kritikpunkte bietet das Buch insgesamt ein spannendes und unterhaltsames Leseerlebnis 🎢. Eigentlich wollte ich vier Sterne vergeben, aber aufgrund der offenen Fragen und der etwas holprigen Liebesgeschichte tendiere ich eher zu drei Sternen ⭐⭐⭐. Ich glaube, ich werde mir Band 2 ausleihen zum Lesen und nicht selber kaufen 📚😉.

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Veröffentlicht am 09.12.2025

Feminismus. Worte, die geschrieben werden müssen.

bluten
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Die Sammlung zeigt, wie vielfältig und vielschichtig dieser Begriff sein kann – von körperlicher Erfahrung bis hin zu emotionaler Verletzlichkeit. 💭

Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die Geschichte ...

Die Sammlung zeigt, wie vielfältig und vielschichtig dieser Begriff sein kann – von körperlicher Erfahrung bis hin zu emotionaler Verletzlichkeit. 💭

Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die Geschichte einer Frau, die ihre Menstruation in ein Kunstprojekt verwandelt – eine ebenso provokante wie poetische Auseinandersetzung mit weiblicher Körperlichkeit. 🎨 Bitter bleibt, dass ihre Arbeit erst dann Beachtung findet, als ein Mann sie stellvertretend präsentiert.

Am meisten beeindruckt haben mich die Texte, die laut, schräg oder unbeirrt ehrlich sind. 💥 Sie halten der Gesellschaft einen Spiegel vor und lassen die unterdrückte Wut und Verletzlichkeit vieler Frauen spürbar werden. Andere Beiträge haben mich weniger erreicht – vermutlich, weil mir manche Themen persönlich (noch) etwas ferner liegen. 🤷‍♀️

Viele der Beiträge kreisen um Mutterschaft, Weiblichkeit und die gesellschaftlichen Erwartungen an Frauen. 🤰 Dabei geht es nicht nur um biologische Vorgänge, sondern auch um Fragen von Identität, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung. Besonders eindrucksvoll fand ich jene Texte, die sich trauen, ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen oder mit Sprache und Form zu experimentieren. ✍️

Trotzdem überwiegt der positive Eindruck: Bluten ist eine vielseitige, kluge und manchmal unbequeme Sammlung, die lange nachhallt. 🌹 Nicht jede Geschichte wird jede*n gleichermaßen berühren, aber gerade diese Vielfalt macht den Reiz des Buches aus. Ein starkes, mutiges Projekt, das Denkanstöße liefert – und das man nicht so schnell wieder vergisst. ✨

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Wohlfühl-Setting

This could be forever
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Cover, Farbschnitt und Schreibstil haben mir – wie auch schon bei den ersten beiden Bänden – sehr gut gefallen. 📚 Optisch wie sprachlich bleibt sich die Reihe treu und überzeugt mit liebevollen Details ...

Cover, Farbschnitt und Schreibstil haben mir – wie auch schon bei den ersten beiden Bänden – sehr gut gefallen. 📚 Optisch wie sprachlich bleibt sich die Reihe treu und überzeugt mit liebevollen Details und einem angenehm leichten Ton. Besonders mag ich, dass die Bücher bewusst nicht zu umfangreich sind. Sie lassen sich „mal eben“ lesen – leicht im Stil, aber nicht weniger tief in ihrer Aussage. Die Geschichten bringen das Wesentliche gezielt auf den Punkt, ohne gehetzt zu wirken oder das Gefühl zu hinterlassen, etwas verpasst zu haben.

Direkt zu Beginn war eine richtig gute Vorlage für eine besondere Art von Lovestory greifbar – leider wurde dieses Potenzial in meinen Augen nicht genutzt. Sehr, sehr schade. 😕 Die Geschichte entwickelte sich letztlich vorhersehbar, ohne große Überraschung oder emotionale Tiefe, die man anfangs vielleicht erwartet hätte. Sie hat mir gefallen, ja – aber sie bleibt im Vergleich zu den Möglichkeiten, die sie geboten hätte, eher im soliden Mittelfeld.

Trotzdem mochte ich das Setting erneut sehr 🌺. Hawaii als Kulisse strahlt eine besondere Wärme und Leichtigkeit aus, die man beim Lesen fast spüren kann. Schön fand ich auch, dass sich durch alle drei Bände hinweg die Bewohner des kleinen Ortes als Nebenfiguren gehalten haben. Diese Konstanz hat für ein vertrautes Gefühl gesorgt, während sich die Hauptcharaktere in jedem Band geändert haben. Die kleinen Einblicke in Themen wie Surfen 🏄‍♀️ oder Dreharbeiten haben die Geschichte lebendiger gemacht und ihr einen frischen Anstrich gegeben.

Mit Millie hatte ich an manchen Stellen meine Schwierigkeiten. Nicht alles war für mich nachvollziehbar, aber ich mochte ihre Ehrlichkeit und dass sie den Mut hatte, ihren Gefühlen Raum zu geben. Was mir jedoch gefehlt hat: Eine wirklich klärende Auseinandersetzung mit dem Knackpunkt, der damals zur Trennung führte. Es wirkt fast so, als käme bei beiden plötzlich eine Sinneswandlung – ohne dass dieser wichtige Konflikt wirklich besprochen oder gelöst wurde. Das ließ das Ende ein wenig unausgereift wirken.

Trotzdem war es angenehm, eine Geschichte zu lesen, die ohne großes Drama auskommt. 😊 Diese ruhige, sanfte Erzählweise ist etwas, das alle drei Bände gemeinsam haben – und was ich sehr geschätzt habe.

Alles in allem ein schöner Abschluss der Trilogie, der vor allem durch Atmosphäre, Setting und das Wiedersehen mit vertrauten Nebenfiguren punktet. Mein Favorit bleibt dennoch Band 1 – vielleicht, weil ich selbst Tennis 🎾 so gerne mag.

Fazit: Leicht zu lesen, mit liebevoller Gestaltung und einem Wohlfühl-Setting – auch wenn das emotionale Potenzial dieses letzten Bandes nicht ganz ausgeschöpft wurde.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Tolle Lesestunden!

Under The Same Stars
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Ich muss ehrlich sagen: Schon das Cover hat mich sofort abgeholt – die Farben sind einfach wunderschön und genau mein Ding! 🌌✨ Es war Liebe auf den ersten Blick. Und dann kam der Klappentext, der mich ...

Ich muss ehrlich sagen: Schon das Cover hat mich sofort abgeholt – die Farben sind einfach wunderschön und genau mein Ding! 🌌✨ Es war Liebe auf den ersten Blick. Und dann kam der Klappentext, der mich endgültig neugierig gemacht hat.

Wo soll ich anfangen? Ich habe mir so viele wundervolle Stellen im Text markiert. So viele Zitate, die mich innehalten und tiefer fühlen lassen haben.

Zugegeben, am Anfang hatte ich es schwer, in die Geschichte hineinzufinden – aber ich glaube, das lag eher an meinem trubeligen Alltag als am Buch selbst. Ich hatte kaum Zeit zum Lesen, immer nur häppchenweise. Kein Wunder also, dass der emotionale Zugang zu den Figuren erst später kam.

Aber dann! Dann ist der Funke übergesprungen – und ich war völlig versunken in dieser Welt.

"...als könnte eine einzelne Emotion das ganze, sich ausdehnende Universum füllen..."
GENAU SO hat es sich angefühlt. Die Atmosphäre an der Universität war faszinierend, besonders das Setting rund ums Fliegen. Es war so lebendig beschrieben, dass ich mich selbst mit in die Lüfte erhoben fühlte – und das, obwohl ich keinerlei Ahnung vom Fliegen habe. Ich hätte mir manchmal noch ein bisschen mehr Einblicke in den Unialltag gewünscht, jenseits des Flugplatzes – aber es gab so viele andere starke Momente, dass das nur ein kleiner Wunsch bleibt.

Die Challenge zwischen den beiden Protagonist:innen war für mich ein Highlight – sie hat richtig Spaß gemacht beim Lesen!

"Kleine Geheimnisse, die ihren eigenen Kosmos hatten."
Robin mochte ich sehr – auch wenn ich sie manchmal am liebsten sanft geschubst hätte, damit sie sich endlich traut, ihren Weg zu gehen. Aber sie hat’s alleine geschafft. Ihre Entwicklung war für mich total greifbar: Sie ist über sich hinausgewachsen, hat Stärke gefunden und wichtige, unterstützende Freundschaften geschlossen.

Auch das Thema Familie wurde nicht ausgeklammert – ganz im Gegenteil: Die Geschichte ist vielschichtig und schafft es, Freundschaft, Familie und romantische Partnerschaft liebevoll und ausgewogen zu behandeln.

"Ein kleiner Mond, der sich aus dem Schatten wagte."
Jamie hat mich sehr berührt. Ich hätte ihn am liebsten an die Hand genommen und ihm Hilfe gesucht. Seine Geschichte ging mir nahe. Ich hätte gerne noch ein wenig mehr über ihn erfahren – aber vielleicht passt genau dieses Unausgesprochene zu seiner zurückhaltenden Art. Auch seine Entwicklung war für mich stimmig und glaubhaft.

Das Ende kam für mich ein kleines bisschen zu schnell – und fast ein bisschen zu perfekt. Ich hätte mir vielleicht noch einen kleinen Impuls von Robin gewünscht, um Jamie ein Stück weit aufzufangen. Aber das ist auch sehr subjektiv, denn ich projiziere da vermutlich meine eigene Art zu handeln hinein.

Trotzdem: Dieses Buch ist eine absolute Empfehlung! Ich habe mich beim Lesen rundum wohlgefühlt und bin mit ganzem Herzen mit Robin und Jamie durch Höhen und Tiefen gegangen.

"Liebe war Energie – und genau wie Energie konnte sie nicht verschwinden, sondern sich nur in etwas anderes umwandeln."
Das Nachwort der Autorin war wie ein letzter, warmer Blick zurück – voller Liebe und spürbarer Leidenschaft für diese Geschichte.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Insgesamt bleibt bei mir leider vor allem die Enttäuschung zurück 😞.

Crimson Sky – Der Schattenprinz
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Der erste Band konnte mich noch einigermaßen mitnehmen, doch der zweite hat mich leider nicht mehr überzeugt 😕. Rückblickend frage ich mich ehrlich, warum ich die Reihe nicht abgebrochen habe – es war ...

Der erste Band konnte mich noch einigermaßen mitnehmen, doch der zweite hat mich leider nicht mehr überzeugt 😕. Rückblickend frage ich mich ehrlich, warum ich die Reihe nicht abgebrochen habe – es war eine Mischung aus Faszination ✨ und latenter Genervtheit 😤.

Die Welt, die Kira Licht hier erschaffen hat, besaß durchaus ihren Reiz 🌍: Die magischen Elemente, die Anderswelt mit ihren fremdartigen Sitten und Gebräuchen – all das war gewöhnungsbedürftig, aber zugleich faszinierend 👀. Besonders gespannt war ich darauf, das Geheimnis um Remys Mutter zu lösen und zu erfahren, wie sich die Geschichte letztlich entwickelt 🔍.

Remy selbst wollte offenbar eine unabhängige, starke Frau sein, die sich nichts vorschreiben lässt 💪. Doch dieses Bild wirkte eher gewollt als wirklich überzeugend. Obwohl sie oft anders dachte, handelte sie am Ende doch meist genau so, wie man es von der „kleinen Frau des Anführers“ erwarten würde – und das empfand ich als sehr enttäuschend und traurig 😔.

Gleichzeitig empfand ich die vielen, teils sehr ausführlich beschriebenen „spicy“ Szenen 🌶️ als zu dominant, was meinen Lesefluss immer wieder störte 📖❌. Das sogenannte „Spiel“ zu Beltane kam mir von Anfang an wie ein unnötiger und geradezu lächerlicher Einschub vor 🤨, den ich schließlich nur noch überflog und dann ganz übersprang 🚫.

Außerdem gab es einige Passagen, die sich für mich künstlich in die Länge gezogen anfühlten, als hätte man sie nur eingefügt, um den Umfang des Buches zu strecken 📚➕.

Insgesamt bleibt bei mir leider vor allem die Enttäuschung zurück 😞. Ich hatte mich sehr auf ein neues Werk von Kira Licht gefreut – umso bedauerlicher, dass diese Dilogie meinen Erwartungen nicht gerecht wurde.

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