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Veröffentlicht am 11.09.2024

A Winter to Resist

A Winter to Resist
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Worum geht es?: Lily hat nur ein Ziel: bei der Weltmeisterschaft die Goldmedaille im Eiskunstlauf zu gewinnen. Um das zu erreichen, wird ihr ein neuer Partner zugewiesen - ausgerechnet Orion Williams, ...

Worum geht es?: Lily hat nur ein Ziel: bei der Weltmeisterschaft die Goldmedaille im Eiskunstlauf zu gewinnen. Um das zu erreichen, wird ihr ein neuer Partner zugewiesen - ausgerechnet Orion Williams, einstiger Champion, Lilys großes Vorbild und heimlicher Schwarm. Doch bei ihrem ersten Kennenlernen verhält Orion sich ihr gegenüber kühl und abweisend. Dennoch müssen die beiden sich nun zusammenraufen und zu einem Team werden. Dass sie Orion bei den langen Trainingsstunden immer besser kennenlernt und ihr Herz bei jeder Hebefigur auf einmal schneller schlägt, kann Lily gar nicht gebrauchen, will sie sich doch eigentlich voll und ganz auf den Sieg konzentrieren...

Das Cover: Das Cover gefällt mir wieder sehr gut und passt super zu der Reihe. Die Pastelltöne und der Schriftzug in Metalloptik sieht einfach nur toll aus.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Lily und Orion erzählt. Zunächst einmal war ich etwas irritiert, dass dies eine komplett neue Geschichte die absolut nichts mit dem ersten Band zu tun hat. Alles Protagonisten sind neu und auch das Setting ist ein Anders. Die Bücher aus der Reihe können somit unabhängig voneinander gelesen werden. Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen. Die Gefühle der Beiden werden super erzählt und man versteht auch die Hintergründe. Dennoch konnte mich das Buch nicht so fesseln wie der erste Band. Es gab eine überraschenden Wendungen und Probleme werden bis ins kleinste Detail totgeredet anstatt sie auch mal anzugehen und was dagegen zu tun

Die Hauptfiguren: Lily ist eine junge Eiskunstläuferin, welche den Traum hat die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Ihre Partner verletzt sich jedoch schwer, sodass sie nun mit Orion zusammenarbeiten muss. Was dieser jedoch nicht weiß ist, dass sie schon seit ihrer Kindheit ein großer Fan von Orion ist. Die Gerüchteküchte rund um Orion interessiert sie nicht und sie ist entschlossener den je die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Mit Lily hatte ich anfangs meine Probleme. Sie ist einfach zu ehrgeizig. Anstatt Mitgefühl für ihren verletzten Partner zu zeigen, ist ihr erster Gedanke was denn nun aus der Meisterschaft wird. Tut mir leid, aber das ist einfach nicht okay. Man kann einen gesunden Ehrgeiz entwickeln, aber das hier ihr keiner mal einen Riegel vorschiebt und sie zurecht weist, war einfach nur schlimm mitzuverfolgen. Mit der Zeit wurde sie mir immer angenehmer. Besonders als ihre Beziehung zu Orion ins Rollen kam wurde sie für mich immer menschlicher.

Orion ist ein Eiskunstläufer, welcher eigentlich schon seine Karriere aufgegeben hat. Als Lily kurzfristig einen Partner benötigt springt er schnell ein, ist jedoch wenig begeistert darüber. Die Gerüchte Orion sei verflucht und er verletzt alle seine Partnerinnen machen ihm sehr zu schaffen. Orion hat gesundheitliche Probleme, welche sich auch auf das Training auswirken. Anfangs kann er Lily gar nicht leiden. In ihrem Kopf dreht sich alles ums Eiskunstlaufen und nichts anderes. Mit der Zeit lernen Beide Kompromisse zu machen und so entwickelt Orion auch immer mehr Gefühle zu ihr. Mit Orion hatte ich auch meine Problemchen. Man merkt schnell, dass er gesundheitliche Probleme hat. Das er aber selber lieber so tut als wäre nichts und so weitermacht wie bisher geht gar nichts. Wenn man dadurch andere in Gefahr bringt, da hört für mich er Spaß auf. Warum sowohl sein Trainer als auch Lily das überhaupt nicht schlimm finden ist mir ein Rätsel.

Endfazit: Der erste band hat mich geflasht und so war dieses Buch ein Muss. Leider konnte mich dieses Buch nicht so vom Hocker hauen. Der Schreibstil ist wieder super, auch wenn es wenig Überraschungen gab. Das hat dieses Buch aber auch nicht nötig. Die Protagonisten haben eine gute Entwicklung durchgemacht, auch wenn ich gestehen muss, dass ich mit Lily und Orion so meine Probleme hatte. Es ist eine schöne Geschichte mit ein wenig Tiefpunkt und daher kann ich die Geschichte weiterempfehlen.

Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sterne.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei NetGalley zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.

An dieser Stelle möchte ich eine Trigger Warnung aussprechen. Es werden u.A. Depression, Bewältigung von Traumata und Gehörlosigkeit angesprochen.

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  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 11.09.2024

Die Geliebte des Malers

Die Geliebte des Malers
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Worum geht es?: Cassidy braucht dringend einen neuen Job. Da bekommt sie ein höchst interessantes Angebot: Der irische Künstler Colin Sullivan, berühmt für seine Bilder ebenso wie für seine Affären, ist ...

Worum geht es?: Cassidy braucht dringend einen neuen Job. Da bekommt sie ein höchst interessantes Angebot: Der irische Künstler Colin Sullivan, berühmt für seine Bilder ebenso wie für seine Affären, ist hingerissen von ihrem bildschönen Gesicht und bittet sie, für ihn Modell zu stehen. Cassidy wähnt sich sicher vor den Avancen eines Herzensbrechers. Doch Tag für Tag gerät die selbstbewusste Frau mehr in den Bann dieses charismatischen Mannes.



Das Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sehr harmonisch gestaltet und ein Eyecatcher im Bücherregal.


Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Erzählerperspektive erzählt. Die Kapitel sind sehr kurz und man kommt sehr schnell voran. Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen, auch wenn es der Geschichte an Spannung gefehlt hat. Dies ist ein gutes Buch für zwischendurch, aber es fehlt an überraschenden Wendungen.


Die Hauptfiguren: Cassidy ist eine junge Autorin, welche noch auf ihren großen Durchbruch wartet. Sie schreit stetig an ihrem neuen Buch und vernachlässigt dadurch soziale Kontakte. Ihr Nachbar dagegen möchte ihr mehr als Freund sein, aber Cassidy kann die Annäherungsversuche nicht ernst nehmen. Als sie Colin begegnet ist sie sogleich fasziniert. Er zieht sie magisch an, obwohl sie ihn ja kaum kennt. Sie willigt ein, seine Muse zu werden damit er sie porträtieren kann. Cassidy ist für mich eine Frau der Gegensätze. Sie ist von Colin angezogen und will am liebsten gleich mit ihm ins Bett steigen, aber dann hat sie sich wieder zierlich. Er hat stetig Stimmungsschwankungen und sie kann ihn einfach nicht verstehen. Ich musste teilweise so lachen, weil Cassidy einfach dermaßen naiv ist. Was sie an Colin fasziniert hat ist mir schlussendlich schleierhaft.

Colin ist ein Künstler welcher nach einer neuen Inspiration sucht. Er lernt Cassidy Nachts in einer Bar kennen und ist schnell von ihr fasziniert. Er hat seine neue Muse gefunden. Mit Colin kam ich gar nicht klar. Er hat dermaßen Gefühlsschwankungen, das ich nach gewisser Zeit das Weite gesucht hätte. Mal spielt er den Verführer und dann schreit er wiederum Cassidy an, wenn sie sich auch nur einen Zentimeter bewegt. Ich fand ihn einfach unmöglich.



Endfazit: Dies ist ein gutes Buch für zwischendurch. Es ist keine aufregende Geschichte, aber ein guter Zeitvertreib. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man kommt schnell voran und es ist kein langes Vorgeplänkel erforderlich. Mit den Protagonisten kam ich jedoch gar nicht klar. Cassidy ist total naiv und hat ein Faible für anstrengende Typen. Warum erkennt sie nicht die wahren Absichten ihres Nachbarn? Colin war mir in allen einfach zu viel. Er ist entweder gemein und unausstehlich, oder charmant und verführerisch. Ein einfach normales Verhalten gab es bei ihm nicht. Ich habe gedacht, dass es bei dem Buch und eine feurige Romanze handelt, aber dies ist es definitiv nicht. Es gibt kaum spicy Szenen. Ich kann das Buch den Leuten weiterempfehlen, die einen Zeitvertreib für zwischendurch suche.


Das Buch erhält von mir gute 3 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.08.2024

Delicate Dream

Delicate Dream
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Worum geht es?: Von klein auf wurde Odell Evergreen darauf vorbereitet, eines Tages das Parfüm-Imperium seiner Familie zu übernehmen. Nur bei seiner besten Freundin Emmeline konnte er sich fallen und mal ...

Worum geht es?: Von klein auf wurde Odell Evergreen darauf vorbereitet, eines Tages das Parfüm-Imperium seiner Familie zu übernehmen. Nur bei seiner besten Freundin Emmeline konnte er sich fallen und mal nicht seinen Kopf, sondern sein Herz entscheiden lassen. Gemeinsam haben sie alles über Düfte und einander gelernt, ihre Träume und ihren ersten Kuss geteilt - bis Odell sie plötzlich von sich gestoßen hat. Doch als sein Vater bei einem Unfall stirbt, braucht er dringend Emmelines Hilfe. Denn um CEO zu werden, soll er ein eigenes Parfüm kreieren. Trotz der jahrelangen Funkstille stimmt Emmeline zu, ihm zu helfen. Und als sie zusammenarbeiten, ist auf einmal alles wieder da: die Erinnerungen, die Gefühle und dieser zerbrechliche Traum von einem Wir...

Das Cover: Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist sehr minimalistisch gehalten. Andere Buchcover sind sehr groß und breit und dies fokussiert sich rein auf die Mitte. Es ist mal was anderes.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive von Odell und Emmeline erzählt. Teilweise werden auch einige Kapitels aus der Vergangenheit der Beiden erzählt. Mit dem Schreibstil hatte ich so meine Probleme. Die Erzählweise ist sehr ausladend und selbst nach 10 Minuten habe ich gefühlt 5 Seiten geschafft. Ich war teilweise so demotiviert, weil ich normalerweise deutlich schneller voran komme. Zum Anfang fand ich dieses ganze Erklärung rund um das Thema Parfumerie interessant. Die Recherche rund um das Thema war wirklich gut und sehr informativ. Ich habe jedoch festgestellt, dass dies immer Raum in der Geschichte einnahm und die Liebesgeschichte zur Nebensache wurde. Tut mir leid, aber genau deshalb lese ich doch einen Liebesroman. Wenn ich etwas über die Herstellung eines Parfums lesen möchte, lese ich nun mal keinen Liebesroman.

Die Hauptfiguren: Emmeline ist eine junge Frau, welche kürzlich ihre Mutter verloren hat. Sie ist nun ganz auf sich allein gestellt und fühlt sich entwurzelt. Ihr Studium macht ihr keinen Spaß, aber was ist die Alternative. Und dann taucht ihr Ex-Freund Odell auf, welcher sie damals total enttäuscht hat. Er fragt sie bei der Herstellung eines Parfums zu helfen. Schließlich willigt sie ein, obwohl sie immer eine Grenze ziehen möchte. Emmeline habe ich als besondere Frau wahrgenommen. Sie sieht die Dinge einfach anders als andere. Wo andere einen Friedhof als gruseligen oder traurigen Ort sehen, sieht sie einen hoffnungsvollen Ort.

Odell ist ein Mann, welcher kürzlich seinen Vater verloren hat. Er ist nun der neue CEO des Familienunternehmens, jedoch voller Selbstzweifel. Sein Vater hat ihm immer beigebracht wie er ein richtiger Mann wird und das hat ihn hart werden lassen. Er hat kaum noch eine intakte Beziehung zu seinen Geschwistern und alles dreht sich in seinem Kopf um die Firma. Er muss lernen loszulassen und seinen eigenen Weg zu finden. Und dann ist da noch die Trennung von Emmeline die er immer noch bereut. Er möchte wieder mit ihr zusammenkommen und kämpft um sie.

Endfazit: Bei diesem Buch bin ich zwiegespalten. Einerseits hat mir dieses besondere Setting gefallen. Es ist mal was anderes was ich so noch nie gesehen habe. Andererseits hat mir der Schreibstil überhaupt nicht gefallen. Es war viel zu ausladend und zu langatmig. Die Protagonisten konnten mich überzeugen. Ich möchte die Reihe noch nicht aufgeben, da ich denke da steckt noch Potential drin. Ich hoffe, dass der zweite Band noch mehr rausholen kann.

Das Buch erhält von mir solide 2,5 von 5 Sterne.

An dieser Stelle möchte ich eine Trigger Warnung aussprechen. Es werden u.A. (Tödlicher) Unfall, Tod und Trauerbewältigung, posttraumatische Belastungsstörung, Erwähnungen von Alkohol- und Drogenkonsum angesprochen.

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Veröffentlicht am 18.08.2024

Alles, was ich geben kann – The Last Letter

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Worum geht es?: Ella hätte nie gedacht, dass sie als Brieffreundin eines anonymen Soldaten in diesem einen wahren Freund finden würde. Dennoch entwickelt sich eine tiefe Zuneigung zwischen ihr und ›Chaos‹ ...

Worum geht es?: Ella hätte nie gedacht, dass sie als Brieffreundin eines anonymen Soldaten in diesem einen wahren Freund finden würde. Dennoch entwickelt sich eine tiefe Zuneigung zwischen ihr und ›Chaos‹ – vielleicht sogar mehr. Dann treffen Ella mehrere schwere Schicksalsschläge und als auch die Briefe von ›Chaos‹ ausbleiben, muss sie glauben, dass sie allein auf der Welt ist.
Obwohl er sie nicht persönlich kennt, hat Beckett alias ›Chaos‹ sich in die Frau hinter den Briefen verliebt. Ella, die Schwester seines besten Freundes. Als dieser stirbt, bittet er Beckett in einem letzten Brief, Ella beizustehen. Beckett wird alles tun, um Ella zu unterstützen, aber er wird ihr niemals sagen können, wer er wirklich ist, und Ella hasst nichts mehr als Lügen.

Das Cover: Das Buch sieht einfach traumhaft schön aus. Diese Blütenoptik und dann dieser verwaschene Hintergrund. Einfach super.

Der Schreibstil: Das Buch wird aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Ella und Beckett erzählt. Jedes Kapitel beginnt mit einem Brief den sich Ella und Beckett gegenseitig schreiben. Durch diese Briefe taucht man ab in die Vergangenheit und lernt Schritt für Schritt die Vergangenheit der Beiden kennen. Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Rebecca Yarros schreibt wieder sehr gefühlvoll, aber vermittelt dem Leser einen Hauch von Hoffnung. Mir persönlich sind die Kapitel einen Tick zu lang, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Gerade die letzten 30 Seiten hatten es in sich. Die Tränen sind geflossen und mit so einer dramatischen Wendung habe ich nicht gerechnet.

Die Hauptfiguren: Ella ist eine junge Frau, welche bereits mit 18 Jahren ungewollt schwanger wurde. Der Vater interessierte sich nicht für die Kinder und so zog sie Colt und Maisie alleine groß. Ella ist eine starke Frau. Von ihrer Familie sind nur noch ihre Kinder übrig geblieben. Alle anderen Familienmitglieder sind verstorben. Ihre Freundinnen unterstützen sie wo sie nur können. Ella ist eine Vollzeitmutter sehnt sich aber insgeheim wieder danach auch mal eine Frau zu sein. Die Brieffreundin mit Choas entwickelt sich schnell zu einer Schwärmerei. Alles scheint perfekt bis Maisie die Diagnose Krebs erhält und Ella ist am Boden zerstört. Beckett tut alles um sie zu unterstützen, aber Ella will seine Hilfe nicht.

Beckett ist ein Mann, welcher in der Armee gedient hat. Er hat traumatische Erlebnisse gehabt und nun seinen Dienst abgebrochen. Er hat Ryan das Versprechen gegeben auf Ella aufzupassen und so macht er sich auf. Beckett habe ich als sehr verschlossen wahrgenommen. Er wirkt häufig sehr unfreundlich, da er kaum lange Sätze bildet und nur das wichtigste sagt. Mit der Zeit taut er immer weiter auf und verliebt sich nicht nur in Ella sondern auch in ihre Kinder. Er sehnt sich nach der Familie die er nie hatte, aber hat das Gefühl dies nicht zu verdienen.

Endfazit: Als ich den Klappentext gelesen habe, wusste ich sofort das Buch muss ich lesen. Nachdem "The Things we leave unfinished" umgehauen hat, habe ich gehofft das die Autorin das wieder schafft. Und ja dies ist wieder ein Meisterwerk. Ich habe in diesem Buch so viele Emotionen durchlebt von Trauen zu Hoffnung, von Freude zu Schock. Beide Protagonisten konnten mich überzeugen. Ich habe Ella und Beckett in mein Herz geschlossen und mal ehrlich Colt und Maisie sind ja wohl total süß. Wer wünscht sich nicht solche Kinder? Jeder der ein Buch mit Tiefgang und den großen Gefühlen lesen möchte, kann ich diesem Buch nur wärmstens empfehlen.


Das Buch erhält von mir perfekte 5 von 5 Sterne.


Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar bei vorablesen zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank dafür.


An dieser Stelle möchte ich eine Trigger Warnung aussprechen. Es werden u.A. Themen wie schwere Krankheit und Tod angesprochen.

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Veröffentlicht am 11.08.2024

The Marriage Act - Bis der Tod euch scheidet

The Marriage Act - Bis der Tod euch scheidet
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Worum geht es?: Verheiratete Menschen sind glücklicher, gesünder und produktiver. Um den Bürgern des Vereinten Königreiches den Hafen der Ehe schmackhaft zu machen, erlässt die Regierung ein Gesetz, das ...

Worum geht es?: Verheiratete Menschen sind glücklicher, gesünder und produktiver. Um den Bürgern des Vereinten Königreiches den Hafen der Ehe schmackhaft zu machen, erlässt die Regierung ein Gesetz, das Verheirateten Privilegien verschafft: bessere Schulen für die Kinder, bessere Kredite, bessere Gehälter, Häuser in besseren Wohngegenden. Alles, was man für das schöne Leben tun muss, ist einen Smart-Marriage-Vertrag zu unterschreiben. Doch was bedeutet es, wenn man seine Beziehung einem Algorithmus anvertraut? Ein Witwer versucht verzweifelt, den Tod seiner Frau zu vertuschen, weil er nicht zwangsverheiratet werden will. Eine Hausfrau und Mutter macht Karriere als Vloggerin, bringt dabei aber ihre Familie an den Rand des Ruins. Ein Serienmörder wird zum Paartherapeuten, und ein queeres Paar gerät wegen seiner smarten Ehe in tödliche Gefahr…

Das Cover: Ich muss leider gestehen, dass mir das Cover gar nicht gefällt. Es passt einfach nicht zu den anderen Büchern des Autors und wirkt ein bisschen wie ein Störfaktor im Bücherregal. Aber selbst wenn ich das außen vor lasse, finde ich es wirklich nicht schön. Ich mag weder den Schriftzug, noch das Hintergrundbild. Sorry, aber da hätte ich sich der Verlag was Schöneres einfallen lassen können.

Der Schreibstil: Wie auch die anderen Bücher des Autors ist auch diese Geschichte aus der Sicht eines Erzählers geschrieben. Man begleitet abwechselnd verschiedene Protagonisten. Ich liebe den Schreibstil von John Marrs. Die Kapitel sind kurz und knackig, aber haben es in sich. Der Prolog hat mich etwas verwirrt, aber zum Glück hat sich dieses große Fragezeichen dann zum Schluss aufgeklärt. Hut ab für dieses grandiose Ende. Ich habe mit vielem gerechnet, aber darauf bin ich nun wirklich nicht gekommen. Anfangs war ich etwas enttäuscht, dass das Buch nicht so viele Plot-Twists wie "The One" hat, aber ehrlich gesagt braucht dieses Buch das auch nicht.

Die Hauptfiguren: Corrine ist eine Frau, welche mitten im Leben steht. Sie lebt in einer unglücklichen Ehe und wünscht schnellstmöglich eine Scheidung. Dank eines Kniffs ihres Ehemanns gestaltet sich aber die Scheidung schwieriger als gedacht.

Jeffrey ist ein Beziehungsbegleiter welcher im Auftrag der Smart-Ehe agiert. Sein Job ist es Paaren aus der Kriese zu helfen, aber schnell wird klar, dass er vorwiegend seine eigenen Ziele verfolgt.

Anthony ist ein Familienvater, welcher im Auftrag der Regierung geheime Projekte organisiert. Er kommt jedoch den Plänen der Regierung auf die Schliche und plant einen Ausstieg aus seinem Job.

Arthur lebt glücklich mit seiner Frau, jedoch leidet diese an Demenz. Er versucht nun der Beobachtung der Smart-Ehe zu entkommen, die besagt, dass Ehepartner mit einer schweren Erkrankung in ein betreute Einrichtung geschickt werden.

Roxi ist eine Frau, welche nach Erfüllung sucht. Ihr Leben als Ehefrau und Mutter macht sie nicht glücklich und so sucht sie als Influencerin nach Bestätigung. Dadurch setzt sie aber zunehmend ihre Ehe aufs Spiel.

Endfazit: Das Buch habe ich mir aufgehoben, wenn ich mal in einer Leseflaute stecke. Und John Marrs hat mich nicht enttäuscht. Die Geschichte ist einfach genial. Es ist spannend, überraschend und zeigt schonungslos wie die Zukunft aussehen könnte. Die Charaktere konnten mich begeistern. Zwischenzeitlich dachte ich das noch der letzte große Knall fehlt, aber den hat der Autor dann noch in den letzten paar Seiten verpackt. Von mir gibt es daher eine große Leseempfehlung!

Das Buch erhält von mir begeisterte 5 von 5 Sterne.

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