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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.07.2024

die Wiener Elite

Vienna 1: Blinding Lights
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Da ich sehr unterschiedliche Rezensionen gelesen hatte, war ich unglaublich neugierig auf die Geschichte. Würde es mich begeistern? Wäre ich enttäuscht? Was erwartete mich hinter dem eher unscheinbaren ...

Da ich sehr unterschiedliche Rezensionen gelesen hatte, war ich unglaublich neugierig auf die Geschichte. Würde es mich begeistern? Wäre ich enttäuscht? Was erwartete mich hinter dem eher unscheinbaren und doch eleganten Cover?
Sagen wir es so: eigentlich hab ich genau das bekommen, was ich mir durch den Klappentext versprochen hatte. High Society Glamour, Intrigen, verbotene Gefühle… es war fast perfekt.
Doch leider war es eben, wie ich erwartet hatte. Es gab kaum etwas was mich wirklich überrascht hat. Das soll nicht heißen dass das Buch schlecht war, denn es hat mich vorzüglich unterhalten. Ich hab mich gefühlt als wäre ich selbst auf einer dieser Galen, behangen mit teuren schmuck in meiner Hand ein Kristallglas mit Champanger, dennoch war das Getränkeben nicht ganz so prickelnd wie ich es mir gewünscht hätte.
Dicke Pluspunkte gab es für die Veranstalter dieser Gala, ich fand sie grandios geschrieben und sie hatten so viele Ecken und Kanten dass sie mich hervorragend mit Klatsch und Tratsch unterhalten haben.
Diese Geschichte würde ich also der geneigten Leserschaft dieses Settings wärmsten Empfehlen. Und ich selbst, lehne mich nun zurück und warte auf Teil zwei.

Bewertung: 4/5

Fazit: Trotz wenig unvorhersehbarer Geschehnisse eine hervorragende Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 07.07.2024

seichte Sommerlektüre

Beach Rivals -
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Ich finde es immer schade, wenn ein Buch sich als etwas anderes entpuppt als ich selbst erwartet habe. Das ist aber auch der Grund warum ich bei Genre hier nicht „RomCom“ schreibe, denn in meinen Augen ...

Ich finde es immer schade, wenn ein Buch sich als etwas anderes entpuppt als ich selbst erwartet habe. Das ist aber auch der Grund warum ich bei Genre hier nicht „RomCom“ schreibe, denn in meinen Augen fehlt Beach Rivals einfach der Pfeffer um eine RomCom zu sein. Die Geschichte ist süß, keine Frage, aber der Humor der das breite Grinsen auslöst, kommt hier zu kurz. Ich für meinen Teil habe sogar das Gefühl dass die Autorin es gar nicht als solches geplant hatte, das Cover aber einfach zu sehr in die RomCom-Schiene schlägt und dadurch so manchen auf eine falsche Fährte lockt.
Clare und Jack waren beides recht stereotype Charaktere ohne große Überraschungen, auch so manche Enthüllung war einfach zu erwarten. So strotzt die Geschichte überwiegend von Klischees und altbekannten Mustern ohne groß etwas Neues zu wagen. Einzig der Story-Arc um Toby, einen Surfer aus Australien, hat mir gut gefallen. Er zeigt wunderschön wie man respektvoll mit anderen umgehen kann, selbst wenn etwas nicht so passiert wie man es sich selbst wünscht.
Die Geschichte ist selbst leicht weg zu lesen und ideal für einen entspannten Tag am Strand, wenn man selbst etwas lesen will, bei dem man zu 100% weiß was man bekommt (wenn man eben keine RomCom erwartet).

Bewertung: 3,5/5

Fazit: Süße Sommerlektüre, ohne großen Überraschungseffekt

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Veröffentlicht am 07.07.2024

ein Stück Kindheit

Kikis kleiner Lieferservice
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Ghibli wird neben Disney immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Sie schaffen es Geschichten zu finden die das Herz entführen und dem Kopf Träume einpflanzen. Und was wenn wir die Bücher zu ...

Ghibli wird neben Disney immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Sie schaffen es Geschichten zu finden die das Herz entführen und dem Kopf Träume einpflanzen. Und was wenn wir die Bücher zu diesen tollen Filmen finden? Richtig! Wir sind skeptisch! Jeder kennt es, entweder Buch oder Film ist einfach enttäuschend (meist das was man als zweites konsumiert hat) und dadurch wird man vorsichtig, meidet es sogar.
Ich kann euch jedoch die Angst nehmen: Hier ist das Buch genau so bezaubernd wie der Film. Ein süßer leichter Schreibstil, welcher angepasst an das junge Zielpublikum daher kommt, wird durch bezaubernde Illustrationen abgerundet. Ich lese meinem Kind immer gern vor, auch wenn er es noch nicht wirklich versteht, und kann den Eltern hier direkt mitgeben: Hier macht vorlesen Spaß. Wir kennen sie alle: die Kinderbücher die nicht so richtig gut zum vorlesen sind, sei es weil die Sätze stolpern oder aber Zungenbrecherworte einen überfallen. Das ist hier aber nicht der Fall. Es liest sich flüssig und: es macht auch den Eltern Spaß wieder Kiki begleiten zu dürfen.
Diese Geschichte hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.

Bewertung: 5/5

Fazit: Jeder Ghibli-Fan braucht dieses Buch!

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Veröffentlicht am 07.07.2024

nicht ganz mein Buch

Lügen, die wir dem Meer singen
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anfühlt. Was aber wenn der Schreibstil eher leicht und simpel ist, der Inhalt aber doch ein wenig verworren daher kommt? Genau das ist hier der Fall. Sarahs Schreibstil würde ich als eher nüchtern betiteln ...

anfühlt. Was aber wenn der Schreibstil eher leicht und simpel ist, der Inhalt aber doch ein wenig verworren daher kommt? Genau das ist hier der Fall. Sarahs Schreibstil würde ich als eher nüchtern betiteln und so manches Mal hätte ich mir da mehr Emotion zwischen den Zeilen gewünscht, aber es passte zu dieser Art der Geschichte. Hier trifft Geschichte auf Mythologie und Fantasy. Hier treffen Charaktere mit Ecken und Kanten auf das klassische Dilemma ob das Schicksal abwenden kann.
Die Charaktere sind jeder für sich super unterschiedlich und haben vielerlei eigene Beweggründe, manche sind dabei eher sympathisch, andere eher das Gegenteil. Sie waren glaubhaft, aber ich hab leider zu keinen von ihnen einen wirklichen Draht gehabt. Und auch wenn es sonderbar klingt: ihre Tragik kam nicht dramatisch genug rüber. Es passiert ihnen SO viel Leid und Ungerechtigkeiten, aber es ließ mich kalt… ich denke wirklich dass ein anderer Schreibstil da die Leserschaft hätte mehr berühren können.
Auch waren die großen Twists eigentlich alle sehr vorhersehbar und es hat mich kaum etwas wirklich überraschen können, was an sich nicht schlimm ist, wenn es sich nicht so gezogen hätte. Oft wartete man einfach zu lange auf den Twist der sich da anbahnte, und man am Horizont bereits sah, aber dann einfach ewig brauchte.
Leider gibt es noch einen Kritikpunk: es gibt keine Content Warnung. Hier passieren, wie erwähnt, den Charakteren wirklich schlimme Dinge und man sollte da für jene Personen die so etwas vielleicht nicht überraschend lesen wollen, eine Seite widmen und davor warnen.

Bewertung: 3/5

Fazit: Interessante Geschichte mit einem recht nüchternen Erzählstil.

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Veröffentlicht am 06.07.2024

ich habe etwas anderes erwartet

Acht Tage im Sommer
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Ich und diese Geschichte sind eine Second Chance Story. Als ich das erste Mal begonnen habe zu lesen, taten sich für mich direkt mehrere Probleme auf. Zu erst kam ich nicht wirklich in den Lesefluss rein, ...

Ich und diese Geschichte sind eine Second Chance Story. Als ich das erste Mal begonnen habe zu lesen, taten sich für mich direkt mehrere Probleme auf. Zu erst kam ich nicht wirklich in den Lesefluss rein, immer wieder erwischte ich mich wie meine Gedanken abschweiften, dann fand ich Amy unglaublich unsympathisch und ich merkte recht bald: das hier ist nicht die locker leichte Sommerlektüre die ich erwartet hatte.

Also legte ich es erst einmal zur Seite um es jetzt noch einmal zur Hand zu nehmen. Ich kam besser in die Geschichte rein und der Lesefluss war auch da, was vermutlich an dem doch recht angenehmen Schreibstil lag. Aber Amy… sie blieb die ganze Geschichte über für mich eine Person die ich nicht mochte. Ja, sie hat wirklich etwas wirklich Schlimmes erlebt, aber der entschuldigt nicht ihr komplett egoistisches Verhalten (Anmerkung: Hier fehlt definitiv die Triggerwarnung! Das ist ein Thema in das man Lesende nicht einfach hinein rennen lassen sollte, sollten sie mit diesem Thema Probleme habe). Einerseits liest es sich immer so, als würde sie ja Alles für Jo und Ben tun, aber… ich glaube das redet sie sich ein, denn letzten Endes lässt sie beide ständig auflaufen.

Die Plottwists in der Geschichte habe ich leider auch alle vorher gesehen und auch das Urlaubsfeeling von Fire Island hat mich nicht so richtig erreichen können.



Bewertung: 3/5

Fazit: Eher ein Familiendrama als eine sommerliche Romanze.

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