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Veröffentlicht am 08.11.2025

Ein Herbst in Bramble Falls – cozy, warm und voller Gefühl

Falling Like Leaves
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Falling Like Leaves ist eine dieser Geschichten, die man aufschlägt – und plötzlich sind Stunden vergangen. Ich bin wirklich durch die Seiten geflogen! Die Stimmung ist wunderbar herbstlich, mit all den ...

Falling Like Leaves ist eine dieser Geschichten, die man aufschlägt – und plötzlich sind Stunden vergangen. Ich bin wirklich durch die Seiten geflogen! Die Stimmung ist wunderbar herbstlich, mit all den Festen, Kürbissen und Bramble-Falls-Aktionen, die einem direkt Lust machen, sich in eine Decke zu kuscheln und Pumpkin Spice Latte zu trinken.



Im Mittelpunkt steht Ellis, die eigentlich in New York lebt, aber mit ihrer Mutter nach Bramble Falls zieht, weil ihre Eltern eine Beziehungspause brauchen. Ellis möchte eigentlich an die Columbia und Journalistin werden – oder besser gesagt: Ihr Vater möchte das. Dass das noch eine größere Rolle spielt, ahnt man anfangs schon ein bisschen, aber der Twist hat mir trotzdem gut gefallen.



In Bramble Falls wohnt sie bei ihrer Tante, die gleichzeitig die Bürgermeisterin ist, und ihrer Cousine. Dort trifft sie auch Cooper wieder – den Jungen, mit dem sie vor Jahren befreundet war. Nur dass Cooper plötzlich ziemlich abweisend ist und sie nicht versteht, warum. Natürlich entwickelt sich zwischen den beiden nach und nach wieder etwas – ganz langsam, ganz süß und mit viel herbstlicher Atmosphäre.



Etwas, das mich am Anfang irritiert hat, war das Alter der Protagonisten. Sie sind definitiv unter 18, was man dem Cover und Klappentext gar nicht ansieht. Sie verhalten sich aber sehr erwachsen, sodass es beim Lesen kaum auffällt. Trotzdem gab es ein paar Momente, die mich rausgebracht haben – z. B. dass sie Auto fahren dürfen, aber wenn ein Mädchen beim Jungen übernachtet, die Zimmertür offenbleiben muss. Das hat sich im Kontext ein bisschen seltsam angefühlt.



Davon abgesehen mochte ich die Geschichte aber sehr! Ellis ist sympathisch, ehrgeizig und manchmal ein bisschen verloren – was sie sehr greifbar macht. Cooper ist charmant auf seine stille Art, und zusammen haben die beiden eine ganz tolle Dynamik.



Falling Like Leaves ist für mich eine perfekte Cozy-Herbstromance – mit kleinen Coming-of-Age-Elementen, viel Atmosphäre und einer Geschichte, die einen warm zurücklässt. 🍁

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Wenn eine Fake-Ehe plötzlich echt wird…

Bite the Bride (Darkthorn Archives 1)
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Was. Für. Ein. Buch.
Schon auf den ersten Seiten legt Bite the Bride ein unfassbares Tempo hin – und ich meine wirklich: Es passiert SO VIEL. Innerhalb der ersten 100 bis 150 Seiten überschlagen sich die ...

Was. Für. Ein. Buch.
Schon auf den ersten Seiten legt Bite the Bride ein unfassbares Tempo hin – und ich meine wirklich: Es passiert SO VIEL. Innerhalb der ersten 100 bis 150 Seiten überschlagen sich die Ereignisse. Catherine, eine der wenigen menschlichen Studentinnen an einer Uni voller Vampire, betritt die verbotene Vampirbibliothek (ja, das klingt schon nach Ärger!) und versucht, ein Buch zu stehlen, auf dem ein mächtiger Fluch liegt. Dummerweise erwischt sie dieser Fluch – und der heiße Vampirbibliothekar Ethan muss sie beißen, um ihr den Fluch wieder auszusaugen.

Das Problem?
Im Jahr 1929 ist es streng verboten, dass Vampire einfach Menschen beißen. Die einzige legale Ausnahme: die Ehe. Und so werden Catherine und Ethan kurzerhand zu einer Fake Marriage gezwungen. Natürlich knistert es gewaltig zwischen den beiden – und natürlich geraten sie dadurch noch tiefer in ein Netz aus Intrigen, Magie und alten Regeln, die längst niemand mehr hinterfragt.

Nach dem rasanten Start nimmt das Tempo etwas ab – aber auf die gute Art. Die Geschichte wird ruhiger, klarer, vieles wird erklärt, was vorher nur angedeutet wurde. Trotzdem bleibt es spannend, denn der Fluch, der Catherine belegt, zieht Begehrlichkeiten auf sich: Viele Vampire wollen seine Macht für sich.

Catherine ist eine unglaublich starke Protagonistin. Sie hat schon viel durchgemacht, kämpft für ihre beste Freundin (die gar nicht gerettet werden will) und lässt sich trotz aller Widerstände nicht unterkriegen. Sie hat sich ihren Platz an der Uni hart erkämpft, wird wegen ihrer Menschlichkeit ständig benachteiligt – und trotzdem gibt sie nicht auf.

Die Dynamik zwischen ihr und Ethan ist einfach großartig: von Enemies to Lovers, über Fake Marriage, bis hin zu Touch her and die – hier ist alles dabei, was mein Romantasy-Herz liebt.
Und ja, dieses Buch hat mich total in seinen Bann gezogen.

Am Ende bekommt man schon einen kleinen Hinweis darauf, um wen es im zweiten Band gehen wird – und ich freue mich jetzt schon riesig darauf!

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Ich wollte schon fast aufgeben – doch dann kam Belle 💫

Rewitched
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Ich muss ehrlich sagen: Ich habe wirklich schwer in das Buch reingefunden. Die erste Hälfte hat sich für mich ziemlich gezogen, und ich musste mich teilweise richtig durchquälen 😅. Es war einfach nicht ...

Ich muss ehrlich sagen: Ich habe wirklich schwer in das Buch reingefunden. Die erste Hälfte hat sich für mich ziemlich gezogen, und ich musste mich teilweise richtig durchquälen 😅. Es war einfach nicht spannend genug, um mich komplett zu fesseln. Man hat zwar gemerkt, dass im Zirkel irgendetwas nicht stimmt 🔮, aber so richtig überraschend war das alles nicht. Ich hatte schon früh das Gefühl, dass nicht der Böse wirklich der Böse ist – und der Gute eben nicht so gut, wie er tut. Das Ende war daher leider ein bisschen zu vorhersehbar 🤷‍♀️.

Was mir aber wirklich gut gefallen hat, war die Charakterentwicklung von Belle 🌸. Am Anfang hat sie mich ehrlich gesagt ziemlich genervt – sie war so unsicher, dass es fast unangenehm zu lesen war 🙈. Aber genau deswegen fand ich ihre Entwicklung umso stärker. Sie wächst im Verlauf des Buches richtig über sich hinaus 💪, und das hat mich dann doch mitgerissen.

Spannend fand ich auch, dass es hier mal um eine etwas ältere Protagonistin geht. Belle steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag 🎂 – das ist ja etwas, wonach viele gezielt suchen, weil es nicht ständig vorkommt. Für mich war das jetzt nicht ausschlaggebend, aber ich weiß, dass das für andere ein Pluspunkt sein kann.

Alles in allem: Ein Buch, das mich erst spät abgeholt hat, dann aber doch noch ein paar schöne Momente bereithielt – vor allem dank Belles Entwicklung 🌷

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Der Name ist Programm

A Dark and Secret Magic
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Der Titel passt absolut: A Dark and Secret Magic. Die Protagonistin ist eine Heckenhexe, die von ihrer Mutter in der Heilkunst unterrichtet wird – nach dem Tod der Mutter denkt sie, das sei alles. Doch ...

Der Titel passt absolut: A Dark and Secret Magic. Die Protagonistin ist eine Heckenhexe, die von ihrer Mutter in der Heilkunst unterrichtet wird – nach dem Tod der Mutter denkt sie, das sei alles. Doch dann taucht der mysteriöse Matthew auf und in seltsamen Träumen kündigt sich der dunkle König an. Zusammen entdecken sie, dass Heckenhexen nicht nur heilen, sondern auch die dunklen Kräfte des Todes in sich tragen – eine wirklich „dark and secret“ Magie.

Die Liebesgeschichte zwischen Kate und Matthew kommt komplett ohne Spice aus – das Knistern zwischen ihnen reicht vollkommen und ist wunderbar subtil. Besonders witzig sind Kates Schwestern: die ältere nervt, die jüngere ist einfach ein Herzchen. Man erlebt, wie Kate zuerst um ihre Mutter trauert, dann wütend ist, weil ihr so viel verschwiegen wurde, und am Ende Frieden mit ihr schließt.

Die letzten Kapitel sind nochmal richtig packend: der dunkle König tritt auf, Hexen und Verbündete versammeln sich zum Kampf, Matthew stirbt scheinbar, und doch finden die beiden am Ende zusammen. Atmosphärisch, spannend und emotional – ein perfektes Romantasy-Erlebnis.

💬 Fazit: A Dark and Secret Magic ist eine magische, gefühlvolle Geschichte über Familie, Geheimnisse und eine Liebesgeschichte, die ohne Erotik vollkommen funktioniert.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Touch her and die - Grumpy Bookboyfriend

Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe
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Man konnte ja schon bei Bride erahnen, dass es im nächsten Buch um Serena geht – die letzten Seiten haben das richtig gut angedeutet. In Mate geht es jetzt nicht mehr um Vampir‑Werwolf, sondern um Hybrid‑Werwolf ...

Man konnte ja schon bei Bride erahnen, dass es im nächsten Buch um Serena geht – die letzten Seiten haben das richtig gut angedeutet. In Mate geht es jetzt nicht mehr um Vampir‑Werwolf, sondern um Hybrid‑Werwolf & Werwolf‑Romance, was der Geschichte einen ganz neuen Touch gibt. Serena steht diesmal im Mittelpunkt und hat ganz andere Probleme als Misery: Sie wird verfolgt, weil sie hybrid ist – halb Werwolf, halb Mensch – und das macht sie zu einem Ziel für Vampire, Menschen und andere Werwölfe. Dadurch entsteht eine Spannung, die das Buch konstant vorantreibt und gleichzeitig die emotionale Seite von Serena richtig gut zeigt.

Der Schreibstil ist anders als in Bride, was einige Leser gestört hat. Ich fand es gerade interessant, weil man spürt, dass eine andere Protagonistin ihre Geschichte erzählt. Serena ist nicht Misery, sie denkt anders, fühlt anders – das macht die neue Perspektive frisch und lässt die Welt nochmal von einem anderen Blickwinkel erscheinen.

Dann ist da Koen – der klassische Grumpy Boyfriend. Er ist Anführer des Rudels, darf eigentlich keine Gefährtin haben und ist an ein altes Gelübde gebunden. Trotzdem ist Serena seine Gefährtin, und er will sie um jeden Preis beschützen. Genau daraus entsteht diese Mischung aus Pflicht, Verantwortung und Anziehung, die richtig knistert. Man merkt, dass alles, was zwischen ihnen passiert – auch die romantischen, intimeren Szenen – nicht einfach nur „Spice“ ist, sondern organisch aus der Geschichte heraus entsteht. Es passt perfekt in die Story, weil es Serena und Koens Beziehung sowie die äußeren Bedrohungen auf die nächste Ebene bringt.

Die Sekte, die in Mate eine Rolle spielt, bringt noch einmal zusätzliche Konflikte rein. Sie sorgt dafür, dass Serena nicht nur gegen die offensichtlichen Bedrohungen kämpfen muss, sondern auch gegen Machtstrukturen, Loyalitätsfragen und Intrigen. Das Ganze ist so aufgebaut, dass es spannend bleibt, ohne den romantischen Kern zu verlieren.

Insgesamt hat mir Mate richtig gut gefallen. Die neue Thematik, der Perspektivwechsel, die Bedrohungen und die Beziehung zwischen Serena und Koen machen das Buch zu einem richtig packenden zweiten Teil. Man fiebert mit, man ist gespannt, wie die beiden miteinander umgehen, und gleichzeitig will man wissen, wie Serena all die Herausforderungen meistert. Die Mischung aus Spannung, Romance, Gefahr und Humor funktioniert super und zieht einen komplett in die Geschichte hinein.

Kurz gesagt: Mate ist ein spannender, emotionaler und sehr gut erzählter Nachfolger, der Serena als neue Protagonistin ins Rampenlicht stellt, die Beziehung zu Koen überzeugend und aufregend darstellt und durch die Hybrid-Thematik nochmal frischen Wind reinbringt. Wer auf Paranormal Romance steht, die nicht nur aus Liebe besteht, sondern auch Action, Intrigen und richtig starke Charaktere hat, wird hier definitiv glücklich. 🐺 🐺

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