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Veröffentlicht am 14.10.2020

Eins meiner Lieblingsbücher

ELFENKRONE
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„Elfenkrone“ von Holly Black war liebe ab der ersten Buchseite. Die komplette Reihe zählt zu meinen Lieblingsserien. Und deshalb hab ich im Juli die Reihe komplett nochmal gelesen.

Als Jude sieben war, ...

„Elfenkrone“ von Holly Black war liebe ab der ersten Buchseite. Die komplette Reihe zählt zu meinen Lieblingsserien. Und deshalb hab ich im Juli die Reihe komplett nochmal gelesen.

Als Jude sieben war, wurden ihre Eltern ermordet und zusammen mit ihren Schwestern wurde sie an den Hof des Elfenkönigs verschleppt. Zehn Jahre sind seit dem vergangen und Jude möchte nichts weiter als dazu zugehören, trotz ihrer Sterblichkeit. Doch viele der Fenn verabscheuen Menschen. Besonders Cardan, der jüngste und gemeinste Son des Elfenkönigs. Um einen Platz am Hof zu bekommen, muss sie sich ihm widersetzen und mit den Konsequenzen leben.

Je mehr Jude in die Intrigen und Täuschungen des Palastes verwickelt wird, desto mehr erkennt sie ihr Talent für Betrug und Blutvergiessen. Als der Hof der Feen in Gewalt versinken zu scheint, muss Jude ihr Leben riskieren, um ihre Schwestern und die Feen zu retten.

Holly Blacks „Elfenkrone“ ist nicht perfekt. Der Weltenaufbau ist nicht sehr detailliert und es gibt eine Vielzahl problematischen Gegebenheiten. So wird Jude und ihre Zwillingsschwester von den Feen schikaniert und physisch angegriffen. Cardan ist Judes Bully. Trotz diese Problematik fand ich das Buch äußerst unterhaltsam, so dass ich das Buch an einem Tag durchlas. Diese dunklen Element machen den Zog aus.

Jude ist ambitioniert, sie will dazugehören. Durch ihr Bündnis kommt sie ihr Ziel vielleicht etwas näher, aber sie muss einige schrecklichen Taten dafür begehen. Zwischen Jude und Cardan ist diese typische Feinde - zu - Liebende Anziehung. Für diese Art von Beziehung habe ich schon immer eine Schwäche. Obwohl der Umgang von beiden problematisches. Es gibt da nichts zu beschönigen.

„Elfenkrone“ von Holly Black hat might total begeistert und eins meiner Lieblingsbüchern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.10.2020

Die Story ist originell, detailreich und man will wissen, wie es weitergeht.

The Bone Season - Die Träumerin
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„The Bone Season“ von Samantha Shannon war mir schon oft auf Instagram aufgefallen, weshalb ich es auch lesen wollte. Als ich die deutsche Ausgabe mang den anderen Mängelexemplaren sah, hab ich einfach ...

„The Bone Season“ von Samantha Shannon war mir schon oft auf Instagram aufgefallen, weshalb ich es auch lesen wollte. Als ich die deutsche Ausgabe mang den anderen Mängelexemplaren sah, hab ich einfach nur zugegriffen. Ein Spontankauf, wie es nicht sein könnte, denn ich hatte noch nicht mal die Inhaltsangabe durchgelesen.

Die deutsche Ausgabe von „The Bone Season“ , „The Bone Season - Die Träumerin“ - von Samantha Shannon ist bereits 2013 im Berlin Verlag, ein Imprint von PIPER, erschienen. Aber es wurden nur die ersten zwei Buchteile der Reihe übersetzt. Bis jetzt gibt es auch keine Ankündigung, dass die anderen Teile übersetzt werden.

„The Bone Season“ spielt im Jahr 2059. Paige Mahon ist der kriminellen Unterwelt von Scion London bei den Sieben Siegeln tätig. Ihre Aufgabe besteht darin, in die Gedanken von anderen Menschen einzudringen, um an Informationen zu kommen. Denn Paige ist ein Traumwanderer und in der Welt von Scion begeht sie, allein dadurch dass sie lebt, Verrat.

Doch eines Tages ändert sich ihr Leben schlagartig. Sie wird angegriffen, unter Drogen gesetzt und entführt. Sie wird nach Oxford gebracht, eine Stadt, die seit zweihundert Jahren geheim gehalten wird, weil diese von einer kräftigen, nicht von dieser Welt stammenden Rasse regiert wird. Paige wird dem Wächter zugeteilt, einem Rephaim mit mysteriösen Fähigkeiten. Er wird ihr Master, ihr Trainer, ihr natürlicher Feind. Paige sehnt sich nach ihrer Freiheit. Der einzige Weg ist die Regeln ihres Gefängnis zu folgen.

Die aus dem Londoner Westen stammende Samantha Shannon begann bereits mit fünfzehn zu schreiben. Später studierte sie dann Literatur am St. Anne’s College in Oxford. „The Bone Season“ ist das Debütwerk von Samantha Shannon und de Auftakt einer siebenteiligen Fantasy-Reihe.

Von der Handlung und der Idee hinter „The Bone Season“war ich völlig überrascht. Zum einen, weil es in Zukunft England spielt, aber kein Dystopia- Setting ist. Wobei die Zukunft, wo Hellseher, Kartenleser etc. gejagt werden und als gefährlich angesehen werden, ist auch nicht viel besser. Samantha Shannon schafft es durch detailreiche Beschreibungen, dass man sich die Welt gut vorstellen kann, sogar Oxford, auch wenn dort alles bei Nacht spielt. Gleichzeitig wird man nicht erschlagen von den ganzen Detailinfos.

Paige ist ein interessanter Charakter, welcher sehr reif für ihr Alter ist. Ihre Handlungen und Ambitionen sind wohl durchdacht und schlüssig. Es ist sehr früh klar, mit welchen anderen Charakter Samantha Shannon eine romantische Handlung aufbaut. Diese wird aber langsam entwickelt und steht nicht plötzlich im Vordergrund.

„The Bone Season“ von Samantha Shannon ist der Auftakt einer siebenteiligen Reihe, wobei nur die ersten beiden Teile auf deutsch verfügbar sind. Die Story ist originell, detailreich und man will wissen, wie es weitergeht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.09.2020

Unterhaltsam, dank bekannter Element aus Maas Büchern, die neu gemischt wurden

Crescent City 1 – Wenn das Dunkel erwacht
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In Crescent City leben Fae, Werwölfe, gefallene Engel und viele andere Kreaturen nebeneinander. Bryce Quintain ist halb Mensch, halb Fan. Während sie tagsüber in einer Kunstgalerie arbeitet, zieht sie ...

In Crescent City leben Fae, Werwölfe, gefallene Engel und viele andere Kreaturen nebeneinander. Bryce Quintain ist halb Mensch, halb Fan. Während sie tagsüber in einer Kunstgalerie arbeitet, zieht sie abends gerne mit ihrer besten Freundin Dannika um die Häuser. Aber dann wird Dannika und ihr ganzes Rudel von einem Dämon ermordet.

Hunt Athalar hat schon viel Gewalt gesehen und erlebt, aber er hat noch nie etwas so grausames, wie den Mord an Bryce Freunden gesehen. Es ist eindeutig, dass es die Tat eines Dämon ist, aber welche Art und wer hat ihn beschworen.

Als nach zwei Jahren erneut ähnliche Morde geschehen und der vermutet Söder bereits hinter Gittern ist, sind Hunt und Bryce gezwungen den Dämon zu jagen. Dabei tauchen sie tief in die Unterwelt der Stadt ein und finden eine dunkle Macht, die droht alles zu zerstören.

Sarah J. Maas kann bereits viel Erfahrung im Fantasy- Genre aufweisen, ist sie doch die Autorin von zwei erfolgreichen Jugendbuch- Reihen (Das Reich Der Sieben Höfe, Throne of Glass).

„Crescent City - House Of Earth And Blood“ ist ihre erste Reihe für Erwachsene. Wer jetzt mehr Sexszenen erwartet als in ihren Jugendbüchern, der wird leider enttäuscht. Das Buch wartet eher mit brutalen und blutigen Szenen auf, die Hauptcharakterin ist Mitte 20 und geht einer regelmäßigen Beschäftigung nach.

Mit den ersten hundert Seiten von „Crescent City - House Of Earth And Blood“ hatte ich so meine Schwierigkeiten. Der Einstieg fühlte sich an, als ob man mittendrin ist. Erst zum Schluss des Buches wird klar, warum diese Art des Einstiegs gewählt wurde.

Im Großen und Ganzen wird man von „Crescent City - House Of Earth And Blood“ auch gut unterhalten. Was vielleicht auch daher rührt, dass Maas auf die bekannten Erfolgsgaranten ihrer anderen Bücher setzt. Alpha Männer, die gut aussehen, selbstbewusst sind und die weiblichen Charaktere ständig beschützen wollen. Eine weibliche Hauptcharakterin, welche nicht wie die anderen sind und eine Stärke besitzt, die keinen bewusst ist, aber „alle“ retten soll. Es ist gefühlt jeder tattoowiert und es gibt Wesen mit schwarzen Flügel - gefallene Engel- wo es auf die Spannweite ankommt.

„Crescent City - House Of Earth And Blood“ ist unterhaltsam, dank bekannter Element aus Maas Büchern, die neu gemischt wurden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.09.2020

spannend, aber vorhersehbar

Mord in Highgate
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Nach „Ein perfider Plan“ erschien am 9. September 2020 mit „Mord in Highgate“ der zweite Krimi- Roman mit dem Ermittler- Duo Daniel Hawthorn und Anthony Horowitz.

Daniel Hawthorn ist wie ein moderner ...

Nach „Ein perfider Plan“ erschien am 9. September 2020 mit „Mord in Highgate“ der zweite Krimi- Roman mit dem Ermittler- Duo Daniel Hawthorn und Anthony Horowitz.

Daniel Hawthorn ist wie ein moderner Sherlock Holmes. Der frühere Detektiv wird bei besonders schweren Fällen von der Polizei hinzugezogen, um bei den Ermittlungen zu helfen. In „Mord in Highgate“ ist Daniel Hawthorn zwar der leitende Ermittler, nimmt im Buch aber nur eine Nebenrolle ein. Dadurch ist von ihm auch nicht viel bekannt, außer dass er sehr nicht sehr gesprächig und etwas grob im Umgang ist. Hawthorne Watson ist Anthony Horowitz. Der Charakter hat nicht nur den Namen mit dem Autor gemeinsam, sondern ist auch Hauptfigur und Erzähler von „Mord in Highgate“. Dies kann zeitweise sehr verwirrend sein, denn wie im realen Leben ist die Buchfigur Drehbuchautor der Fernsehserie Foyle’s War.

Zu Beginn von „Mord in Highgate“ wird Anthony Horowitz von Daniel Hawthorn am Set aufgesucht und gebeten beim neusten Fall mit dabei zu sein. Der Scheidungsanwalt Richards Pryce wurde mit einer Weinflasche erschlagen und ermordet. Er stand kurz vor dem Abschluss des Scheidungsprozesses eines wohlhabenden Kunden, Adrian Lockwood. Akira Anno, Lockwoods Frau, fühlte sich betrogen und hat Pryce vor einiger Zeit im Restaurant konfrontiert. Während sie ein Weinglas über ihn ausschüttet, droht sie ihn. Das macht sie zur Hauptverdächtigen. Aber das wäre zu einfach. Zusammen betrachten Hawthorn und Horowitz das nähere Umfeld und die Vergangenheit des Toten.


Anthony Horowitz begann bereits in seiner Jugend sich Geschichten auszudenken und seinen Mitschülern im Internat zu erzählen. Heute zählt er im englischsprachigen Raum zu den erfolgreichsten Schriftstellern. Er hat eine Vielzahl von Kinder- und Jugendbücher geschrieben, darunter auch Alex Rider, welcher als Serie seit kurzem auf Prime Video zu sehen ist. Aus seiner Feder stammen aber auch zwei James Bond und zwei Sherlock Holmes Bücher, neben anderen Bücher für Erwachsene. Diese Erfahrungen machen sich in „Mord in Highgate“ bemerkbar.

Nach und nach wird der Fall im typischen Stil bekannter Krimigrößen, wie Sir Arthur Conan Doyle und Dame Agatha Christie, aufgerollt. Während es durchaus spannend zu lesen ist, war das Ende nicht sehr überraschend. Wer gerne und viel aus dem Krimigenre liest wird bereits im ersten Drittel von „Mord in Highgate“ erraten, wer es war.

„Mord in Highgate“ von Anthony Horowitz ist spannend, aber vorhersehbar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2020

Interessanter Einblick in die moderne Technik, aber sehr komplex

Keine Panik, ist nur Technik
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In „Keine Panik, ist nur Technik“ bringt uns Kenza Ait Si Abbou das Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI) näher. Die in Berlin lebende Autorin zeigt in ihren Erziehungsratgeber sowohl die Möglichkeiten, ...

In „Keine Panik, ist nur Technik“ bringt uns Kenza Ait Si Abbou das Thema „Künstliche Intelligenz“ (KI) näher. Die in Berlin lebende Autorin zeigt in ihren Erziehungsratgeber sowohl die Möglichkeiten, als auch die Fähigkeiten von KI auf.

Codes und Algorithmen sind unser täglicher Begleiter, auch wenn wir es nicht auf den ersten Blick sehen. Bei Bewerbungen über Online Portale, welche vorsortiert werden, bevor sie in die Hand von den Personaler gelangen. Rating-Apps, Sprachassistenten, Bankkonto, Versicherungen, in den Bahnstationen und noch einiges mehr. Dabei wird stets versucht, uns die Angst vor Neuem zu nehmen.

Kenza Ait Si Abbou ist in Marokko geboren und hat sich schon immer für Zahlen und Technik interessiert. Heute arbeitet sie unter anderem als Managerin für Robotik und Intelligenz bei der Telekom. Die Begeisterung und den Spass an dem was sie macht, bleibt beim Lesen von „Keine Panik, ist nur Technik“ nicht verborgen.

Der Anfang des Buches „Keine Panik, ist nur Technik“ ist sehr komplex. Es flutet eine Vielzahl von Fachbegriffen auf einen ein, die einen schnell überfordern. Selbst für jemanden, der Ahnung von Programmieren hat. Die ganzen technischen Begriffe und Verfahren sind verständliche erklärt und durch Beispiele veranschaulicht. Die schnelle Aneinanderreihung von Begriffen war zu viel auf einmal. Oft wusste man am Ende des Kapitels nicht mehr, was am Anfang stand.

Erst ab der Mitte von „Keine Panik, ist nur Technik“ wurde es einfachen, weil es da eher um die KI und Technik des Alltages ging. Einige Dinge waren dabei, die vielleicht einigen schon bekannt sind. Es waren aber auch einige Dinge dabei, die einem so nicht bekannt waren.


„Keine Panik, ist nur Technik“ von Kenza Ait Si Abbou gibt einen interessanten Einblick in die moderne Technik, künstliche Intelligenz und wie dies unser tägliches Leben beeinflussen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere