Ich war sofort drin in der Handlung: der Schreibstil ist flüssig und der schwarze Humor ungemein unterhaltsam, die Frauenfiguren sind wirklich außergewöhnlich (skurril verstörend) und die Geschehnisse ...
Ich war sofort drin in der Handlung: der Schreibstil ist flüssig und der schwarze Humor ungemein unterhaltsam, die Frauenfiguren sind wirklich außergewöhnlich (skurril verstörend) und die Geschehnisse sind spannend und komplex miteinander verwoben.
Wie immer verbindet Candice Fox auch in „Dark“ menschliche Abgründe, Gewalt, Kriminalität, bewegende Schicksale sowie aberwitzige Gegebenheiten gekonnt miteinander.
Ich hätte mir mehr Persönliches bzw. Innenleben von den Protagonistinnen, und weniger Einblicke in die Kriminellenszene bzw. Polizeikorruption gewünscht – aber das ist nur mein ganz persönlicher Geschmack!
Der freche Schreibstil, die ausgeklügelte Dramaturgie und die schrägen Figuren haben mich gut unterhalten!
Für mich stimmt hier alles: der flüssige, bildhafte Schreibstil, die sympathischen Figuren & die ereignisreiche, mysteriöse, märchenhafte Handlung.
Band 3 ist ein überaus gelungener Abschluss!
Es gibt ...
Für mich stimmt hier alles: der flüssige, bildhafte Schreibstil, die sympathischen Figuren & die ereignisreiche, mysteriöse, märchenhafte Handlung.
Band 3 ist ein überaus gelungener Abschluss!
Es gibt neue, spannende Herausforderungen, unterhaltsame Schilderungen von Alltagsgegebenheiten und ein wohl dosiertes Liebesdrama.
Die Autorin hat meiner Meinung nach, mit viel Liebe zum Detail, eine atmosphärische, facettenreiche, Märchenwelt geschaffen, in der ich mich sehr gerne aufgehalten habe!
Ich hatte so meine Anfangsschwierigkeiten mit dem Buch, die etwa ersten 50 e-book Seiten fand ich chaotisch bzw. irgendwie nervend: zu viel Chemie und Zankerei für meinen Geschmack.
Dann wurde es meiner ...
Ich hatte so meine Anfangsschwierigkeiten mit dem Buch, die etwa ersten 50 e-book Seiten fand ich chaotisch bzw. irgendwie nervend: zu viel Chemie und Zankerei für meinen Geschmack.
Dann wurde es meiner Meinung nach besser: vielseitiger, interessanter und die Charaktere wurden komplexer. Viele Sprüche/Situationen fand ich richtig witzig, cool sowie unterhaltsam – Emilias Humor ist echt toll! Auch die Beziehungen zu ihrer Mutter und ihren nicht-Alchemie-Freunden werden süß sowie warmherzig dargestellt.
Die Welt, die Kira Licht geschaffen hat ist aufregend und ausgeklügelt: Die verschiedenen Orden, die Regeln, die Mission, die Möglichkeiten sowie Gefahren der Alchemie, und natürlich die komplizierten, romantischen Gefühle…
Der Schreibstilist toll: flüssig und atmosphärisch. Die Handlung ist abwechslungsreich sowie abenteuerlich, aber so richtig packen konnte sie mich persönlich oft nicht. Ich glaube ich müsste dieses Buch als Film sehen, um wirklich ein Gefühl dafür zu bekommen – was womöglich daran liegt, dass ich eine Niete in Naturwissenschaften bzw. Mathe bin. Die Figuren fand ich sympathisch, aber stellenweise waren sie mir etwas zu klischeehaft. Vor allem dieses dises Muster:
Sie muss sich unvorbereitet großen Herausforderungen stellen, er ist ungeduldig und arrogant, sie steht total auf ihn – das habe ich mittlerweile einfach zu oft gelesen. ABER, mit meinen knapp 40 Jahren, gehöre ich wohl kaum zur Zielgruppe!!! Junge Menschen finden solche Konstellationen wahrscheinlich reizvoll - mir ging es zumindest so, als ich jung war.
Stellenweise haben mich die Geschehnisse jedoch auch begeistert, besonders das Ende ist toll und überraschend – in mehrerlei Hinsicht!
Fünf Ex-Snowboarderinnen werden zu einem verlassenen Wintersportort gelockt, abgeschottet und terrorisiert – was bzw. wer steckt dahinter? Vor zehn Jahren waren sie schon einmal dort, allerdings waren ...
Fünf Ex-Snowboarderinnen werden zu einem verlassenen Wintersportort gelockt, abgeschottet und terrorisiert – was bzw. wer steckt dahinter? Vor zehn Jahren waren sie schon einmal dort, allerdings waren sie da zu siebt…
Die Handlung wird aus Millas Sicht geschildert, sie ist eine sehr interessante Protagonistin. Sie wirkt ausgesprochen menschlich, fast schon schmerzlich unsicher & schwach: als angehende Profi Snowboarderin war sie schlecht informiert, weshalb sie nicht optimal trainierte, was zu entsprechenden Misserfolgen führte. Ihre Erzrivalin Saskia konnte sie mühelos manipulieren, und ihre Angst vor starken Gefühlen sowie Konflikten hielt sie davon ab, etwas mit Saskias Bruder Curtis anzufangen. Auch ein Jahrzehnt später trauert sie dieser „verlorenen Liebe“ noch nach…
Ihr Innenleben ist ungemein eindringlich und ergreifend dargestellt, sodass ich mühelos mit ihr fühlen und leiden konnte.
In der Gegenwart gilt Saskia als tot, doch niemand scheint zu wissen, was tatsächlich geschah, denn ihre Leiche ist nie gefunden worden.
Milla hat ein schlechtes Gewissen, sie denkt, dass sie mehr oder weniger direkt zu Saskias Tod beigetragen haben könnte - aber die Leserinnen erfahren sehr lange nicht, was das bedeutet. Und was ist mit den anderen, die damals dort waren? Die intrigante Saskia hat wirklich allen den letzten Nerv geraubt, sodass jeder mehr als einen Grund gehabt hätte, auszuflippen…
Nun spielt jemand mit der Truppe Katz und Maus – ist Saskia wirklich tot? Und was ist mit Odette? Sie hatte damals einen Unfall und sitzt nun im Rollstuhl. Wer hat sich schuldig gemacht und wer zieht die verblieben Fünf nun zur Rechenschaft?
Die Tatsache, dass die Fünf völlig abgeschottet in einem Wintersportort festsitzen, das Misstrauen untereinander und die Frage wer, was mit ihnen vorhat, sorgen für eine herrlich beklemmende Thrillerstimmung und großartige psychologische Spannung! Die sich abwechselnden Zeitebenen (vor zehn Jahren & Jetzt) erzeugen einen packenden Sog, denn nach und nach erfahren die Leser*innen immer mehr über die komplizierten zwischenmenschlichen Beziehungen, die geprägt waren von Konkurrenzkämpfen, Misstrauen, Psychospielchen, Verzweiflung, unerfüllter Liebe sowie Hass-Liebe!
Ich fand es auch ziemlich interessant mehr (Ausrüstung, Sponsoren, Training etc.) über diese wagemutige „Subkultur“ zu lernen!
Ich kann diesen packenden, komplexen Spannungsroman allen Thrillerfreuden wärmstens empfehlen! Die Überraschungen und Enthüllen zum Schluss sind absolut atemberaubend!
„Amissa - die Verlorenen“ ist der erste Band einer Reihe (es soll wohl eine Trilogie werden) um die Privatdetektive Rica & Jan Kantzius.
Sie arbeiten für Amissa, eine internationale Organisation, die ...
„Amissa - die Verlorenen“ ist der erste Band einer Reihe (es soll wohl eine Trilogie werden) um die Privatdetektive Rica & Jan Kantzius.
Sie arbeiten für Amissa, eine internationale Organisation, die sich um vermisste Personen kümmert bzw. um die Suche nach ihnen. Als mehrere Jugendliche unter ähnlichen Umständen verschwinden, führt die Spur in einen Sumpf, denn Rica nur zu gut kennt…
Die verschiedenen Handlungsstränge und Zeitebenen erzeugen richtig viel Spannung, denn alles ist wirklich interessant, packend sowie rätselhaft gestaltet. Der Schreibstil ist angenehm: flüssig sowie anschaulich – vor allem aber hat mir die authentische Atmosphäre besonders gut gefallen!
Einige Aspekte finde ich persönlich etwas zu einseitig dargestellt, aber das ist natürlich Geschmackssache! Insgesamt ist „Amissa“ ein heftiger, ereignisreicher, Thriller, mit tollen Wendungen und das Ende macht neugierig auf den zweiten Band!