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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2021

Eine gute Fantasy Geschichte

Der Thron der Sieben Weltmeere
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Kurzmeinung:
Ein guter Auftakt einer Reihe, dem es allerdings etwas an Spannung und Tempo fehlt.

Inhalt:
Ari denkt, dass sie eine Meerwasserallergie hat. Dennoch liebt sie den Strand und das Meer und ...

Kurzmeinung:
Ein guter Auftakt einer Reihe, dem es allerdings etwas an Spannung und Tempo fehlt.

Inhalt:
Ari denkt, dass sie eine Meerwasserallergie hat. Dennoch liebt sie den Strand und das Meer und verbringt dort heimlich Zeit. Denn Arias Vaters verbietet ihr die Strandbesuche aufgrund der Allergie und eines lang zurückliegenden Schockerlebnisses. Am Strand lernt sie den geheimnisvollen Nero mit den wunderschönen Augen kennen. Dieser offenbart er ihr ein Geheimnis: Ari soll die Nachfahrin der kleinen Meerjungfrau sein. Allerdings wird auch schnell klar, dass dieses Erbe sie in ungeahnte Schwierigkeiten bringt.

Meine Meinung:
Ich habe schon viele Bücher von Annie Laine gelesen und musste dann auch schließlich dieses lesen, obwohl mich die Leseprobe nicht so wirklich packen konnte.
Annie Laines Schreibstil ist auch in diesem Roman wieder sehr leicht und angenehm zu lesen, dennoch konnte ich mich am Anfang nicht so wirklich in die Geschichte hineinfinden. Dies ist zum einen darin begründet, dass ich den Beginn nicht besonders spannend gefunden habe und zum anderen bin ich anfangs nicht so wirklich warm mit Ari geworden. Erzählt wird die Handlung aus der Sicht von Aria in der Ich-Perspektive. Dadurch erhält man als Leser*in einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt.
Zunächst bin ich mit Aria nicht so wirklich warm geworden, doch insgesamt habe ich ihre Art die meiste Zeit als sehr sympathisch empfunden. Sie hat die Alltagssorgen von jedem normalen Teenager und natürlich auch manchmal Ärger mit ihrem Vater. Dieser zweifelt nämlich daran, dass Aria die Dinge für sich selbst regeln und entscheiden kann. Aus diesem Grund belügt Aria ihren Vater häufig, zum Beispiel mit den täglichen Strandaufenthalten. Die Lügen die sie ihrem Vater dabei immer wieder auftischt, kommen ihr für mein Empfinden etwas zu leicht über die Lippen. Etwas nervig fand ich daran, dass sie immer wieder betonte, wie ungern sie das doch machte und dann kam wieder die nächste Lüge, die sie sich genauso einfach zusammen gesponnen hat. Ein wirklich schlechtes Gewissen hatte sie scheinbar nicht. Auch ihre Freunde Pam und Nero belügt sie ab und an, was ihr scheinbar genauso einfach fällt. Arias beste Freundin Pam ist die typische beste Freundin. Sie steht immer mit Rat und Tat zur Seite und würde Aria nie hängen lassen. Nero ist anfangs sehr geheimnisvoll, doch auch in ihm hat Aria schnell einen treuen Freund gefunden, der ihr mit ihrer neuen Welt zur Seite steht. Eine Liebesgeschichte zwischen Nero und Aria steht dabei nicht im Vordergrund.
Das Setting fand ich insgesamt gut und authentisch beschrieben. Vor allem Arias Verwandlung in eine Meerjungfrau wurde detailreich dargestellt. Auch die anfänglichen Probleme, die Aria mit ihrem Fischschwanz beim schwimmen und bei der Verwandlung hat, fand ich sehr glaubwürdig und nachvollziehbar. Natürlich gibt es in der Unterwasserwelt auch andere Meerjungfrauen und Meermänner auf die Aria stößt. Auch diese und deren Probleme erscheinen mir sehr schlüssig. So beispielsweise das Problem mit der Verunreinigung der Meere.
Die Idee mit dem Bezug auf das Märchen von Hans Christian Andersen fand ich sehr erfrischend. Natürlich sind Meerjungfrauen- Geschichten nichts Neues, dennoch fand ich die Umsetzung gut und sie konnte mich überraschen.
Bei der Handlung hat mir der Spannungsaufbau zu lange gedauert. Das Tempo war mir insgesamt etwas zu langsam. Denn vom Beginn bis zu dem Zeitpunkt ab dem Aria weiß was ihr Erbe ist, vergeht einiges an Zeit - etwa die Hälfte des Buches - obwohl bereits im Klappentext vermerkt ist, dass Aria von der kleinen Meerjungfrau abstammt. Eine Romanze zwischen Aria und Nero entwickelte sich in diesem Raum allerdings auch nicht. Diese nimmt in der Handlung generell nicht viel Platz ein, vielmehr geht es um Arias Erbe und die Angelegenheiten in der Unterwasserwelt. Gerade als dann die Spannung wirklich aufgebaut ist, ist das Buch zu Ende. Den Cliffhanger fand ich nicht allzu fies, dennoch lässt er Spielraum für mehr. Ein weiterer Band soll folgen, obwohl in den Angaben steht, dass es sich um einen in sich abgeschlossenen Roman handelt.

Mein Fazit:
Annie Laine ist mit diesem Band ein guter Auftakt einer Fantasyreihe in der Unterwasserwelt gelungen. Allerdings fehlt es diesem Band meiner Meinung nach an Spannung und Tempo.
Als es dann soweit war und Aria wusste, welches Erbe sie in sich trägt, konnte ich die Geschichte auch wirklich genießen. Ich freue mich auf den nächsten Teil und hoffe auf mehr Spannung.

Veröffentlicht am 05.06.2021

Zwiegespalten

Splitter aus Silber und Eis
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Kurzmeinung:
Ich bin zwiegespalten. Tolles Worldbuilding und guter Schreibstil, allerdings eine wenig greifbare Protagonistin und ein unglaubwürdiger Plot Twist.

Inhalt:
Um den Frieden zu wahren, wird ...

Kurzmeinung:
Ich bin zwiegespalten. Tolles Worldbuilding und guter Schreibstil, allerdings eine wenig greifbare Protagonistin und ein unglaubwürdiger Plot Twist.

Inhalt:
Um den Frieden zu wahren, wird in jedem Jahr das schönste Mädchen aus dem Land des Frühlings ausgewählt und als Sakral in das Reich des Winterprinzen geschickt. Obwohl die Mädchen jahrelang auf ihre Rolle vorbereitet werden, ist bisher keines von ihnen zurückgekehrt. In diesem Jahr soll die junge Prinzessin Veris in das Reich von Prinz Nevan, um ihr Volk vor den Eissplittern des Winterprinzen zu schützen. Im Palast des Winterreiches lernt sie den überaus arroganten und distanzierten Prinzen kennen. Doch obwohl Nevan eine unglaubliche Kälte ausstrahlt, fragt sich Veris, ob nicht doch irgendwo ein warmes Herz in der Brust des Winterprinzen schlägt.

Meine Meinung:
Laura Cardeas Schriebstil ist locker, leicht und sehr flüssig zu lesen. Jedoch hatte ich zu Beginn Schwierigkeiten mich in die Geschichte einzufinden, da gerade am Anfang doch sehr viel beschrieben und erklärt wird, was mich nicht gleich in die Handlung hineingezogen hat. Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht von Veris und von Nevan erzählt. Dies finde ich einerseits gut, da man so die Gedanken der jeweiligen Charaktere mitbekommt, andererseits fand ich die Sprünge doch sehr häufig und ruckartig. Dadurch musste man an manchen Stellen auch genau aufpassen, aus welcher Sicht die Handlung nun erzählt wird. Gut umgesetzt fand ich bei dieser Erzählweise, dass sich durch die Sichtwechsel die Handlung nicht wiederholt, sondern durch beide Charaktere stringent vorwärts getrieben wird.
Veris ist eine mutige, taffe und freche Prinzessin, die sich ihrem Schicksal ergibt ohne zu murren und versucht das Beste daraus zu machen. Sie bietet Prinz Nevan immer wieder die Stirn, was mich sehr amüsierte. Dennoch bin ich mit ihr nicht unbedingt warm geworden. Sie blieb mir an manchen Stellen doch etwas blass und wirkte nicht immer authentisch auf mich. Vor allem da sie Dinge verneint, die sich für den Leser dann am Ende doch als Lüge herausstellen. Das machte sie für mich wenig greifbar und sehr widersprüchlich. Prinz Nevan ist stolz, geheimnisvoll, kalt und distanziert. Eigentlich sollte er zu Beginn der unsympathische Charakter in dieser Geschichte sein, dennoch konnte ich für ihn von Anfang an Sympathien entwickeln. Gerade seine überhebliche und arrogante Art hat Würze in die Geschichte gebracht. Auch seine Provokationen Veris gegenüber, die ihrerseits kein Blatt vor den Mund nimmt, hat für viele witzige und humorvolle Dialoge gesorgt. Dabei folgte ein Schlagabtausch dem anderen. Sowohl für Veris als auch für Nevan ist das alles allerdings nur ein Spiel, um ihre Ziele zu erreichen.
Die Welt die Laura Cardea hier erschaffen hat ist einfach toll. Die sehr authentische und mit liebevollen Details ausgestattete Winterkulisse konnte ich mir wirklich sehr gut vorstellen. Es werden verschiedene Orte im Winterreich bereist und unterschiedliche Völker vorgestellt. Auf mich wirkte die erschaffene Welt sehr echt und glaubhaft. Super Idee und super Worldbuilding.
Die Handlung war solide, allerdings nur an wenigen Stellen spannend. Wirklich mitfiebern konnte ich mit den Protagonisten nicht. Der Plot Twist war zwar sehr überraschend, konnte mich allerdings nicht überzeugen. Er wirkte auf mich nicht wirklich authentisch und war eher unglaubwürdig, da gerade diese Informationen verneint wurden. Näher werde ich allerdings nicht darauf eingehen, um nichts vorwegzunehmen. Das Ende fand ich dann doch etwas kurz abgehandelt, da hätte ich gerne noch etwas mehr erfahren.

Mein Fazit:
Insgesamt bin ich bei „Splitter aus Silber und Eis“ von Laura Cardea zwiegespalten. Auf der einen Seite fand ich den Schreibstil gut, die Idee super und das Worldbuilding einfach toll. Auf der anderen Seite konnte mich gerade die Protagonistin weder überzeugen noch erreichen. Außerdem fand ich den Plot Twist nicht authentisch. Dennoch fand ich die Geschichte ganz nett und ich habe mich trotz der angemerkten Aspekte gut unterhalten gefühlt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.05.2021

Eine schöne Sommerlektüre

Träum nicht von Liebe
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Kurzmeinung:
Eine schöne und unterhaltende Lektüre für den Sommer, allerdings mit wenig Spannung.

Allgemeines:
„Träum nicht von Liebe“ ist ein Roman der „Santa Barbara High“-Reihe von Annie Laine, dessen ...

Kurzmeinung:
Eine schöne und unterhaltende Lektüre für den Sommer, allerdings mit wenig Spannung.

Allgemeines:
„Träum nicht von Liebe“ ist ein Roman der „Santa Barbara High“-Reihe von Annie Laine, dessen Handlung in sich abgeschlossen ist. Die Romane dieser Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden, allerdings enthält dieser zweite Teil der Reihe Informationen zum ersten Teil.

Inhalt:
Für Maya stehen ihre Freunde an erster Stelle. Dadurch ist es auch nicht verwunderlich, dass Maya ihrer Freundin und Schulreporterin Katie bei einem Experiment hilft, bei dem Katie aufgrund eines Armbruchs selbst verhindert ist. Nun soll Maya innerhalb eines Monats Surfen lernen und das ausgerechnet bei dem charmanten Matt.

Meine Meinung:
Der Schreibstil von Annie Laine ist leicht, locker und angenehm zu lesen. Dennoch hatte ich am Anfang etwas Probleme in die Handlung hinein zu finden. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Protagonistin Maya.
Die Charaktere erschienen mir recht greifbar, obwohl vor allem Maya und Matt im Mittelpunkt der Handlung stehen. Maya kann schlecht „Nein“ sagen und ist ein wirklich liebenswürdiger und tapferer Charakter. Sie ist sehr fröhlich und dass obwohl sie in ihrem Leben schon ein schweren Schicksalsschlag erleiden musste. Ich persönlich hatte Maya schon im Vorgängerband ins Herz geschlossen und auch in diesem Teil konnte sie mich wieder mit ihrer Art erreichen. Matt ist ein ehemaliger Surfprofi und unterrichtet Maya im Surfen. Er ist ein netter und liebenswürdiger Kerl und meint es ernst mit Maya. Allerdings hat auch er sein Päckchen zu tragen, doch er kann sich nicht so wirklich öffnen. Ein Wiedersehen mit den Charakteren aus „Frag nicht nach Liebe“ gibt es auch, wodurch man am Rande auch noch mitverfolgen kann, wie es bei den anderen Charakteren weitergeht.
Die Handlung ist recht vorhersehbar, an manchen Stellen sogar etwas zu seicht und langweilig, dennoch habe ich mich nach den anfänglichen Schwierigkeiten gut unterhalten gefühlt. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich den Vorgängerband etwas stärker empfunden habe als diesen zweiten Teil der Santa Barbara High-Reihe.

Mein Fazit:
Insgesamt konnte mich „Träum nicht von Liebe“ von Annie Laine gut unterhalten. Allerdings bietet der Roman nicht viel Spannung und ist recht vorhersehbar. Für mich eine tolle Sommerlektüre und daher für diese Zwecke zu empfehlen.

Alle Bände der Reihe:
- „Frag nicht nach Liebe“
- „Träum nicht von Liebe“
Jeder Band ist unabhängig voneinander lesbar!

Veröffentlicht am 24.05.2021

Reichen e6 Fragen um sich zu verlieben?

Frag nicht nach Liebe
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Kurzmeinung:
Eine unterhaltende und herzerwärmende Geschichte mit den 36 Fragen zum verlieben von Dr. Arthur Aaron.

Allgemeines:
„Frag nicht nach Liebe“ ist ein Roman der „Santa Barbara High“-Reihe von ...

Kurzmeinung:
Eine unterhaltende und herzerwärmende Geschichte mit den 36 Fragen zum verlieben von Dr. Arthur Aaron.

Allgemeines:
„Frag nicht nach Liebe“ ist ein Roman der „Santa Barbara High“-Reihe von Annie Laine, dessen Handlung in sich abgeschlossen ist. Mit „Träum nicht von Liebe“ gibt es einen zweiten Teil, der jedoch Informationen aus dem ersten Teil beinhaltet.

Inhalt:
Die Musterschülerin Emilia muss ausgerechnet mit Ethan ein wichtiges Schulprojekt bestreiten. Dieser ist zwar der Mädchenschwarm an der Schule, doch Emilia und Ethan verbindet eine jahrelange Fehde. Für eine gute Note und um sich einen Platz an ihrer Traumuniversität Stanford zu sichern, lässt Emilia sich auf das Experiment aus dem Schulprojekt ein. Dabei sollen 36 Fragen dazu führen, dass die beiden sich ineinander verlieben. Doch Emilia und Ethan sind sich einig, dass das nichts werden kann. Allerdings wird mit jeder weiteren Frage und Antwort die Feindschaft zwischen den beiden immer weiter auf die Probe gestellt.

Meine Meinung:
Wer kennt sie nicht? - die 36 Fragen, die dazu führen sollen, dass sich zwei fremde Menschen ineinander verlieben. Doch trotz der allgemeinen Bekanntheit dieser Fragen, fand ich die Idee, diese als zentralen Aspekt eines Romans aufzugreifen wirklich sehr erfrischend und gelungen. Annie Laines Schreibstil ist dabei locker und flüssig zu lesen, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Erzählt wird die Handlung aus der Ich-Perspektive von Protagonistin Emilia Edison, die uns somit direkt an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben lässt.
Die Charaktere Emilia und Ethan habe ich als recht sympathisch und authentisch empfunden. Emilia ist eine sehr pflichtbewusste junge Frau, die genau weiß, was sie will. Nämlich: an ihrer Traumuniversität Stanford studieren. Nur aus diesem Grund arbeitet sie überhaupt mit Ethan zusammen und lässt sich auf das Experiment ein, was definitiv außerhalb ihrer Komfortzone liegt. Ethan lernen wir zunächst vor allem aus der sehr voreingenommen Sicht von Emilia kennen. Er ist der Mädchenschwarm der Schule, faul und unzuverlässig. Doch immer mehr entpuppt sich Ethan als clever und charmant. Die Nebencharaktere fand ich eher blass, was mich allerdings nicht besonders gestört hat. Einzig Maya, Ethans Schwester, habe ich als etwas präsenter empfunden. Allerdings ist Maya auch die Protagonistin des Folgebandes „Träum nicht von Liebe“ und wurde in diesem Band den Leserinnen und Lesern schon etwas näher gebracht.
Die Handlung ist recht vorhersehbar, dennoch habe ich diese als sehr unterhaltend empfunden, was sicherlich auch an den Charakteren und den sehr amüsanten verbalen Auseinandersetzungen lag. Mit jeder einzelnen Frage lernen wir die Charaktere besser kennen und merken, dass es eigentlicher immer schwieriger wird an dem vorher definierten Ergebnis der beiden festzuhalten. Besonders gefallen haben mir dabei auch die Ergebnisprotokolle, die zu jeder Frage angefertigt werden. Denn auch aus diesen konnte man noch zusätzliche Informationen bekommen und Emilia war in diesen zunächst etwas ehrlicher zu sich selbst.

Mein Fazit:
Der Roman „Frag nicht nach Liebe“ ist eine schöne Geschichte rund um die 36 Fragen, die es braucht, um sich zu verlieben. Durch den lockern Schreibstil und die amüsanten Dialoge habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung für alle, die eine herzerwärmende und leichte Geschichte lesen wollen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.05.2021

Stärker als der Vorgänger

The Crown Between Us. Royale Pflicht (Die »Crown«-Dilogie 2)
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Kurzmeinung:
Eine etwas stärkere Fortsetzung, dennoch bin ich nicht ganz überzeugt.

Allgemeines:
„The Crown Between Us: Royale Pflicht“ gehört zu der Crown-Dilogie von Ada Bailey und ist der zweite und ...

Kurzmeinung:
Eine etwas stärkere Fortsetzung, dennoch bin ich nicht ganz überzeugt.

Allgemeines:
„The Crown Between Us: Royale Pflicht“ gehört zu der Crown-Dilogie von Ada Bailey und ist der zweite und finale Band dieser Reihe.

Inhalt:
Nach dem Attentat auf Alpha ist etwas Zeit vergangen und es ist öffentlich geworden, dass Alpha die rechtmäßige Thronerbin Gelarais ist. Das Parlament soll nun entscheiden, ob sie Alpha als Königin anerkennen, doch Parlamentarier sind sich nicht einig. Vor allem da auch noch ein weiterer Kandidat, ein junger Lord mit vielen Sympathien im Volk, zur Verfügung steht. Deswegen soll Alpha für ein halbes Jahr bei ihrem Konkurrenten leben und von ihm lernen. Alpha hat mit allem gerechnet, nur nicht damit, dass dieser junge Lord ihre Gefühle ganz schön durcheinander wirbelt. Außerdem kommt das ungute Gefühl verfolgt zu werden zurück.

Meine Meinung:
Mit dem ersten Band dieser Dilogie konnte mich Ada Bailey leider nicht wirklich überzeugen. Trotzdem wollte ich dem zweiten Teil eine Chance geben und für mich die Geschichte beenden. Dabei ist mir aufgefallen, dass einige meiner Kritikpunkte des ersten Bandes nun im zweiten Band nicht mehr unbedingt vorhanden sind. Angefangen mit dem Schreibstil, muss ich sagen, dass sich der zweite Teil deutlich flüssiger lesen lies und ich dadurch gut in die Handlung finden konnte. Beschrieben wird die Handlung auch in diesem Teil aus der Sicht von Alpha, was mir dieses Mal auch ermöglicht hat in ihre Gefühlswelt einzutauchen. Dies hatte mir im ersten Band doch sehr gefehlt. Allerdings muss man auch hier sagen, dass ich zwar mehr mit Alpha mitgefiebert habe, dennoch nicht ganz auf der emotionalen Ebene angesprochen wurde.
Die Charaktere lernen wir besser kennen und die bekannten Charaktere erlangen etwas mehr an Tiefe. Alpha ist immer noch die schlagfertige junge Frau, die jetzt allerdings mehr Verantwortung übernehmen will und verantwortungsbewusster zu handeln versucht. Nate hat sich zu Alphas besten Freund und zu einer wichtigen Stütze entwickelt, doch ist er auch schnell eifersüchtig. Row ist einer der neuen Charaktere und die Spannung zwischen ihm und Alpha ist ganz gut greifbar. Auch die verbalen Schlagabtausche fand ich zwischen den beiden recht amüsant. Allerdings habe ich die vielen Nebencharaktere als doch recht blass und unausgereift empfunden.
Die Handlung war für mich etwas weniger durchschaubar als noch in Teil eins. Diesmal war nicht jede der Wendungen absehbar, dennoch gibt es auch in diesem Teil mal den ein oder anderen Logikfehler. Insgesamt wirkte der zweite Teil jedoch ausgereifter als der erste Band. Das Ende dieser Dilogie fand ich gut, wenn auch ein bisschen knapp. Da hätte man meiner Meinung nach noch etwas mehr rausholen können.

Mein Fazit:
Mir hat der zweite Teil der Dilogie besser gefallen als der erste, komplett überzeugt bin ich jedoch nicht. Der Schreibstil war zwar flüssiger und manche Charaktere waren zum Teil auch besser ausgearbeitet, dennoch konnte ich nicht ganz abgeholt werden. Die Handlung hat mir allerdings besser gefallen. Für mich ist auch Teil zwei der Dilogie eher ein Roman für zwischendurch, dennoch können Leser*innen, die nicht ganz so überzeugt vom ersten Band waren, ihr Glück mit dem zweiten Band versuchen.