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Veröffentlicht am 11.01.2023

Findet meine Tochter

Seelendunkel
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"Seelendunkel" von Robert Bryndza ist schon der dritte Teil der Reihe rund um die Ermittler Kate Marshall und Tristan Harper. Ich habe alle drei mit Spannung verfolgt, denke aber, man kann sie auch einzeln ...

"Seelendunkel" von Robert Bryndza ist schon der dritte Teil der Reihe rund um die Ermittler Kate Marshall und Tristan Harper. Ich habe alle drei mit Spannung verfolgt, denke aber, man kann sie auch einzeln gut lesen, es geht nur etwas Hintergrundwissen rund um die Ermittler verloren.
Kate macht sich mit einer Detektei selbständig und wartet sehnsüchtig auf Aufträge, da wird ein alter Fall an sie herangetragen. Vor zwölf Jahren verschwand die Journalistin Joanna Duncan auf dem Heimweg von der Arbeit in der Nähe eines Parkhauses. Es wurde nie wieder etwas von ihr gesehen oder gehört. Ihre Mutter kommt über den Verlust nicht hinweg und würde sie wenigstens gerne begraben können. Kate soll für Aufklärung sorgen.
Die Ermittler finden schnell heraus, dass Joanna nicht als Einzigste verschwand und das bleibt nicht das brisanteste Ermittlungsergebnis.
Dieses Buch lebt nicht unbedingt von seiner Spannung, obwohl die durchaus vorhanden ist, sondern vielmehr von einem raffiniert angelegtem Plot. Erst nach und nach begreift man hier als Leser das komplette Ausmaß des Geschehens, der Autor schafft es, geschickt falsche Fährten zu legen.
Die Personen wirken glaubhaft und auch Orte werden so gut beschrieben, dass man sich dahin versetzt fühlt. Das Buch erzählt mit einem ruhigen, gemächlichen Tempo, wer sich daran nicht stört, wird mit einem guten Thriller belohnt, ohne Tiefen, aber auch ohne die ganz großen Höhen.
Ich warte gespannt auf den nächsten Teil, da ich noch einiges von Kate und Tristan erwarte.

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Veröffentlicht am 11.01.2023

Liebe und Rache

Die tausend Verbrechen des Ming Tsu
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"Die tausend Verbrechen des Ming Tsu" von Tom Lin ist eine Geschichte, die ich so noch nie gelesen habe.
Im Mittelpunkt steht ein Mörder, er zählt seine Toten schon fast nicht mehr mit und dieser Mann ...

"Die tausend Verbrechen des Ming Tsu" von Tom Lin ist eine Geschichte, die ich so noch nie gelesen habe.
Im Mittelpunkt steht ein Mörder, er zählt seine Toten schon fast nicht mehr mit und dieser Mann befindet sich jetzt auf einem Feldzug. Ihn treibt das stärkste Gefühl, er will Rache, für seine Liebe, die verraten wurde.
Ming ist Chinese und hat eine Weiße geheiratet, dafür wurde er in ein Arbeitslager verurteilt, aus dem er jetzt entkommen ist. Bei ihm ist ein greiser und blinder Chinese, der in die Zukunft sieht. Sie schließen sich einer Truppe wandernder Schausteller an, die auch so einige Fähigkeiten haben.
Zwischen allen diesen Gestalten werden hier Beziehungen deutlich, nichts scheint dem Zufall überlassen und doch irgendwie alles.
Den Bau der amerikanischen Eisenbahn so ganz nebenbei von einem der verachteten chinesischen Arbeitssklaven erzählt zu bekommen, das hat etwas ganz besonderes. Eine andere Sicht auf die Dinge.
Es ist irgendwie auch ein Roadmovie durch das Land, vieles wird so gut beschrieben, dass man es sehen kann. Es wird mit einem hintergründigem schwarzem Humor erzählt, ohne den diese Geschichte nur brutal wäre.
Ming ist ein Mörder, aber diese Morde stehen hier nicht im Mittelpunkt und er ist hier trotzdem der "Gute" und man wünscht ihm Glück zum Ende seiner Reise.

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Veröffentlicht am 03.01.2023

Ein klassisches Abenteuer

Die Suche nach den Splittern des Bahir
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"Die Suche nach den Splittern des Bahir" von Julien Applervist ein Roman, der unbedingt nach einer Fortsetzung verlangt. Denn für mich ist diese Suche nach dem Ende des Buches nicht abgeschlossen und es ...

"Die Suche nach den Splittern des Bahir" von Julien Applervist ein Roman, der unbedingt nach einer Fortsetzung verlangt. Denn für mich ist diese Suche nach dem Ende des Buches nicht abgeschlossen und es sind mehr Fragen offen, als geklärt.
Man fällt hier beim lesen mitten in ein Rollenspiel, die man am PC so gerne gespielt hat. Man weiß nicht wo, ja nicht mal, wer man ist. Mir gefällt dieses Setting sehr gut, auch dass man ab und an Systemmeldungen bekommt. Wie sich das für jemanden liest, der solche Spiele noch nie gespielt hat, da sollte man vielleicht mal reinlesen.
Sehr schnell wird klar, unser Protagonist heißt Alistair, ist ein Barbar und bekommt schon bald eine Quest nach der anderen. Er sammelt Erfahrungspunkte, steigt im Rang auf, bekommt Gefährten und erlebt Abenteuer. Die Gegner und Monster sind vielfältig und gut beschrieben.
Jedem Spieler kommt diese Beschreibung sehr bekannt vor und diese dürfen sich auch ganz problemlos in dieses Abenteuer stürzen. Ich hatte viel Spaß mit der Geschichte, diesem Weltenbau und auch Kämpfen und Intrigen.
Der Schreibstil ist eher einfach, die kurzen Kapitel lesen sich gut und schnell. Mir fehlt noch etwas mehr zur Vorgeschichte und das Ende lässt noch viel offen, aber das kann ja alles im nächsten Teil passieren.

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Veröffentlicht am 01.01.2023

Vielschichtig und konsequent

Scherbensommernacht
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"Scherbensommernacht" von Janne Loy ist ein Roman, der sehr vielschichtig aufgebaut ist.
Er beginnt sehr spannend mit einer Schwester, die nach einem Tanzabend einfach wie vom Erdboden verschluckt, verschwindet. ...

"Scherbensommernacht" von Janne Loy ist ein Roman, der sehr vielschichtig aufgebaut ist.
Er beginnt sehr spannend mit einer Schwester, die nach einem Tanzabend einfach wie vom Erdboden verschluckt, verschwindet. Dieses Ereignis wird auch von verschiedenen Seiten beleuchtet. Eine sehr spannende Geschichte mit sehr weitreichenden Folgen und Konsequenzen.
In kurzen Abständen werden hier immer neue Personen vorgestellt und teils bis in die kleinsten Details beleuchtet, bloß um den Leser kurz danach wieder an einen anderen Ort zu führen.
Beim Lesen wurde mir das manchmal schon fast zu viel, ging in die Tiefe an Stellen, wo ich nicht verstand, warum ich das wissen muss. Immer, wenn mich ein Handlungsstrang dann gepackt hatte, ging es wieder woanders weiter und ich hatte des öfteren meine Probleme, mich da wieder einzufinden.
Der Roman greift viele Themen auf, vielleicht zu viele für ein Buch und schreckt auch vor wichtigen und kontroversen Themen nicht zurück.
Die Autorin schafft es am Ende auch, das Geschehen logisch aufzulösen und den meisten der Handlungsstränge ihren Sinn zu geben.
Ein Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe und das mir auch noch länger im Kopf bleibt, aber für mich wäre hier weniger mehr gewesen.

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Veröffentlicht am 30.12.2022

Für Einsteiger absolut verständlich

Outlook 2021 Bild für Bild erklärt. Komplett in Farbe. Outlook Grundlagen Schritt für Schritt
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"Outlook 2021 Bild für Bild erklärt. Komplett in Farbe. Outlook Grundlagen Schritt für Schritt: - ideal für Einsteiger, Umsteiger und auch Senioren" von Philip Kiefer ist ein Sachbuch, dass sich wirklich ...

"Outlook 2021 Bild für Bild erklärt. Komplett in Farbe. Outlook Grundlagen Schritt für Schritt: - ideal für Einsteiger, Umsteiger und auch Senioren" von Philip Kiefer ist ein Sachbuch, dass sich wirklich intensiv mit diesem einen Programm beschäftigt.
Bisher ist dieses Outlook an mir vorbeigegangen, ich nutze seit Jahren anderes, aber nun brauche ich es für berufliche Belane.
Hier habe ich jemanden gesucht, der es mir ganz einfach erklärt und am besten auch zeigt und auch gefunden.
Dieses Buch ist so aufgebaut, dass ich es von vorne nach hinten durchlesen kann oder mich gezielt mit einzelnen Kapiteln, also Funktionen auseinandersetzen und später ist es ein gutes Werk, um nachzuschlagen, aufzufrischen.
Ob Mail, Kontakte oder der Kalender mit Terminen und Aufgabenplanung, alles wird gut verständlich erklärt und auch anhand von wirklich vielen Bildern gezeigt.
Als absoluter Neueinsteiger in dieses Programm kann ich das Buch nur empfehlen, der Schreibstil ist locker und leicht verständlich, man bekommt alles gut erklärt und auch einige wirklich hilfreiche Tipps weitergereicht.
Als Abrundung kann man sich auch noch einige erstellte Vorlagen laden.

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