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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2019

Wundervolle Kurzgeschichten zum Hoffen und Träumen

Kleine Fluchten
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Ich bin rein zufällig über dieses ebook gestolpert und als großer Fan von Jojo Moyes musste ich es dann natürlich gleich lesen.

"Kleine Fluchten" ist eine Zusammenstellung von acht Kurzgeschichten, die ...

Ich bin rein zufällig über dieses ebook gestolpert und als großer Fan von Jojo Moyes musste ich es dann natürlich gleich lesen.

"Kleine Fluchten" ist eine Zusammenstellung von acht Kurzgeschichten, die alle unabhängig von einander zu lesen sind. Die Geschichten handeln von verschiedenen Frauen in komplett unterschiedlichen Situationen - einige sind recht lustig, andere überraschend und wieder andere regen zum Nachdenken an. Mit den meisten Frauen konnte ich mich zumindest auf die ein oder andere Weise identifizieren.

Allen Kurzgeschichten gemeinsam ist jedoch Jojo Moyes's zauberhaft leichter Schreibstil - man kann ihre Bücher einfach nicht aus der Hand legen!

Für diese wundervollen Kurzgeschichten zum Hoffen und Träumen gebe ich gerne 5 Sterne!

Veröffentlicht am 03.10.2019

Wunderschöne Lesestunden liegen hinter mir - vielen Dank, liebe Colleen Hoover!

Maybe Now
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Nach "Maybe Someday" und "Maybe Not" war ich auch von "Maybe Now" wieder vollauf begeistert. Die Autorin schafft es auch hier wie in den meisten ihrer Bücher, schwere Themen angenehm in Worte zu packen ...

Nach "Maybe Someday" und "Maybe Not" war ich auch von "Maybe Now" wieder vollauf begeistert. Die Autorin schafft es auch hier wie in den meisten ihrer Bücher, schwere Themen angenehm in Worte zu packen und sie dadurch auf äußerst einfühlsame Art und Weise für den Leser zu enttabuisieren. Gleichzeitig haben ihre Romane einen extrem hohen Unterhaltungswert, sowohl auf emotionaler, wie auch auf humorvoller Ebene.

In "Maybe Now" kommt nun auch Ridge's Ex-Freundin Maggie zu ihrem Happy End. Für meinen Geschmack hätte die Liebesgeschichte zwischen ihr und Jake gerne noch mehr Raum im Buch einnehmen können, aber ich habe auch gerne noch mehr Zeit mit Ridge und Sydney verbracht. Die zwei sind wirklich zuckersüß und ich war mal wieder fasziniert von ihrer Art zu kommunizieren...
Auch Warren und Bridgette waren natürlich wieder mit von der Partie - und damit war dann auch für die Lacher im Buch ausreichend gesorgt. Ich LIEBE die Dynamik in dieser WG - vor allem die Streiche, die sich die Bewohner immer wieder für die anderen einfallen lassen. Man spürt, wie wichtig sich die Freunde sind, auch wenn sie es manchmal auf seltsame Art und Weise zeigen.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich noch: Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht für den Roman. Am Schluss war die ganze Sache etwas zu rund für meinen Geschmack. Trotzdem vergebe ich gerne 4,5 von 5 Sternen! Und wer weiß, vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung - diesmal mit Brennan in der Hauptrolle... ?

Veröffentlicht am 30.09.2019

Herz hui, Verstand pfui

Never Too Close
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"Never too close" ist der erste Teil einer Dilogie von Morgane Moncomble. Beide Teile können separat und unabhängig von einander gelesen werden.

Ich hatte einen ganz tollen Start in das Buch - die ersten ...

"Never too close" ist der erste Teil einer Dilogie von Morgane Moncomble. Beide Teile können separat und unabhängig von einander gelesen werden.

Ich hatte einen ganz tollen Start in das Buch - die ersten Kapitel sind gerade so dahin geflogen, was in erster Linie an Moncomble's äußerst modernem Schreibstil und an den interessanten Charakteren lag. Violette ist ein äußerst liebenswertes, quirliges Mädchen, das gerne zu viel redet, wenn es nervös ist, während Loan eher der ruhige, vernünftige Gegenpol dazu ist. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, dass beide mit den Geistern einer schwierigen Kindheit zu kämpfen haben - es dauert deshalb auch ein Weilchen, bis aus den beiden besten Freunden ein Liebespaar werden kann.
Neben Vio und Loan gibt es noch einige Nebencharaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind - allen voran Ethan, Zoe, Jason und - nicht zu vergessen - Mistinguett.

Leider muss ich sagen, dass bei der Hälfte des Buches für mich ein wenig die Luft raus war. Nachdem der Spannungsbogen über 250 Seiten hinweg aufgebaut wurde, ging ab der Hälfte beziehungstechnisch zwischen Violette und Loan immer weniger voran. Es gab ein ständiges Hin und Her, das mich am Ende sogar etwas angenervt hat. Außenrum tobte dafür das Drama: in kürzester Zeit passierte im Umfeld der beiden Turteltäubchen unglaublich viel - und jede einzelne neue Entwicklung war heftig und haarsträubend. In der Summe gesehen war das für mich zu viel des Guten - ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr ernst nehmen, weil es sich dermaßen realitätsfremd angefühlt hat.

Ich muss zugeben, dass ich von der Umsetzung des Romans einigermaßen enttäuscht war - die Idee an sich fand ich sehr ansprechend und ich habe einiges Potential darin gesehen. Einige Szenen fand ich auch toll geschrieben, aber bei aller Romantik und allem Drama blieb leider an der ein oder anderen Stelle die Logik auf der Strecke.

Mein Fazit: 3 von 5 Sternen - und eine Leseempfehlung für alle New Adult-Fans, die gerne ihren Verstand ausschalten und nur mit dem Herzen lesen...

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl/Erotik
Veröffentlicht am 28.09.2019

Solides Mittelmaß

Wild Souls - Mit dir für immer
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"Wild Souls" ist der zweite Teil der Outskirts-Reihe von T. M. Frazier. Um das Buch zu verstehen, sollte man vorher auf jeden Fall "Wild Hearts" gelesen haben.

Der erste Teil der Reihe hat mir gut gefallen, ...

"Wild Souls" ist der zweite Teil der Outskirts-Reihe von T. M. Frazier. Um das Buch zu verstehen, sollte man vorher auf jeden Fall "Wild Hearts" gelesen haben.

Der erste Teil der Reihe hat mir gut gefallen, ich fand, dass die Geschichte der Protagonisten großes Potential in sich trug. Und auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen, allen voran Critter mit seiner muffeligen, aber doch liebenswerten Art. Auch Miller und Josh haben mir auf ihre Weise gut gefallen - was sich liebt, das neckt sich eben...
Finn und Sawyer sind sich in Teil 1 sowohl emotional, als auch körperlich näher gekommen und haben ihre Liebe zueinander entdeckt. Für jeden der beiden ist diese Liebe etwas ganz besonderes - für sie die erste Liebe in ihrem Leben überhaupt, für ihn der rettende Anker nach dem Verlust seiner ersten großen Liebe.

Der erste Teil endet mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger, von dem ich bereits geahnt habe, dass er die Qualität des Romans nicht zum besseren beeinflussen wird. Und leider ist es genau so auch gekommen. Im zweiten Teil, "Wild Souls", geht es weniger um die Beziehung zwischen Finn und Sawyer als vielmehr um die Vergangenheit, die die beiden einholt und mit großer Gefahr konfrontiert. Für mich als Leserin war es spannend, als sich plötzlich einige Zusammenhänge erschlossen haben, dennoch muss ich sagen, dass mir an der ein oder anderen Stelle die Logik gefehlt hat.
Auch Sawyer's Entwicklung fand ich nicht ideal - das ging mir irgendwie alles zu schnell, vom unterdrückten und misshandelten Töchterchen des Sektenführers hin zur leidenschaftlichen Femme fatale... (überspitzt ausgedrückt).

Trotz dieser Mängel hatte ich keine Schwierigkeiten, das Buch zu lesen. Es war recht kurzweilig, wenn auch an der ein oder anderen Stelle ein wenig hanebüchen, und modern und flüssig geschrieben. Nach Teil 1 waren meine Erwartungen eben recht hoch und wurden leider nur zum Teil erfüllt.

Mein Fazit: 3 von 5 Sternen für "Wild Souls".

Veröffentlicht am 24.09.2019

Wilde Herzen

Wild Hearts - Kein Blick zurück
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"Wild Hearts" von T. M. Frazier habe ich in erster Linie deshalb gelesen, weil die Meinungen in den bereits vorliegenden Rezensionen so stark auseinander gehen. Ich wollte mir selbst eine Meinung bilden ...

"Wild Hearts" von T. M. Frazier habe ich in erster Linie deshalb gelesen, weil die Meinungen in den bereits vorliegenden Rezensionen so stark auseinander gehen. Ich wollte mir selbst eine Meinung bilden und muss nun sagen, dass ich eher auf der positiven Seite gelandet bin.
Wer bereits andere Bücher von T. M. Frazier kennt, der weiß, dass der Ton an der ein oder anderen Stelle rau ist, dass gerade auch bei den Erotikszenen kein Blatt vor den Mund genommen wird und dass die männlichen Protagonisten durch ihre Kommentare oft ein wenig (oder auch mal ein bisschen mehr) frauenverachtend rüber kommen. Im Falle von Finn und Sawyer kann ich aber gut nachvollziehen, warum Finn ihr gegenüber so besitzergreifend und überbeschützend ist und bin nun vielmehr der Meinung, dass er weniger frauenverachtend als viel mehr von schlimmen Verlustängsten geplagt ist. Natürlich kann man sich darüber streiten, ob sich in der Kürze der Zeit und ohne die Hintergründe des jeweils anderen zu kennen wirklich so starke Gefühle entwickeln können, aber so ist das nun mal mit Liebesromanen - nach Logik darf man da oft nicht suchen.
Das Buch endet mit einem total fiesen Cliffhanger - auch das kennt man ja schon von anderen Romanen der Autorin. Ich bin wirklich gespannt, wie das weiter geht - momentan kann ich mir noch nicht vorstellen, wie die Geschichte durch die letzte Entwicklung noch plausibel zu Ende geführt werden kann. Wir werden sehen, "Wild Souls" liegt schon auf dem Couchtisch bereit...

Für den ersten Teil der Dilogie, "Wild Hearts", vergebe ich 4 von 5 Sternen.