Wem kann Viola noch vertrauen?
Das SignalIch mag die Bücher von Ursula Poznanski generell sehr gerne und auch dieses hat mich nicht enttäuscht. Es ist aus der Ich-Perspektive von Viola geschrieben, sodass der Leser immer auf demselben Wissensstand ...
Ich mag die Bücher von Ursula Poznanski generell sehr gerne und auch dieses hat mich nicht enttäuscht. Es ist aus der Ich-Perspektive von Viola geschrieben, sodass der Leser immer auf demselben Wissensstand wie sie ist. Das Buch startet direkt mit ihrem Aufwachen im Krankenhaus nach der Amputation ihres Beines, sodass man von Anfang an quasi direkt mit dabei ist.
Es stellt sich immer wieder die Frage, wem Viola vertrauen kann, denn auch sie selbst hat einige Erinnerungslücken bezüglich des Unfalls und die Personen um sie herum verhalten sich zum Teil seltsam.
Sie ist eine starke Protagonistin, lässt sich von niemandem reinreden und möchte so schnell wie möglich ihre Selbstständigkeit zurückerlangen.
Zwischendrin flacht der Spannungsbogen zwar ein bisschen ab, aber durch den angenehmen Schreibstil kommt man auch darüber schnell hinweg. Es war kurzweilig, mitzuüberlegen, was hinter allem steckt.
Einige Punkte waren schon etwas vorhersehbar, trotzdem konnte mich das Buch gut unterhalten. Es ist kein wirklich actionreicher oder blutrünstiger Thriller, sondern zeichnet sich eher durch subtile, unterschwellige Gefahr aus.