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VerenaStahl

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.03.2025

Auf unterhaltsame Art sehr lehrreich

True Crime in Nature
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Die Gestaltung des Buches ist sehr abwechslungsreich. Jedes Kapitel ist in Unterüberschriften mit kurzen Texten unterteilt. Auf fast jeder Seite finden sich lustige Illustration zum jeweiligen Thema. Auch ...

Die Gestaltung des Buches ist sehr abwechslungsreich. Jedes Kapitel ist in Unterüberschriften mit kurzen Texten unterteilt. Auf fast jeder Seite finden sich lustige Illustration zum jeweiligen Thema. Auch Farbfotos von Pflanzen und Tieren sind abgedruckt, allerdings leider nicht von allen.

Das Wissen wird in einem unterhaltsamen und überhaupt nicht trockenen Schreibstil vermittelt. Dadurch ist alles leicht verständlich und nicht zu wissenschaftlich formuliert. Trotzdem lernt man eine Menge Neues.

Es ist absolut faszinierend, was sich Lebewesen für Überlebensstrategien einfallen lassen. Das Buch zeigt sehr schön, dass Tiere und Pflanzen ganz und gar nicht dumm sind, sie aber von uns oft unterschätzt werden. Auch Pilze, Viren und Bakterien bekommen ihre verdiente Aufmerksamkeit.

Auch für jüngere Leser dürfte das Buch ein guter und spannender Einstieg in die Tier- und Pflanzenwelt und eine Anregung zur Umweltbeobachtung sein.

Veröffentlicht am 02.03.2025

Erste Hilfe in Briefform

Unbedingt lesen, wenn ...
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Das Buch enthält insgesamt 27 Briefe, die die Autorin dem Leser für herausfordernde Alltagssituationen geschrieben hat und die gleichzeitig auch die Kapitel gliedern. Nach jedem Brief wird einem ein Toolkit ...

Das Buch enthält insgesamt 27 Briefe, die die Autorin dem Leser für herausfordernde Alltagssituationen geschrieben hat und die gleichzeitig auch die Kapitel gliedern. Nach jedem Brief wird einem ein Toolkit mit Umgangsmöglichkeiten und praktische Übungen zur jeweiligen Situation an die Hand gegeben. Eine Zusammenfassung am Ende jedes Kapitels sorgt noch einmal für einen schnellen Überblick.

Hinten im Buch findet sich zudem eine kompakte Übersicht über alle vorher beschriebenen Tools und praktischen Übungen, sodass man dort schnell noch einmal was nachschauen kann. Diese klare und sich wiederholende Struktur hat mir gut gefallen und bietet auch einen gewissen Halt.

Die Autorin schreibt sehr einfühlsam und gibt einem so das Gefühl, mit seinen Gedanken und Gefühlen nicht allein zu sein. Durch die direkte Ansprache fühlt man sich verstanden und als würde man mit einer guten Freundin sprechen.

Sie erklärt verständlich, aber mit Fachwissen, wie diese Gefühle entstehen und wie man damit umgehen kann. Natürlich ersetzt das Buch keine weitergehende Hilfe (soll es laut Autorin auch gar nicht), aber es ist eine tolle erste Anlaufstelle, die man zu Rate ziehen kann.

Vor dem Kauf sollte man sich mal das Inhaltsverzeichnis anschauen, ob die Briefe für Situationen verfasst sind, die einen selbst betreffen. Das Buch ist nicht dafür konzipiert, es an einem Stück durchzulesen. Ich glaube, das wäre zu viel Input und dann eher kontraproduktiv. Aber es ist perfekt, um es zwischendurch immer mal wieder zur Hand zu nehmen. So hat man wirklich lange was davon.

Veröffentlicht am 18.02.2025

Unterhaltsame RomCom

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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Normalerweise gefallen mir Hype-Bücher nicht so gut, aber dieses hier hat mich echt begeistert. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es fast in einem Rutsch gelesen.

Ich habe richtig mit ...

Normalerweise gefallen mir Hype-Bücher nicht so gut, aber dieses hier hat mich echt begeistert. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es fast in einem Rutsch gelesen.

Ich habe richtig mit Olive mitgefühlt und mitgefiebert. Das Setting in einem Labor in Stanford war mal eine willkommene Abwechslung. Auch ohne naturwissenschaftliches Hintergrundwissen kommt man gut mit. Das Fake Dating und die Liebesgeschichte zwischen Olive und Adam standen zwar im Vordergrund, aber auch ernste Themen haben Platz gefunden. Die Personen waren sehr divers und der Autorin ist es ein großes Anliegen, Frauen in MINT-Fächern zu porträtieren.

Manche Szenen sind natürlich etwas unrealistisch und überspitzt dargestellt, aber dafür auch sehr unterhaltsam. Die spicy Szenen waren nicht so mein Fall und fand ich ein bisschen unangenehm zu lesen, auch das Bonuskapitel hätte ich nicht unbedingt gebraucht.

Ansonsten aber eine absolute Leseempfehlung, auch für diejenigen, die normalerweise nicht unbedingt Liebesromane bevorzugen.

Veröffentlicht am 07.02.2025

Etwas schwächer als der erste Band

Dark Venice. Silent Haze (Dark Venice 2)
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Optisch ist auch der zweite Band wieder ein absoluter Hingucker und wahrscheinlich das mit schönste Buch in meinem Regal. Insgesamt fand ich ihn aber leider etwas schwächer als den ersten Band.

Das lag ...

Optisch ist auch der zweite Band wieder ein absoluter Hingucker und wahrscheinlich das mit schönste Buch in meinem Regal. Insgesamt fand ich ihn aber leider etwas schwächer als den ersten Band.

Das lag unter anderem daran, dass sich der Anfang etwas in die Länge gezogen hat und in den ersten etwa 100 Seiten nicht so viel passiert ist. Danach steigerte sich die Spannung zwar, aber ich hätte mir noch mehr erhofft. Außerdem mochte ich manchmal die Dynamik zwischen Merle und Matteo nicht so. Ich hatte ab und zu das Gefühl, dass der eine den anderen trösten und aufmuntern muss, obwohl es für den einen eine viel belastendere Situation ist.

Ich hatte gehofft, dass man noch etwas zu Merles Familiengeheimnis erfährt und das war dann auch der Fall. Für Italien-Kenner sollte das auch keine große Überraschung sein ;)

Das Setting hat mir sehr gut gefallen, düstere Venedig-Vibes im Herbst/Winter. Auch der flüssige Schreibstil der Autorin hat einen wieder förmlich durch die Geschichte getragen.

Da ich dem ersten Buch 4 Sterne gegeben haben, liegt das Zweite für mich bei 3,5 Sternen. Für Fans des ersten Bandes auf jeden Fall ein Must-read, um die Charakterentwicklung der Protagonisten weiter zu verfolgen und natürlich die Auflösung zu erfahren.

Veröffentlicht am 03.02.2025

Unterhaltsame Brieffeindschaft

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Die Geschichte wird sowohl aus der Ich-Perspektive von Naomi als auch aus der von Luca erzählt. Naomis Erzählungen finden in der Gegenwart statt, während Luca mit dem Kennenlernen und der Entwicklung ihrer ...

Die Geschichte wird sowohl aus der Ich-Perspektive von Naomi als auch aus der von Luca erzählt. Naomis Erzählungen finden in der Gegenwart statt, während Luca mit dem Kennenlernen und der Entwicklung ihrer Brieffreundschaft als Teenager beginnt. Die Briefe der beiden sind richtig fies, aber dadurch auch recht unterhaltsam.

Naomis Charakter bleibt leider sehr oberflächlich. Man lernt sie nicht auf einer tieferen Ebene kennen und erfährt generell wenig von ihrer Persönlichkeit. Luca wurde nahbarer porträtiert, sodass man mit ihm mehr mitfühlen konnte.

Der Plottwist kam für mich nicht überraschend und war schon vorhersehbar. Er ließ dann an manchen Stellen die vorherige Handlung etwas seltsam und auch fragwürdig wirken.

Insgesamt war das Buch für mich eher durchschnittlich und kein Highlight. Für Zwischendurch zum Abschalten ist das Buch bestimmt gut geeignet, so wirklich lange im Gedächtnis bleibt es allerdings nicht.