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Veröffentlicht am 11.11.2025

Zu viel Spice

The Dixon Rule
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Diana Dixon hat diesen Sommer viel zu tun. Sie probt für einen Tanzwettkampf und muss mit ihrem Ex-Freund fertigwerden, der einfach nicht kapieren will, dass es vorbei ist. Zu allem Überfluss zieht auch ...

Diana Dixon hat diesen Sommer viel zu tun. Sie probt für einen Tanzwettkampf und muss mit ihrem Ex-Freund fertigwerden, der einfach nicht kapieren will, dass es vorbei ist. Zu allem Überfluss zieht auch noch ihre Nemesis, der Eishockeyspieler Shane Lindley, in die Wohnung nebenan ein. Genervt stellt sie einige Regeln auf: keine gemeinsamen Partys, Finger weg von ihrem Team, und vor allem soll er sie in Ruhe lassen. Diana weiß nicht, dass Shane One-Night-Stands sowieso satthat. Und als seine Ex auftaucht, will er sie mit Diana eifersüchtig machen. Eine Fake-Beziehung könnte auch einige ihrer Probleme lösen, also willigt sie ein. Doch schon bald kann sie nicht mehr leugnen, dass es zwischen ihnen gewaltig knistert …


Von den Büchern, die ich bis jetzt von Elle Kennedy gelesen habe, mochte ich alle. The Dixon Rule konnte mich nicht ganz so begeistern.
Diana ist viel beschäftigt, sie möchte an einem Tanzwettbewerb mitmachen, probt außerdem mit einer anderen Gruppe, dazu hat sie einen Job und schlägt sich mit ihrem Ex herum.
Diana ist jemand der gerne alleine klar kommt. Sie will sich nicht helfen lassen, was ich mit ihrer Geschichte teilweise verstehen konnte und trotzdem gehofft habe, dass sie es zulässt.
An Shane mochte ich wie er für seine kleine Schwester da war und auch seine Art Diana zu helfen fand ich ganz nett.
Ein Thema im Buch war eine Reality Show, die Shane und Diana gesehen haben. Wer Spaß daran hat, der wird es im Buch vielleicht auch mögen. Mich hat es gelangweilt. Es gab Seiten über die Serie, die Vorstellung der Kandidaten und Diskussionen zwischen Shane und Diana über die Serie. Das alles hatte nichts mit der Handlung vom Buch zu tun ich ich fand es überflüssig.
Von Elle Kennedy bin ich mehr oder weniger viel Spice gewöhnt, in diesem Buch war es mir zu viel. Das Thema war ständig präsent und ich fand es in manchen Szenen, wo man sich konzentrieren muss, einfach nicht passend. Dazu die ständige Wiederholung von der Größe von einem bestimmten Körperteil, was mich nur noch genervt die Augen verdrehen ließ.
Während fast das ganze Buch spicy angehaucht war, wurde es auf den letzten Seiten ernster. Für mich hat es das Buch besser gemacht, denn ich hätte nicht damit gerechnet, dass mich das Buch noch zum weinen bringt. Der Plott kam aus dem Nichts, aber es war passend.
Der Schreibstil war wie gewohnt, locker leicht, so dass ich zwar ein paar Tage für den Klopper gebraucht habe, sich die Geschichte aber schnell lesen liess. Von den Nebencharakteren mochte ich Niall gerne, der mich in manchen Szenen schon ein bisschen leid getan hat.

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Veröffentlicht am 06.11.2025

Cecilias Lügengeflecht

Rokesby - Tollkühne Lügen, sinnliche Leidenschaft
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Cecilia Harcourt macht sich Sorgen um ihren Bruder, der sich in Nordamerika befinden soll. So nimmt sie ihren Mut zusammen und macht sich alleine auf den Weg. Sie besorgt sich einen Platz auf einem Schiff ...

Cecilia Harcourt macht sich Sorgen um ihren Bruder, der sich in Nordamerika befinden soll. So nimmt sie ihren Mut zusammen und macht sich alleine auf den Weg. Sie besorgt sich einen Platz auf einem Schiff und trifft bald im Lazarett ein. Doch statt ihres Bruders findet sie Captain Edward Rokesby vor. Eigentlich darf die junge Frau gar nicht im Lazarett sein, denn der Zutritt ist nur Verwandten gestattet. Um mehr über ihren Bruder zu erfahren, behauptet sie kurzerhand Edwards Frau zu sein. Als Edwards aufwacht und sie erkennt, ist es bereits zu spät für die Wahrheit und so beginnt Cecilias Lügengeflecht.


Schon der erste Band der Reihe gefiel mir gut, wenn ich auch sagen muss, dieser hat mir noch besser gefallen.
Während die Rokesbys und Bridgertons Großfamilien sind, gibt es bei Cecilia nur wenige Menschen in ihrem Leben. Die Sorge um ihren Bruder, der Funke der Verzweiflung und durch die Sitten der damaligen Zeit, kann ihr Lügen absolut verstehen. Sie handelt aus der Not heraus und dass sie sich schuldig fühlt hat sie sympatisch gemacht.
Auch Edward fand ich toll. Wie schwer es für ihn sein muss aufzuwachen und sich an Monate seines Lebens nicht erinnern zu können… So tat es mir jedes Mal leid, wenn er versucht hat sich zu erinnern und es keine Erinnerung gab. Mir gefiel auch wie er mit Cecilia umging.
Der Schauplatz war diesmal etwas ganz anderes als ich es aus Julia Quinns Büchern kannte: New York. Es war interessant zu lesen, wie die Stadt damals war und auch die Schiffe und die Kneipen wurden schön beschrieben. Mit den Briefen an den Kapitelanfängen kam man Cecilia und Edward noch näher. Ich finde die Sitten der damaligen Zeit im Vergleich zu heute immer wieder krass und einen Ausdruck musste ich nachschlagen, weil ich dachte, das kann doch unmöglich das sein. So war die Ehe und alles drum herum wirklich ganz anders als heute. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Die Autorin nimmt uns mit nach New York und auch der Krieg spielt eine Rolle. Mir hat das Buch wirklich gefallen und ich hab sehr gerne darin gelesen. Die längen, die mich bei Band 1 gestört haben, gab es hier nicht und auch Cecilia und Edward mochte ich sehr gerne. Für mich ein tolles Buch.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Winter & Theo

Fearless
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Nach ihrer gescheiterten Beziehung, möchte Winter erst mal nichts von Männern wissen. Doch dann trifft sie zufällig auf Theo Silva und plötzlich ändert sich alles. Zumindest für eine Nacht. Keiner wird ...

Nach ihrer gescheiterten Beziehung, möchte Winter erst mal nichts von Männern wissen. Doch dann trifft sie zufällig auf Theo Silva und plötzlich ändert sich alles. Zumindest für eine Nacht. Keiner wird davon erfahren und sie werden sich nie wieder sehen. Sie ahnt nicht, dass sich ihr Leben für immer ändern wird.

Das Thema (überraschende) Schwangerschaft reizt mich eigentlich nicht und so war ich etwas skeptisch, wie mir dieser Teil der Reihe gefallen wird.
Winter wurde in den Bänden davor als kalt beschrieben, aber so schlimm fand ich sie gar nicht. Sie wurde enttäuscht und alleine gelassen, so dass ich ihren Panzer verständlich fand. Ich mochte sie von Anfang an und es gab keinen Moment wo ich dachte sie würde ihrem Eisprinzessin-Status gerecht.
Theo mochte ich gerne und dann kam der Zeitsprung im Buch und ich hab mich gefragt, ob ich mich so in ihm geirrt habe. Er war einfach ein toller junger Mann, der herzlich und einfühlsam ist. Wie er mit Winter und Vivi umging war einfach schön zu lesen. Toll fand ich, dass er zwei Jahre jünger ist als Winter und es nicht thematisiert wurde. Zwar werde ich nie Bullenreiten mögen, aber zum Glück war dies nur ein kleiner Teil der Geschichte.
Dass das Buch spicy werden würde, damit hab ich gerechnet. Nur fand ich es nicht immer angemessen, wenn Vivi dabei ist, Gedanken zu haben wie man den anderen ins Bett bekommt oder was man alles mit demjenigen anstellen kann. Gegen Ende gab es eine kurze Andeutung von Spice, auf die ich hätte verzichten können, das war für mich zu viel des Guten.
Elsie Silvers Schreibstil mag ich auch in meinem vierten Band von ihr sehr gerne. Sie beschreibt gut, aber nicht zu viel. Die Personen werden lebendig und auch die Thematik und Gefühle kommen bei mir an. Das Farmleben kam hier zu kurz. Ansonsten freue ich mich auf den finalen Band.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Empfehlenswert

Broken Prince
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Als ich mich in das Leben von Kronprinz Maximilian eingeschlichen habe, hatte ich nur ein Ziel: meine verschwundene beste Freundin zu finden, die zuletzt im Schloss gesehen wurde. Gefühle für den Prinzen ...

Als ich mich in das Leben von Kronprinz Maximilian eingeschlichen habe, hatte ich nur ein Ziel: meine verschwundene beste Freundin zu finden, die zuletzt im Schloss gesehen wurde. Gefühle für den Prinzen zu entwickeln, stand allerdings nicht auf dem Plan. Denn seine Nähe ist nicht nur verführerisch, sie bringt mich in Lebensgefahr. Meine Nachforschungen haben einen Stein ins Rollen gebracht, der sich nicht mehr aufhalten lässt. Selbst wenn er mich, Maximilian und die gesamte Königsfamilie unter sich begräbt …

Der erste Band hat so spannend aufgehört, dass ich nicht lange warten konnte, bis ich Band 2 lesen musste. So war fand ich toll, dass das Buch nahtlos an die Genschisse anknüpft.
Sofia war auch hier wieder die mutige und lustige Person, die man schon aus Band 1 kannte. Ihr Problem anderen zu vertrauen, fand ich nachvollziehbar und auch sonst kamen ihre Gefühle bei mir an. Auch die Suche nach ihrer Freundin rückte wieder in den Vordergrund.
Ebenso ging es mit wieder mit Maximilian. Er ist ein toller Protagonist und ich fand seine Rolle als Kronprinz toll dargestellt. Wie er manchmal hin und hergerissen war, zwischen Gefühlen und Pflicht oder seine Gefühle für Sofia, die Autorin hat mich in seine Welt mitgenommen.
Anya Omah hat es geschafft mich immer wieder zu überraschen. Oft wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen und noch ein Kapitel lesen. Oder zwei. Die Seiten sind nur so vor sich hin geflogen und mit jeder Wendung mochte ich das Buch noch ein kleines bisschen mehr.
Ich hab den Schreibstil sehr gemocht und auch die Personen neben und Max und Sofia waren sehr schön und realistisch beschrieben. Auch Spice gab es genug in dem Buch, wobei mir die Dosierung gefiel. An einer Stelle fand ich den Abstand etwas zu kurz, da ging es mir zu schnell.
Für mich zählt die Reihe zu meinen Favoriten in diesem Jahr, denn sie hatte tolle Protagonisten, ein bisschen Spice und Spannung. Dazu noch Witz von den Protagonisten und ein super Schreibstil. Ich freue mich auf mehr Bücher von der Autorin.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Hab mir mehr erwartet

Fallen Princess
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Für Zoey ist klar, dass sie die Gabe der Heilung erben wird, genau so wie ihre Mutter. Die 17-jährige hat vor in ihre Fußstapfen zu treten und die neue Miss Everfall zu werden. Doch als ihre Magie erwacht ...

Für Zoey ist klar, dass sie die Gabe der Heilung erben wird, genau so wie ihre Mutter. Die 17-jährige hat vor in ihre Fußstapfen zu treten und die neue Miss Everfall zu werden. Doch als ihre Magie erwacht und sie den Tod eines Mitschülers voraussieht, ändert sich sich alles. Zoey ist eine Banshee; sie besitzt die Todesmagie. Ihre Freunde wenden sich von ihr ab und sie verliert ihr Einzelzimmer und muss in einen anderen Teil der Akademie ziehen. Um mit ihren neuen Fächern klar zu kommen, wird ihr Dylan Park als Mentor zugeteilt. Der Tod von ihrem Mitschüler Finn lässt ihr keine Ruhe und sie beginnt Nachforschungen zu stellen und stößt so auf dunkele Geheimnisse.

Bisher hab ich nur New Adult Bücher von Mona Kasten gelesen und da ich ihren Schreibstil liebe, war ich mir sicher auch Fallen Princess zu lieben. Leider muss ich sagen, hätte ich nicht schon beide Bände gehabt und wäre es kein Mona Kasten Buch, hätte ich wahrscheinlich abgebrochen. Als ich das Buch begonnen habe, musste ich mich versichern, Band 1 in den Händen zu halten, denn es hat sich angefühlt, als hätte ich etwas verpasst.
Ich fand Zoey verhielt sich wie eine verwöhnte zimperliche Prinzessin. Zwar waren die Stellen kurz beschrieben, aber immer wieder stylt sie sich. Macht sich die Haare inklusive Locken und Schminke bevor sie trainieren geht. Beim Training stellt sie sich an; Zitat: Ich sprang wie ein Flummi hin und her, weil ich keine blauen Flecken bekommen wollte. An einer Stelle soll sie sich anschleichen und was tut sie? Sie winkt fröhlich. Ein toughe Protagonistin kann natürlich „pink tragen und sich stylen“, mädchenhaft sein, aber Zoey stellt sich einfach nur an wie das Klischee eines It-Girls. Vielleicht war ich mit meinen 29 Jahren auch einfach zu alt für ein Buch, in dem die Protagonistin 17 ist, denn ich fand Zoey… unsympathisch kann ich nicht behaupten, aber ihr Verhalten hat mir nicht gefallen.
Zoey ist in einer Beziehung mit Beau, aber ich hab diese zu keinem Zeitpunkt gespürt. Sie war anscheinend da, aber zwischen ihnen gab es keine Chemie, keine Wärme. So fand ich eine Szene gegen Ende auch dementsprechend nicht gelungen, da mir einfach die Gefühle gefehlt haben um Zoeys Empfinden nachzuspüren.
Dylan fand ich ganz okay. Er wird als düster beschrieben, aber ich fand ihn tough und viel sympathischer als Zoey. Seine Magie war interessanter und ich hätte gerne mehr darüber erfahren oder Kapitel aus seiner Sicht gelesen. Zoeys neue Freunde dagegen fand ich interessanter und hatten Ecken und Kanten, so dass ich sie mochte.
Der Fantasie Anteil war da, was mir gefehlt hat – oder zumindest nicht ankam bei mir, war das World Building. Es kam so gut wie fast nichts, abgesehen von der Academy und den späteren Jobs. An sich mochte ich den Schreibstil und hab Mona Kastens Handschrift erkannt. Es gab einen Abschnitt den ich unlogisch formuliert fand, kleinere Wiederholungen, aber nichts was extrem gestört hätte. Für mich war das Buch leider nichts, so hoffe ich dass mir der nächste Band besser gefällt.

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