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Veröffentlicht am 12.12.2019

Keine Lust, dir etwas gutes zu tun? Dann ist das dein Buch!

Flirting with Fire (Saving Chicago 1)
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Klappentext:
Eigentlich wollte ich gar nicht an dem Ehemaligentreffen meiner Highschool teilnehmen, doch meine Freundinnen haben mich überredet. Sie waren es auch, die bei der Bachelor-Versteigerung in ...

Klappentext:
Eigentlich wollte ich gar nicht an dem Ehemaligentreffen meiner Highschool teilnehmen, doch meine Freundinnen haben mich überredet. Sie waren es auch, die bei der Bachelor-Versteigerung in meinem Namen auf ein Date mit meinem ehemaligen Highschoolschwarm geboten haben. Ja, richtig gehört, selbst als ich „Fatty Maddie“ genannt wurde, stand ich auf den Quarterback unseres Footballteams. Nicht, dass er mich jemals beachtet hätte. Inzwischen verdient Mauro Bianco sein Geld im Kampf gegen das Feuer, aber wenn ich an ihn denke, steht mein Herz noch immer in Flammen. Ein Date, das ist alles, was ich versprochen habe. Nur ein paar Stunden, dann kann ich ihn wieder in der alten Schuhschachtel verstauen, die ganz hinten in meinem Schrank steht.

Doch wie immer hat das Universum andere Pläne. Niemals hätte ich gedacht, dass Mauro innerhalb weniger Tage von meinem Highschoolschwarm zu meinem Geschäftspartner werden würde. Und auch nicht, dass die Vergangenheit uns so schnell einholt …


Autorinnen:
Piper Rayne, das ist nicht ein Name, sondern das sind zwei! Vor allem ihre geteilte Vorliebe für sexy Helden und eigensinnige Heldinnen ist es, die sie zusammen Bücher schreiben lässt. Aber die beiden USA Today Bestsellerautorinnen haben noch mehr Dinge gemeinsam: Beide sind verheiratet und haben Kinder, sie teilen den gleichen Geschmack was Bücher angeht und wollen für ihre Leser und Leserinnen herzerwärmende Liebesgeschichten schreiben. Die erste Buchserie von Piper Rayne, die in Deutschland veröffentlicht wird, ist die San Francisco Hearts-Reihe, die ab Februar 2018 erstmals als eBook herauskam. Spannung, Romantik und Leidenschaft, diese Eigenschaften wollen Piper und Rayne in ihren Büchern vereinen.


Übersetzerin:
Cherokee Moon Agnew


Sprecher:
Lisa Stark wurde 1977 in Süddeutschland geboren und hat schon von Kindesbeinen an Bücher geliebt. Sie war in Hamburg an der Schule für Schauspiel und hat danach an zahlreichen Theater- und Filmproduktionen mitgewirkt. Seit 2016 liest sie auch Hörbücher ein und ist als Synchronsprecherin tätig.

Sven Macht, geboren 1983, war Parkplatzwächter, Kurierfahrer, Altenpfleger, hat studiert und es aufgegeben. Er wollte Fußballprofi werden und hat sich dann doch für die Schauspielerei entschieden. Hörbuch-Fans ist er vor allem durch seine Lesungen von erotischen Liebesgeschichten bekannt.



Bewertung:
Das Cover ist sehr passend für den Verlag und dem Titel. Mir gefällt es sehr, dass der Mann auf dem Cover nicht nackt ist, das verlöre seinen Reiz für mich. Ich fände es sogar noch etwas besser ganz ohne Mann darauf. Einfach nur das Farbenspiel auf dem Cover.

Die Erzählung ist sehr leicht erzählt und die Sprecher konnten mich vereinnahmen, ich konnte ihnen stundenlang lauschen. So habe ich das Hörbuch auch in fast einem Rutsch geschafft. Das war auch meine Rettung, denn ganz ehrlich ...

Was. Bitte. Ist. Das???? Ich hatte ja wirklich keine Erwartungen von dieser Autorin, aber sie toppt ja sogar ihre gängigen 08/15-Bücher!! Wo fange ich an zu erläutern ..? Erstmal sind die zehn Jahre Zeitrückblende als solche für mich nicht zu erkennen gewesen. Ich nahm an, es handle sich um die Gegenwart. Der Übergang zur Gegenwart ist verschwommen, sodass sich irgendwann inmitten der Geschichte dacht "Hä? Das lag vor zehn Jahren zurück?" Den Eindruck hatte ich nicht.

Die Charaktere lassen zu wünschen übrig. Maddison hat mich unheimlich genervt! Ihr Gejammer war echt kaum zu ertragen. Sie regt sich teilweise über Dinge auf, die nicht nennenswert und dämlich sind, als ob sie Drama in ihrem Leben bräuchte. Mauro (was für ein Name) ist ziemlich schnell, in so gut wie allem. Seine Gefühle zu ihr wachsen ziemlich schnell, zu schnell, wie auch seine Pläne für die beiden. Und sie ist auch noch damit einverstanden. Da haben sich zwei gefunden und verdient! Die Autorinnen vermögen es hier nicht, das richtige Zeitgefühl zu vermitteln, alles kommt so überstürzt rüber. Und ständig besteht er darauf, Maddison die Autotür aufzumachen, es sei ja seine Aufgabe, und sie bleibt auch brav sitzen und wartet, bis er aus dem Auto steigt, herum zur Beifahrertür geht und die Tür öffnet. Hallo? Was ist das denn für ein Quatsch?! Also, die beiden konnten mich nicht für sich erwärmen, definitiv nicht. Ach, und übrigens hat er natürlich ein Sixpack, das sie ablecken will und sie duftet natürlich nach Erdbeershampoo ... ist ja klar, oder?! Eigentlich nicht erwähnenswert.

Dann sind auch noch so dermaßen bescheuerte Dialoge eingebaut, dass ich an den Stellen glaubte, mich verhört zu haben ... ich habe doch tatsächlich dann zurückgespult, so tief bin ich gesunken;

"Maddison, ich will dich!" "Du willst mich nicht bespringen?"

"Ich will nicht nur mit dir schlafen. Ich will mit dir Liebe machen." Echt jetzt?? Das übertrifft echt viele seiner Klischee-Genossen!

"Fuck, Maddison ... Du bist so verdammt heiß!" Hiiiillffeeee!!!

Aber das Dämlichste von allen: "Vertrau mir, Mad. Ich weiß, dass wir es gemeinsam schaffen." (beim Sex)

Was mir noch aufgefallen ist, sind die Handlungsstränge, die lieblos und unvollständig zusammengeknüpft wurden. Die verschiedenen Passagen wurden nicht aufeinander abgestimmt und wirkt auf mich wie eine Flickflack-Geschichte. Patschwork-Story trifft es auch.

Das Ganze wirkt fast schon unterirdisch. Was ist bloß in die beiden Autorinnen gefahren? Ich habe vor drei Wochen etwas ihr Buch "The Bartender" gelesen. Auch ein typisches 08/15-Buch, aber voll mit Humor und wenigstens ausgearbeiteten Charakteren. Aber das hier ist wie ein schlechter Scherz ... Ich bin echt entsetzt, obwohl ich bei den beiden ja keine Erwartungen anstrebe. Aber dass sie das auch noch toppen, hätte ich wiederum nicht erwartet. Memo an mich: Selbst, wenn du nichts erwartest, erwarte das Schlechte.



Fazit:
Einfach Wow! Wie es die Autorinnen geschafft haben, ihre eigenen 08/15-Bücher noch zu toppen, mit nahezu nichts ... ich bin echt geschockt. Da könnte ich schon mutmaßen, dass sie das Buch gar nicht geschrieben haben, sondern Autoren wie T. M. Frazier. Die gute Durchschnittsbewertung für das Buch kann ich echt überhaupt nicht nachvollziehen. Geschmäcker hin oder her! Wenn man den Kopf und seine Gefühle komplett ausschaltet, passt es. Was war ich froh, als ich gestern Abend das letzte Kapitel durchgehört hatte ... selten so erleichtert gewesen! Ich bin ja doch froh, dass ich das Hörbuch und nicht das Buch gewählt habe. So konnte ich wenigstens nebenbei andere Sachen machen. Mir tun die Buchleser leid.

Einfach nur furchtbar nervige Charaktere (vor allem Maddison), bescheuerte Dialoge, unzusammenhängende Geschehnisse schlecht transportiert und insgesamt eher eine lahme, gähnende Geschichte, die mich gar nicht fesselnd oder berühren konnte. Das hatte ich übrigens selten, dass mich nicht wenigstens ein kleiner Teil eines Buches nicht berührt. Unglaublich. Alleine den Sprechern gebührt die 2 Sterne-Bewertung, weil sie mich sehr gut durch das ganze Elend getragen haben. Hätte ich das Buch gelesen, gäbe es nur 1 Stern.

Also für alle Leser zu empfehlen, die weder Hirn noch Herz nutzen möchten und sonst nichts besseres zu tun haben ... (wie Wäsche waschen oder sich ausruhen).



Zum Schluß bedanke ich mich beim vorablese-Team und dem Verlag für das bereitgestellte Exemplar. Ich wollte es ja so.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2019

Interessanter Fall, dessen Spannung schwankt ...

Die Menschenleserin
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Klappentext:
Der erste Fall für Jeffery Deavers neue faszinierende Ermittlerin Kathryn Dance! Vor acht Jahren löschte der hochintelligente Psychopath Daniel Pell auf einen Streich eine ganze Familie aus ...

Klappentext:
Der erste Fall für Jeffery Deavers neue faszinierende Ermittlerin Kathryn Dance! Vor acht Jahren löschte der hochintelligente Psychopath Daniel Pell auf einen Streich eine ganze Familie aus – zumindest beinahe: Allein die neunjährige Tochter überlebte die Schreckensnacht. Doch nun ist Pell die Flucht aus der Haft gelungen. Und nur Kathryn Dance kann jetzt noch verhindern, dass der Mörder sein Versäumnis von damals wettmacht. Doch dafür muss die geniale Verhörspezialistin ganz tief in Daniel Pells Psyche eintauchen – ein Höllentrip, von dem es vielleicht keine Wiederkehr für sie gibt …


Autor:
Jeffery Wilds Deaver, geboren am 06. Mai 1950 in Glen Ellyn, Illinois, gehört zu den weltweit besten Autoren intelligenter Psycho-Thriller. Seine Bücher wurden in ein Dutzend Sprachen übersetzt und haben ihm bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht. Die kongeniale Verfilmung seines Romans »Die Assistentin« unter dem Titel »Der Knochenjäger« (mit Denzel Washington und Angelina Jolie in den Hauptrollen) war weltweit ein sensationeller Kinoerfolg und hat dem faszinierenden Ermittler- und Liebespaar Lincoln Rhyme und Amelia Sachs eine riesige Fangemeinde erobert. Neben den Lincoln-Rhyme-Thrillern zählt unter anderem auch die Reihe um Kathryn Dance zu seinen Beliebtesten. Darüber hinaus schreibt Jeffery Deaver serienunabhängige Romane, hauptsächlich Thriller, beispielsweise "Schutzlos".


Übersetzer:
Thomas Haufschild wurde 1967 geboren und lebt in Norddeutschland.
Haufschild studierte Germanistik und englische Literaturwissenschaft. Seit 1991 ist er als Übersetzer tätig.


Sprecher:
Dietmar Wunder (5. Dezember 1965 in Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Synchronsprecher, Hörspielsprecher und Synchronregisseur. Bekannt ist er vor allem als deutsche Feststimme von Adam Sandler, Cuba Gooding Jr. und seit Casino Royale (2006) von Daniel Craig. Zudem synchronisiert er auch regelmäßig Don Cheadle und Sam Rockwell. Seit 2007 ist Dietmar Wunder auch als Hörbuchinterpret tätig.



Bewertung:
Das Cover ist perfekt gewählt und der Titel sagt viel über die Geschichte und die Figur von der Ermittlerin aus. Ich habe das Buch ein Jahr zuvor als Buch gelesen. Das Hörbuch ist für mich genauso zu bewerten, da die Geschichte wie auch der Sprecher Dietmar Wunder mit der Leistung schwanken.

Die Grundidee fußt auf eine Anhängerschaft zu Charles Manson und drei Frauen, die der Polizei gegen Daniel Pell helfen sollen. Der Fall von Charles Manson wird am Anfang vorgelegt und die Taten von Daniel Bell mit Manson verglichen. So wird langsam Spannung aufgebaut. Doch hinter Bells Taten steckt viel mehr als es den Anschein hat ...

Die Geschichte schwankt sehr von 3 Sterne bis 4 Sterne. Mal fad und langgezogen, dann wieder interessant und fesselnd. Die ersten Kapiteln sind aufbauend spannend und wecken die Neugier. Der größte Teil der Geschichte ist leider viel zu lang erzählt und fade. Das Ende wiederum ist sehr fesselnd, vor allem wegen der ganzen überraschenden Wendungen, die sich stapeln. Einige Kapitel weniger hätte der Geschichte jedoch gut getan. Da muss man durchhalten.

Mir hat am meisten die menschliche Analyse von Kathryn Dance gefallen. Alles ist Psychologie, wie alles Physik ist, und ich liebe die Anwendung dazu. Erinnert mich an "The Mentalist".

Ich liebe ja Dietmar Wunders Stimme und die Art, wie er sie einsetzt, aber das ist irgendwie nicht seine stärkste Leistung hier. Er versetzt seine Stimme kaum, wie sonst üblich. Die Geschichte wirkt nicht ganz so lebendig wie seine anderen Werke.


Fazit:
Wie beim Buch schwankt die Spannung hier, Dietmar Wunders schwächste Leistung für mich bisher, er war nicht so lebendig, wie ich ihn kenne. Manches ist vorhersehbar, manches wiederum sehr überraschend in der Wendung. Für 3,5 Sterne finde ich es aber zu gut, daher von mir schwache 4 Sterne.

Veröffentlicht am 20.11.2019

Interessanter Fall, dessen Spannung schwankt ...

Die Menschenleserin
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Klappentext:
Der erste Fall für Jeffery Deavers neue faszinierende Ermittlerin Kathryn Dance! Vor acht Jahren löschte der hochintelligente Psychopath Daniel Pell auf einen Streich eine ganze Familie aus ...

Klappentext:
Der erste Fall für Jeffery Deavers neue faszinierende Ermittlerin Kathryn Dance! Vor acht Jahren löschte der hochintelligente Psychopath Daniel Pell auf einen Streich eine ganze Familie aus – zumindest beinahe: Allein die neunjährige Tochter überlebte die Schreckensnacht. Doch nun ist Pell die Flucht aus der Haft gelungen. Und nur Kathryn Dance kann jetzt noch verhindern, dass der Mörder sein Versäumnis von damals wettmacht. Doch dafür muss die geniale Verhörspezialistin ganz tief in Daniel Pells Psyche eintauchen – ein Höllentrip, von dem es vielleicht keine Wiederkehr für sie gibt …


Autor:
Jeffery Wilds Deaver, geboren am 06. Mai 1950 in Glen Ellyn, Illinois, gehört zu den weltweit besten Autoren intelligenter Psycho-Thriller. Seine Bücher wurden in ein Dutzend Sprachen übersetzt und haben ihm bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht. Die kongeniale Verfilmung seines Romans »Die Assistentin« unter dem Titel »Der Knochenjäger« (mit Denzel Washington und Angelina Jolie in den Hauptrollen) war weltweit ein sensationeller Kinoerfolg und hat dem faszinierenden Ermittler- und Liebespaar Lincoln Rhyme und Amelia Sachs eine riesige Fangemeinde erobert. Neben den Lincoln-Rhyme-Thrillern zählt unter anderem auch die Reihe um Kathryn Dance zu seinen Beliebtesten. Darüber hinaus schreibt Jeffery Deaver serienunabhängige Romane, hauptsächlich Thriller, beispielsweise "Schutzlos".


Übersetzer:
Thomas Haufschild wurde 1967 geboren und lebt in Norddeutschland.
Haufschild studierte Germanistik und englische Literaturwissenschaft. Seit 1991 ist er als Übersetzer tätig.


Bewertung:
Das Cover ist perfekt gewählt und der Titel sagt viel über die Geschichte und die Figur von der Ermittlerin aus. Ich habe das Buch ein Jahr zuvor als Buch gelesen.

Die Grundidee fußt auf eine Anhängerschaft zu Charles Manson und drei Frauen, die der Polizei gegen Daniel Pell helfen sollen. Der Fall von Charles Manson wird am Anfang vorgelegt und die Taten von Daniel Bell mit Manson verglichen. So wird langsam Spannung aufgebaut. Doch hinter Bells Taten steckt viel mehr als es den Anschein hat ...

Die Geschichte schwankt sehr von 3 Sterne bis 4 Sterne. Mal fad und langgezogen, dann wieder interessant und fesselnd. Die ersten 35 Seiten spannend, 100 Seiten langweilig, Rest wieder spannend! Also 100 Seiten weniger hätte dem Buch gut getan. Da muss man durchhalten.

Mir hat am meisten die menschliche Analyse von Kathryn Dance gefallen. Alles ist Psychologie, wie alles Physik ist, und ich liebe die Anwendung dazu. Erinnert mich an "The Mentalist".


Fazit:
Es schwankt die Spannung hier, manches ist vorhersehbar, manches wiederum sehr überraschend in der Wendung. Für 3,5 Sterne finde ich es aber zu gut, daher von mir schwache 4 Sterne.

Veröffentlicht am 19.11.2019

Dynamische Sprecherinnen, die die flache Erzählung aber nicht aufbessern können!

An Nachteule von Sternhai
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Klappentext:
Avery und Bett haben nicht viel gemeinsam: nur ihr Alter von 12 Jahren und ihre alleinerziehenden, schwulen Väter, die sie gegen ihren Willen in ein Sommerlager stecken wollen, damit sie Freundinnen ...

Klappentext:
Avery und Bett haben nicht viel gemeinsam: nur ihr Alter von 12 Jahren und ihre alleinerziehenden, schwulen Väter, die sie gegen ihren Willen in ein Sommerlager stecken wollen, damit sie Freundinnen werden - und später eine Familie!

Die Mädchen beginnen sich per E-Mail darüber auszutauschen, wie sie das verhindern und ihre Väter wieder auseinanderbringen können. Doch während sie sich annähern, geht bei den Vätern alles gründlich schief ...


Autorinnen:
Holly Goldberg Sloan wurde 1958 im Bundesstaat Michigan geboren, verbrachte ihre Kindheit in Kalifornien, den Niederlanden, Istanbul, Washington D.C. und Oregon. Sie hat am Wellesley College in Massachusetts und am Dartmouth College in New Hampshire studiert. Ihr Roman „Glück ist eine Gleichung mit 7“ von 2017 kam bei ihren Lesern sehr gut an. 2019 erschien zudem der Roman „An Nachteule von Sternhai“, den sie gemeinsam mit der erfolgreichen Schriftstellerin Meg Wolitzer verfasste. Holly Goldberg Sloan lebt mit ihrem zweiten Mann und ihren Söhnen aus erster Ehe in Santa Monica, Kalifornien.

Die US-amerikanische Autorin Meg Wolitzer wurde 1959 in Long Island, New York, als Tochter der Autorin Hilma Wolitzer geboren. Sie studierte Kreatives Schreiben am Smith College (Northampton, Massachusetts) und an der renommierten Brown University (Providence, Rhode Island). Meg Wolitzer hat auch einige Jugendromane verfasst und war 2015 Mitglied in der Kinder- und Jugendbuchjury des Internationalen Literaturfestivals Berlin. 2019 erschien der Roman „An Nachteule von Sternhai“ (engl. „To Night Owl From Dogfish“) in Deutschland, den sie gemeinsam mit der Schriftstellerin und Filmproduzentin Holly Goldberg Sloan verfasst hat. Die Autorin ist mit dem Schriftsteller Richard Panek verheiratet. Gemeinsam mit ihm hat sie zwei Söhne und lebt in New York City.


Übersetzerin:
Sophie Zeitz wurde 1972 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Studium der Amerikanistik, Romanistik und Philosophie in Heidelberg, Granada und München arbeitete sie von 1998 bis 2001 als Lektorin bei dtv in München. 2001 zog sie nach Berlin, um sich als Literaturübersetzerin selbstständig zu machen.


Sprecherinnen:
Birte Schnöink, geb. 1984, spielte schon während ihrer Schulzeit Theater. Sie studierte an der Ernst Busch Schauspielschule in Berlin. Seit 2009 ist sie am Thalia Theater in Hamburg. Neben dem Theater ist sie auch in Filmproduktionen zu sehen, wie z.B. im Liebesdrama "Verlorene Zeit" oder in "Amour Fou".

Julia Nachtmann, die vielseitige Schauspielerin, ist am Hamburger Schauspielhaus und in Fernsehfilmen zu sehen. Als Hörbuchsprecherin wirkte sie an zahlreichen Produktionen mit, die u.a. von der hr2-Hörbuchbestenliste ausgezeichnet wurden.


Bewertung:
Das Cover und der titel sind wunderschön und passend geworden. Die Leseprobe bei vorablesen hat mir gut gefallen, ich war aber echt unentschieden. Durch die Wanderhörbuchgruppe habe ich es als Hörbuch erhalten.

Avery ist eher zurückhaltend, ängstlich und ein Bücherwurm. Bett ist sportlich, dynamisch und temperamentvoll, und doch haben sie eine vergleichbare Familiensituation: sie wachsen jeweils bei ihren homosexuellen, alleinerziehenden Vätern auf. Ich finde es richtig toll, dass die Autorinnen diese Grundidee erzählt haben, dass ist ja eher die Seltenheit. Die Namen „Nachteule“ und „Sternenhai“ geben sich die beiden für ihren E-Mail-Austausch. Gefällt mir richtig gut! Begeistert war ich von dem Abschickgeräusch der Mails - ein cooles zischen für das Abschicken der Mails! Das hört sich richtig super an! Die ersten Kapitel haben mich sehr eingenommen, die starken Charakterunterschiede kommen sofort zu Beginn der Erzählung deutlich hervor.

Das Camp, in dem die beiden ihre Ferien verbringen, hat mir nicht so gefallen. Die Leitung und Pädagogen dort bezeichnen die Mädels als Nummer statt die Namen zu verwenden. Erinnert mich an die Genozide in der Welt ... soll sicher witzig wirken, kam bei mir nicht so toll an.

Auch die Beziehung zwischen den Vätern fand ich schlecht erzählt; auf einmal heißt es, die Väter trennen sich, kurz nach ihrer Verlobung??? Hä? Was ist passiert? Und die Kinder sollen gar keinen Kontakt mehr zueinander haben - alles soll strikt getrennt werden. Das hat mich sehr irritiert und ich kam mir vor, als hätte ich einige Kapitel nicht gehört. Das ging mir alles viel zu schnell und erklärungslos! Heute so, morgen so. Das hat meinen Hörfluss deutlich gebrochen. Auch später kam nicht viel von den Vätern, das blieb alles sehr flach.

Kurz vorm Ende der Erzählung kommen auch andere Kinder des Camps zu Wort und es entstehen Brief-Dialoge. Das wirkte etwas durcheinander auf mich, wenn auch unterschiedliche Sprecher die Rollen übernehmen. Die Hauptsprecherinnen Birte Schnöink und Julia Nachtmann haben mich von Beginn an mitgezogen und ich konnte ihnen stundenlang zuhören. Das Hörbuch war im nu durchgehört. Sehr ausdrucksstark und dynamisch hauchen sie den beiden Hauptcharakteren Leben ein. Die anderen Sprecher (Jörg Pohl, Sebastian Rudolph, Jodie Ahlborn, Barbara Nüsse, Konstantin Graudus, Ilona Schulz, Julian Greis, Gerd Garbers, Stefan Kurt, Pascal Houdus, Jens Wawrczeck, Franziska Hartmann, Cornelia Schirmer, Franz v.Otting, Toini Ruhnke und Lisa Hagmeister) übernahmen die Kinder vom Camp, die am Ende eine Rolle bekommen. Es kommt aber irgendwie keine richtige Atmosphäre auf. Der Erzählstrang bleibt durchweg etwas flach. Ich habe mehr erwartet.


Fazit:
Fing interessant an, hat mich aber dann nur noch gelangweilt. Schade! Die Hörgestaltung und die Sprecherinnen sind super. Warum es als Kindergeschichte gelistet ist, verstehe ich nicht. Ich finde es für Kinder etwas überfordernd. Ich empfehle es ab 11 Jahren, also eher in Richtung Jugendgeschichte.

Veröffentlicht am 19.11.2019

Locker-leichte Liebesgeschichte mit Humor und tollen Sprechern!

Love to share – Liebe ist die halbe Miete
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Klappentext:
Tiffy braucht eine günstige Wohnung in London und zwar sofort. Leon arbeitet Nachtschichten und braucht Geld. Ihre Freunde halten sie für verrückt, doch es ist DIE perfekte Lösung: Sie teilen ...

Klappentext:
Tiffy braucht eine günstige Wohnung in London und zwar sofort. Leon arbeitet Nachtschichten und braucht Geld. Ihre Freunde halten sie für verrückt, doch es ist DIE perfekte Lösung: Sie teilen sich ein Zimmer. Die Regeln sind klar: Tagsüber gehört das Appartment Leon, nachts ist es allein Tiffys Reich. Doch angesichts obsessiver Exfreunde, Brüdern, die zu Unrecht im Gefängnis sitzen und natürlich der Tatsache, dass sie einander noch nie begegnet sind und nur über Post-Its kommunizieren, müssen Tiffy und Leon erkennen, dass sich das Leben nicht an Regeln hält. Und die Liebe schon gar nicht …


Autorin:
Beth O'Leary ist eine junge Autorin aus London, deren Debüt "Love to Share" international für Begeisterung sorgte und direkt in mehr als 35 Ländern gleichzeitig erschien. Bevor sie ihr erstes Buch veröffentlichte, studierte sie Englische Literatur und arbeitete in einem Kinderbuchverlag. Ihren ersten Roman schrieb sie dann auch im Zug auf der alltäglichen Fahrt zum Verlag. In ihrer Freizeit macht es sich die Autorin am liebsten irgendwo mit Tee, Buch und kuscheligem Wollpullover gemütlich.


Übersetzerin:
Seit 2015 ist Pauline Kurbasik literarische Übersetzerin von Romanen, populärwissenschaftlicher Literatur und Biografien aus dem Englischen und Französischen ins Deutsche.


Sprecher:
Anna Carlsson, geboren 1973 in Frankfurt a.M., arbeitet auch als Synchronsprecherin, u. a. spricht sie Disneys »Arielle, die Meerjungfrau« und Linda Wallander in »Wallander« von Henning Mankell. 2008 hat sie den Deutschen Hörbuchpreis erhalten.

Oliver Wnuk spielte nach seiner Schauspielausbildung zunächst Theater, ab 2000 folgten erste TV- und Kinorollen („Anatomie“, „Der Schuh des Manitu“). Bekannt wurde er durch seine Rolle in „K3 - Kripo Hamburg“ sowie als Ulf Steinke in „Stromberg“.


Bewertung:
Das Cover und der Titel sind wirklich klasse gestaltet. Romantisch, humorvoll, künstlerisch. Ich habe das Buch vertauscht, weil ich keine Lust hatte, es zu lesen. In der Bücherei habe ich es dann einige Zeit später als Hörbuch entdeckt und mitgenommen.

Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um die Hauptcharaktere Tiffy und Leon. Die Erzählung ist humorvoll leicht und unterhaltsam. Mir waren einige Passagen zu lang erzählt und das riss mich etwas von dem Hörfluss weg. Die Geschichte um die beiden kam mir auch etwas zu lang vor, es passierte irgendwie nicht viel neues, sodass sich das Ganze Spiel für mich vom Gefühl hinzog. Die Grundidee der Geschichte finde ich wirklich klasse und wurde auch noch nie erzählt.

Die beiden Sprecher harmonieren perfekt zusammen und das kam bei mir auch sehr schön rüber. Schon die ersten Hörminuten haben meine Lust gesteigert, mehr von ihnen zu hören. Die Charaktere sind durchschnittlich gehalten, die Autorin hat aus den beiden keine Helden oder überdramatische Figuren gemacht - das gefällt mir sehr gut. Es darf ruhig mal durchschnittlich sein!



Fazit:
Eine leichte und unterhaltsame Liebesgeschichte, gespickt mir etwas Humor. Mir reicht das Einmalhören aber aus. Es fehlt das gewisse etwas hier. Die Sprecher haben mich aber, trotz der Überlänge der Geschichte, mit ihren wunderbaren Stimmen durch das Hörbuch mitgezogen. Von mir gibt es 3,5 Sterne. Es gibt wahrlich schlechtere Geschichten, aber auch bessere. (Ich glaube, die Sprecher haben mich mehr begeistert als die Geschichte selbst.)