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Veröffentlicht am 07.08.2026

Düster, brutal und spicy

The Darkest Academy 1 – Bones
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"The Darkest Academy - Bones" ist der erste Teil einer düsteren Romantasy-Trilogie im Academy-Setting und mehreren morally grey Boys, bei denen vermutliche jede Leserin da draußen einen anderen Favoriten ...

"The Darkest Academy - Bones" ist der erste Teil einer düsteren Romantasy-Trilogie im Academy-Setting und mehreren morally grey Boys, bei denen vermutliche jede Leserin da draußen einen anderen Favoriten hat. (Team Onyx hust).

Lucinda Cross lebt auf der Schattenseite des Lebens - im wahrsten Sinne des Wortes. Sie ist allein, arm und muss sich Tag für Tag durchschlagen in den Straßen der Unterstadt. Sie trägt das rote Blut der Hexen und wird von ihrem Familiar Ash begleitet, einem Falken. Ash kann in Gedanken mit ihr kommunizieren, dennoch hat sie noch kein festes Seelenband mit ihm geknüpft, welches ihr ermöglichen würde, ihre Magie kontrolliert zu nutzen.
In der Welt herrscht Feindseligkeit und Unterdrückung zwischen Magiern und Hexern. Die Magier sind an der Macht und machen Jagd auf Hexer. Wer sich nicht fügt, dem steht kein gutes Ende bevor.
Als sie dann im weiteren Verlauf der Geschichte in der Dunkelsten Akademie für Hexer landet, kristallisieren sich nach und nach verschiedene mögliche Love Interests heraus, was für mich eine Stärke der Story ist, denn man weiß nie, wem sich Luci dann wirklich schlussendlich nähern wird, was ordentlich Hitze und Spannung reinbringt.

Im Mittelteil des Buches geht es ordentlich heiß her. Wer also keinen Spice mag, dem wird das Buch vermutlich nicht gefallen.
Dennoch finde ich nicht, dass das Worldbuilding, die Charakterentwicklung und der Plot an sich darunter leiden. Ich finde die Story sehr immersiv, die Chakatere authentisch und habe den düsteren, melancholischen Vibe sehr gemocht.

Es gibt mehrere POV's (ich glaube es waren 5). Ich fand das aber gut, weil ich auch bei jedem Charakter das Gefühl habe, dass sie eine wichtige Rolle in der Geschichte und vermutlich auch in den Folgebänden spielt. Daher ist es wichtig, sie bereits näher kennenzulernen.

Das Buch ist nichts für schwache Nerven und es gibt zurecht eine Content Note am Ende. Es gibt kein klassisches "gut" oder "böse", die Grenzen der Moral verschwimmen und am Ende weiß man nicht wirklich, wen man eigentlich mag. So ging es mir zumindest.

Das Magiesystem fand ich ganz interessant. Es ist relativ komplex und ich habe nicht alles verstanden, aber die Verbindung von Magie mit den Familiaren fand ich cool. Und dass diese Verbindungen und die Magie an sich Regeln folgen, die durchaus tödlich ausgehen können.

Man merkt auf jeden Fall deutlich, dass dieser Band nicht als Einzelband zu lesen ist. Es gibt sehr viele lose Story-Fäden und einen ganz fiesen Cliffhanger am Ende.
Ich bin auf jeden Fall sehr neugierig, wie es weitergeht und vor allem wie Luci sich noch entwickeln wird und in welche Richtung es für sie und ihre Jungs geht, ob sie sich denn mal für jemanden entscheiden kann.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Eine Geschichte über Freundschaft, Mut und eine gefährliche Liebe

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
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"Hof der Dornen" ist eine mal mehr mal weniger spannende Fantasy-Geschichte über Themen wie Freundschaft, Forbidden Love, Fae, Magie, gefährliche Prüfungen und zwei verschiedene Welten.
Klingt in der Theorie ...

"Hof der Dornen" ist eine mal mehr mal weniger spannende Fantasy-Geschichte über Themen wie Freundschaft, Forbidden Love, Fae, Magie, gefährliche Prüfungen und zwei verschiedene Welten.
Klingt in der Theorie super - in der Praxis hatte ich hier und da meine Probleme. An vielen Stellen haben ich den Fantasy-Aspekt etwas vermisst. Man erfährt für meinen Geschmack zu wenig über die Fae, die Magie und die Welt der "Anderen" und im Fokus steht eher die Freunschaft der Prinzessinnen-Anwärterinnen, der Zwiespalt der Protagonistin zwischen zwei Personen und das Buhlen um den Prinzen.
Dadurch fand ich es an manchen Stellen eher langweilig und vorhersehbar. Überrascht wurde ich eigentlich erst so auf den letzten 50 Seiten des Buches.
Wobei mir das Ende dann schon wieder zu chaotisch war. Die Ereignisse überschlagen sich, um den Bogen zum zweiten Band zu spannen, der noch folgen wird. Ich habe auch manche Aspekte gefühlt immernoch nicht verstanden, wie die Magie der Königin, die Wünsche etc. Ich hoffe, das wird dann im nächsten Band noch etwas genauer erklärt und man erfährt dann auch noch mehr zu den Fae.

Die Figuren an sich fand ich ganz gut geschrieben. Iva fand ich als Protagonistin sehr nahbar und authentisch. Manche der Figuren und ihre persönlichen Geschichten haben mich wirklich berührt.
Mir hat gefallen, dass es im weiteren Verlauf der Geschichte auch Kapitel gab mit einer neuen Perspektive, das hat das Ganze nochmal interessanter gemacht.

Die Liebesgeschichte fand ich ganz schön aufgebaut, sie hatte etwas tragisches, fast wie bei Romeo und Julia.
Es gab ein wenig Spice, aber wirklich nur ein bisschen.

Insgesamt hätte ich mir einfach ein bisschen mehr Tiefe, mehr Auseinandersetzung mit der Magie und den Fae und ein besseres Worldbuilding gewünscht. Alles in allem hatte ich dennoch Spaß beim Lesen.

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Veröffentlicht am 06.06.2026

Nicht überzeugend - schwaches Pacing, schlechte Übersetzung, langweilige Romance

Crown of War and Shadow
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"Crowns of War and Shadow" hat mich insgesamt leider enttäuscht.
Dabei ist die Aufmachung des Buches wirklich hübsch, es fühlt sich hochwertig an, der Farbschnitt hat kräftige Farben und der Einband hat ...

"Crowns of War and Shadow" hat mich insgesamt leider enttäuscht.
Dabei ist die Aufmachung des Buches wirklich hübsch, es fühlt sich hochwertig an, der Farbschnitt hat kräftige Farben und der Einband hat goldene Verzierungen (die sich beim Lesen im Kontakt mit meiner Haut leider gelöst haben).

Die Geschichte beginnt recht vielversprechend. Man lernt zuerst Sorrel kennen. Sorrel lebt in einem Dorf in einer Taverne in ärmlichen Verhältnissen. Sie hat keine Familie, keine Freunde und kämpft Tag für Tag ums Überleben. Denn sie hat eine Gabe, die sie lieber im Verborgenen lässt: Sie kann sehen, wie ein Mensch stirbt wenn sie in seine Augen schaut und kann im Sterben liegende Menschen vor dem Tod bewahren.
Sie ist introvertiert, versucht sich unauffällig zu verhalten und folgt den Regeln, die ihr auferlegt werden. Dann trifft sie auf Merc den Mercenary. Japp, sie nennt ihn Merc, weil er ein Söldner (übersetzt: Mercenary) ist. Zusammen begeben sie sich auf eine Reise durch das Land Anathos, um herauszufinden, wie und ob sie das Königreich vor dem König der Dämonen retten können.

Klingt in der Theorie super - aber in der Umsetzung hapert es.
Ich habe das Gefühl, dass das Lektorat hier leider versagt hat. Es gibt unzählige Rechtschreibfehler und so viele Passagen, die einfach keinen Sinn ergeben grammatikalisch oder inhaltlich. Die Erzählung wirkt insgesamt sehr holprig und auch die Dialoge wirken oft echt merkwürdig, inhaltslos und hölzern.
Gefühlt macht Merc ständig nur sexuelle Anspielungen und die Entwicklung der Beziehung der beiden geht überhaupt nicht vorwärts.

Das Pacing war mir auch zu langsam. Das Buch hätte man wirklich kürzen können, über 600 Seiten waren einfach zu viel für das, was letztendlich in der Geschichte passiert und viele Szenen wirkten wie Lückenfüller.

Die meiste Zeit über habe ich nicht verstanden, was nun eigentlich das Ziel von Merc und Sorrel genau ist und dadurch ging für mich auch Spannung verloren. Es hat mich eigentlich überhaupt nicht gejuckt, wie die Geschichte ausgeht und was nun mit den beiden passiert. Es dauert zu lange, bis man als Leser Hintergründe zur Welt, den Dämonen, Sorrels Fähigkeite, ihrer Vergangenheit, Mercs Absichten etc. erfährt. Da hätte ich wirklich viel mehr Potential drin gesehen, wenn da einfach mehr in der Richtung passiert wäre.

Die Folgebände werde ich auf jeden Fall nicht lesen und bin einfach froh, dieses Buch hinter mir zu haben ehrlicherweise.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Durchwachsener japanischer Krimi

Tokyo
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"Tokyo" fällt zwar offiziell ins Genre Thriller, für mich persönlich war es aber eher eine Mischung aus Drama und Krimi.
Für mich fehlte hier der Spannungsbogen und es mangelte etwas an Tempo, daher fällt ...

"Tokyo" fällt zwar offiziell ins Genre Thriller, für mich persönlich war es aber eher eine Mischung aus Drama und Krimi.
Für mich fehlte hier der Spannungsbogen und es mangelte etwas an Tempo, daher fällt es mir schwer, das Buch als Thriller zu betiteln.

Inhaltlich dreht sich das Buch um eine Reihe von vermissten Kindern in Tokyo, die die Gesellschaft und vor allem die zuständigen Polizeibeamten erschüttern. Alles voran der Dezernatsleiter Saeki, der mir ganz eigenen familiären Problemen zu kämpfen hat und auf den die Aufmerksamkeit fällt, denn es fällt ihm schwer, bei den Ermittlungen voran zu kommen.

Weiterhin spielt die Figur Matsomoto eine entscheidende Rolle. Durch ihn erfahren wir als Leser so einige interessante Details zu den Religionsgemeinschaften in Japan. Die Menschen in diesen Releigionsgemeinschaften sind oft angetrieben von dem Wunsch nach Veränderung, Gott näher zu sein, verborgene Kräfte zu Tage zu fördern oder einfach nur glücklich zu sein oder einen Sinn im Leben zu entdecken. Matsumoto selbst hat seine Tochter verloren und bekommt dadurch recht schnell den Anknüpfungspunkt zu diesen Religionsgemeinschaften.
Hier hätte ich mir im Nachwort des Autos einen Hinweis gewünscht, ob diese Thematik der Religionsgemeinschaft tatsächlich mit so einer Deutlichkeit in Tokyo bzw. Japan existiert oder ob es eher fiktiver Natur ist. Das werde ich anschließend noch selbst recherchieren, da ich das recht interessant finde.

Wie zuvor schon erwähnt, hat mir ein wenig Spannung und Tempo in dem Plot gefehlt. Ein großer Fokus liegt auch auf den Lebensumständen der Figuren und die eigentlichen Ermittlungen zu den Kindern wird da etwas in den Hintergrund gedrängt, was ich teils schade und langweilig fand.

Am Ende gibt es nochmal einen großen Plottwist, mit dem ich nicht gerechnet hätte, der mir aber nochmal gut gefallen hat und dem Buch ein schlüssiges Ende beschert.

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Veröffentlicht am 16.05.2026

Magische Wesen, Dark-Academia-Vibes und eine Enemies-to-Lovers Romanze

Seamere College 1. Strange Familiars
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"Strange Familiars" ist eine süße Romantasy mit Dark-Academia-Vibes, einiges an Spice, Magie, magische Wesen und einer Enemies-to-Lovers-Romance.

Im klaren Fokus liegt hier die Romance zwischen Harrisford ...

"Strange Familiars" ist eine süße Romantasy mit Dark-Academia-Vibes, einiges an Spice, Magie, magische Wesen und einer Enemies-to-Lovers-Romance.

Im klaren Fokus liegt hier die Romance zwischen Harrisford und Gwendolynne. Harrisford ist ein reicher, arroganter Schnösel, der um jeden Preis das Studium als Jahrgangsbester abzuschließen, um einen Job am Ministerium für Magische Wesen zu ergattern. Seine größte Konkurrentin ist Gwendolynne. Sie kommt aus ärmlicheren Verhältnissen und der Erfolg im Studium ist nicht nur für sie, sondern auch für ihre Eltern von entscheidender Bedeutung, damit ihr Familienunternehmen vor dem Ruin bewahrt wird.
Als eines Tages Magieexplosionen London erschüttern, wollen Gwen und Harrisford beide aus unterschiedlichen Gründen, aber mit demselben Ziel, herausfinden, was dahintersteckt und lernen sich so immer besser kennen.

Die Romance-Story ist schon relativ klischeehaft, aber trotzdem süß. Für meinen Geschmack stand sie aber etwas zu sehr im Fokus, ich hätte mich über etwas mehr Worldbuilding stattdessen gefreut, weil ich hier sehr großes Potential sehe.

Ich fand einige der magischen Aspekte der Welt sehr interessant und es war wirklich mal ein erfrischender neuer Ansatz. Magie zählt als Währung und wird zur Verfügung gestellt, aber auch kontrolliert von zwei großen Konzernen. Die Magie und der Fantasy-Teil treffen hier quasi auch auf Wirtschaft und Politik im weitesten Sinne.

Die magischen Wesen spielen hier eher eine Nebenrolle, wobei die Seelentiere von Gwen und Harrisford natürlich eher im Fokus stehen als nur die Tiere, die sie im Rahmen ihres Studiums behandeln. Hier hätte ich mich aber gerne einen noch stärkeren Fokus gewünscht, da ich das anhand des Titels und des Klappentext erwartet hätte und ich das mit am interessantesten fand.

Manche Teile der Story, die mit den Magieexplosionen zu tun haben, fand ich etwas verwirrend und unnötig verkompliziert. So richtig hatte ich am Ende nicht das Gefühl, das verstanden zu haben, was es genau damit auf sich hat. Aber vielleicht kommt das dann ja im Folgeband.

Insgesamt eine gemütliche, romantische Geschichte mit Fantasy-Aspekten und guten Ansätzen. Von der Fortsetzung erwarte ich noch mehr Worldbuilding, einen stärkeren Fokus auf den magischen Geschöpfen und etwas mehr Spannung.

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