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Ziimtie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2026

Leider ein Reinfall

Meeresdunkel
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"Meeresdunkel" hat mich aufgrund des Klappentextes und des schönen Covers neugierig gemacht.
Leider wurden meine Erwartungen maßlos enttäuscht.

Angefangen beim Schreibstil, den fand ich ganz schrecklich. ...

"Meeresdunkel" hat mich aufgrund des Klappentextes und des schönen Covers neugierig gemacht.
Leider wurden meine Erwartungen maßlos enttäuscht.

Angefangen beim Schreibstil, den fand ich ganz schrecklich. Abgehackte Sätze, distanziert, chaotisch und nicht fließend lesbar für mich.
Die Figuren fand ich alle einfach nur nervig und unauthentisch. Eine Vierzehnjährige die ständig in Anglizismen redet, ein Achtjähriger der mit seiner Puppe redet und niemand hinterfragt das. Er hat eine Wortwahl und Gedanken, die teils reifer als die der Erwachsenen sind. Manche handeln komplett irrational ,gefühllos und ohne Rücksicht auf Verluste.
Ein Toter wird einfach so hingenommen, ist ja ncht weiter schlimm.

Der gesamte Plot ist auch einfach unlogisch und unnötig kompliziert. Nach einer Weile wirkt alles nur noch wirr und nicht mehr nachvollziehbar.
Es ist auch kein Thriller für mich gewesen, da gar keine bis ganz wenig Spannung aufkam. Es wirkt eher wie ein Familiendrama.

Ich musste mich durch das Buch kämpfen und habe letztendlich einige Kapitel nur noch überflogen, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Hauptsächlich wegen dem Scheibstil, der ist leider echt grausam.

Das wird das erste und letzte Buch des Autors für mich gewesen sein. Für das schöne Cover, das mir als einziges gefällt, vergebe ich einen Stern.

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Wenn das Paradies zur Hölle wird

Summer Heat
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"Summer Heat" ist ein eher ruhiger, atmosphärischer Thriller, der in einem Beach Resort in Portugal spielt.

Wer das Buch noch nicht kennt, aber vor hat zu lesen, dem würde ich empfehlen, nicht den Klappentext ...

"Summer Heat" ist ein eher ruhiger, atmosphärischer Thriller, der in einem Beach Resort in Portugal spielt.

Wer das Buch noch nicht kennt, aber vor hat zu lesen, dem würde ich empfehlen, nicht den Klappentext zu lesen. Denn dieser verrät leider bereits viel zu viel. Ein Fakt aus dem Klappentext taucht erst im letzten Drittel des Buches auf, was ich sehr schade fand. Dadurch wusste ich die ganze Zeit, was noch passiert und habe quasi nur darauf gewartet, das hat einen Teil der Spannung für mich gekillt.

Die Geschichte ist in vier Teile aufgeteilt. Die Notwendigkeit habe ich jetzt nicht gesehen, weil die Handlung sich eh zeitlich aneinanderreiht mit Ausnahme einiger Kapitel, die einen Blick in die Vergangenheit geben. Der erste Teil wird nur aus der Sicht von Mia erzählt. Mia ist die Protagonistin. Sie konnte einen Job im Beach Resort ergattern, doch Geld verdienen und Erlebnisse in dem schönen Land zu erschaffen scheint nicht ihre einzige Intention zu sein.
Im weiteren Verlauf kommen noch weitere POVs dazu.

Für mich persönlich ist die Hauptstärke dieser Geschichte die Atmosphäre. Man spürt, dass die Autorin auch in der Wirklichkeit eine Verbindung zu diesem Land hat. Sie schafft es, die Stimmung und das Leben im Resort authentisch und nachvollziehbar zu beschreiben, gleichzeitig eine sich steigende Spannung und das Unwohlsein von Mia auf mich als Leserin zu übertragen. Nach und nach kommt Mia der Wahrheit näher und man wird mit einigen Wendungen konfrontiert.

Ich habe alle Figuren gehasst - außer Mia und einer weiteren Dame, die ich aus Spoilergründen nicht nenne. Aber hey, das kann auch für die Autorin sprechen, wenn sie es schafft, dass man alle verdächtig und unsympathisch findet.

Ich hätte mir hier und da etwas mehr Spannung gewünscht, lange plätschert die Handlung so vor sich hin, ohne dass etwas wirklich aufregendes passiert.

Insgesamt aber durchaus ein solider Sommer-Thriller, der Lust auf Urlaub und schönes Wetter macht!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Wunderschöne Frühlingsromanze

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Dies war tatsächlich mein erstes Buch von Kyra Groh und was soll ich sagen - ich verstehe den Hype um diese Autorin und ihre Bücher total!
"The Iced Caramel Coffee Agreement" ist Teil 2 der Lower Whilby-Reihe ...

Dies war tatsächlich mein erstes Buch von Kyra Groh und was soll ich sagen - ich verstehe den Hype um diese Autorin und ihre Bücher total!
"The Iced Caramel Coffee Agreement" ist Teil 2 der Lower Whilby-Reihe aber auch als Einzelband lesbar. Vemrutlich versteht man hier und da mal einen Zusammenhang oder einen "Insider" nicht, der in Teil 1 eine Rolle gespielt hat, aber das hat mich nicht weiter gestört.

Ich habe echt alles an dem Buch geliebt, besonders die Protagonisten Eleanore und Dex.
Eleanore ist eine eher introvertierte und unsichere Frau. Sie hat keine Erfahrung mit Männern, fühlt sich nicht begehrt und hat sich in diese Rolle gut eingefunden. Mit ihren 27 Jahren würde sie vermutlich als Spätzündering abgestempelt werden - aber ich finde genau das so toll an ihr. Ich konnte mich in so vielen Aspekten mit ihr identifizieren, vorallem weil sie optisch nicht dem heutigen Ideal einer Frau entspricht. Sie hat einen fluffigen Bauch, hier und da ein Speckröllchen, das über den Hosenbund schaut und kann ihre Röte im Gesicht nicht hinter Make-Up verstecken, denn sie trägt kaum welches.

Dex hingegen hegt im Inneren auch Selbstzweifel, aber er geht damit ganz anders um als Eleanore. Er versteckt sich hinter Drugs & Rock n' Roll, schläft in den Tag hinein ohne Ziel im Leben und weiß selber nicht, was er überhaupt im Leben erreichen möchte. Nur eines weiß er sicher - er möchte sich nicht mit dem Ruhm seiner bekannten Eltern schmücken, sondern es aus eigener Kraft auf die Bühnen der Welt schaffen.

Auch James und Jude finden einen festen Platz in dieser Geschichte, schließlich sind die die Stars aus Band 1 und auch für Leser:innen wie mich bietet dieses Buch eine Chance, die beiden kennenzulernen, auch wenn man den ersten Teil nicht kennt.

Dieses Buch ist wirklich emotional geladen und ich habe mich nicht nur in die Figuren verliebt, sondern auch in Lower Whilby und diese vielen kleinen schönen, herzerwärmenden Momente.
Es wirkt einfach so... echt. Kein übertriebener Firlefanz, sondern einfach eine reine, echte Geschichte aus dem Leben.

Kyra Groh hat mit diesem Buch auf jeden Fall einen Fan hinzugewonnen, nämlich mich. <3

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Nicht mein Fall

Tödliche Freundinnen
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"Tödliche Freundinnen" konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen.
Ich habe einen temporeichen, spannenden und wendungsreichen Thriller mit starken Figuren und dunklen Geheimnissen erwartet.

Die ersten ...

"Tödliche Freundinnen" konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen.
Ich habe einen temporeichen, spannenden und wendungsreichen Thriller mit starken Figuren und dunklen Geheimnissen erwartet.

Die ersten paar Kapitel konnte mich das Buch noch ganz gut fesseln, aber ab dann hat es mich leider Stück für Stück verloren. Es gibt extrem viele Sichtweisen und Zeitstränge, aus denen erzählt wird. Dadurch wirkt alles sehr chaotisch und selbst nach Seite 150 konnte ich nicht in die Geschichte reinfinden. Das war für mich der Punkt, an dem ich das Buch abgebrochen habe.
Man musste ständig gedanklich hin- und herswitchen zwischen den Figuren und den Zeitsträngen und ich habe gemerkt, wie ich ständig beim Lesen abgeschweift bin und an etwas anderes gedacht habe, was mir normalerweise nur selten passiert. Es konnte keine Spannung aufgebaut werden für mich.
Es wird auch viel mit Klischees und Schubladendenken gespielt, was mir nicht so zugesagt hat.

Es wirkte einfach alles sehr flach, ich konnte keine Beziehung zu den Figuren aufbauen und der Handlung nicht folgen, weil es keinen richtigen roten Faden gegeben hat.
Teilweise wurden auch random Namen/Nachnamen von Personen oder Familien eingestreut, die ohne Zusammenhang geblieben sind und für mch nicht einzuordnen waren.

Das was mir gut gefallen hat, war die Dynamik zwischen Chloe und Mel. Beide wirken sehr stark, unabhängig und klug und haben gleichzeitig eine gemeinsame Vergangenheit, die sie zusammenschweißt, selbst nach jahrelanger Funkstille zwischen ihnen.

Nach Seite 150 hatte ich schon eine ungefähre Ahnung, welche Wendungen kommen und in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Natürlich ohne zu wissen, ob das stimmt, aber hier und da gab es genügend Hinweise, die darauf hindeuten, was für mich die Spannung dann komplett zum Erliegen gebracht hat.

Insgesamt muss ich daher leider sagen, dass das Buch nicht meinen Geschmack getroffen hat und daher kann ich nur 2 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Ein episches Abenteuer

Die wandelnden Schwestern
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"Die wandelnden Schwestern" bietet ein spannendes Highfantasy-Abenteuer und hat mir wirklich sehr gut gefallen!

Inhaltlich dreht sich die Geschichte hauptsächlich um Ladina, eine der wandelnden Schwestern. ...

"Die wandelnden Schwestern" bietet ein spannendes Highfantasy-Abenteuer und hat mir wirklich sehr gut gefallen!

Inhaltlich dreht sich die Geschichte hauptsächlich um Ladina, eine der wandelnden Schwestern. Die Aufgabe der wandelnden Schwestern ist es, das Nakai zu schützen, ein Juwel, in dem sich die gesamte Magie von Soltena bündelt. Soltena ist als Reich mit verschiedenen Gebieten und Biomen der Schauplatz des Geschehens.
Die Handlung wird aus vier verschiedenen Sichtweisen erzählt. Die Figuren sind auf ihre Weise ganz unterschiedlich und besonders, sodass jede erzählte Sichtweise eine ganz eigene Dynamik reinbringt, aber jeweils auch wichtig für das Gesamtbild der Geschichte ist.

Es wird nie langweilig! Man hat das Gefühl, auf jeder Seite passiert etwas neues. Es gibt magische Wesen, gefährliche und ungefährliche Magier, verschiedene Arten von Magie, Seelentiere, die eine besondere Verbindung zu den wandelnden Schwestern haben, und so viel mehr!

Hier und da finden auch Gefühle der Figuren zueinander ihren Platz, seien sie freundschaftlich oder romantisch. Aber diese stehen zum Glück eher im Hintergrund und werden überschattet von diesem epischen, aufregenden Abenteuer, in das Ladina und ihre Gefährten sich stürzen, um Soltena zu retten.

Am Anfang gibt es eine schön illustrierte Karte, damit man sich Soltena besser vorstellen kann.
Ich hätte mir ein Glossar für die genutzten Fantasybegriffe (Wesen, Pflanzen, etc.) gewünscht, um sich in manche Inhalte noch besser reinversetzen zu können.
Auch wird man am Anfang mit sehr vielen Namen von Figuren konfrontiert (besonders von den dreizehn Schwestern), von denen man sich aber zum Glück nicht alle merken muss, da nur manche von ihnen eine Rolle im Geschehen finden.

Ich hatte viel Spaß mit dem Buch und werde es auf jeden Fall an Fantasy-Begeisterte weiterempfehlen!

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