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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2020

Doofe Teilung

Muse of Nightmares - Das Geheimnis des Träumers
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Nachdem mir die ersten beiden Bücher der "Strange the Dreamer" Reihe sehr gut gefielen, musste ich auch unbedingt den ersten Teil von "Muse of Nightmares" lesen. Wobei ich die Teilung der Dilogie immer ...

Nachdem mir die ersten beiden Bücher der "Strange the Dreamer" Reihe sehr gut gefielen, musste ich auch unbedingt den ersten Teil von "Muse of Nightmares" lesen. Wobei ich die Teilung der Dilogie immer noch sehr bescheiden finde. Immer hört es mitten in der Geschichte auf.

Geschrieben ist Buch 3, im Gegensatz zu den bisher erschienenen Büchern aus mehr Sichtweisen. Bisher erzählten Lazlo und Sarai ihre Geschichte, aber nun kamen noch viele der anderen Charaktere hinzu. Dies gefiel mir sehr gut, auch wenn es nicht immer gleich ersichtlich war, aus wessen Sichtweise man denn gerade liest.

Auch liebe ich wieder den Schreibstil von Laini Taylor. Sie schreibt geradezu magisch, sodass man einfach eingeladen wird in die Geschichten abzutauchen. Dies konnte ich auch schon bei ihrer "Zwischen den Welten" Reihe beobachten.

Band 3 habe ich dennoch zum großen Teil als Hörbuch verschlungen, welches auch sehr gut vertont war. Stellenweise war es mir ein bisschen langatmig und mit dem Hörbuch bin ich doch mehr am Ball geblieben und konnte es auch mal beim einkaufen und kochen hören.

Immer noch sehr schade finde ich, dass der ONE Verlag die originalen Bücher noch einmal geteilt hat. Sodass der deutsche Buchmarkt anstatt der zwei Bücher, vier Bücher hat. Ich hätte auch den originalen zweiten Band gerne in einem Stück gelesen, so wie es auch von der Autorin beabsichtigt ist. So bekommt man in Deutschland zwei bzw. vier halbe Geschichten und ich glaube immer noch nicht, dass ein gesamtes dickes Buch für jeden Band der Dilogie viel teurer gewesen wäre.

Die Handlung schließt erneut nahtlos an die Geschehnisse im zweiten Buch an, was mir sehr gut gefiel, da ich sie noch sehr gut im Kopf hatte. Auch gibt es Einblicke in das Leben der Götter und Laini Taylor geht endlich ein bisschen tiefer in die Geschichte. Woher kamen die Götter und was wollten sie? Das wurde ein bisschen angeschnitten. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass es noch tiefer gegangen wäre. Dies wird denke ich in Buch 4 kommen und ist wieder so unglücklich durch die doofe Teilung.

Dennoch endete Buch 3 spannend und ich möchte zeitnah auch das Ende lesen. Einerseits um nicht aus der Geschichte zum kommen und andererseits, da ich ja jetzt doch gerne wissen möchte, wie alles endet.

Das dritte Buch der "Strange the Dreamer" Reihe gefiel mir wieder sehr gut. Ich empfinde die Teilung immer noch als sehr unglücklich und hätte gerne sofort das ganze Ende der Geschichte gelesen. So wurde wieder mittendrin auf Pause gedrückt, was mir einfach nicht gefällt. Dennoch freue ich mich auch schon sehr auf Buch 4.

  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 26.06.2020

Fantastische Fortsetzung

Vengeful - Die Rache ist mein
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Ich liebte bereits die Weltenwanderer-Reihe der Autorin und auch der erste Band der Villains Reihe "Vicious" konnte mich absolut begeistern. Natürlich stand für mich sofort fest, dass auch die Fortsetzung ...

Ich liebte bereits die Weltenwanderer-Reihe der Autorin und auch der erste Band der Villains Reihe "Vicious" konnte mich absolut begeistern. Natürlich stand für mich sofort fest, dass auch die Fortsetzung "Vengeful" bei mir zeitnah nach der Erscheinung einziehen und gelesen werden muss.

Den Schreibstil von V. E. Schwab würde ich wieder als anfixend und geradezu süchtig machend beschreiben. Ich bin super durch die Geschichte von Victor, Eli, Syd, etc. gekommen und habe sie eigentlich erneut inhaliert. V. E. Schwab schreibt sehr fließend und am Ende jedes Kapitels wollte ich nur noch weiterlesen. Der Autorin ist es erneut gelungen trotz der vielen Sprünge mit jedem Kapitel meine Aufmerksamkeit an die Geschichte zu heften.

Geschrieben ist der zweite Band der Reihe aus verschiedenen Sichtweisen und auch aus vielen Zeitebenen. Sehr gut gefiel mir wieder, dass zu Beginn jedes Kapitels eine Zeitangabe steht, wie weit man als Leser jetzt in der Vergangenheit liest.

Auch im zweiten Band störten mich die verschiedenen Sichtweisen nicht. Es machte geradezu Spaß aus so vielen wie möglich zu lesen. Sie spornten mich an die Geschichte immer weiter zu lesen. Ich wollte einfach nicht aufhören. In manchen Büchern stört mich das ständige Springen in der Zeit, jedoch nicht in "Vicious" und "Vengeful". V. E. Schwab ist es erneut gelungen den Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und zum Ende in einem riesigen Knall aufzulösen.

An der Handlung kann ich auch nichts kritisieren und mit dem Ende bin ich ebenfalls sehr zufrieden. Da für mich das Ende ein bisschen offen gehalten ist, ist es denke ich für die Autorin sehr gut möglich einen dritten Band zu schreiben, den ich auch auf jeden Fall wieder lesen werde. Dieser ist auch bereits angekündigt, jedoch ohne Titel und Erscheinungsdatum. Egal wie lange wir warten müssen, ich werde den dritten Band lesen und freue mich sehr auf ein Wiedersehen mit Vic und Syd und bin gespannt, welche neuen Ideen V. E. Schwab für die Charaktere hat.

"Vengeful" ist ein fantastischer zweiter Band. Ich liebe die Charaktere, den Schreibstil und auch die Geschichte. Es wurde nie langweilig und ich bin schon jetzt ein bisschen traurig, dass es noch kein Datum für den dritten Band gibt. Ich hätte ihn so gerne gleich und sofort und vermisse Vic, Syd und Co. jetzt schon.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

So lala

Die rote Königin (Die Farben des Blutes 1)
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Das Buch stand schon vor der Erscheinung sehr schnell an oberster Stelle meiner Wunschliste. Nach den ersten positiven Meinungen stand dann für mich fest, dass ich es auf jeden Fall lesen muss und werde. ...

Das Buch stand schon vor der Erscheinung sehr schnell an oberster Stelle meiner Wunschliste. Nach den ersten positiven Meinungen stand dann für mich fest, dass ich es auf jeden Fall lesen muss und werde. Doch ich hatte wohl zu hohe Erwartungen an das Buch.

Das Cover gefällt mir richtig gut. Es hat mich sofort neben dem Klappentext angesprochen und zum Kauf bewogen. Besonders die Farbwahl des Covers passt super zum Inhalt des Buches. Von außen konnte mich das Buch überzeugen.

Den Schreibstil von Victoria Aveyard hat mir gut gefallen, da er fließend geschrieben ist und dadurch angenehm zu lesen. Geschrieben wurde es aus der Sicht der Protagonistin Mare. Die Autorin ließ mich zwar somit an Mares Gefühls- und Gedankenwelten teilhaben, diese habe ich jedoch dadurch auch nicht mehr versanden.

Mare lernt man als Bürgerin der Unterschicht, als sogenannte Rote kennen. Rote sind in Mares Welt weniger wert, da diese von den Silbernen bestimmt wird, die je nach ihrer Familienzugehörigkeit verschiedene übernatürliche Kräfte besitzen. Doch bei einem Zwischenfall muss Mare und die gesamte Silber-Elite feststellen, dass Mare als Rote auch magische Kräfte aufweist, die sie nicht haben sollte. Damit startet Mares Dilemma, da sie den Intrigen und dem Wohlwollen der Silbernen ausgeliefert ist. Die soll mit dem jüngsten Prinzen verheiratet werden, dabei ist es der Kronprinz, der ihr Herz höher schlagen lässt.

Mare hat mir zu Beginn der Geschichte noch recht gut gefallen, jedoch wurde sie mir mit jeder ihrer Entscheidungen unsympathischer. Sie hat unüberlegt und von anderen extrem beeinflusst gehandelt, ohne diese jemals in Frage zu stellen. So hat sich leider schon vor dem Höhepunkt herausgestellt, dass sie nicht immer der richtigen Seite vertraute.

Der Auftakt der Farben des Blutes Reihe hat mir leider nicht so sehr gefallen, wie anfänglich erhofft. Der Schreibstil war richtig super, die Idee rund um die Geschichte mal was neues, aber die Protagonistin war sehr schwach und ließ sich zu sehr von den falschen Personen beeinflussen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die Reihe fortsetzen werde.

Veröffentlicht am 14.06.2020

Tolle Geschichte

Love and Confess
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Dieses Buch war für mich ein absolutes Must-Read. Ich liebe die Bücher von Colleen Hoover, da sie unglaubliche Geschichten schreibt und mich bisher jedes Mal emotional berührte. So hat sie es auch wieder ...

Dieses Buch war für mich ein absolutes Must-Read. Ich liebe die Bücher von Colleen Hoover, da sie unglaubliche Geschichten schreibt und mich bisher jedes Mal emotional berührte. So hat sie es auch wieder mit Love and Confess geschafft.

Das Cover ist sehr schlicht gehalten, passt aber dafür umso mehr zum Inhalt des Buches. Gerade diese Schlichtheit macht es auch äußerlich richtig besonders. Der männliche Protagonist ist Maler und das Cover könnte glatt ein Bild aus seinem Pinsel sein.

Der Schreibstil war wie gewohnt sehr locker und jugendlich gehalten. Kontinuierlich animierte er mich durch seine fließende Schreibweise zum weiterlesen, sodass das Buch sehr schnell verschlungen war. Geschrieben wurde es aus der Sicht der beiden Protagonisten Auburn und Owen, die mich somit an ihrer Gefühls- und Gedankenwelt teilhaben ließen.

Auburn lernt man zu Beginn als Teenagerin kennen, die ihren sterbenden Freund verlassen muss. Ihre Eltern haben sie nach Hause zurückgeholt, damit sie wieder zur Schule gehen kann. Doch diese verstehen nicht, dass es für Auburn die Liebe ihres Lebens ist, die sie auf dem Sterbebett verlassen soll. Allein dieses Anfangskapitel war schon richtig emotional.

Die weiteren Kapitel der Geschichte spielen fünf Jahre später. Auburn ist gerade in die Stadt umgezogen, die sie eigentlich nie wieder sehen wollte - dort verlor sie ihre große Liebe. Plötzlich findet sie einen Laden, in dem Geständnisse an der Scheibe hängen, von denen sie ab der ersten Sekunde zutiefst berührt ist. Der Besitzer des Ladens ist der junge Künstler Owen, der mit diesen Geständnissen seine unglaublich schönen Bilder malt.

Ab der ersten Begegnung spürt man eine Verbindung zwischen den beiden. So kommt es, dass Auburn und Owen sich näher kommen. Doch ihr Glück soll nicht von Dauer sein, da sie beide Geheimnisse haben, die ihre Liebe unmöglich machen.

Love and Confess hat mich wieder ab der ersten Seite tief in mir berührt. Die Geschichte von Auburn und Owen könnte emotionaler nicht sein. Zwei junge Menschen, die durch ihre Vergangenheit schwere Lasten mit sich herumtragen und eine Liebe zwischen ihnen scheinbar unmöglich erscheinen lässt. Ich war zeitweise richtig geschockt und habe mit den Charakteren mit gelitten, gebangt und gehofft, dass sie doch noch ihr Happy End bekommen.

Love and Confess war wieder eine unglaublich emotionale Lektüre aus der Feder von Colleen Hoover. Ich war ab der ersten Seite von der Geschichte rund um Auburn und Owen gefesselt, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Dementsprechend schnell war es auch leider wieder ausgelesen. Der Einzelband bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung und ich freue mich schon auf weitere Bücher von der Autorin.

Veröffentlicht am 14.06.2020

Hat mir überhaupt nicht gefallen

Küss mich unterm Nordlicht
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Dieses Buch war mein erstes Winterbuch überhaupt. Ich war richtig gespannt, ob es mich mit seiner kühlen und verschneiten Landschaft von Alaska begeistern und in Weihnachtsstimmung versetzen kann.

Das ...

Dieses Buch war mein erstes Winterbuch überhaupt. Ich war richtig gespannt, ob es mich mit seiner kühlen und verschneiten Landschaft von Alaska begeistern und in Weihnachtsstimmung versetzen kann.

Das Cover macht auf jeden Fall schon richtig Lust auf Schnee, Hunde, Schneeballschlachten und eine gemütliche Tasse Tee oder heiße Schokolade am Fenster. Äußerlich hat es mich sofort angesprochen, aber bei dem Inhalt war ich mir da nicht so sicher.

Der Schreibstil von Joanna Wolfe war nicht besonderes, aber er ließ sich gut und ohne jegliche Probleme zügig lesen. Das Buch wurde aus der Sicht der weiblichen Protagonistin Jenny geschrieben, jedoch nicht aus der für mich gewohnten Ich-Perspektive, sondern aus einer Erzähler-Perspektive. Ich brauche bei vielen solcher Bücher recht lange um mich darauf umzustellen, da ich auch nicht gerne aus dieser Perspektive lese.

Jenny lebt zusammen mit ihrem Vater in einer Art Gästehaus, das sie für Touristen betreiben. Sie verloren Jenny Mutter vor ein paar Jahren bei einem Unfall und Jenny und ihr Vater haben dies noch nicht ganz verkraftet. Besonders ihr Vater hat noch daran zu knabbern. Jenny möchte unbedingt in ihre Fußstapfen treten und einmal beim großen Hundeschlittenrennen von Alaska teilnehmen. Dies findet in drei Monaten statt und ich habe mich richtig darauf gefreut dies miterleben zu dürfen. Naja Pustekuchen, denn auch wenn auf gefühlt jeder zweiten Seite von diesen Rennen erzählt wird, wird man leider sehr enttäuscht, denn das Rennen dürfen die Leser nicht miterleben.

Es geht vielmehr um die Landschaft von Alaska, eine junge - aber für mich sehr unrealistische - Liebe, angekratzt das Hundeschlittenrennnen, den Ölabbau und scheinbar gnadenlose Umweltaktivisten. Die Autorin hat hier einfach zu viele Themen angesprochen. Denn es war einfach zu wenig von den einzelnen Elementen vorhanden, die die Handlung spannend gemacht hätten.

Jenny hat mir in den ersten paar Seiten noch recht gut gefallen. Sie versucht sich in einem Männersport erfolgreich durchzusetzen und leitet nebenbei mit ihrem Vater das Gästehaus. So lernt sie auch den Protagonisten Mike kennen. Hier fing schon das Dilemma an. Die beiden können sich ein paar Seiten nicht ausstehen, unternehmen einen Ausflug zusammen und schon haben sich scheinbar beide ineinander verguckt. Dass zwei Tage später das "Ich liebe dich" von Mike folgte war was den Berg zum Einsturz brachte. Ich habe nichts dagegen, wenn Charaktere sich schnell verlieben, aber bei den beiden ging es mir doch ein bisschen zu schnell. Es wirkte für mich einfach zu unrealistisch.

Was mich zudem noch im Lesefluss störte waren die ständigen Fütterungen ihrer Huskys, mit denen sie jedes Mal einen Monolog führte. Ich habe nicht gegen Tiere - ich habe selbst Katzen, mit denen ich auch mal rede -, aber ich lese kein Buch, um die Protagonistin sich mit Tieren unterhalten zu sehen. Einmal wäre ok gewesen, aber das passierte jedes Mal.

Ich weiß nicht, ob ich zu viel erwartete, oder ob der Klappentext nicht etwas irre führend war, aber mir hat das Buch leider überhaupt nicht gefallen. Ich hätte eine Liebesgeschichte in Alaska erwartet, die von einem Hundeschlittenrennen begleitet wird. Aber es führte eher in eine Umweltverschwörung, die die Handlung nicht spannender machte.

Küss mich unterm Nordlicht war mein erstes Winterbuch überhaupt. Ich hatte viel von dem Buch erwartet, jedoch konnte es mich leider nicht überzeugen. Die Protagonisten wirkten nicht ihrem Alter entsprechend, die Geschichte war meiner Meinung nach tot langweilig und der Höhepunkt konnte dies leider auch nicht mehr rausreißen. Selbst das erwartete Hundeschlittenrennen konnte ich nicht miterleben. Das Buch bot eine gute Idee, aber an der Umsetzung mangelte es kläglich.