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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2020

Genialer Reihenauftakt

Ophelia Scale - Die Welt wird brennen
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Von der Ophelia Scale Reihe höre ich seit Monaten nur Positives, sodass ich nachdem jetzt im letzten November mit dem dritten Band die Reihe abgeschlossen erschienen ist, endlich auch mal mit dem ersten ...

Von der Ophelia Scale Reihe höre ich seit Monaten nur Positives, sodass ich nachdem jetzt im letzten November mit dem dritten Band die Reihe abgeschlossen erschienen ist, endlich auch mal mit dem ersten Band starten wollte.

Viele Reihenabbrüche durch Verlage haben mich vorsichtiger werden lassen, sodass ich mittlerweile oft lieber warte, bis die Reihe komplett erschienen ist. Ein weiterer Vorteil ist natürlich die wegfallende Wartezeit, denn den zweiten und dritten Band von Ophelia Scale habe ich mir schon bestellt, damit ich die Tage weiterlesen kann.

Der Schreibstil von Lena Kiefer gefiel mir sehr gut. Ich kam unheimlich schnell in die Geschichte rund um Ophelia. Auch gefiel mir sehr gut, dass die Autorin langweilige Stellen gar nicht erst zuließ. So wurden mögliche Füllszenen von ihr gar nicht erst geschrieben. Zwischen den Kapiteln kann es dann auch zu einem Sprung von mehreren Stunden oder Tagen kommen, was ich jedoch nicht schlimm fand, da die Autorin, wenn dies wichtig war, kurz und knapp erklärte, was in der vergangenen Zeit geschah.

Ophelia mochte ich bereits ab den ersten Seiten. Sie ist taff und hat ein Ziel, nämlich die Abkehr von den technischen Geräten wieder rückgängig zu machen. Aber die Autorin zeigte auch Ophelias weiche und verletzliche Seiten. So den Verlust ihres Freundes Knox, der seiner Erinnerungen beraubt wurde und somit auch die zu seiner Liebe Ophelia.

Der Protagonist ist Lucien de Marais, der Bruder des Königs. Lena Kiefer schaffte es auch hier Lucien sympathisch und nett erscheinen zu lassen, sodass er sich wie auch bei Ophelia in mein Herz stahl. Und mit dem Ende des ersten Bands hat sie auch bewiesen, dass sie Cliffhanger schreiben kann. Mein Herz blutet und ich freue mich schon sehr wenn mich der zweite Band erreicht und ich endlich weiterlesen kann.

Ophelia Scale hält was es verspricht bzw. was der Hype vermuten lässt. Der erste Band ist ein Meisterwerk. Ich habe es ab der ersten Seite verschlungen und das Ende killt mich immer noch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.02.2020

Sehr gute Fortsetzung

Sinful Princess
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Da mir "Sinful Prince" sowie die Mount Reihe von Meghan March bereits so gut gefiel, musste natürlich auch der zweite Band der Spin-off Reihe bei mir einziehen. Ich musste unbedingt wissen, wie es mit ...

Da mir "Sinful Prince" sowie die Mount Reihe von Meghan March bereits so gut gefiel, musste natürlich auch der zweite Band der Spin-off Reihe bei mir einziehen. Ich musste unbedingt wissen, wie es mit Temperance und Kane weiter gehen wird.

Den Schreibstil von Meghan March empfand ich wieder als sehr fließend und unterhaltsam geschrieben. Dieses Mal habe ich mich für das Hörbuch als Medium entschieden. Lara Le Bon und Christian Scheibhorn haben sehr gute Arbeit geleistet und es machte mir Spaß ihren Stimmen durch die Geschichte zu folgen.

Geschrieben ist der zweite Band aus den Sichtweisen der Protagonisten Temperance und Kane. Besonders gut gefiel mir, dass Kane endlich auch zu Wort kam. Bereits in den ersten Kapiteln erfährt man mehr über seine Vergangenheit und seine Verbindung zu Mount.

Rasant geht es in der Handlung weiter, denn Temperance hat gerade erfahren, dass Kane einen Auftragsmord an ihrem Bruder Rafe angenommen hat. Ihren Bruder, den sie schon verzweifelt zu erreichen versucht. Kann sie den womöglichen Mörder ihres Bruders lieben?

Natürlich geizt die Autorin erneut nicht mit Erotik und heißen Sexszenen. Dennoch stehen diese Szenen nicht im Vordergrund, sondern umschließen die Handlung perfekt. Trotzdem muss ich gestehen, dass mir der erste Band der Spin-off Reihe "Sinful Prince" ein Tick besser gefallen hat.

Auch der zweite Band der Spin-off Reihe von Meghan March konnte mich sehr gut unterhalten. Es geht knisternd zwischen Temperance und Kane weiter und ein fieser Cliffhanger lässt den Leser sofort zum dritten Band greifen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2020

Toxische Liebe

Silver Swan - Elite Kings Club
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Vor dem Lesen von "Silver Swan" hatte ich schon die unterschiedlichsten Meinungen dazu gelesen. Die einen feiern es, die anderen hassen es. Ich wollte mir selbst ein Bild davon machen (besonders da der ...

Vor dem Lesen von "Silver Swan" hatte ich schon die unterschiedlichsten Meinungen dazu gelesen. Die einen feiern es, die anderen hassen es. Ich wollte mir selbst ein Bild davon machen (besonders da der Klappentext mich richtig neugierig machte) und habe es auch gelesen.

Den Schreibstil von Amo Jones würde ich als sehr einfach, aber dennoch fesselnd beschreiben. Sie hat es bereits im ersten Band geschafft mich innerhalb von zwei Tagen die Geschichte verschlingen zu lassen. Geschrieben ist das Buch dabei aus der Sichtweise der Protagonistin Madison.

Mit Madi verbindet mich auch so eine Hassliebe. Einerseits wird sie als sehr taff und selbstständig beschrieben, aber andererseits merkt man ihr ihre 17 Jahre doch an. So ist es natürlich, dass sie sich mit ihren beiden neuen Freundinnen mit Alkohol volllaufen lässt und auch gerne mal harten Sex hat.

Generell ist Monogamie auch überbewertet. Dabei musste ich mir im Kopf immer wieder vor Augen führen, dass Madi, ihre Freundinnen und die Elite Kings alle erst so um die 17 Jahre alt sind. Auch mit Vorsicht zu genießen ist der Sex und generelle Umgang zwischen Madi und Bishop. Diesem empfand ich immer sehr grenzwertig und Madi gegenüber schon übergriffig. Was Madi nur mit der Schulter zucken lässt.

Und trotz der vielen Kritikpunkte konnte mich "Silver Swan" absolut unterhalten und fesseln. Und da ich kein Meisterwerk erwartet habe, sondern ein Buch, welches mich kurzweilig unterhält, bin ich sehr zufrieden mit dem ersten Band. Ich kann auch schon vorweg nehmen, dass es mir mit Band 2 und 3 ähnlich erging.

Der erste Band der Elite Kings Reihe konnte mich ab der ersten Seite absolut unterhalten und fesseln. Die Beziehung zwischen Madi und Bishop ist dennoch mit Vorsicht zu genießen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2020

Gute Fortsetzung

Tell Me No Lies
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Nach dem unglaublich fiesen Cliffhanger von "Follow Me Back" musste auch die Fortsetzung "Tell Me No Lies" bei mir einziehen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Eric und Tessa weitergeht und wie es ...

Nach dem unglaublich fiesen Cliffhanger von "Follow Me Back" musste auch die Fortsetzung "Tell Me No Lies" bei mir einziehen. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Eric und Tessa weitergeht und wie es zu dem Cliffhanger und dem Klappentext von Band 2 kommen konnte.

Zu Weihnachten habe ich die Fortsetzung bekommen und im Januar mit dem Lesen gestartet. Den Schreibstil empfand ich immer noch als sehr süchtig machend, sodass ich die erste Hälfte wieder fast an einem Stück inhalierte. Doch im Gegensatz zu Band 1 schlichen sich hier in der Fortsetzung in der Mitte ein paar Längen ein, welche mich das Buch auch ein paar Tage auf die Seite legen ließen. Nachdem ich es mir dann wieder zu Hand nahm, ging es flüssig weiter und den Rest der Geschichte verschlang ich wieder.

Geschrieben ist auch der zweite und letzte Band der Reihe abwechselnd aus den Sichtweisen der beiden Protagonisten Tessa und Eric. Auch "Tell Me No Lies" bietet wieder spannende und erleuchtende Mitschnitte aus Polizeiverhören, die zwar die Handlung kurzzeitig unterbrachen, mich damit jedoch zum weiterlesen animierten.

Zur Handlung kann ich sagen, dass die Autorin es schon wieder schaffte, mich komplett an der Nase herumzuführen. Mehrmals schwenkte sie um und jedes Mal wurde ich wie von einer Welle im Meer kalt erwischt. Die Autorin hat es einfach drauf Plot Twists zu schreiben!

Der zweite Band der Follow Me Back Reihe gefiel mir nicht ganz so gut wie Band 1. Es schlichen sich in der Mitte ein paar Längen ein und erst das letzte Drittel konnte mich zusammen mit dem Ende wieder komplett umhauen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.02.2020

Toller Einzelband

Best Man
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Mittlerweile habe ich schon mehrere Einzelbände von Vi Keeland oder auch zusammen mit Penelope Ward gelesen und jedes einzige hat mich begeistern können. Deshalb stand für mich sofort fest, dass auch "Best ...

Mittlerweile habe ich schon mehrere Einzelbände von Vi Keeland oder auch zusammen mit Penelope Ward gelesen und jedes einzige hat mich begeistern können. Deshalb stand für mich sofort fest, dass auch "Best Man" bei mir einziehen wird.

Wie bei "Mister West" habe ich mich auch hier für das Hörbuch entschieden. Die Sprecher Sandrine Mittelstädt und Oliver Kube haben einen tollen Job gemacht und es hat mir Spaß gemacht ihren Stimmen zu lauschen.

Erzählt wurde es aus den Sichtweisen von Nat und Hunter und zwei Zeitebenen. Einmal die Gegenwart und verschiedene Jahre in der Vergangenheit von Hunter. Diese Kombination hat mir sehr gut gefallen und spornte mich zusätzlich immer wieder zum weiter hören an. Auch sind diese Einblicke in die Vergangenheit sehr wichtig, um Hunters Charakter näher zu beleuchten.

Besonders gefiel mir, dass ich als Leser sofort die Anziehung zwischen Nat und Hunter spürte, diese ihr jedoch nicht nachgehen bzw. Nat. Denn sie wurde in ihrer Vergangenheit sehr von einem Mann verletzt und so hat sie ein Vertrauensproblem. Aber Hunter wäre nicht so ein toller Protagonist, wenn er so einfach aufgeben würde.

Auch mit der restlichen Handlung und dem Ende bin ich sehr zufrieden, sodass ich mich schon sehr auf ihren nächsten Roman "Hot Client", der am 15. Juni 2020 erscheinen wird, freue. Es sind einfach tolle Einzelbände, die super für sich stehen können, aber auch unterhalten und ernstere Themen behandeln. Eine tolle Mischung!

Auch der vierte Einzelband "Best Man" aus Vi Keelands Feder konnte mich begeistern. Von den Charakteren, über die Handlung und den Schreibstil (bzw. die Sprecher) gefiel mir alles und ich freue mich schon sehr auf "Hot Client" im Juni.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere