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Veröffentlicht am 21.04.2025

Sieben Tage

Nur du weißt, wer du bist
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Sieben Tage bis zum guten Selbstwertgefühl. Ein Spaß der so teuer ist wie ein Urlaub in der Karibik. Eine Agentur die wie aus dem Nichts auftaucht. Das fand ich schon suspekt.
Es geht darum ein neues Selbstwertgefühl, ...

Sieben Tage bis zum guten Selbstwertgefühl. Ein Spaß der so teuer ist wie ein Urlaub in der Karibik. Eine Agentur die wie aus dem Nichts auftaucht. Das fand ich schon suspekt.
Es geht darum ein neues Selbstwertgefühl, Selbstverantwortlichkeit usw. aufzubauen.
Zum Glück wird ja gleich am Anfang berichtet das es noch einige Monate dauert. Und der Kurs dann noch weiter geht und die ersten sieben Tagen nur ein Anfang ist.
Mir fehlte aber trotzdem die Beschreibung das es auch Rückschläge gibt und arge Selbstzweifel. Als Roman kann man das Buch sicher lesen und vielleicht auch mal über etwas nach denken. Alles geht mir zu locker und zu leicht. Was für mein Verständnis nicht passt.
Aber für den normalen Menschen mit Ängsten, Sorgen und Verzweifelungen sollte dieser Roman nur als Geschichte zählen. Illusionen könnten geweckt werden. die sich überhaupt nicht einstellen. Ich bin hin und her gerissen. Habe den Roman gut und gerne und auch schnell gelesen. War angetan von den Bildchen im Buch . Vom wunderschönen Cover - es gibt für mich aber auch dieses ABER..

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Super

Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli
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Mir hat der Roman "Elbnächte" sehr gut gefallen. Das Buch ließ sich schnell durchlesen, da ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es erzählt die Geschichte von Louise, Paul und Ella – drei ganz unterschiedliche ...

Mir hat der Roman "Elbnächte" sehr gut gefallen. Das Buch ließ sich schnell durchlesen, da ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es erzählt die Geschichte von Louise, Paul und Ella – drei ganz unterschiedliche Personen, die sich kennenlernen und sich sympathisch werden.

Die Handlung spielt hauptsächlich auf der Reeperbahn und in einigen Stadtteilen, die nicht gerade wohlhabend sind. Besonders gefallen hat mir die Möglichkeit, in die Vergangenheit zu reisen und gleichzeitig das Gefühl zu haben, dass viele der beschriebenen Orte mir bekannt sind und auch heute noch existieren. Ich fühlte mich so heimisch, dass es schon fast seltsam war.

Manchmal dachte ich, es wäre schön, wenn das Buch ein wenig mehr Spannung bieten würde. Tatsächlich fehlte mir an einigen Stellen die Dramatik. So manche Szene hätte von mehr Intensität profitiert, und das plötzliche Auftauchen von Pauls Bruder, der als verschollen galt, fand ich fragwürdig.

Dennoch überwiegt das heimische Gefühl, weshalb ich mich für die volle Anzahl an Sternen entscheide. Tatsächlich würde ich sehr gerne die Fortsetzung lesen.

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Veröffentlicht am 05.04.2025

Sachbuch ??

Im Wind der Freiheit
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Tanja Kinkels Im Wind der Freiheit ist ein historischer Roman, der die Ereignisse rund um die Märzrevolution und die Frankfurter Nationalversammlung beleuchtet. Die Autorin erzählt die Geschichte aus mehreren ...

Tanja Kinkels Im Wind der Freiheit ist ein historischer Roman, der die Ereignisse rund um die Märzrevolution und die Frankfurter Nationalversammlung beleuchtet. Die Autorin erzählt die Geschichte aus mehreren Perspektiven, wobei insbesondere zwei weibliche Figuren im Mittelpunkt stehen: Louise Otto, eine junge, alleinstehende Frau, die sich für Gerechtigkeit und die politische Mitbestimmung von Frauen einsetzt, sowie Susanne, die Louise mit wichtigen Informationen versorgt, dabei jedoch selbst in eine gefährliche Lage gerät.

Die Gegensätzlichkeit der beiden Frauenfiguren verleiht dem Roman eine interessante Dynamik. Allerdings führen die häufigen Perspektivwechsel dazu, dass der Lesefluss mitunter unterbrochen wird. Besonders beim Übergang zwischen den Kapiteln fällt es gelegentlich schwer, den Überblick zu behalten.

Darüber hinaus treten zahlreiche Nebenfiguren auf, die zwar zur historischen Tiefe beitragen, jedoch auch die Nachvollziehbarkeit der Handlung erschweren können. Einige Passagen wirken insgesamt recht detailverliebt und stellenweise trocken, was den Lesefluss verlangsamt. Der Roman verlangt daher eine gewisse Konzentration und historisches Interesse von seinen Leserinnen und Lesern.

Insgesamt ist Im Wind der Freiheit ein ambitionierter und gut recherchierter Roman, der vor allem durch seine historischen Bezüge überzeugt, dabei aber gelegentlich in seiner Erzählweise an Klarheit und Spannung einbüßt.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Langweilig

Es wär schon eine Lüge wert
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Wirklich sehr sehr sehr sehr langweilig.
Es kommt in keiner Minute auch nur Spannung auf. Ich habe das Gefühl Frau Pauly ist bei diesem Roman nur in Gedanken bei ihrem alten Beruf als Deutschlehrin verhafte. ...

Wirklich sehr sehr sehr sehr langweilig.
Es kommt in keiner Minute auch nur Spannung auf. Ich habe das Gefühl Frau Pauly ist bei diesem Roman nur in Gedanken bei ihrem alten Beruf als Deutschlehrin verhafte.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Berührend

Der Bright-Side-Running-Club
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Rezension: Ein bewegender Roman über Krankheit und Zusammenhalt

Keira erhält die erschütternde Diagnose Brustkrebs – ein Schicksalsschlag, den sie mit bemerkenswerter Stärke annimmt. Der Roman gelingt ...

Rezension: Ein bewegender Roman über Krankheit und Zusammenhalt

Keira erhält die erschütternde Diagnose Brustkrebs – ein Schicksalsschlag, den sie mit bemerkenswerter Stärke annimmt. Der Roman gelingt es trotz der ernsten Thematik, eine gewisse Leichtigkeit zu bewahren, ohne die Schwere der Krankheit zu verharmlosen. Keira erträgt die Untersuchungen und Behandlungen tapfer, und der Leser erhält zudem viele medizinische Details zum Thema Krebs.

Besonders berührend ist die Rolle der Laufgruppe: Die Frauen unterstützen sich gegenseitig, teilen ihre Sorgen und Erlebnisse und schaffen so einen wertvollen Zusammenhalt. Diese Gemeinschaft gibt Keira Kraft und zeigt die Bedeutung von Freundschaft in schwierigen Zeiten.

Ein Kritikpunkt für mich ist jedoch die Darstellung der Kollegen. Ihr abweisendes Verhalten bleibt unerklärt – es hätte mich interessiert, warum sie sich so unsympathisch verhalten und welche Vorgeschichte Keira in der Firma hat. Sie wirkt dort unsicher und wenig anerkannt, was eine zusätzliche tragische Komponente darstellt, aber leider nicht weiter beleuchtet wird.

Wie der Roman auf Leser wirkt, die keine persönlichen Berührungspunkte mit Krebs haben, kann ich nicht einschätzen. Dennoch ist die Geschichte leicht zu lesen und emotional gut zu verkraften

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