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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2021

Konnte mich leider nicht überzeugen.

Die verschwundenen Studentinnen
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Ich habe soeben die letzten Seiten gelesen, sitze nun hier und schüttel mit dem Kopf.
Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Mit dem ersten Teil bin ich hier auf Bookstagram gestartet. Daher hab ich ...

Ich habe soeben die letzten Seiten gelesen, sitze nun hier und schüttel mit dem Kopf.
Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Mit dem ersten Teil bin ich hier auf Bookstagram gestartet. Daher hab ich mich so gefreut das der @droemerknaur mir das Buch zur Verfügung gestellt hat. Vom ersten Teil war ich doch recht angetan. Der Autor hat eine tolle Art zu schreiben aber bei diesem Teil fand ich, war das nicht so ersichtlich. Die Geschichte selbst ist zwar ganz gut umgesetzt aber ich habe mich locker bis zur Hälfte des Buches schwergetan mit dem Lesen. Es hat mich echt gelangweilt. Zum Ende hingab es einen Abschnitt der dann mal etwas interessanter war, aber das Finale war schlicht weg daneben.
Ok es war überraschend, weil mit diesem Ende hab ich echt nicht gerechnet. Dennoch hat es die Geschichte für mich nicht wirklich aufgewertet.
Aber um was geht es eigentlich.
Es geht um Mariana, die zum Collage ihrer Nichte fährt, da dort ein brutaler Mord stattgefunden hat. Sie ist Gruppentherapeutin und kennt das erste Opfer, daher meint sie sich den Fall genauer anschauen zu müssen. Sie selbst wirkt sehr hilflos, mit sich selbst und scheint die Lage auch nicht richtig einschätzen zu können. Alles deutet darauf hin, dass ein Professor der einen Fanclub an Mädels hat, als Täter infrage kommen könnte. Ein Mord reicht natürlich nicht, was den Fall aber auch nicht spannender gemacht hat.
Ich fand die Protagonisten alle sehr lahm. Der Professor hatte etwas Biss und war ein interessanter Charakter aber alle anderen waren einfach nicht so meins. Ich sage mal so. Wer nun keinen brutalen Thriller mag und Storys mag, die sehr entspannt sind, dann würde ich es empfehlen für so zwischen durch. Aber ich selbst bin etwas enttäuscht. Habe hier eindeutig mehr erwartet. Dennoch war es nun kein totaler Flop.

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Veröffentlicht am 22.07.2021

Für Kinder und Jugendliche ein nettes Abenteuer

Die Legende von Frostherz 1. Die Reise beginnt
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Dieses Buch hat 445 Seiten. Allerdings ist diese Geschichte danach noch nicht vorbei denn das Ganze ist eine Trilogie. Was ich natürlich viel zu spät entdeckt habe. Und ich wunderte mich schon warum auf ...

Dieses Buch hat 445 Seiten. Allerdings ist diese Geschichte danach noch nicht vorbei denn das Ganze ist eine Trilogie. Was ich natürlich viel zu spät entdeckt habe. Und ich wunderte mich schon warum auf so vielen Seiten dann doch so wenig passiert ist.

Ein kleiner Junge der ohne Eltern aufgewachsen ist, mit einer mächtigen Gabe wovor die meisten schlicht weg Angst haben, denn er ist Klangweber. In dieser Welt gibt es böse Kreaturen, die er ständig hört und sich mit seinem Gesang mit ihnen verbinden kann. Als er einer Pionier-Besatzung mit dem Singen das Leben rettet, wird er von seinem Volk verstoßen und zieht mit den Pionieren los um seine Eltern zu suchen. Er erlebt mit der Mannschaft einige Abenteuer.

Ich denke, für junge Leute mag das alles ganz spannend sein. Ich fand die Geschichte auch süß aber zum Schluss fand ich es sehr ziehend und ein wenig hat mir auch die Erklärung zu manchen Begriffen gefehlt.

Was ich aber richtig toll finde, sind die vielen Illustrationen. Ich mag es ja, wenn man auch mal ein wenig was zu sehen bekommt. Das Abenteuer um Ash ist sehr relativ spannend. Er lebt in einer Welt, in der das Überleben ohne Freunde kaum bis gar nicht möglich ist.
Gut das er welche gefunden hat die ihm bei seinem Vorhaben bewusst und unbewusst helfen.

Die Abenteuer gehen weiter

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Veröffentlicht am 17.07.2021

Absolute Leseempfehlung

Böse Seele: Thriller
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Hach, ich liebe es, wenn ich ein Buch beendet habe und ein leichtes Grinsen auf den Lippen habe, weil es mir einfach so unglaublich gut gefallen hat.
Das ist bereits mein zweites Buch von ihr und ich fand ...

Hach, ich liebe es, wenn ich ein Buch beendet habe und ein leichtes Grinsen auf den Lippen habe, weil es mir einfach so unglaublich gut gefallen hat.
Das ist bereits mein zweites Buch von ihr und ich fand das erste schon verdammt gut geschrieben.
Sie schreibt nicht zu viel und nicht zu wenig und genau das mag ich total.
Bücher die so extrem ausgeschmückt sind und zu sehr abschweifen langweilen mich recht schnell.

Das Buch beginnt damit, dass ein Pärchen einen Mann ausknockt um ihm bei lebendigem Leib seinen Lümmel abzuschneiden und damit die Demütigung noch größer ist, schieben sie ihm diesen auch noch tief in den Rachen.
Ja viele würde das nun schocken aber mich packt sowas direkt und seien wir mal ehrlich einem Vergewaltiger z.B. würde das verdammt gut stehen.
Martyn und Milla sind die Ermittler in bei diesem Mord und in denen die noch dazu kamen. Es war total interessant zu lesen wie alles miteinander verstrickt war und wie gut die zwei Ermittler zusammen gearbeitet haben.
Alles hat sich gefügt und man hatte am Ende auch keine Fragen mehr offen. Für mich ein absolutes Dream Team was Potential für viele weitere Geschichten haben würde.

Ich fand die Zwei und auch die Nebenrollen verdammt toll und sehr authentisch. Wobei ich am Ende eine Kleinigkeit zu bemängeln hätte, die mich aber auf eine Fortsetzung hoffen lässt.
Denn nicht nur Martyn hat ein Geheimnis, sondern auch Milla. Ich hätte gerne gewusst wie Martyn darauf reagiert. Und ich hätte so gerne mehr über die Psyche seines Vaters erfahren.
Die Story ist spannend, nicht zu aufgesetzt, sehr flüssig und realistisch beschrieben, mit tollen Charakteren und einem recht überraschenden Ende.
Ich würde mich so freuen mehr von Martyn und Milla zu lesen.
Also wie ihr schon merkt, klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.07.2021

Ein tolles Buch mit einem gruseligen Gedanken

Das kurze Leben einer immer wieder Sterbenden
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Als erstes hat mich der Titel des Buches gereizt. Das Buch hat mir sehr gefallen und die Idee dahinter hat mich echt beschäftigt.
Stellt euch vor jemand stirbt für euch, damit er, wenn er zwischen dem ...

Als erstes hat mich der Titel des Buches gereizt. Das Buch hat mir sehr gefallen und die Idee dahinter hat mich echt beschäftigt.
Stellt euch vor jemand stirbt für euch, damit er, wenn er zwischen dem Leben und dem Tod steckt, ein Bild von euch sieht, was jemand anderes deutet, wovon dann euer ganzes Leben abhängen kann.
Und wir alle wissen das alles, was man sieht, Auslegungssache ist.
Anfangs fand ich Katja extrem naiv und habe überlegt, ob ich mit 24 auch so war.
Und ja, in manchen Punkten bestimmt.
Im Laufe der Geschichte fand ich sie aber einfach nur toll. Auch Isi die ihr bei all dem was passiert ist, geholfen hat fand ich perfekt gewählt.
Die Story hat zum Ende richtig Fahrt aufgenommen und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen.
Lieber @thomas_knuewer da kommt doch sicher noch ein zweiter Teil, oder nicht?
Ich meine, dass kann man doch nicht so enden lassen 🙈
Ein gelungener Roman zum Nachdenken und philosophieren, mit einem guten Maß an Spannung und Witz.

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Veröffentlicht am 06.07.2021

Mehr Crime als Thriller aber nicht schlecht geschrieben.

WATCH – Glaub nicht alles, was du siehst
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Meide öffentliche Orte. Traue keinem. Und vor allem: Bleib nicht stehen!
Das Jobangebot klingt zu gut, um wahr zu sein: Tina soll für ein paar Wochen in einer Wohnung in London ein unauffälliges Leben ...

Meide öffentliche Orte. Traue keinem. Und vor allem: Bleib nicht stehen!
Das Jobangebot klingt zu gut, um wahr zu sein: Tina soll für ein paar Wochen in einer Wohnung in London ein unauffälliges Leben führen und wird dafür großzügig bezahlt. Einziger Haken: Sie darf während der gesamten Zeit keinen Kontakt zu ihrem jetzigen Leben haben. Keine Anrufe, keine Mails, kein Social Media. Tina lässt sich darauf ein. Und anfangs scheint auch alles ganz harmlos. Doch dann findet sie heraus, wofür sie eingesetzt wird. Plötzlich ist sie ganz allein in einer unbekannten Stadt. Gejagt von einem Feind, der kein Erbarmen kennt. Und er hat seine Augen überall …

Wieder ein Buch was gut war mich aber nicht vom Hocker gehauen hat.
Thriller Momente fand ich keine. Eher Crime.
Denn am Ende geht es um einen Clan und um die Polizei.

Tina eine junge Frau mit Schulden nimmt ein gut bezahltes Angebot an ohne zu wissen, auf was sie sich da einlässt.
Sie ist eine spannende Figur. Stark, mutig, selbstlos und an einem Punkt wo das neu Sortieren ihres Lebens gerade ein passendes Angebot bekommt.
Wenn sie allerdings vorher gewusst hätte was genau auf sie zukommt, dann hätte sie sicherlich abgelehnt.
Ich fand sie durchweg super taff wenn manchmal auch ein wenig übermütig. Gerade in Bezug auf Adem. Ein Mitglied der Taffas in den sie sich nach und nach verguckte.
Adem hat gar keine Lust auf den Clan ist, allerdings durch ein Ereignis an diesen gebunden.
Und genau das alles verbindet Tina und Adem zu einem guten Duo.

Nael der Ermittler des Falls war mir auch sehr sympathisch. Allerdings fand ich es irgendwie schade, dass er irgendwie als kaputter Weintrinker dargestellt wurde.
Er hatte mit dem Clan dieser Geschichte schon Erfahrungen gemacht, die ihn zum Weintrinker haben werden lassen.
Warum sind die meisten Polizisten in Geschichten so kaputt?
Im Großen und Ganzen war der Fall um den Clan herum recht interessant. Nur leider gab es keine WOW Momente, die ich bei Thrillern so gerne habe. Ich würde es solide nennen aber nicht zu meinen Lese Highlights zählen.

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