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Veröffentlicht am 01.04.2021

Podcast Thriller

Der Countdown-Killer - Nur du kannst ihn finden
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"Der Countdown Killer - Nur du kannst ihn finden" von Amy Suiter Clarke aus dem S. Fischer Verlag hat mich nochmal absolut überrascht.

Es geht um die True- Crime- Podcasterin Elle Castillo, die Gerechtigkeit ...

"Der Countdown Killer - Nur du kannst ihn finden" von Amy Suiter Clarke aus dem S. Fischer Verlag hat mich nochmal absolut überrascht.

Es geht um die True- Crime- Podcasterin Elle Castillo, die Gerechtigkeit für die Opfer des Countdown Killers will, deren Verbrechen nie aufgeklärt wurden. CK entführte immer Opfer im dreitägigen Rhythmus und jede war binnen 7 Tagen tot bis sein 10. Opfer entkam. Die Morde stoppen für viele Jahre, doch plötzlich wird wieder eine junge Frau entführt. Gehen die Morde weiter?

Meine Meinung: Ich fand das Buch unglaublich interessant. Mich hat sofort das Cover und der Klappentext des Buches angesprochen. Inhaltlich ist es so aufgebaut,  dass die Erzählungen von Elle in der Gegenwart sich mit den Podcastfolgen abwechseln, die von den damaligen Morden des CK in Dialogform berichten. Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen und die Podcastfolgen waren eine geniale Idee um Spannung und Abwechslung in die Geschehnisse zu bringen.

Auch Elle als private Ermittlerin fand ich gut dargestellt, wenn auch die Ermittlungsarbeit teilweise etwas waghalsig und übertrieben war. So hätte ich mir schon gewünscht, dass die Polizei sie mehr in ihre Schranken weist.

Amy Suiter Clarke hat es mit ihrem Debütroman geschafft, die Spannung die ganze Zeit auf hohem Niveau zu halten. Ich konnte das Buch tatsächlich kaum aus der Hand legen. Schade war leider nur, dass die Story für mich in Teilen vorhersehbar war und ich schon früh einige Sachen wusste. Dennoch kam zum Ende ein derartiger Showdown, der mich absolut gefesselt hat.
Super waren im Übrigen auch die Podcasts zum Buch die beim Verlag gehört werden können.

Für mich daher ein sehr guter Thriller,  den ich gerne empfehlen kann. 4,5/5⭐

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Veröffentlicht am 29.03.2021

Spannender Thriller

Trauma – Kein Entkommen
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"Trauma - Kein Entkommen" von Christoph Wortberg aus dem dtv Verlag ist der 1. Band der Trauma- Triogie um die Ermittlerin Katja Sand.

In München werden zwei Leichen gefunden, ein Toter im See und der ...

"Trauma - Kein Entkommen" von Christoph Wortberg aus dem dtv Verlag ist der 1. Band der Trauma- Triogie um die Ermittlerin Katja Sand.

In München werden zwei Leichen gefunden, ein Toter im See und der andere Tote im Kühlschrank. Der Traumaexperte, bei dem die beiden Toten in Behandlung waren, geht von einem Suizid aus. Allerdings zweifelt die Ermittlerin Katja Sand hieran und ermittelt gemeinsam mit ihrem Assistenten Rudi Dorfmüller. Die beiden stoßen auf einen vertuschten Skandal bei der Bundesmarine und versuchen die Hintergründe zu erforschen, aber je näher sie der Wahrheit kommen, umso mehr wächst der Druck von oben und Katja hat mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen.

Meine Meinung: Zunächst beginnt das Buch mit einem sehr spannenden Prolog aus der Vergangenheit über ein Kind, der mich zunächst etwas kurzatmig werden ließ. Danach springt das Buch allerdings in die Gegenwart und wird insgesamt etwas ruhiger. Während des gesamten Buches erfährt der Leser nämlich sehr viel aus dem Privatleben von Katja Sand und ihrem gestörten Verhältnis zu Mutter und Tochter. Dies ist in Teilen sehr langatmig, deutet aber darauf hin, dass dieses ggf. für die weiteren beiden Bände noch entscheidend sein könnte.

Ansonsten fand ich sowohl Katja Sand als auch Rudi Dorfmüller als charakterstarke Protagonisten mit ihren Ecken und Kanten absolut gelungen. Es hat richtig Spaß gemacht, den beiden bei ihren Dialogen zuzuhören.

Die Ermittlungen von Sand in Bezug auf die beiden Toten fand ich ebenfalls sehr spannend. Gerade der vertuschte Skandal innerhalb der Bundesmarine, war unglaublich interessant. Der Autor hat es zunächst geschafft, mich dadurch zu verwirren und auf eine falsche Fährte zu locken. Dies lag sicherlich auch an dem guten Schreibstil des Autors, der mich völlig in seinen Bann gezogen hat. Immer wieder lässt der Autor kurze Passagen von dem traumatisierten Kind einfließen und setzt den Leser so nochmal in körperliche Anspannung. Letztlich kommt es zum Schluss zu einem sehr temporeichen und spannenden Ende.

Mir hat das Buch insgesamt wirklich gut gefallen und da für mich einige Fragen offen blieben, freue ich mich schon auf die Fortsetzung. Von mir daher eine klare Leseempfehlung und 4/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.03.2021

Schöner Auftakt

Don't LOVE me
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Don't love me" von Lena Kiefer ist der erste Band der Trilogie aus dem cbj- Verlag.

Es geht um Kenzie, die für ein Praktikum nach Schottland geht, um sich danach an der Uni zu bewerben. Dort lernt Sie ...

Don't love me" von Lena Kiefer ist der erste Band der Trilogie aus dem cbj- Verlag.

Es geht um Kenzie, die für ein Praktikum nach Schottland geht, um sich danach an der Uni zu bewerben. Dort lernt Sie Lyall, den reichen Erben der Luxushotelkette kennen. Lyall, der im Ort aufgrund früherer Vorkomnisse verhasst ist, muss sich wieder rehabilitieren und da passt Kenzie laut seiner Familie leider nicht in den Plan. Es beginnt eine interessante Liebesgeschichte, die einige Geheimnisse birgt.

Meine Meinung: Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Kenzie und Lyall erzählt. Dadurch habe ich schnell in das Buch gefunden. Die Protagonisten sind unglaublich sympathisch und das Setting in den schottischen Highlands traumhaft.
Ich hatte aufgrund der vielen veröffentlichten Rezensionen sehr hohe Erwartungen an das Buch. Leider bin ich nicht ganz so überzeugt. Ich finde das Buch sowohl vom Schreibstil als auch von der Geschichte schön, aber die Story ist für mich nicht "neu". Es handelt sich um einen klassischen New Adult Roman, der Höhen und Tiefen der Protagonisten bereit hält.

Dennoch kann ich sagen, dass mir insbesondere Kenzie mit ihrer starken Art und ihrem Umgang mit ihrer Trauerbewältigung sehr gut gefallen hat. Sie ist ein absoluter Familienmensch, der immer nur das beste für die Familienmitglieder im Blick hat. Witzig fand ich auch die Idee mit ihrem Camper Van.
Auch Lyall, der es sowohl innerhalb der Familie als auch bei den Menschen im Ort nicht leicht hat, gefällt mir als charakterstarker Mensch. Ich fand es gut, dass Kenzie ihn nicht abgestempelt hat, sondern sich ihre eigene Meinung bildete. Hier war klar, dass sie ihm letztlich nicht widerstehen kann. Die Liebesgeschichte ist schön, aber auch sehr vorhersehbar und endet leider mit einem Cliffhanger, was allerdings bereits seit Beginn des Buches klar war.

Insgesamt war das Buch kurzweilig zu lesen und ich werde auf jeden Fall die Reihe mit Band 2 fortsetzen.

Von mir gibt es für alle New Adult Fans eine Leseempfehlung und 4/5⭐

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Veröffentlicht am 19.03.2021

Zu langatmig

Der Hypnotiseur
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"Wie Feuer. Genau wie Feuer." So lauten die ersten Worte des Jungen unter Hypnose. Sie öffnen die Tür zu einem Alptraum....

Bei dem Buch "Der Hypnotiseur" handelt es sich um den ersten Fall des ermittelnden ...

"Wie Feuer. Genau wie Feuer." So lauten die ersten Worte des Jungen unter Hypnose. Sie öffnen die Tür zu einem Alptraum....

Bei dem Buch "Der Hypnotiseur" handelt es sich um den ersten Fall des ermittelnden Kommissar Joona Linna, des Autorenduos Alexandra und Alexander Ahndoril, die unter dem Pseudonym Lars Kepler schreiben.

Es geht um Erik Maria Bark, einem Arzt aus Stockholm, der früher mit Hypnose Therapien bei Patienten durchgeführt hat. Bark wird zu einem Mordfall hinzugezogen, um den Schwerverletzten zu hypnotisieren damit die Polizei Angaben zum Täter in Erfahrung bringen kann. Dies bringt allerdings schreckliche Erkenntnisse zum Vorschein.

Meine Meinung: Die Idee zum Buch war unglaublich interessant und spannend. Ich liebe Bücher, die eine individuelle Idee und gerade nicht das gleiche, bekannte Schema haben. Dies hat mir bei diesem Buch sehr gefallen.
Allerdings war die Umsetzung nach meiner Ansicht nicht überzeugend. Die tatsächliche Geschichte, nämlich der grausame Mordfall rückt bei dem Buch völlig in den Hintergrund. Vielmehr werden noch mehrere andere Schauplätze eröffnet, sodass sich das Buch über Seiten hingezogen hat. Alles war sehr langatmig und extrem detailliert beschrieben. Ich hätte mir dies allerdings deutlich kürzer gewünscht und auf einige Ideen hätte man verzichten können.

Leider haben mir auch die Charaktere des Buches nicht wirklich gefallen. Vor allem die Frau des Hypnotiseurs Simone war extrem nervig. Dennoch fand ich den Schreibstil der Autoren gut. Die Beschreibungen der einzelnen Personen war bildlich und alles gut vorstellbar.

Am wenigsten konnte ich den Schluss des Buches nachvollziehen. Alles was vorher so dahindümpelte, wurde am Schluß actionreich und völlig überzogen und unrealistisch dargestellt.

Insgesamt daher ein Buch, dass ich nur bedingt weiterempfehlen kann. Von mir daher 2,5/5⭐.

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Veröffentlicht am 13.03.2021

spannender Giftkrimi

Rote Belladonna
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"Rote Bella Donna" ist mein erster, aber sich nicht letzter, Krimi von Jürgen Seibold aus dem Piper Verlag.

Inhalt (Klappentext): Ein Todesfall in Zusammenhang mit Globuli führt Maja Ursinus nach Marburg. ...

"Rote Bella Donna" ist mein erster, aber sich nicht letzter, Krimi von Jürgen Seibold aus dem Piper Verlag.

Inhalt (Klappentext): Ein Todesfall in Zusammenhang mit Globuli führt Maja Ursinus nach Marburg. Undercover ermittelt sie in der Salus-Apotheke, deren Besitzerin als Homöopathie- Expertin gilt. Ist Elisabeth Wenderoth ein tödlicher Fehler unterlaufen? Oder hat jemand ihre Arznei absichtlich manipuliert? Maja merkt schnell, dass die Marburger Apothekerin mehr Feinde hat, als sie zugeben will. Schreckt einer von ihnen auch vor Mord nicht zurück? Als nach einem weiteren Vorfall ein Kind in Lebensgefahr schwebt, wächst der Druck. Maja Ursinus muss schnell handeln, bevor es noch mehr Tote gibt...

Meine Meinung: Bei dem Buch "Rote Bella Donna" handelt es sich um den 2. Band der Ermittlungen rund um die Apothekerin Maja Ursinus, der aber unabhängig von Band 1 gelesen werden kann. Bei Maja handelt es sich um eine Apothekerin, die gerne neben ihrem Beruf selbst in Fällen ermittelt. So kommt die Münchnerin auch in die Marburger Apotheke.

Mir hat schon das Setting des Buches sehr gut gefallen. Ich selbst kenne Marburg und sah durch die Beschreibungen des Autors die kleinen Gassen, die Altstadt und den Schlossberg genau vor mir. Auch haben mir die Charaktere des Buches wirklich gut gefallen. Maja ist eine forsche junge Frau, die allerdings sehr sympatisch ist und einen Riecher dafür hat, welchen Personen sie vertrauen kann. Aber auch die anderen Charaktere fand ich sehr interessant. Jeder hatte letztendlich sein eigenes Päckchen zu tragen und seine Probleme zu bewältigen.

Auch den lockeren Schreibstil des Autors mochte ich sehr. Beim Lesen flogen die Seiten tatsächlich nur so dahin, sodass ich das Buch schnell beenden konnte. Das Buch war spannend und fesselnd und hatte ein paar Wendungen, die ich nicht auf dem Schirm hatte. Der Autor hat es tatsächlich immer wieder geschafft, mich beim Lesen noch einmal auf eine falsche Fährte zu locken und tatsächlich war das Ende so nicht vorhersehbar. Lediglich der Schluss hätte für mich noch ein bisschen länger bzw. detaillierter sein können.

Aber auch das Thema Homöopathie kam in dem Buch nicht zu kurz und die Ermittlungen durch eine Apothekerin fand ich insgesamt sehr gelungen. Ich freue mich wenn Maja im nächsten Band weiter ermittelt.

Fazit: Mir hat der Krimi wirklich gut gefallen und ich werde bestimmt noch Band 1 lesen. Von mir daher eine klare Leseempfehlung und 4/5 Sternen.

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