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Veröffentlicht am 31.03.2020

Wie eine fesselnde Sinfonie gemischt mit Farben

A Wish for Us
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„»Welche siehst du am liebsten? Deine Lieblingsfarbe?«
»Veilchenblau«, sagte er, ohne zu zögern. Veilchenblau. Die Farbe, die er am liebsten sah… und die Farbe meiner Stimme.“ (S. 228)

So. Also ich weiß ...

„»Welche siehst du am liebsten? Deine Lieblingsfarbe?«
»Veilchenblau«, sagte er, ohne zu zögern. Veilchenblau. Die Farbe, die er am liebsten sah… und die Farbe meiner Stimme.“ (S. 228)

So. Also ich weiß nicht so Recht, wie ich dem Buch mit ein paar Worten gerecht werden soll.
Es beginnt mit einem pianissimo, das aber schon so fesselt und es unmöglich macht aufzuhören. Geht über in ein riesiges crescendo und endet mit einem fortissimo. Die Musik wird über den Text direkt in den Leser hinein transportiert und klingt noch lange nach. Wie eine sanft angeschlagene Gitarrenseite.
Das Buch ist ähnlich einer Sinfonie mit einem großen Orchester. Laut, fesselnd und berührend und erzählt durch Worte seine Geschichte, seine Musik und die dazu passenden Farben.
Ich möchte diese Sinfonie noch eine Weile weiter hören und die dazu passenden Farben sehen. Denn das Verknüpfen der Musik und der Farben mit dieser unglaublichen Art, verzaubert, macht sprachlos und lässt dich nicht mehr los.
Der Schreibstil ist detailreich und fesselnd. Man ist sofort in der Geschichte und weiß auch erst ziemlich spät, welches Geheimnis hinter allem steckt.
Am Ende ist es etwas vorhersehbar, was es aber nicht schlechter macht. Im Gegenteil.
Das Cover ist unglaublich. Kann aber auch daran liegen, dass ich schwarze Cover mag xD Aber dort sieht man das wichtige Veilchenblau und das Magenta. Dazu kann ich nicht mehr sagen, nur dass es schön ist zu sehen, wie Cromwell diese Farben hört.
Einmal so in Farben zu hören, wäre der Wahnsinn und doch wird das nur der Vorstellungskraft überlassen.
Wer Musik, Farben und natürlich Romantik mag, dem wird das Buch sicherlich gefallen. Nichts 0815 mäßiges, nicht langweilig und schon gar nicht zäh. Mit einer unglaublichen Wucht und Stärke wird man überrollt und mitgerissen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Tages aufgesaugt. 


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.10.2019

Toll aber übertrifft nicht das erste Buch

Cinder & Ella
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Wie bereits der erste Band, wird man schon auf der ersten Seite in die Welt von Cinder und Ella hingesogen, und schafft es nicht mal am Ende wieder sofort komplett hinaus.
Der Schreibstil ist einmalig. ...

Wie bereits der erste Band, wird man schon auf der ersten Seite in die Welt von Cinder und Ella hingesogen, und schafft es nicht mal am Ende wieder sofort komplett hinaus.
Der Schreibstil ist einmalig. So realitätsnah und doch nicht zu detailreich nimmt uns die Autorin mit in eine fantastische Welt, um uns dort wahnsinnig wichtige Statements fürs echte Leben mitzugeben.
Sie hat mit Ella eine Persönlichkeit geschaffen, die es zu bewundern gilt. So taff und stark und dennoch so schüchtern und verletzlich. Ihre Veränderung von Band 1 zu Band 2 ist schon wahnsinn aber nicht zu vergleichen mit ihrem innerlichen und äußerlichen Wachsen in Band 2.

Klingt der Titel doch so kitschig und schnulzig, wird man im Buch selbst von der Tiefgründigkeit der Figuren und deren Handlungen überrascht und sogar überwältigt. Die Statements und wichtigen Intentionen werden unbewusst und nicht nervig gesetzt, was sie für den Leser noch besser fühlbar und umsetzbar machen.

Das Cover ist ähnlich dem ersten Band, nur die Farbgestaltung wurde geändert, was die Zusammengehörigkeit der beiden Bücher doch sehr gut verdeutlicht. Tatsächlich finde ich das Cover des ersten Buches schöner, aber nur weil ich eher der Blau statt Pink Typ bin. ;) (Verweis aufs Buch hehe )

Auf 523 Seiten hat uns die Autorin jetzt das Ende der Geschichte um Cinder und Ella erzählt und uns als Leser auch wachsen lassen. Aber vielleicht ist es ja nicht das Ende?

Lasst euch selber verzaubern, mitreißen und durch tiefgründige Statements mitnehmen.

  • Cover
  • Geschichte
  • Atmosphäre
  • Figuren
  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.09.2019

Leider zu schnelllebig und die Geschichten zu knapp gehalten

Year of Passion (1-3)
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Das Cover sieht super aus. Diese Mischung aus schwarz mit den farbigen Elementen, setzte tolle Akzente. Die Bilder der entblößten Sixpacks der drei Männer finde ich etwas übertrieben.
Der Klappentext ...

Das Cover sieht super aus. Diese Mischung aus schwarz mit den farbigen Elementen, setzte tolle Akzente. Die Bilder der entblößten Sixpacks der drei Männer finde ich etwas übertrieben.
Der Klappentext gibt nicht so viel her, sondern beschreibt nur ganz ganz grob, um was es angeblich in dem Buch geht.
Tatsächlich geht es aber um Beziehungen, die in jedem Monat aufgearbeitet und entdeckt werden.
Der Schreibstil hat mich viel zu lange gestört. Ich weiß gar nicht was genau es war, aber ich musste 4 Mal mit dem Buch anfangen, bis ich es dann endgültig durchgeackert hab. Es ging nicht locker flockig zu lesen, sondern war teilweise echt etwas schwierig.
Schade finde ich, dass es gefühlt drei einzelne Geschichte sind, die eigentlich jeweils ein eigenes Buch füllen könnte, hier aber immer auf ca. 200 Seiten gequetscht und so reduziert wurden, um zusammen ein Buch zu bilden. Jede „Geschichte“ hätte so viel Potential und würde so viel mitbringen, um daraus ein eigenes Buch zu schreiben.
Alle drei Monate, laufen für den Leser gefühlt zu schnell. Es passiert zu viel, um es gut zu beschreiben, einzig die Bettszenen werden etwas ausführlicher beschrieben.
Die Handlung baut natürlich aufeinander auf. Das heißt wir lernen im „Januar“ die Clique kennen, die für die Bar zuständig ist und zwei aus dieser Clique nähern sich immer weiter an. Im „Februar“ läuft das Thema mit der Barrettung weiter, aber wir entfernen uns von der Hauptclique und betrachten ein anderes Paar, das aber in die Maßnahmen zur Rettung involviert ist und diese tatkräftig unterstützen.
Der „März“ läuft ähnlich ab. Wir bekommen nähere Einblicke ins Leben eines Barkeepers.

Das heißt in jedem Drittel des Buches begleiten wir andere Protagonisten, lösen uns aber nie komplett von der Hauptclique, mit der alles angefangen hat. 
Eigentlich ein ziemlich tolles Konzept. Auch dass wir in einem Buch gleich mehrere Handlungen parallel laufen lassen können. Nur leider hier nicht so passend.
Es hat mich auch ziemlich aufgeregt, dass alles so voraussehbar war. Die Institutionen und Sichtweisen der Protagonisten sind teilweise sehr veraltet und werden auch nicht hinterfragt.
Sehr schade, denn es hätte definitiv mehr hergegeben, als es das aktuell tut.
Eine konkrete Empfehlung kann ich deswegen auch nicht direkt aussprechen. Da müsst ihr euch leider selbst ein Bild machen und vielleicht mögt ihr es ja.
Ich werde jedenfalls keine der Fortsetzungen lesen. Obwohl mich interessieren würde, wie es mit der Bar ausgeht. Aber das ist auch schon das Einzige.
Alles in allem kann ich deswegen kann ich auch nur 3 Sterne geben.. leider. Obwohl ich J.Kenner bisher schon ziemlich gerne mochte.

Veröffentlicht am 03.05.2019

Spannend und fesselnd bis zur Mitte, danach leider etwas ziehend!

First Comes Love
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Das Buch startet gut. Die ersten Kapitel fliegen nur so dahin. Das Gute daran ist, dass abwechselnd in den Sichtweisen der beiden Protagonisten erzählt wird. So werden verschiedene, manchmal sogar scheinbar ...

Das Buch startet gut. Die ersten Kapitel fliegen nur so dahin. Das Gute daran ist, dass abwechselnd in den Sichtweisen der beiden Protagonisten erzählt wird. So werden verschiedene, manchmal sogar scheinbar unwichtige Dinge, nochmals im Detail erläutert und dadurch erkennt man erst die Wichtigkeit.

Der Schreibstil ist sehr gut. Flüssig und spannend. Außerdem kapselt er sich von den typischen Schreibstilen ab, da die wörtlichen Reden oft auch indirekt ausgedrückt werden, was man so nicht oft findet. Gerade deshalb muss man umso mehr aufpassen, dass nicht mal eine indirekte Rede untergeht.

Die beiden Protagonisten entwickeln sich im Laufe der Geschichte unglaublich weiter, was sie ohneeinander vermutlich nie geschafft hätten.

Der Spannungsbogen wird relativ lange aufrecht erhalten, was zu einer permanenten Neugier des Lesers beiträgt. Erst gegen Mitte des Buches, werden die Geheimnisse nach und nach aufgedeckt.

Das Buch ist emotional, interessant und spricht ein wichtiges Thema an, das eigentlich nicht ausgeklammert werden darf. Es könnte jedem so ergehen.

Das Cover ist ganz nett, nur fehlt mir irgendwie das gewisse Etwas, wie bei dem gesamten Buch überhaupt.
Eine tolle Lektüre, nur gegen Mitte hin, passiert nicht mehr allzuviel. Beziehungsweise habe ich es ab da, nur noch so vor sich hintröpfelnd empfunden.

  • Cover
  • Geschichte
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 13.02.2019

Mega Steigerung zu Band eins und viel tiefgründiger!

Sinful Queen
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Meinung

Schon der erste Band hat mich umgehauen und dann folgt der zweite und ich war vollends fertig.

Die ersten Kapitel steigen sofort ins Thema ein und zeigen uns eine ganz andere Seite an Mount. ...

Meinung

Schon der erste Band hat mich umgehauen und dann folgt der zweite und ich war vollends fertig.

Die ersten Kapitel steigen sofort ins Thema ein und zeigen uns eine ganz andere Seite an Mount. Eine Seite, die man irgendwie in Band eins verzweifelt gesucht hat. Er war bisher einfach viel zu glatt und nicht greifbar aber durch die Rückblicke, die sich durch den ganzen zweiten Teil ziehen lernt man ihn als Person und nicht nur als kriminellen König der Stadt kennen.

Das Entfliehen der beiden Protagonisten quasi von ihrem Raum, also ihre Heimat, in eine andere Stadt und ein anders Land, haben so manchen Gefühle offenbart, die man als Leser schon teilweise gesehen, aber nie richtig empfinden konnte.

Dann ist man total in der Handlung drin und dann cut. Einfach so. Am spannendsten Teil des Buches. Schon wieder ein Cliffhanger. Schient so, als ist das so die Masche der Autorin. Bin schon gespannt wie der letzte Band beendet wird :)

Der Schreibstil war wieder sehr flüssig und spannend. Der Spannungsbogen nimmt irgendwie keine Sekunde ab, sondern baut sich fast schon ab Beginn des ersten Kapitels auf.
Einige Fragen bleiben noch ungeklärt und es wurden auch schon einige Spekulationen und Verschwörungen durchdacht.

Das Cover ist ähnlich dem ersten Band, nur das die Schachfigur ausgetauscht wurde. Aber dieses düstere, dunkle mit den helleren Figuren ist anziehend und edel.

Fazit

Der zweite Band der Trilogie hat mich ebenfalls gecatcht und ich bin schon unheimlich gespannt, wie es mit unseren Lieblingen im nächsten Teil weitergeht. Bisher hat uns die Autorin immer und immer wieder überrascht. Im Gegensatz zu Band eins, war Band zwei schon etwas tiefgründiger und kratzte nicht mehr ganz so sehr an der Oberfläche. Man lernt die Protagonisten in einem ganz anderen Licht kennen und versteht auch nachträglich viele Handlungen aus Band eins besser.
Auf jeden Fall eine Empfehlung.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Erotik