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Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein Mord im Jahr 2010 führt die Ermittler zurück in die Zeit der RAF - spannender Krimi aus Bremen

Rotglut
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Ein Mordopfer, das während der WM 2010 im Bremer Bürgerpark gefunden wird, obwohl der Mann offiziell schon seit 36 Jahren als tot gilt, führt die Ermittler zurück in das Jahr 1974 und in die Zeit der RAF ...

Ein Mordopfer, das während der WM 2010 im Bremer Bürgerpark gefunden wird, obwohl der Mann offiziell schon seit 36 Jahren als tot gilt, führt die Ermittler zurück in das Jahr 1974 und in die Zeit der RAF und des Verfassungsschutzes.

Die Handlung wechselt zwischen den aktuellen Ermittlungen und Rückblenden in die Zeit zwischen 1961 und 1974. Nach und nach werden diese beiden Stränge zusammengeführt und ergeben ein stimmiges Gesamtbild.

Das Buch überzeugt durch symphatische Ermittler, eine spannende Story und eine Auflösung, die mit einigen Überraschungen aufwartet.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender Medizin-Thriller mit brisantem Thema

Die Suche
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Der Thriller spielt vor dem erschreckenden Szenario einer Malariaseuche in Europa. Während Ärzte und Forscher verzweifelt versuchen, ein Heilmittel zu entwickeln und die Krankheit einzudämmen, begibt sich ...

Der Thriller spielt vor dem erschreckenden Szenario einer Malariaseuche in Europa. Während Ärzte und Forscher verzweifelt versuchen, ein Heilmittel zu entwickeln und die Krankheit einzudämmen, begibt sich Max Carver in Amsterdam auf die Suche nach seiner Freundin Erica, die sich als Forscherin über einen langen Zeitraum mit Malaria beschäftigt hat und nun spurlos verschwunden ist. Max muss dabei erkennen, das ihm Erica so einiges aus ihrer Vergangenheit verheimlicht hat ...

Das Ganze ist äußerst spannend und actionreich geschrieben, die Charaktere des Buches sind insgesamt gut ausgearbeitet,

Das ein oder andere Klischee weniger hätten dem Buch sicher gut getan, insgesamt aber ein Thriller, der überzeugt.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Thriller im RAF-Millieu

Machtfrage
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Machtfrage ist ein spannender Thriller aus der Endphase der RAF. Die Geschichte spielt hauptsächlich im Jahre 1998, einen größeren Teil der Handlung nimmt als Vorgeschichte noch die Zeit von 1993 bis 1995 ...

Machtfrage ist ein spannender Thriller aus der Endphase der RAF. Die Geschichte spielt hauptsächlich im Jahre 1998, einen größeren Teil der Handlung nimmt als Vorgeschichte noch die Zeit von 1993 bis 1995 ein.

Die komplexe Geschichte ist gut konstruiert, tatsächliche Begebenheiten aus der Zeit, in der die Handlung spielt (z. B. der Umbau des Berliner Reichstages), und auch aus der früheren RAF-Zeit werden geschickt in die Handlung eingebaut. Die handelnden Personen sind insgesamt gut charakterisiert. Die Aufteilung in kurze Kapitel führt zu einem hohen Erzähltempo, bei dem man als Leser aber dennoch zu keinem Zeitpunkt den Überblick verliert.

Für meinen Geschmack kommt das Ende etwas zu abrupt und ist auch etwas zu glattgebügelt, dennoch ist das Gesamtbild ausgesprochen positiv.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender Justizkrimi mit vielen überraschenden Wendungen

Der Zahlenmörder
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Mit dem 9. Fall aus der Reihe rund um den Bielefelder Anwalt Marc Hagen hat Andreas Hoppert einen sehr gelungenen Justiz-Krimi vorgelegt.

Im Mittelpunkt des Buches steht Jürgen Sobotta, der vor 28 Jahren ...

Mit dem 9. Fall aus der Reihe rund um den Bielefelder Anwalt Marc Hagen hat Andreas Hoppert einen sehr gelungenen Justiz-Krimi vorgelegt.

Im Mittelpunkt des Buches steht Jürgen Sobotta, der vor 28 Jahren als sogenannter Zahlenmörder für 5 Frauenmorde verurteilt wurde, dabei aber immer seine Unschuld beteuert hat und nun eine Wiederaufnahme des Verfahrens anstrebt. Marc Hagen, dessen Anwaltskanzlei nicht gerade blendend läuft, verspricht sich von dem Fall erhöhte Aufmerksamkeit und nimmt sich der Sache an. Er findet dann tatsächlich Hinweise, die für eine Unschuld seines Mandanten sprechen. Doch kaum ist Sobotta vorläufig auf freiem Fuß, wird die nächste Frauenleiche gefunden. Und scheinbar hat wieder der Zahlenmörder zugeschlagen ...

Dem Autoren, selbst Richter am Detmolder Sozialgericht, merkt man seine Kenntnisse in Justizfragen deutlich an, dennoch ist die Geschichte nicht mit Erklärungen überfrachtet, sondern besticht durch seine überaus spannende Handlung und bietet eine überraschende Auflösung.

Der Nebenstrang mit den Wellensittichen, die durch einen zu lauten Eierkocher ums Leben gekommen sind, lockert die Haupthandlung dann noch ein wenig auf und sorgt für ein paar Schmunzler. Sehr gelungen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Schräge Geschichten mitten außem Pott.

»Dat Leben is kein Trallafitti«
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Das Buch ist weniger ein Roman, als eher eine Sammlung von kleinen Episoden aus dem Leben des Fenster-Rentners Otto Redenkämper.
Es gibt zwar einen roten Faden (die Rettung seines Lieblingskiosks), der ...

Das Buch ist weniger ein Roman, als eher eine Sammlung von kleinen Episoden aus dem Leben des Fenster-Rentners Otto Redenkämper.
Es gibt zwar einen roten Faden (die Rettung seines Lieblingskiosks), der sich sich durch dass Buch zieht, man kann die einzelnen Kapitel aber auch problemlos einzeln lesen.

Das Ganze ist sehr amüsant geschrieben, die üblichen Klischees über das Ruhrgebiet finden sich allesamt im Buch wieder und werden witzig und gut beschrieben.