Irrwege der Liebe
Die Ladys von Somerset – Die Liebe, der widerspenstige Ambrose und ichEmma ist wild entschlossen ihr eigenes Theaterstück in einem Theater in London aufgeführt zu sehen. Dies ist für eine Frau eigentlich undenkbar und doch möchte sie sich diesen Wunsch gerne erfüllen.
Als ...
Emma ist wild entschlossen ihr eigenes Theaterstück in einem Theater in London aufgeführt zu sehen. Dies ist für eine Frau eigentlich undenkbar und doch möchte sie sich diesen Wunsch gerne erfüllen.
Als Emma dann unverschuldet in Not gerät nimmt sie eine Stelle als Gesellschafterin bei Lady Darlington an wo sie der Tochter Anthea helfen soll einen Mann für sich zu gewinnen.
Dort trifft Emma auch auf den Dandy Ambrose Beauchamp der auch ein Auge auf Anthea geworfen hat und doch hat er etwas an sich das Emma sich zu ihm hingezogen fühlt.
Regency Romane habe ich schon vor vielen Jahren sehr gerne gelesen noch bevor sie durch die Serie bekannt geworden sind. Bei diesem Roman hatte ich der Klappentext richtig neugierig gemacht und so habe ich voller Neugier mit dem Lesen begonnen.
Hier geht es um Emma die durch ihren Vormund unverschuldet in Not gerät und deshalb eine Stelle als Gesellschafterin annehmen muss. Dort läuft nicht alles wie erhofft und auch ihre Kuppelversuche bringen keinen Erfolg. Während ihrer Zeit als Gesellschafterin lernt sie einen Dandy kennen der sie auf die eine Art abstößt und auch wieder anzieht was daraus wird wird wohl erst die Zeit zeigen.
Ich bin wirklich sehr schnell in den Roman eingetaucht und habe so gar nicht bemerkt wie schnell ich das Buch gelesen hatte.
Der Roman wurde vollständig aus der Sicht von Emma erzählt, da auch die anderen Figuren in Gesprächen zu Wort kamen wurde es für mich eine runde Geschichte.
Etwas Schade fand ich es aber schon das Ambrose keinen eigenen Erzählstrang hatte da so die Geschichte für mich einfach noch vollständiger geworden wäre.
Mir ist es sehr leicht gefallen dem Handlungsverlauf zu folgen und auch wenn ich die eine oder andere Entscheidung nicht so gut fand konnte ich sie nachvollziehen und verstehen wenn man an die damalige Zeit denkt.
Der Spannungsbogen war auch bis zum Schluss gespannt und so war ich mir nur Sicher es gibt ein Happy End aber nicht was sonst noch so passieren könnte.
Alle Handlungsorte waren für mich so anschaulich beschrieben, so dass es mir sehr leicht gefallen ist mir alle Orte vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.
Auch die vielen verschiedenen Figuren des Romans waren mit viel Liebe zum Detail beschrieben und so konnte ich sie mir während des Lesens sehr gut vorstellen.
Emma hatte ich nicht von Anfang an in mein Leserherz geschlossen gehabt wie ich ehrlich gestehen muss es hat seine Zeit gedauert bis ich mich mit ihr angefreundet hatte.
Mir hat der Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe mit ihm unterhaltsame Lesestunden verbracht gerne vergebe ich für den Roman alle fünf Sterne.