Profilbild von kati-katharinenhof

kati-katharinenhof

Lesejury Star
offline

kati-katharinenhof ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit kati-katharinenhof über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.12.2019

Parlez vous francais - so klappt es garantiert

Französisch lernen mal anders – 3000 Vokabeln in 30 Stunden
0

"Französisch lernen mal anders" ermöglicht dem Sprachneuling, dem Wiedereinsteiger und dem Sprachaffinen Touristen auf einfache effiziente Art, die Sprache binnen kürzester Zeit nicht nur zu erlernen, ...

"Französisch lernen mal anders" ermöglicht dem Sprachneuling, dem Wiedereinsteiger und dem Sprachaffinen Touristen auf einfache effiziente Art, die Sprache binnen kürzester Zeit nicht nur zu erlernen, sondern auch mit Freude an der Aussprache direkt auszuprobieren und direkt anzuwenden.
Dank der effizienten Lernmethode mittels Lautschrift die Vokabeln einzuüben, sind auch die schwierigsten Worte perfekt auszusprechen und es gelingt jedem spielend leicht, sich in der manchmal doch recht komplizieren Sprache zurecht zu finden.
Kleien Eselbrücken, Tipps und Tricks helfen, sich im Sprachgeflecht schnell heimisch zu fühlen und so die erlernten Vokabeln sicher und fast schon wie selbstverständlich anzuwenden. Manchmal habe ich eine Audio-CD vermisst denn das Erlerne festigt sich meines Erachtens, gerade im Französischen, doch schneller, wenn man auch noch einmal hört, wie das gerade Gelesene tatsächlich ausgesprochen wird. Für Sprachneulinge sicherlich sehr hilfreich.
Dank der Themenschwerpunkte wie Reisen, Ernährung, Natur etc. bewegt man sich relativ schnell auf sicherem Terrain und fühlt sich in der Sprache heimisch. Auch wenn das Erlernen einer neuen Sprache aufgrund der wirklich effizienten Lernmethode recht einfach ist, ersetzt dieses Buch natürlich nicht Fleiß und Ausdauer. Auch hier gilt - Übung macht den Meister und der ist bekanntlich noch nicht vom Himmel gefallen
Für mich als Auffrischung meiner jahrelang zurückliegenden Schulsprachkenntnisse eine gelungene Wiederbelebung und Vertiefung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2019

Manchmal romantisch, manchmal zäh wie Honig

Die Liebesbriefe von Montmartre
0

Wie führt man ein Leben weiter, wenn einem das Liebste genommen wird, was man auf Erden hat ? Julien trauert um seine geliebte Frau, die ihm der Tod aus den Armen gerissen hat. Gerade einmal 33 Jahre alt ...

Wie führt man ein Leben weiter, wenn einem das Liebste genommen wird, was man auf Erden hat ? Julien trauert um seine geliebte Frau, die ihm der Tod aus den Armen gerissen hat. Gerade einmal 33 Jahre alt durfte sie werden und hatte doch noch ihr ganzes Leben vor sich. Da fällt es Julien umso schwerer, der letzten Bitte von Hélène nachzukommen .Er soll 33 Briefe schreiben, für jedes Lebensjahr einen, und sie im Geheimfach im Sockel der Engelsstatue auf dem Friedhof verstecken. Doch dass er einmal "Antwort" auf seine Briefe erhält, damit hat Julien nicht gerechnet...

Nicolas Barreau ist ein Garant für Romantik, Herzschmerz und viel Gefühl, doch in diesem Roman ist es mir manchmal zu viel des Guten. Der Autor weiß zwar die Gefühlswelt von Julien für den Leser sehr einfühlsam und mit leisen Worten nachzubringen, aber irgendwie fehlt immer noch ein kleines bisschen, um den Blick in das trauernde Männerherz und die damit verbundenen Seelenschmerzen auch wirklich fühlbar zu machen.
Die Nebenfigur Catherine läuft Julien den Rang ab und bekommt in meinen Augen die Rolle der Schlüsselfigur zugedacht, denn plötzlich dreht sich alles nur noch um sie. Sie nimmt Julien an der Hand, weist ihm den Weg durch seine Trauer und kann somit auch ihre eigene Melancholie verarbeiten.
Der Weg aus dem Schmerz hinein ins Licht der Liebe ist mit dem für Barreau typischen Gespür für Romantik und Feingefühl versehen, wirkt aber manchmal zäh wie Honig und lässt einige Szenen recht kitschig erscheinen. Eine ausgewogenen Dosierung hätte hier für das nötige Gleichgewicht gesorgt, denn hier ist an manchen Stellen doch recht schnell zu erahnen, wie sich alles entwickeln wird.
So bleibt es für mich eine rührselige, romantische Geschichte mit einem ernsten Hintergrund und einer schönen Botschaft, aber so ganz rund ist die Erzählung leider nicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2019

Nach Schema F gesctrickt

Der kleine Strickladen in den Highlands
0

Job weg, Freund weg und das Leben auf Lügen aufgebaut - so die Kurzfassung von Maighreads Leben. Damit endlich wieder Licht in das Gewirr kommt, beschließt sie, nach Loch Lormond zu reisen und dort ihre ...

Job weg, Freund weg und das Leben auf Lügen aufgebaut - so die Kurzfassung von Maighreads Leben. Damit endlich wieder Licht in das Gewirr kommt, beschließt sie, nach Loch Lormond zu reisen und dort ihre Wurzeln zu finden. aber "Herzlich Willkommen" sieht irgendwie anders aus,, denn ihre Großmutter tut alles dafür, dass sich Maighread unwohl fühlt. Ein kleiner Strickladen sorgt dafür, dass sich Maighred endlich wieder mit sich selbst befasst, Träume zulässt und ebent den Weg für Veränderungen, die ihr Leben und ihre Gefühlswelt auf den Kopf stellen....
Das ist mal wider ein Buch, bei dem ich mich durch das Cover und den Titel zum Lesen habe verleiten lassen. Ich sollte mehr auf mein Bauchgefühl hören, wenn ich Buchtitel sehe, die verniedlichende Wörter auf dem Cover tragen. Denn auch diese Geschichte lebt eher von der Oberflächlichkeit und es ist für den Leser relativ schnell und leicht zu erkennen, wie der Roman enden wird.
Die Figuren bemühen sich, dem Leser ihre Gefühle und Gedanken zu vermitteln, wirken jedoch auf mich eher wie zufällig in die Geschichte gefallen und daher fehlt ihnen ein wenig die Orientierung.
Der titelgebende Strickladen spielt auch eher eine untergeordnete Rolle und ich habe hier das Einbeziehen der Räumlichkeiten sehr vermisst. Wenn man schon mit Titelbild und Cover diesem kleinen gemütlichen Raum so viel Aufmerksamkeit schenkt, warum wird er dann im Verlauf der Geschichte so vernachlässigt ? Ich hätte mir mehr Gemütlichkeit und , im wahrsten Sinne des Wortes, bestrickende Szenen gewünscht, denn so bleibt der Roman ein gängiges Massenprodukt, dass sich nicht wirklich aus der Vielzahl an veröffentlichten Liebesromane hervorhebt. Der einfache Schreibstil liest sich flüssig, Probleme werden mit einem Fingerschnippen gelöst und lässt so die Erzählung wenig glaubhaft wirken.
Nette Landschaftsbeschreibungen und die dann doch recht überraschende Wendung zum Schluss können hier punkten, aber es reicht leider nicht aus, um diesen Roman zu einem absoluten Herzenzbuch werden zu lassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2019

Kommt nicht wirlich auf den Punkt

Die Spur des Medaillons
0

Nina ist Goldschmiedin und führt ein kleines Schmuckgeschäft in Berlin. Die Tage verlaufen immer recht ereignislos, bis eines Tages ein gutaussehender Amerikaner ihren Laden betritt und sie mit der Restauration ...

Nina ist Goldschmiedin und führt ein kleines Schmuckgeschäft in Berlin. Die Tage verlaufen immer recht ereignislos, bis eines Tages ein gutaussehender Amerikaner ihren Laden betritt und sie mit der Restauration eines alten Medaillons beauftragt. Nina traut ihren Augen nicht, als sie das Schmuckstück in den Händen, denn das passende Gegenstück gehört ihrer russischen Großmutter Natascha. Ninas Neugier ist geweckt und so fragt sie ihre Großmutter nach dem Ursprung des Schmucks und taucht ein in eine Lebens- & Liebegeschichte, die in den Wirren der russischen Revolution beginnt…

„Die Spur des Medaillons“ ist ein historischer Liebesroman, der nicht ganz so begeistert, wie ich mir das erhofft habe. In zwei Zeitsträngen erzählt, weiß die Handlung in der Vergangenheit mich an die Seiten zu fesseln und mich eine bittersüße Liebesgeschichte erleben, während die Handlung in der Gegenwart nicht an die Qualität des historischen Teils heranragt.
Ich mag die Figuren aus der Epoche, denn sie sind alle sehr kraftvoll, mit einer gewissen Kühnheit und einem großen Freiheitsdrang gezeichnet. Ihre Lebenswege sind interessant ausgestaltet und lassen einen tiefen Einblick in die geschichtlichen Ereignisse zu. Egal ob Russische Revolution, Leben im Exil, Beginn der Schreckensherrschaft der Nazis und die Folgen im Zweiten Weltkrieg – Tania Schlie weiß diese Rückblicke für den Leser sehr plastisch und bildreich zu gestalten und macht so den Roman zu einer aufregenden, aufwühlenden Zeitreise.
Jedoch gelingt es ihr nicht wirklich, diese Emotionen aufrecht zu erhalten und in die Gegenwart zu transportieren, denn die Erzählung am Schauplatz Berlin Ende der 1990er Jahre wirkt recht angestaubt und antiquarisch. Auch schleichen sich immer wieder einmal Logikfehler ein, die mich doch etwas stören. Nina wirkt im Vergleich mit ihrer Großmutter Natascha eher glanzlos und langweilig, auch wenn man ihr mit dem Gefühlswirrwarr und dem Herzschmerz ein wenig Aufregung vermitteln will. Sie wirkt eher wie eine Statistin und bekommt den Rang von ihrer eigenen Großmutter abgelaufen. Natascha ist hier für mich der strahlende Mittelpunkt in dem Roman, denn sie füllt mit ihrer Präsenz nicht nur die Seiten, sondern man hat das Gefühl, dass sie direkt vor einem steht und mit dem Leser ihre Lebensgeschichte bereitwillig teilt.
Die Suche nach der Spur des Medaillons gestaltet sich an manchen Stellen recht ausufernd und langwierig, weil die Erinnerungen von Natascha recht ausschmückend und weitschweifig erzählt sind. Eine Straffung hätte hier gutgetan, um manche Dinge einfach schneller auf den Punkt zu bringen.
Die Auflösung zum Schluss galoppiert im Gegenzug regelrecht am Leser vorbei und da hätte ich mir doch ein wenig mehr Tiefgang und Gefühl gewünscht. So bleibt leider ein wenig Enttäuschung zurück, denn das im Titel angepriesene Schmuckstück kommt in meinen Augen viel zu kurz, spielt nur eine untergeordnete Rolle und muss vielen Nebensächlichkeiten Platz machen. Schade, aber hier kann ich nur gut gemeinte 3 Sternchen vergeben

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.12.2019

Hochwertige Aufmachung für teilweise recht komplizierte Gerichte

Weihnachten in Amsterdam
5

Weihnachten in Amsterdam – Das Kochbuch für ein entspanntes Fest“ zieht schon gleich seine Blicke auf sich, wenn man das Buch entdeckt. Die hochwertige Aufmachung lockt einen regelrecht um die Seiten aufzuschlagen, ...

Weihnachten in Amsterdam – Das Kochbuch für ein entspanntes Fest“ zieht schon gleich seine Blicke auf sich, wenn man das Buch entdeckt. Die hochwertige Aufmachung lockt einen regelrecht um die Seiten aufzuschlagen, sich die qualitativ hochwertigen Fotos anzuschauen und Lust auf die Zubereitung des Weihnachtsmenüs zu bekommen.

Zu Beginn gibt die Autorin hilfreiche Tipps für eine entspanntes Fest, für eine stressfreie Zubereitung der einzelnen Gerichte und hängt auch gleich eine kleine Checkliste hinten dran.
Endlich einmal jemand, der sich Gedanken um denjenigen macht, der Weihnachten am Herd steht – so habe ich gedacht.
Und dann kommt die Ernüchterung: Die Zutatenliste ist schon sehr aufwendig, viele Zutaten sind nicht einfach mal schnell beim Kaufmann deines Vertrauens besorgt und manche kenne ich gar nicht. Da heißt es, Alternativen suche, Kopfgedanken gemacht und ausprobiert.
Die ersten Rezepte sind schnell gefunden, die unser aller Interesse wecken und schon sind die Ärmel hochgekrempelt, die Wangen rot vor Eifer…und dann kommt Enttäuschung auf der ganzen Linie. Geduld, Ausdauer und viiiiiieeel Zeit sind die Hauptzutaten, die man bei der Umsetzung der Rezepte benötigt, nicht etwa all die vielen kleinen Dinge, die das Gericht schmackhaft und köstlich machen.
Echte Kalorienbomben begegnen mir immer wieder im Verlauf des Kochbuches und ich frage mich, wenn ich das als Menü auftische, wer denn das alles essen soll ? Bereits nach manchen Vorspeisen ist man dermaßen gesättigt, dass man getrost Hauptgang und Dessert weglassen kann. Doch wer huldigt dann die Arbeit des Kochs/der Köchin ?
Fakt ist, die Rezepte sind lecker, nicht immer einfach in der Umsetzung, extrem zeitaufwendig und für ein komplettes Menü an Weihnachten mit einem Haufen Arbeit und Kalorien versehen.
Ich greife dann doch lieber zu Altbewährtem und weiß, dass ich alle mit wenig Aufwand, aber mit maximalem Genuss bewirten kann😊
Hier genieße ich lieber die schönen Bilder und sehe mich an ihnen satt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Gestaltung
  • Rezepte