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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2020

Mal was anderes

Verity
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Hier kann ich kaum etwas anderes sagen, als dass mir das Cover unglaublich gut gefällt. Ich mag die Farben und das, was darauf zu sehen ist. Bereits am Anfang des Buches merkt man, dass dies keine normale ...

Hier kann ich kaum etwas anderes sagen, als dass mir das Cover unglaublich gut gefällt. Ich mag die Farben und das, was darauf zu sehen ist. Bereits am Anfang des Buches merkt man, dass dies keine normale Liebesgeschichte ist.
Eigentlich lese ich keine bis wenige Thriller, aber dieses Buch, das sowohl Thriller als auch Liebesroman Anteile enthält ist einfach nur wahnsinnig gut geworden. Das Buch ist ein wirklicher Pagetuner. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, so spannend war es. Colleen Hoover ein wirklich toller Psychothriller gelungen, der mich mitgerissen hat und am Ende geschockt zurück lässt.

Veritys geheimste Gedanken haben mich ernsthaft erschüttert und immer wieder schockiert nach Luft schnappen lassen. Mit jedem weiteren Kapitel schlug mein Herz immer mehr für Jeremy, denn er ist ein so aufopferungsvoller und liebevoller Vater und Ehemann. Dennoch brodelte dauerhaft eine unnatürliche Skepsis und eine Art unheimlicher Erwartung, auf das was kommt, in mir. Alle Charaktere scheinen Leichen in ihrem Keller zu haben und manchmal weiß man nicht so recht, wem man tatsächlich trauen kann.
Aber genau das lässt einen begeistert und in schnellem Tempo Seite für Seite umschlagen und die Zeilen förmlich aufsaugen. Das Finale ist dann allerdings die Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Verity ist absolut gefährlich fürs Herz - es stolpert, es rast, es stockt und es zerbricht!

Es gibt eigentlich Nichts, das mir nicht gefallen hat. Ganz zu Beginn, hat sich der Psychothriller nach dem ersten Kapitel kurz gezogen. Das war aber so schnell vorbei, wie es gekommen ist. Das Ende lässt mich völlig zerstört zurück. Ich hatte Gänsehaut, mein Herz hat gerast und ich konnte kaum atmen. Ich empfehle jedem dieses Buch, der mal was neues ausprobieren möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2020

Ein totaler Flop

Love to share – Liebe ist die halbe Miete
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Tiffy braucht dringend eine neue und vor allem bezahlbare Wohnung. Dabei stößt sie auf eine Anzeige von Leon, der eine Mitbewohnerin sucht. Aber es ist eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft: Tiffy arbeitet ...

Tiffy braucht dringend eine neue und vor allem bezahlbare Wohnung. Dabei stößt sie auf eine Anzeige von Leon, der eine Mitbewohnerin sucht. Aber es ist eine ungewöhnliche Wohngemeinschaft: Tiffy arbeitet tagsüber und Leon nachts. Also teilen sie sich eine Wohnung und schlafen sogar in dem gleichen Bett, ohne sich zu begegnen. Das haben sie so im Mietvertrag geregelt. So kommt es, dass die beiden sich über ein halbes Jahr nie zu Gesicht bekommen, selbst beim Bewerbungsgespräch um die Wohnung musste Leons Freundin einspringen. Weil sie sich nie antreffen fangen die beiden an sich in der Wohnung Post its zu hinterlassen und so beginnt eine ungewöhnliche Kommunikation zwischen den beiden die mit der Zeit immer tiefgründiger wird und über den normalen Smalltalk hinausgeht.

Ich bin ganz gut in das Buch reingekommen, welches aus den Perspektiven von Tiffy und Leon erzählt wird. Hier ging es zusätzlich auch noch um die Situation von Leons Bruder Richie, der unschuldig im Gefängnis sitzt. Dadurch war auch ein wenig Spannung vorhanden, wie es denn mit ihm weiter geht. Bei der Sicht von Leon habe ich jedoch ein wenig gebraucht, um mich an den etwas ungewöhnlichen Stil zu gewöhnen, in dem er seine Geschichte erzählt. Er verzichtet großteils auf das Personalpronomen Ich , so dass es auf mich ein wenig abgehackt und distanziert wird. Die Geschichte grundsätzlich konnte mich gut unterhalten und es sind auch einige Dinge passiert, die ich nicht erwartet habe, aber dennoch muss ich sagen, dass mir was gefehlt hat, um mich richtig zu überzeugen. Die größten Probleme hatte ich mit den beiden Protagonisten, mit Tiffy und Leon bin ich einfach nicht warm geworden. Tiffy war zwar sympathisch, ging mir mit ihrer Art aber dennoch auf die Nerven und sie war teilweise einfach anstrengend. Leon konnte ich einfach überhaupt nicht einschätzen. Er ist sehr verschlossen und ehrlich gesagt konnte er das Eis zwischen mir und sich nicht brechen - er ist mir bis zum Ende des Buches relativ unsympathisch geblieben.

Veröffentlicht am 08.01.2020

Wunderschöne Geschichte in Panama

AbendGewitter
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Auf Abendgewitter hab ich mich schon im Vorfeld wahnsinnig gefreut, weshalb es auch kein zögern gab und ich es sofort lesen musste.
Wer die Autorin kennt, weiß, dass es sich hier um keine leichte Liebesgeschichte ...

Auf Abendgewitter hab ich mich schon im Vorfeld wahnsinnig gefreut, weshalb es auch kein zögern gab und ich es sofort lesen musste.
Wer die Autorin kennt, weiß, dass es sich hier um keine leichte Liebesgeschichte handelt.

Ich hab keine Ahnung wie ich diesen Roman beschreiben soll.
Er ist so gewaltig , so aufwühlend und gleichzeitig so unglaublich aufregend.
Voller Sehnsüchte und Verlangen.

Gleich ab der ersten Seite hat mich D.C. Odesza sofort mit ihrem bildhaften und flüssigen Schreibstil gefesselt und mich in die gefährliche Welt von Alessio, dem männlichen Hauptprotagonisten, in den tiefsten Dschungel entführt. Die Geschichte war zu keiner Zeit langweilig, sondern bis zur letzten Seite spannend gehalten. Es gab viele unerwartete Wendungen und viele gut durchdachte Details. Ich konnte es bis zum Schluss kaum erwarten, dass Alessios Geheimnis aufgelöst und vor allem, wie alles ausgehen wird.

Die Charaktere sind authentisch, sie leben , sind greifbar und mit reichlich Ecken und Kanten behaftet. Besonders die Hintergründe, die man hier nach und nach erfährt, sind unglaublich interessant, aber sie erklären auch vieles.

Noch nie in meinem Leben hat mich ein Buch so verzweifelt zurückgelassen. Noch heute frage ich mich was ich übersehen habe und auf welche Anspielungen ich hätte mehr achten müssen. Das Ende dieses Buches hat mich mehr Grübeln lassen als alles bisher dagewesene. Ob ich eine Antwort gefunden habe? Irgendwie. Aber irgendwie auch nicht. Abendgewitter und insbesondere Alessio hat mich in seinen Bann gezogen und immer noch nicht losgelassen. So unglaublich akkurat recherchiert und clever umgesetzt hat mich dieses Buch in eine andere Welt geschickt.

Meine Reise nach Panama zu Samira und Alessio war etwas ganz besonderes.
Gefährlich, düster und doch so unglaublich großartig und berauschend.
Eine Story die mir komplett den Boden unter den Füßen weggezogen hat.
Sie ist wunderschön, sinnlich und herzzerreißend zugleich.
Ich bin tausend Tode gestorben und hatte keine Ahnung wie es enden würde.

Veröffentlicht am 05.01.2020

Schöne Lesestunden, leider mit einem verkürzten Ende

One Memory
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„One Memory“ ist der Auftakt einer neuen Reihe von Katie Weber.
Ich liebe das Cover zu “One Memory” einfach. Die Farben, das Glitzer und die Schrift. Es harmoniert so gut zusammen.

Der Schreibstil von ...

„One Memory“ ist der Auftakt einer neuen Reihe von Katie Weber.
Ich liebe das Cover zu “One Memory” einfach. Die Farben, das Glitzer und die Schrift. Es harmoniert so gut zusammen.

Der Schreibstil von Katie ist immer wieder faszinierend und reißt mich jedes mal wieder mit. Man ist direkt gefesselt, sodass man es gar nicht mehr aus der Hand legen kann.
Die Handlung wird auf zwei Zeitebenen erzählt, es gibt also Rückblenden in Elisas Vergangenheit und es spielt in der Gegenwart. Die Kapitel werden mal aus Elisas Sicht und manchmal aus Cadens erzählt, was ich einfach gerne mochte, da man so mehr erfährt und auch andere Charaktere besser kennen lernt.

Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen gelesen und wollte es nicht aus der Hand legen, denn mir hat es richtig gut gefallen neues über Elisa und ihre Vergangenheit zu erfahren und mitzuerleben, wie es ihr ergeht. Natürlich gab es nicht nur schöne oder spannende Szenen, denn Elisa muss sich auch einige schwere Vorwürfe und Schuldzuweisungen anhören. Hierbei hat es mir enorm gefallen, dass man Elisas Gefühle sehr gut spüren und nachvollziehen konnte.

Von den Nebencharakteren hat man nicht allzu viel erfahren, da sie eher eine Nebenrolle spielen, bis auf Caden. Caden war mir von Anfang an sehr sympathisch. Er wirkte auf mich sehr aufrichtig und fürsorglich. Natürlich ist er keineswegs perfekt, aber er war direkt für Elisa da und wollte ihr gleich helfen sich zurecht zu finden und zu erinnern.
Die Liebesgeschichte ging mir an mancher Stelle etwas zu schnell. Ich hab die Chemie zwischen den beiden nicht so gut spüren können und hätte mir hier ein bisschen mehr gewünscht. Das Problem liegt aber wohl an der Kürze des Buches, denn so konnte man die Liebesgeschichte natürlich nicht so strecken, da es dann fast die ganze Handlung gewesen wäre, was natürlich auch nicht ideal wäre. Mit anderen Worten, ich finde, dass das Buch gerne ein paar Kapitel mehr hätte haben können, um verschiedene Dinge zu vertiefen.

Obwohl mir das Buch ein wenig zu kurz war und mir deswegen ein bisschen "Tiefe" gefehlt hat, mochte ich es einfach sehr. Es war emotional und schön zu lesen.Wieder einmal hat Katie Weber mir unglaublich schöne Lesestunden bereitet.

Veröffentlicht am 03.01.2020

Leider eine Enttäuschung

Tell Me No Lies
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Zum Cover brauche ich nicht viel sagen , es reiht sich wunderbar neben dem Vorgänger ein. Beim Klappentext jedoch sollte man aufpassen, besonders, wenn man Band 1 nicht gelesen hat.

Nach dem fiesen Cliffhanger ...

Zum Cover brauche ich nicht viel sagen , es reiht sich wunderbar neben dem Vorgänger ein. Beim Klappentext jedoch sollte man aufpassen, besonders, wenn man Band 1 nicht gelesen hat.

Nach dem fiesen Cliffhanger wollte ich doch schon irgendwie gerne wissen, wie die Geschichte von Tessa und Eric weitergeht.

Die erste Hälfte zieht sich und bringt kaum spannende Momente mit sich , immer wieder dreht sich alles nur um Twitter, die Probleme , von denen Tessa und Eric nicht loskommen. Die Charaktere entwickeln sich null weiter und bleiben bis zum Ende farblos und platt .Die erste Hälfte des Buches konnte mich nicht wirklich begeistern. Die Handlung war nicht unbedingt sehr spannend, es plätscherte dahin.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird im Wechsel aus der Perspektive von Tessa, Eric erzählt, aber auch noch Blair einem Charakter, der keinesfalls harmlos ist, erfährt man etwas. Die Vernehmungsprotokolle fand ich am besten.

Kommen wir zu den Charakteren. Tessa und Eric waren für mich leider oft zu naiv. Gerade den Plan der beiden am Anfang der Geschichte fand ich äußerst merkwürdig und in keinster Weise nachvollziehbar. Auch den Umgang mit Tessas psychischen Problemen fand ich nicht wirklich gelungen. Hier wurde für meinen Geschmack vieles zu sehr verharmlost.

Der zweite Teil war für mich leider nicht ganz so spannend wie der erste. Mir kommt auch die ganze Sache mit Blair, um den im ersten Teil so ein großer Wind gemacht wurde, deutlich zu kurz. Ich hätte in der ganzen Stalker-Geschichte viel mehr potential gesehen um noch etwas mehr Spannung aufzubauen. Dafür wie sehr er Tessas Leben beeinflusst kommt er mir hier einfach zu kurz. Auch die Geschichte mit Dorian Cormwell kommt mir etwas seltsam vor und wurde für mich nicht sauber genug erklärt. 

Ich bin nicht zu 100 % mit dem Schluss zufrieden und fand, das zum Ende hin etwas die Luft raus war.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere