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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2019

Mein absolutes Must-Read

Someone New
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"Someone New" hat mich schon seit einer geraumen Zeit, auch schon bevor es erschienen ist, begeistert, sodass ich mich für Leserunden vorab beworben habe und es nicht erwarten konnte es irgendwie in die ...

"Someone New" hat mich schon seit einer geraumen Zeit, auch schon bevor es erschienen ist, begeistert, sodass ich mich für Leserunden vorab beworben habe und es nicht erwarten konnte es irgendwie in die Finger zu bekommen.
Denn alleine die ersten zwei Sätze zogen mich schon in den Bann. Somit stand meine Entscheidung fest, dass Buch schnellstmöglich zu kaufen.
Und es war die richtige Entscheidung.
Schnell hatte ich das Buch fertig, sodass ich auch gewillt war, die ganze Nacht mitten in der Woche durchzulesen, nur um das Ende zu erfahren. Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, dass der Schreibstil bei all ihren Büchern mich in ihren Bann gezogen hat und ich mich auf weitere Bücher von Laura Kneidl freue.
Also macht euch keine Sorgen um den Schreibstil, er ist wunderschön, leicht mit einer schönen Tiefe und hat mich nur so die Wörter aufnehmen lassen.
Zudem sind die Charaktere wundervoll dargestellt und lassen die Welt um einen herum vergessen.
Aufgrund dessen konnte ich in dieser Zeit Micah, Julian, Laurence, Auri, Cassie, Aliza, Adrian, Lilly, Tanner und Lincoln ins Herz schließen und jeden mit seinen Macken und Vorlieben kennenlernen. Jeden bewundere ich für etwas und freute mich, die Entwicklung aller zu lesen.

Und was soll ich noch zum Buch sagen? Ich liebe Micah und Julian!
Micah ist trotz ihrer "reichen" Familie super sympathisch, hat einen guten Humor, liest liebend gerne und ist ein sehr mitfühlender Mensch, den ich sofort ins Herz schloss.
Und dann begegnet sie schnell Julian, der erst mitfühlend zu ihr ist, doch durch Missverständnisse ändert sich ihr Verhältnis zueinander. Er verhält sich kalt und distanziert sich, spricht kein Wort mit Micah und hält alle Menschen in seinem Umkreis auf Abstand.
Doch wie es der Zufall oder besser gesagt Micah in diesem Fall will, stoßen sie immer wieder aufeinander, nicht ganz ohne Zwischenfälle und es fängt an zwischen den beiden zu knistern.
Doch Julians geheime Vergangenheit und seine Distanziertheit scheinen immer wieder für Probleme zu sorgen...



ACHTUNG! Ab hier sind SPOILER mit inbegriffen!

Doch wie alles Gute in Buch, offenbart sich das Geheimnis von Julian und plötzlich ergaben alle kleinen Hinweise einen Sinn. Ich hoffe ihr, wisst was ich meine? (Für die, die das Buch gelesen haben)
Ich war so in Micahs Denken, dass ich ihre logische Schlussfolgerung auch für sinnvoll und nachvollziehbar hielt und nie im Leben mit dieser Tatsache gerechnet hätte, doch im Nachhinein macht es überaus Sinn.
Doch warum lässt mich nun das Buch nicht mehr los?
Nun ja, nachdem Julians sich als trans offenbarte herrschte in meinem Kopf völliges Chaos und zugleich pure Stille.
Ich konnte und wollte es mir vielleicht erst nicht vorstellen und wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Und das war dieser Moment, wo ich merkte, dass genau das der falsche Ansatz ist, der auch in mir, wie auch in vielen anderen, verankert ist.
Glücklicherweise konnte ich mir innerlich "Stop" sagen und fing an, es einfach zu akzeptieren, ihn zu bewundern und mir zu denken, dass das Leben nicht immer einfach ist.


Und dann kamen die Seiten von Thorben Rump, die mich schlussendlich vollkommen zerstören und mich wie ein Häufchen Elend zurückließen, denn ich nahm jedes einzelne Wort in mich auf und versuchte es wie bei jedem Wort von Julian, Micah und Adrian zu verinnerlichen.


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Ich dachte immer, dass ich nicht so viele Vorurteile hätte und nicht strikt nach einem gewissen Muster denken würde, da wir eine offene Gesellschaft sein sollten und ich oft versuchte nicht so Klischeehaft und vorurteilsmäßig zu denken. Tja, mit diesem Buch lernte auch ich, dass das überhaupt nicht einfach ist, auch durch Übung nicht.



Und solche Bücher, die mich viel lehren, mich zu einer besseren Person machen und mich mit fiebern lassen, sind die wichtigsten, die jeder lesen sollte und von denen es mehr geben sollte.
Ich kann schlussendlich nur jeder Person "Someone New" empfehlen, denn man fiebert, lacht, weint mit und versteht manchmal Menschen nicht, aber das alles ist es wert.


Mein Fazit:

Kauft euch unbedingt "Someone New", denn es ist den Preis definitiv wert, sieht wunderschön im Regal aus und verändert euch vielleicht auch, so wie es bei mir der Fall war.
Ein absolutes Must-Have und Must-Read!

Veröffentlicht am 24.02.2019

Tiefgründigkeit, Liebe, Freundschaft - ein bisschen was von allem

Invincible - Ich geb dich niemals auf
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Wer alles schon “Wie die Erde um die Sonne gelesen hat”, kennt auch das Cover und den darauf enthaltenen heißen Typen: Stuart Reardon.
Dieser ist wieder auf einem Cover, sodass mein Interesse sofort geweckt ...

Wer alles schon “Wie die Erde um die Sonne gelesen hat”, kennt auch das Cover und den darauf enthaltenen heißen Typen: Stuart Reardon.
Dieser ist wieder auf einem Cover, sodass mein Interesse sofort geweckt war, doch dann kam der große Schock für mich (im positiven Sinne): “Invincible - Ich geb dich niemals auf” ist sein Debütroman, indem es um einen Rugbyspieler geht. Also ein Liebesroman von und über einen Rugbyspieler! Wie gut hört sich das denn an?

Dank den Göttern der Lesejury wurde ich dann ausgewählt, um diese Geschichte rund um Nick und Anna zu lesen und mitzufiebern. Und ich kann schon jetzt sagen, dass es sich echt gelohnt hat.
Doch um erstmal ein Gefühl für die Geschichte zu bekommen, ist hier erstmal der Klappentext:

Seine Welt liegt in Scherben. Er ist gebrochen. Er hat alles verloren. Aber sein Herz ist unbesiegbar.
Als Nick Renshaw mit sechsundzwanzig Jahren seine Profikarriere als Rugbyspieler wegen einer Sportverletzung aufgeben muss, verliert er nicht nur den Sport, den er über alles liebt, sondern auch seine Verlobte und alle Hoffnung. Die Ärztin Anna Scott soll das Aushängeschild der Rugby-Liga wieder fit machen, doch sie merkt bald, dass Nicks Seele den größten Schaden davongetragen hat. Nur langsam dringt sie zu ihm vor, doch als ihre eigene Vergangenheit sie einzuholen droht, wird Nick klar, dass man erst unbesiegbar sein kann, wenn man gemeinsam stark ist!

Cover:
Dieses Cover…
Meine Meinung zum Cover konntet ihr oben schon teilweise lesen, aber ich muss es einfach nochmal schreiben.
Wie cool ist es denn bitte, dass der Autor selbst abgebildet ist?! Das macht das Cover einfach besonders - man muss den Hintergrund dazu nur wissen.
Allein schon sein Blick und diese Pose sind echt passend zu dieser Geschichte. Sie geben einem gleich das richtige Gefühl zu dieser Geschichte, denn es ist keine leichte und “heitere” Sportstory, sondern sehr tiefgründig, emotional und für mich sehr berührend.
→ Einfach nur gut getroffen. Meinen vollen Respekt zu diesem grandiosen Cover!

Handlung:
Wie schon gerade erwähnt, ist es eine super tiefgründige und emotionale Geschichte, die mir und vielen anderen echt unter die Haut ging und es auch immer noch tut.
Schon der Anfang ist anders als alles was ich bis jetzt gelesen habe. Man wird gut eingeführt und trotzdem ist es unerwartet und schockierend. Nick schildert seine Begeisterung für Rugby und mit was für Verletzungen jeder rechnen muss.
Da hatte ich einfach das Gefühl, dem Autor mein Beileid zu bekunden und ihm aber auch meinen vollen Respekt zu zeigen.
Aber das schlimmste war einfach dass Nick mir seine Welt voller bunter und heller Lichter zeigte, sie dann aber immer mehr zerbrach und durch Anna wieder teilweise geflickt wurde, bis auch diese Wunden wieder aufspringen und das mit einer Intention, die ich nicht in Worte fassen kann.

Nick lässt einen so viel mehr als nur den Sportler und Kameraden zeigen, sondern er teilt mit einem auch seine unschönen Erlebnisse und Gedanken, seine Ängste und Sorgen und vor allem seine Tiefpunkte. Die er in seinem Inneren mit sich trägt, sie in sich hineinfrisst um keinem aus seinem Umfeld zu belasten. Doch umso schöner war es mit anzusehen, wie Anna, die Sportpsychologin, ihn sanft an die Hand nahm und beide einen guten Weg zueinander fanden.
Doch weitere Tiefschläge in Nicks Leben, zerstörten die Fortschritte die er machte und machten die Geschichte von Nicks Leben nur noch tiefgründiger. Doch mit Nick zusammen, lernte ich zu kämpfen, um das was man liebt. Ich konnte nur feststellen, dass Nick in so vielem ein Vorbild ist und ich so viel von ihm lernen kann.

Der Einstieg begann mit seiner Verletzung, dem Grund der Geschichte. Schlicht, einfach und grandios.
Man wird in die Welt des Rugbys eingeführt, so wie sie ist: hart, schwer und auf Erfolg ausgelegt. Aber umso schöner war es für mich mit anzusehen, dass der Autor auf die großen Erfolge nicht viel wert legte, sondern der Fokus auf Nicks Kampf zurück ins Leben lag.
Es ist nicht so, dass er plötzlich alles verliert und damit klarkommen muss, sondern Stück für Stück ihm alles genommen wird und er sowie ich mich darauf nicht einstellen konnten. Es wird ihm so viel genommen, er wird hintergangen von den Menschen die er liebt und gerät dadurch auf eine schiefe Bahn, bei der ihm das Verlassen dieser noch viel Kraft kosten wird.
All diese Geschehnisse waren schwer und hart zu verkraften, sowohl für Nick als für mich und erst jetzt wird mir das große Ganze dahinter bewusst und erst jetzt übernehmen meine Gefühle alles von mir. Diese Angst um Nick, die Wut auf gewisse Personen, die Trauer und das GEfühl der Hilflosigkeit als Leser haben mich angetrieben und treiben mir Tränen in die Augen.
Nick wächst einem so schnell ans Herz, dass man ihn gar nicht mehr loslassen will und auch kann. Er ist halt nicht nur der kalte, harte und muskulöse Sportler, den viele in ihm sehen, sondern auch ein Mensch mit Herz und vielen Gefühlen.
Nicht alle seine Handlungen waren gut und erst recht nicht moralisch und ich kann sie auch nicht befürworten, aber nachdem ich in sein Leben eingetaucht bin, ihn kennengelernt habe, kann ich ihn nachvollziehen und in diesen Situationen konnte ich ihn auch verstehen. Etwas zu tun, was man mit Verstand und auch allgemein nie tun würde, aber doch tut - mag schwer klingen, geht nur, wenn man so viel Wut, Hass und Trauer in sich hat und die hat Nick. (Wenn ihr das Buch schon gelesen habt, werdet ihr wahrscheinlich wissen welche Situation ich meine...) Es war einfach nur hart und schwer als Leser das mitansehen zu müssen bzw es zu lesen, da ich ihm helfen wollte und ihn vor großem Unheil beschützen wollte, es aber in Sachen lesen leider nicht so geht - oder aber zum Glück?
Wenn Menschen einen so hintergehen, kann es keine Begründung dafür geben und es ist einfach nur grausam so etwas einer anderen Person anzutun.

Mit jeder Handlung Nicks - sei es gut oder schlecht - folgte eine Konsequenz, die wieder eine neue Handlung hervorrief und so weiter ...
Die Verletzung, Molly, das Gericht, Anna und so vieles mehr - Es schien einfach nicht mehr aufzuhören in Nicks Leben.

Doch nicht nur Nick hatte es nicht leicht. Auch Anna erlebte ihr Leben lang schon unerfreuliche Dinge, die ihr ihr Leben erschwerten. Und das Kennenlernen von Nick verbesserte ihr Leben, brachte aber auch wieder weitere unerfreuliche Dinge mit sich als Konsequenz. Es gibt ein passend Wort für all das: HERZZERREIßEND!

Es ist wie gesagt keine “einfache heitere Sportstory”, weswegen es auch eine Weile dauert, bis beide ihre Gefühle füreinander merken, was die Geschichte einfach nur noch besser macht. Es passt einfach zu den beiden.
Auf jeden Fall ist die Beziehung der beiden seit sie sich kennenlernen intensiv, was zumindest ich bemerkte und besteht aus vielen kleinen und großen Emotionen.

Erzählstil:
Hierzu kann ich nur sagen, dass ich echt gemerkt habe, dass Reardon super Ahnung vom Fach hat und es mit Hilfe von Varvey-Berrick echt gut geworden ist, sodass auch Sportnullen (gibt es das Wort überhaupt?) - wie ich - es verstehen.
Trotzdem ist mir mal wieder klar geworden, wie wenig ahnung ich von Sport habe, aber Dank Nicks Erklärungen über Rugby wurde mir der Sport auch verständlich erklärt.
Die Geschichte kam mir authentisch rüber ohne zu viel Kitsch und SchnickSchnack und doch mit dem Gewissen Maß an Tiefgründigkeit und Drama. Es lässt sich flüssig lesen und auch der Humor passt super hinein. Es ist nur wie oben schon erwähnt manchmal so, als würde etwas noch fehlen, damit es passt.

Gefühl:
Ich denke, dass durch die anderen Themen meine Gefühle eigentlich schon dargestellt sind, aber hier nun nochmal klar und deutlich, in schwarz-weiß:
Die Tiefgründigkeit der ganzen Geschichte, verleiht dem Buch einfach eine gewisse Art, ein gewisses Gefühl, welches die ganze Zeit beim Lesen präsent war. Es wandelt immer auf einem schmalen Grad, aber ist nie zu viel oder zu wenig, sondern einfach richtig. Ich fieberte mit, war schockiert, wütend, nervös, erfreut, hoffnungsvoll, hoffnungslos, mitgenommen oder fand Nick und Anna zusammen niedlich, romantisch und perfekt.
Ich bangte mit Nick, Anna, den beiden zusammen, war gerührt vom Zusammenhalt Nicks Familie, schmunzelte in mich hinein, war verzweifelt und besonder aus den letzten Seiten einfach nur verliebt.


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Eine mitreißende und herzzerreißende Handlung, auch wenn es für mich an manchen Stellen etwas zu langgezogen war bzw. mir etwas manchmal fehlte. (Es kommt nun mal an Colleen Hoover nicht ran)

Das Buch spricht am besten für sich selbst, denn es beinhaltet so viele Gefühle, die ich bis jetzt imme rnoch nicht alle bennen kann.
Es ist nur zu empfehlen, hat das gewisse Etwas an Tiefgründigkeit, aber bietet auch viel Liebe und Freundschaft.

Bei dieser Geschichte zerbrach einfach mein Herz, wurde dann wieder geflickt,bis es wieder zerbrach usw. - eine einzige Qual, die sich aber definitiv gelohnt hat.

Veröffentlicht am 23.09.2018

So viel mehr als eine Liebesgeschichte - dunkler, gefährlicher, prickelnder!

Tempting the Beast
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Der Klappentext:

Jeder hat eine helle und eine dunkle Seite in sich. Aber kann man beide lieben?

Celeste Sorenson finanziert sich ihr Studium mit kleineren Modelaufträgen. Auf einer exklusiven Party ...

Der Klappentext:

Jeder hat eine helle und eine dunkle Seite in sich. Aber kann man beide lieben?

Celeste Sorenson finanziert sich ihr Studium mit kleineren Modelaufträgen. Auf einer exklusiven Party begegnet sie dem geheimnisvollen Braden Hunter, der ihr seitdem nicht mehr aus den Kopf gehen will. Alle warnen sie vor dem Mann, der insgeheim nur the Beast genannt wird. Aber als Celestes Bruder spurlos verschwindet, ist Braden ihre einzige Rettung. Doch Bradens Hilfe hat einen sündhaften Preis: Er spürt ihren Bruder auf und dafür gehört Celeste ihm. Ihr Körper, alles, was sie besitzt und ihr Herz.
(Quelle: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID127167658.html 23.09.2018; 16:44 Uhr)

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Dank der Leserunde auf Lesejury, konnte ich das eBook schon lesen.
Doch nur Dank des Covers, bin ich überhaupt drauf gestoßen – und es lud mich ein, mir das Buch genauer anzuschauen.
Das Cover fällt einem als erstes auf, denn es ist dunkel, schlicht und gleichzeitig faszinierend. Es weist einem den Weg der Geschichte.
Und dann der Klappentext – da musste ich einfach mitmachen. Er weckt Interesse und ich kann nur sagen, für mich passt er perfekt.

Achtung, Spoiler!

Der Schreibstil von Peyton Dare war für mich super angenehm, sodass ich die Kapitel nur so verschlungen habe. Zudem war es super, dass man die Handlung aus Celestes sowie Bradens Sicht erlebt hat, sodass man immer mehrere Blickwinkeln hatte und manchmal auch mehr als der andere Protagonist wusste.

Wie schon eben erwähnt, fiel es mir sehr leicht, mich in das Buch „fallen zu lassen“, denn die Einführung in die Welt von Celeste und Braden gelingt der Autorin super und Celeste wächst einem sehr schnell ans Herz – sowie auch Braden.
Denn Braden ist ein geheimnisvoller gut aussendender Unbekannter, bei dem man sofort den Gedanken hegt, dass er ein waschechter Bad Boy ist.
Und was soll ich dazu noch sagen: Ja, er ist es!
Somit war ich spätestens bei der ersten Begegnung ihm verfallen. Und Celeste ist sehr tiefgründig und überzeugte mich schon am Anfang mit ihrem kleinen Job als Model, der ihr so gar nicht gefällt.
Es ist einfach wie bei „Die Schöne und das Biest“ - nach kurzer Zeit findet man „das Biest“ auch nicht mehr so grausam, sondern erkennt seine wahre Identität. Diese ist zwar etwas düster, doch man spürt zwischen Celeste und Braden diese spürbare prickelnde Anziehung, sodass alles andere in die Ferne rückt.

Und wie auch Belle, hat Celeste in ihrer Kindheit Verluste erlitten und wird davon geprägt (aber anders), doch Cameron – ihr Bruder – ist noch da, sodass ein inniges Verhältnis zwischen den beiden in der Gegenwart vorhanden ist. Und genau deswegen, geht Celeste dieses Risiko mit Braden ein, denn sie kann auch mutig und tapfer und sehr neugierig sein.
Es ist also nicht nur eine Liebesgeschichte mit erschwerten Bedingungen, sondern so viel mehr: emotionale, dramatische, geheimnisvolle Momente, viele ungelöste Fragen und kleine, aber schwere Päckchen, die jeder mit sich trägt. Interessant ist dabei jedoch zu sehen, wie jeder Charakter damit anders umgeht und sein Leben zu leben versucht.
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Fazit:

Es ist einfach eine Geschichte, die einen in ihren Bann zeiht und bis ans Ende fesselt.
Die Anziehungskraft zwischen Celeste und Braden, die Geheimnisse um die Vergangenheit und die heißen und prickelnden Szenen.
Und dann die letzten Kapitel …..
Am liebsten würde ich gleich den zweiten Teil verschlingen, denn das Ende ist super gemacht, aber für mich als Leser einfach nur gemein und unfair. (Schmollmund)

Am Ende möchte ich mich nochmal bei dem LYX Verlag für das Rezensionsexemplar und die Leserunde bei der Lesejury und bei Peyton Dare bedanken, die uns alle Fragen beantwortet hat.

Veröffentlicht am 26.08.2018

Mitreißend. Hoffnungslos. Herzzerreißend.

My Image of You - Weil ich dich liebe
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“My Image of you - Mein Weg zu dir” ist ein tolles Buch, dass ich nur so verschlungen habe.
Deswegen vielen Dank an die Lesejury, dass ich an der Leserunde vorab teilnehmen konnte, denn für mich hat es ...

“My Image of you - Mein Weg zu dir” ist ein tolles Buch, dass ich nur so verschlungen habe.
Deswegen vielen Dank an die Lesejury, dass ich an der Leserunde vorab teilnehmen konnte, denn für mich hat es sich gelohnt.

Doch hier erstmal für alle der Klappentext:

Auch die größte Liebe garantiert kein Für Immer

Als der Fotograf Adam Kincaid nach einem Unfall im Krankenhaus erwacht und sein Blick auf die zuständige Krankenschwester fällt, wähnt er sich im Himmel. Mit ihren roten Locken und den blitzeblauen Augen verdreht Alexandra Robbins Adam sofort den Kopf. Auch für sie ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch irgendetwas hält Alex davon ab, sich Adam hinzugeben und ihm voll und ganz zu vertrauen. Und als Adam ihr Geheimnis enthüllt und ihr hilft, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen, sind sie so glücklich, wie zwei Menschen, die sich lieben, nur sein können. Doch dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu ...

Quelle: https://www.mayersche.de/My-Image-of-You-Weil-ich-dich-liebe-ebook-Melanie-Moreland.html#details-tabs-anchor 10.08.2018; 12:18 Uhr


Allein schon das Cover passt super mit der Geschichte zusammen und hat zumindest mich gleich aufmerksam auf das Buch gemacht. Und dann kam auch noch die mitreißende Leseprobe, die ich nur jedem ans Herz legen kann, denn dann muss man eigentlich sofort weiterlesen.


Achtung Spoiler!

Ich empfand von Anfang an Sympathie zu Alex/ “Ally” und für mich war klar, dass sie sich auf ihn einlassen muss!
Alex Vergangenheit und sogar noch Gegenwart hat mich berührt und deswegen fand ich es nur umso besser, dass Adam sie unterstützt und sie “einfach nur” so liebt wie sie ist.
Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die Gefühle auf die richtige Weise dem Leser nahe gehen zu lassen, sodass sie sehr glaubwürdig wirkt.
Deswegen ist es nur umso trauriger, dass es auch solche Beziehungen zwischen Eltern und ihren Kinder im realen Leben geben kann.


Aber es nicht alles negativ, sondern es gibt ja noch Adam...
Adam, kann man gar nicht perfekt beschreiben, denn es würde nicht reichen!
Er ist Fotograf und reist in Krisenländer und riskiert auch öfter sein Leben, deswegen wirkt er von außen manchmal wie ein rauer und harter Kerl, dich spätestens wenn es um Ally geht, trifft man auf seine weiche, liebevolle und beschützende Seite, der mir persönlich sofort ans Herz gewachsen ist.
Die Tatsache, dass er einfach nicht aufgibt, ist romantisch und erinnert irgendwie an einen Prinzen, der auf seinem Pferd zur richtigen Zeit angeritten kommt. Vor allem hat es mir sein Humor angetan, denn man ziemlich schnell kennenlernt und weswegen auch Alex zu Ally wird oder auch zu Nightingale - einfach nur spitze.
Er ist als Charakter sehr vielschichtig und ein super “Goodboy”.


Doch natürlich gibt es noch viele weitere Charaktere - die Nebencharaktere, von denen mich Elena besonders überzeugt hat.
Bei den Szenen mit ihr ist alles mitbei und sie konnten gar nicht lang genug sein. Sie reisst anzügliche Witze und liebt aus vollem Herzen Ally und Adam und unterstützt sie so sehr sie kann, sodass einem aus welchem Grund auch immer die Tränen kommen.
Auch Allys Familie ist sehr gut ausgearbeitet und spielt ihre Rolle überzeugend, auch wenn sie so wirklich keiner mag - auch ich nicht. Denn dadurch gab es des Öfteren in der Geschichte Wendungen und Tiefschläge.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Melanie Moreland ist leicht und locker zu lesen, sodass ich mich schnell in die Geschichte eingelesen habe.
Was mich positiv überrascht hat war, dass man die meiste Zeit aus der Sicht von Adam gelesen hat, was sehr erfrischend für mich war.
Eher gegen das Ende hin, nach einigen überraschenden Tiefschlägen, kamen auch Sichten von Ally, die dann die Situation nochmal besser und anders zeigten, sodass man sie noch besser verstehen konnte.


Melanie Moreland erzählt mit “My Image oy you - Weil ich dich liebe” eine zutiefst berührende, mitreißende und herzzerreißende Geschichte.

Bei der ich am Ende mit einem Lächeln gehe, aber auch einige Tränen vergieße.
Definitiv eine Geschichte die sich lohnt und zeigt, dass die wahre Liebe viel durchmachen kann und nicht alles leicht ist, es sich aber für ein Happy End lohnt.

Ich kann nur hoffen, dass diese Geschichte auch als Print erscheint, denn sie lohnt sich definitiv und ich würde sie auch gerne richtig in der Hand halten.

Und wie schon die USA Today sagt, gehört diese Liebesgeschichte auch für mich auf die große Leinwand.

Veröffentlicht am 10.08.2018

Wie Teil 1 sehr lohnenswert!!!

Fire Queen
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Da Cold Princess mit einem fiesen Cliffhanger endet, wollte ich so schnell wie möglich wissen wie es weitergeht und hatte Glück, sodass ich das Buch vorab bei der Leserunde auf Lesejury lesen durfte - ...

Da Cold Princess mit einem fiesen Cliffhanger endet, wollte ich so schnell wie möglich wissen wie es weitergeht und hatte Glück, sodass ich das Buch vorab bei der Leserunde auf Lesejury lesen durfte - deswegen danke an die Lesejury und den LYX Verlag.

Das Cover ist einfach wunderschön - mich spricht es sogar noch mehr an als das von “Cold Princess”.
Die Thematik von Teil Eins wurde wieder aufgegriffen, sodass man gleich die Zusammengehörigkeit der beiden Bücher erkennt.
Wie beim ersten Teil passt auch der Titel wieder wie die Faust aufs Auge (ein bisschen Madox Motto).
Alles in allem super Aussehen, sodass es einen optisch sehr anspricht und man es am liebsten der ganzen Welt zeigen möchte.

Doch worum geht es im zweiten Teil? Hier mal der Klappentext:

Saphiras Welt liegt in Scherben. Die De Angelis sind zerschlagen, sie selbst schwer verletzt und ihr Selbstvertrauen zerstört. Das erste Mal in ihrem Leben hatte sie sich von ihren Gefühlen leiten lassen - und muss nun einen hohen Preis dafür bezahlen. Denn Madox ist in Wirklichkeit das neue Oberhaupt der Familie Varga - und damit Saphiras schlimmster Feind. Doch Saphira gilt nicht umsonst als der gefürchtetste capo der Cosa Nostra. Sie schwört, die Vargas auszulöschen und Madox zu zeigen, was es bedeutet, sich mit der Eisprinzessin anzulegen - ohne zu ahnen, dass die größte Gefahr viel näher ist, als sie denkt ...

Quelle: https://www.amazon.de/Fire-Queen-Cosa-Nostra-Band/dp/3736306172 10.08.2018; 12:23 Uhr
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ACHTUNG, ab hier kann es zu Spoilern kommen!
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Am Anfang des Buches hatte ich Angst, dass es nicht genau am Ende von Teil Eins anfängt.
Doch genau das Gegenteil ist der Fall, denn Teil Eins geht nahtlos zu Teil Zwei über und es fühlte sich für mich an, als wären keine Monate zwischen beiden Büchern vergangen. Und für alle, die eine grobe Zusammenfassung wollen, bekommen diese auch bevor das Buch dort ansetzt wo es aufgehört hat.
Zudem fühlte es sich an, als würde man eine große Geschichte lesen und nicht zwei Bücher. - Echt bemerkenswert, großes Lob.

Durch die verschiedenen Sichten, die in Teil Zwei hinzu kommen, weiß man als Leser viel mehr als Saphira. Es zieht sich also auch durch dieses Buch. Im ersten Teil erfuhr man immer mehr durch Madox seine Sicht und jetzt kommen noch viele neue Sichten von neuen und alten Charakteren ins Spiel.
So kommen auch in der ersten Hälfte des Buches für den Leser viele Sachen ans Licht und Personen wechseln unerwartet zur “Dunklen Seite” von denen man es im ersten Teil nicht erwartet hätte. Man denkt als Leser, dass man diese Menschen durch Teil Eins super gut kennt und man alles mit ihnen durchstehen kann, doch plötzlich verändern sie sich schlagartig und verraten, verletzen und hintergehen dich und alle anderen Charaktere.

Da darauf eher der Hauptpunkt lag, rückte die Romantik und Leidenschaft eher in den Hintergrund, was aber für mich nicht im geringsten schlimm war, da es sonst fehl am Platz wäre.
Doch gerade deswegen stellte sich des Öfteren die Frage, wie Madox und Saphira wieder zusammenfinden werden, denn zwischen den beiden ist viel passiert und wenig geklärt.
Schnell wird besonders durch Madox Sicht klar, dass er mit Saphira überhaupt nicht abgeschlossen hat und sie sehr liebt. Bei Saphira sieht es jedoch zuerst anders aus. Sie vermisst ihn, kann aber nicht seine angeblichen Taten vergessen und versucht somit einen Schlussstrich zu ziehen - aber für mich eher vergeblich, denn die Gefühle für ihn wollen einfach immer wieder hochkommen...
Doch Saphira ist nicht der Typ Mensch, der für Madox alles stehen und liegen lässt und das weiß auch Madox, weswegen er mit kleinen Schritten versucht, sie zurückzuerobern, aber mit seinem ganzen Herzen, wie ein Löwe, um sie kämpft. (Als Leser ein Zwiespalt zwischen Freude und Nervenzusammenbruch)

Durch all die Geschehen, entwickeln sich beide weiter und wirken aber weiterhin sehr realistisch.
Doch natürlich spielen die “Bösewichte” der Mafiawelt nicht mit, sodass Saphira handelt, um ihre Familie zu retten und Madox auf seinen Gegner im Showdown trifft, sodass es auch mal wieder zu etwas Brutalität kommt, aber deswegen wird wie im ersten Teil schon vor solchen Szenen gewarnt.


Schon im ersten Teil gefiel mir von Anfang an der Schreibstil von Vanessa Sangue und das war auch in “Fire Queen” so.
Durch ihre Wortwahl kommt sie sofort auf den Punkt und alles wird sehr detailreich beschrieben, sodass man es sich sehr gut vorstellen kann. Dadurch wirken auch Gedanken und Handlungen der Protagonisten sehr plastisch und realistisch, es wird glaubwürdig.
So ist es auch mit den Sexszenen, die wie im ersten Teil auch etwas härter sein können. Und das ist man ja schon von Madox gewöhnt, doch in Teil Zwei legt er da sogar noch eine Schippe drauf. Anders würde man es auch nicht erwarten und es würde sonst auch nicht zum Buch und der Handlung passen.

Und für mich kam dann auch schon viel zu schnell das Ende. Ohne genau zu Spoilern ist es doch eher schwer das Ende zu beschreiben, aber einen Versuch ist es definitiv wert. Allgemein ist es schön und romantisch und irgendwie unerwartet, denn damit rechnet man nicht und doch passt es irgendwie zu ihnen und auch wieder nicht. Auf jeden Fall ließ es mein Herz noch höher hüpfen...



In kann die Reihe nur jedem ans Herz legen (wenn es das Genre desjenigen ist), da es alles was es braucht beinhaltet. Es gibt viel Spannung, es wird emotional, berührend, düster, sexy und beinhaltet auch noch Überraschungen für den Leser.
Durch all das konnte ich “Fire Queen” nicht aus den Händen legen und liebte es bis zur letzten Seite.

Aber es gibt auch ein paar kleine “Kritikpunkte”.
So war für mich der Showdown zu kurz, es passierte nicht unvorhergesehenes (vielleicht auch besser so) und damit fehlte einfach ein bisschen Spannung.
Und zudem, ich verstehe es, aber mein Herz weint trotzdem, denn wie auch in Teil Eins müssen hier geliebte Personen sterben (es sind zu viele! - besonders einer hätte nicht sein müssen).

Abschließend kann ich nur sagen, dass es ein toller Abschluss für die Reihe ist und sie sich auf jeden Fall lohnt, denn es gibt sehr viele Hochs und Tiefs und Wendungen in jeglichem Sinne mit denen ich zumindest nicht gerechnet hätte.

PS: Aber ich muss sagen, dass ich mich auch schon sehr auf die kleine Extra-Story freue, die nochmal die letzten offen gebliebenen Fragen klärt.