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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2026

Liebesgeschichte mit Power

The Night We Met
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serin mit den Figuren leiden musste. Larissa hat mir mit ihrer warmherzigen, positiven Art direkt mein Herz gestohlen, Chris ist die Green-Flag, ein absolut guter Junge. Die Freundschaft zwischen den beiden ...

serin mit den Figuren leiden musste. Larissa hat mir mit ihrer warmherzigen, positiven Art direkt mein Herz gestohlen, Chris ist die Green-Flag, ein absolut guter Junge. Die Freundschaft zwischen den beiden entwickelt sich langsam wie ein zarter Pflanzenspross, wobei es sich jedoch unheimlich schön liest, wie die beiden sich gegenseitig öffnen und teils unentdeckte Interessen teilen.
Aber auch von Mike, Larissas festem Freund, konnte ich mich ein umfangreiches Bild machen. Es fühlte sich lange Zeit so an, als bliebe er sich selbst nicht treu, als würde er sich verlieren. Das tat mir auch leid zu lesen.
Die Autorin spricht wichtige Themen wie Chancengleichheit, Familie und verantwortungslosen Alkoholkonsum an, die sehr nahegehen. Hierzu sollte die Triggerwarnung beachtet werden.
Es gibt so viel über dieses faszinierende, bewegende Buch zu sagen, gleichzeitig fehlen mir die Worte. Lest selbst und überzeugt euch!

Veröffentlicht am 16.03.2026

Einblick in die Zwänge und Tipps zum Umgang

Nimm den Zwängen die Macht
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Das Buch nimmt der Leserschaft direkt die Illusion: Jeder und jede erlebt irgendeine Form von Zwangsstörungen, sodass zu Beginn eröffnet wird, was noch gesund und was schon krankhaft ist. Es wird erklärt, ...

Das Buch nimmt der Leserschaft direkt die Illusion: Jeder und jede erlebt irgendeine Form von Zwangsstörungen, sodass zu Beginn eröffnet wird, was noch gesund und was schon krankhaft ist. Es wird erklärt, wie es zu solchen Zwangsgedanken kommt, bevor der Fokus darauf gelegt wird, Zwangsgedanken zu unterbinden. Hierbei wird viel aufs Mitmachen gesetzt, wobei Checklisten und Mutmacher helfen sollen. An dieser Stelle ist das Buc interaktiv, man kann sich selbst Fragen beantworten und man findet auch Platz, die Antworten dort einzutragen, sofern man es denn möchte. Toll finde ich hierbei auch, dass man nicht alleine gelassen wird, sondern auch Vorschläge für das nähere Umfeld der betroffenen Person gegeben werden, wie sie unterstützend tätig sein können.

Die zahlreichen kürzeren Informationstexte sind verständlich geschrieben und wechseln sich mit bunten Übersichten ab. Besonders wichtige Infos werden nochmal farblich hervorgehoben, sodass ich auch beim anschließenden Suchen bestimmter Stellen die gesuchten Infos zügig wiedergefunden habe.

Als Fazit kann ich festhalten, dass hier gute Aufklärungsarbeit geleistet wird und es auch interessant für gesunde Menschen sein kann. Was aber klar sein sollte, bei ernsthafter Ausprägung kann dieses Werk den Arztbesuch keineswegs ersetzen.

Veröffentlicht am 08.03.2026

Nichts ist, wie es scheint

Happy Head
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Hundert Jugendliche werden einem mehrtägigen Förderprogramm zugelost, bei dem es darum geht, die jungen Menschen wieder glücklicher zu machen und ihre Grenzen auszutesten.
Der Schreibstil ist sehr angenehm ...

Hundert Jugendliche werden einem mehrtägigen Förderprogramm zugelost, bei dem es darum geht, die jungen Menschen wieder glücklicher zu machen und ihre Grenzen auszutesten.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, es passiert immer wieder etwas Neues. Von Beginn, als der Protagonist Seb zu dieser Fördereinrichtung kam, hatte ich ein mulmiges Gefühl im Bauch. Der Autor versteht es, die Spannung nach und nach zu steigern, bis man das Buch in der zweiten Hälfte gar nicht aus der Hand legen kann. Augenscheinlich geht es um die Verbesserung und Testung verschiedener Fähigkeiten wie Durchhaltevermögen und Teamfähigkeit, doch unter der Oberfläche brodelt so viel mehr.
Auch die anderen Figuren sind interessant gestaltet, jede mit seinen Eigenheiten. So hat sich Finn als Systembrecher sehr spannend lesen lassen. Bis zum Ende wird nicht richtig klar, wer „gut und böse“ ist, insofern man hier überhaupt so schwarzweiß denken kann. Es kommt zum Showdown, wobei aber einige Fragen offenbleiben und mich, dass Ende unbefriedigt zurücklässt, sodass sich mir dringlichst eine Fortsetzung wünsche. Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Es duftet nach Highlight

The French Escape - Love & Lavender, Band 1
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Die erfolgreiche Schauspielerin Amber verschlägt es für eine Auszeichnung an die Côte d’Azur, wo sie auf Timothée trifft, in dessen Leben es alles andere als rund läuft. Denn er ist gerade durch seine ...

Die erfolgreiche Schauspielerin Amber verschlägt es für eine Auszeichnung an die Côte d’Azur, wo sie auf Timothée trifft, in dessen Leben es alles andere als rund läuft. Denn er ist gerade durch seine Prüfung zum Parfümeur gefallen…
Amber war mir auf Anhieb sympathisch, zumal sie trotz ihrer Berühmtheit und ihres Könnens gar nicht abgehoben, nein sogar sehr bodenständig ist. In ihre Gedanken konnte ich mich einfühlen, mit mir ihr freuen und mit ihr leiden. Leid hat vor allem auch Timothéee in seiner Situation. Hier spielt auch der Einfluss der Familie eine große Rolle, wobei mich die Handlungen dieser zum Teil wirklich schockiert haben. Beim Lesen wurde ich manchmal so wütend, der Roman hat sämtliche Emotionen von mir gefordert!
Besonders hervorheben möchte ich das Knistern zwischen den Hauptfiguren. Hier hat die Autorin sich Zeit gelassen, um ein authentisches Verhältnis zueinander zu entwickeln. Es kommt nahezu ohne Spice aus.
Nicht zuletzt haben Timothée und die anderen Figuren es geschafft, dass ich direkt nach Beenden des Romans in eine Parfümerie gestürmt bin und mich wieder ausgiebig mit Duftnoten beschäftigt habe. Dieses Buch ist nicht nur eine unterhaltsame Lektüre, es konfrontiert und inspiriert zugleich!

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Veröffentlicht am 14.12.2025

Überzogen

Belladonnas
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Die Grundidee von „Belladonnas“ hat mich sofort angesprochen. Eine junge Frau, die nach dem Tod ihrer Schwester in deren Leben schlüpft. Der Einstieg ist spannend und animiet zum Weiterlesen, um zu erfahren, ...

Die Grundidee von „Belladonnas“ hat mich sofort angesprochen. Eine junge Frau, die nach dem Tod ihrer Schwester in deren Leben schlüpft. Der Einstieg ist spannend und animiet zum Weiterlesen, um zu erfahren, wie sich alles auflöst.
Allerdings blieb mir die Hauptfigur weitestgehend unsympathisch. Ihre Entscheidungen wirkten oft egoistisch und gekünstelt, was es mir erschwert hat, eine echte Verbindung zu ihr aufzubauen. Dennoch war die Grundidee interessant genug, um mich bei Laune zu halten.
Ab etwa zwei Dritteln des Buches nimmt die Handlung jedoch eine völlig wirre und überzogene Wendung, die für mich nicht mehr glaubwürdig war. Statt Spannung entstand zunehmend ein Gefühl von Absurdität, wodurch das Geschehen eher unfreiwillig komisch als packend wirkte. Diese Entwicklung hat den zuvor aufgebauten Reiz leider zunichte gemacht.
Insgesamt bleibt es für mich ein Buch mit einer starken Ausgangsidee, das sich jedoch durch eine aus dem Ruder laufende Handlung selbst im Weg steht.

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