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Veröffentlicht am 26.12.2021

Tolles Kinderbuch

Rob & Jonny (Bd. 1)
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Rob und Jonny ist ein niedliches Kinderbuch, mit einer tollen Story und liebevollen Bildern. Empfohlen wird das Buch für Kinder ab 5 Jahren und eignet sich sowohl als Vorlesebuch als auch zum Selberlesen. ...

Rob und Jonny ist ein niedliches Kinderbuch, mit einer tollen Story und liebevollen Bildern. Empfohlen wird das Buch für Kinder ab 5 Jahren und eignet sich sowohl als Vorlesebuch als auch zum Selberlesen.
Roboter Rob soll verkauft werden, doch dies möchte er nicht. Er will kein Leben führen um anderen zu dienen sondern lieber sein Leben genießen. Also verschwindet er aus seinem Fenster und reist nach London. Dort trifft er auf den Straßenhund Jonny. Die beiden erleben viele lustige Dinge zusammen. Sie erfahren beide was wahre Freundschaft ist.
Die Geschichte ist niedlich und vermittelt nebenbei Werte wie Freundschaft und das jeder liebenswert ist und irgendwas gut kann. Die Schriftgröße und die kurzen Sätze sind sehr gut zum selberlesen und zum Vorlesen geeignet. Bei der Schriftart bin ich etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite ist sie sehr gut zu lesen auf der anderen Seite finde ich sie zu schnörkelig. Mein Sohn fand sie allerdings gut lesbar und das ist für Leseanfänger ja gut.
Die liebevollen Bilder lockern das Buch zusätzlich auf und haben uns lustige und schöne Lesemomente geschenkt. Und ganz nebenbei lernen die kleinen auch ein paar englische Begriffe. Okay das muss jetzt nicht unbedingt sein, aber ich fand es ansprechend. Gerade auch mit dem Hintergedanken, dass das Buch in London spielt und man ja nicht überall die gleiche Sprache spricht.
Mein Sohn hat an manchen Stellen herzlich gelacht und meinte am Ende das es schön ist wenn man so tolle Freunde hat wie Rob und Jonny. Obwohl unterschiedlich haben sie Spaß zusammen und darauf kommt es an. Etwas gemeinsam machen und Spaß haben.
Toll wenn ein Kinderbuch auch noch etwas lehrreiches mit auf den Weg gibt.

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Veröffentlicht am 23.12.2021

Die Hafenärztin

Die Hafenärztin. Ein Leben für die Freiheit der Frauen (Hafenärztin 1)
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Die Hafenärztin Ein Leben für die Freiheit der Frauen von Henrike Engel ist der Auftakt einer neuen Reihe. Diese Reihe vereint für mich mehrere Genres. Es ist nicht nur ein historischer Roman sondern auch ...

Die Hafenärztin Ein Leben für die Freiheit der Frauen von Henrike Engel ist der Auftakt einer neuen Reihe. Diese Reihe vereint für mich mehrere Genres. Es ist nicht nur ein historischer Roman sondern auch ein Krimi und hat auch etwas von einem Unterhaltungsroman. Diese Mischung macht dieses Buch zu einem besonderen. Auch die sehr starken Hauptprotagonisten sind sympathisch und authentisch ausgearbeitet.
Hamburg 1910 Anne kommt in ihre Heimat zurück. Sie musste England und ihre wahre Identität verlassen. Als Ärztin setzt sie sich in Hamburg für die Frauen ein. Insbesondere für die schwächere Arbeiter Schicht. Dafür hat sie ein Frauenhaus eröffnet. Doch die Eröffnung steht unter einem schwarzen Stern als zwei Frauenleichen in der unmittelbaren Nachbarschaft gefunden werden. Beide Frauen wurden bestialisch ermordet und beide Frauen hatten Verbindungen zu dem Frauenhaus. Die Polizei spielt die Morde als Milieumorde ab. Doch Kommissar Rheydt ermittelt weiter und glaubt nicht an einem Milieumord.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht so hat sich das Buch schnell lesen lassen. Auch baut die Autorin schon gleich zu Anfang Spannung auf indem sie immer wieder Andeutungen zu Annes Vergangenheit macht. Die Geschichte wird auf drei Ebenen erzählt, wodurch zusätzliche Spannung aufgebaut wird. So bekommt man die Geschichte aus der Sicht von Anne der Ärztin, von Kommissar Rheydt und der rebellierenden Pastorentochter Helene kennen. So erfährt man auch zu den verschiedenen Gesellschaftsschichten der damaligen Zeit einiges.
Teilweise verliert sich die Autorin in den Beschreibungen. So beschreibt sie viel und ausgiebig, dass der Kommissar Fußball spielt und sie beschreibt das Training oder die Spiele gegen andere Vereine. Auch die Frauenbewegung wird sehr ausgiebig beschrieben. Da es sich hier um eine Kombination aus Krimi und historischen Unterhaltungsroman ist sehe ich dies nicht ganz so eng, aber teilweise fand ich es stellenweise langweilig und langatmig.
Der Fall des Hafenschlächters ist spannend dargelegt und lädt zum miträtseln ein. Lange hatte ich keine Ahnung oder Vermutung wer der Mörder ist. Es gibt viele verschiedene Ansätze die den Leser aber auf die falsche Fährte locken. Die Auflösung ist spannend und unerwartet. Teilweise wirkte es aber konstruiert.
Ein tolles Buch was sich schnell, leicht und spannend lesen lässt. Zwar mir einigen Längen, aber dies hat wohl fast jedes Buch. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 15.12.2021

Jane Austen und die Kunst der Worte

Jane Austen und die Kunst der Worte
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Jane Austen und die Kunst der Worte von Catherine Bell ist ein toller Roman der sich rund um die bekannte und berühmte Schriftstellerin Jane Austen dreht. Der Aufbau Verlag hat eine ganze Serie an tollen ...

Jane Austen und die Kunst der Worte von Catherine Bell ist ein toller Roman der sich rund um die bekannte und berühmte Schriftstellerin Jane Austen dreht. Der Aufbau Verlag hat eine ganze Serie an tollen Büchern über außergewöhnliche Frauen die damals und heute noch begeistern.
Ich bin als Jugendliche über die Bücher von Jane Austen gestolpert und seitdem begleitet mich diese tolle Autorin immer wieder. Mich begeistert einfach die Zeit in der sie lebte. Viel ist von ihr nicht bekannt und das wenige was man weiß lässt viel Platz für Spekulationen und genau dies hat sich Catherine Bell zu nutze gemacht.
In ihrem Roman verbindet sie die wenigen Fakten und füllt sie mit Fiktiven Dingen auf. Der Roman beschreibt das Leben von Jane Austen als Pfarrerstochter und Schriftstellerin. Jane möchte eigentlich nur eins: schreiben. Egal ob am Tag oder in Nacht, ob sie draußen unterwegs ist oder an ihrem Schreibpult sitzt, sie begibt sich in die Welt ihrer Heldinnen und schreibt diese nieder.
Als Leser wird man in die Welt der Jane Austen entführt und mitgerissen. Catherine Bell hat einen angenehmen und leichten Schreibstil. So lässt sich das Buch recht schnell und gut lesen. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat war die etwas zu saloppe und moderne Sprache. Dies passte für mich nicht unbedingt in die Zeit von Jane Austen. Auch war das Buch nicht chronologisch aufgebaut. Es gab immer wieder Zeitsprünge in die Zukunft und wieder zurück. Welchen Sinn dies haben sollte erschloss sich mir nicht. Im Gegenteil hat dies mich teilweise verwirrt und ich musste nach lesen wo und in welcher Zeit sich Jane gerade befindet.
Es ist ein schöner Roman der sich gut lesen lässt und für jeden Liebhaber von Jane Austens Werken ein muss.

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Veröffentlicht am 13.12.2021

In ewiger Freundschaft

In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10)
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In ewiger Freundschaft von Nele Neuhaus ist der zehnte Band rund um ihre Ermittler Pia Sander und Oliver von Bodenstein. Ich kenne alle Teile der Reihe und bin immer wieder von den Büchern begeistert. ...

In ewiger Freundschaft von Nele Neuhaus ist der zehnte Band rund um ihre Ermittler Pia Sander und Oliver von Bodenstein. Ich kenne alle Teile der Reihe und bin immer wieder von den Büchern begeistert. Dieser Teil hat mir besonders gut gefallen. Zum einen ist er spannend und zum anderen spielt er in der Welt der Bücher, Verleger und Lektoren.
Pia wird von ihrem Ex Mann gebeten mit seiner Agentin nach einer Freundin zu schauen. Hennings Agentin macht sich Sorgen um ihre Freundin. Im Haus findet Pia einen älteren Mann gefesselt, dement und dehydriert. Es gibt Anzeichen für ein Gewaltverbrechen. Die Ermittlungen führen Pia und Oliver in das renommierte Verlagshaus Winterscheid. In diesem hat die vermisste bis vor kurzem noch gearbeitet. Nach ihrer Kündigung sann sie auf Rache, aber nun ist sie verschwunden und wird ermordet aufgefunden. Als ein weiterer Mitarbeiter des Verlags verstirbt stoßen die Ermittler auf ein lange gehütetes Geheimnis das zeigt das nicht jede Freundschaft gut ist.
Der Schreibstil ist wieder gewohnt leicht und flüssig gewesen. Wer die Bücher von Nele Neuhaus kennt weiß, dass sie immer viele Personen unterbringt und man auf jede Kleinigkeit achten muss. Mir persönlich machen viele Protagonisten kein Problem. Ich finde dadurch bekommt die Story ihre ganz eigene Dynamik. Da man immer damit rechnet den Mörder schon zu kennen oder ihn noch zu treffen. Dadurch macht das miträtseln noch mehr Spaß.
Was mir auch gut gefallen hat, ist das etwas in der Vergangenheit passiert ist was heute noch extremen Einfluss auf Menschen nimmt. Dieser Aspekt zieht das Buch in der Mitte war etwas in die Länge macht es aber umso spannender und lesenswerter. Auch das Frau Neuhaus hier ein Umfeld gewählt hat in dem sie sich persönlich bewegt macht es lesenswert. Ich fand es auch sehr schön das sie ihre eigenen Werke quasi Pias Ex Mann überlässt. Sehr sympathisch finde ich auch immer die Probleme und Einblicke ins persönliche Leben der Ermittler. So wirkt das Buch authentisch und lebendig.
Mir hat dieser Teil ausgesprochen gut gefallen und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen.

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Veröffentlicht am 03.12.2021

Goldenes Gift

Goldenes Gift
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Goldenes Gift ist der siebte Teil der Xavier Kieffer Reihe von Tom Hillenbrand. Ich kenne nur die ersten vier Teile und die hatten mir eigentlich ganz gut gefallen. Dieser siebte Teil konnte mich leider ...

Goldenes Gift ist der siebte Teil der Xavier Kieffer Reihe von Tom Hillenbrand. Ich kenne nur die ersten vier Teile und die hatten mir eigentlich ganz gut gefallen. Dieser siebte Teil konnte mich leider nicht ganz überzeugen.
Xavier lässt für sein Restaurant ein Stadthonig imkern. Als sein Imker verstirbt und seine Butten verschwinden wird Xavier misstrauisch. Auch seine Freundin Valerie Gabin stößt auf eine Story rund um Honig. Beide stellen Nachforschungen an und stellen fest, es könnte einen Zusammenhang geben.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Ich bin gut in das Buch rein gekommen und es beginnt auch recht spannend. Der Imker der zu seinen Bienenstöcken gerufen wird und dort stirbt. Es verspricht eigentlich ein spannender Fall zu werden, aber bei der Spannung am Anfang bleibt es dann auch. Sie wird nicht gesteigert und auch die Ermittlungen von Xavier und seiner Freundin sind eher langweilig als spannend. Das spannendste waren die Infos zum Honig, der Imkerei, Bienensterben, der Lebensmittelpanscherei und Modifizierung von Bienen. Auch die Beschreibungen von Luxemburg waren sehr bildhaft beschrieben. Alles andere blieb sehr flach und nichtssagend. Teilweise langweilte mich das Buch sogar.
Auch die Protagonisten waren diesmal nicht sehr lebendig beschrieben. Ich habe keinen richtigen Zugang zu ihnen gefunden. Was ich sehr schade finde da das Buch wirklich Potential hat. Ein interessantes Thema, ein etwas anderer Ermittler und ein tolles Setting. Aber nichts kam wirklich bei mir an. Schade da die ersten Teile ganz gut waren.

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