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nina_maria

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.06.2023

Eine Reservierung im Van Day, bitte!

All My Golden Memories
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Zunächst einmal: Die Aufmachung des Buches ist wunder, wunderschön. Das Weiß wirkt mit den goldenen Applikationen, den Akzenten so unfassbar edel. Es passt zu dem Bild, dass in dem Buch vom Van Day Hotel ...

Zunächst einmal: Die Aufmachung des Buches ist wunder, wunderschön. Das Weiß wirkt mit den goldenen Applikationen, den Akzenten so unfassbar edel. Es passt zu dem Bild, dass in dem Buch vom Van Day Hotel gezeichnet wird und es gibt mir auch dolle „Golden-Twenty-Vibes“, was mir persönlich am Besten gefällt.
Doch nicht nur von außen ist das Buch ein absoluter Hingucker.

Ellis ist eine wundervolle Protagonistin, die aufgeweckt, quirlig und voller Leben ist. Sie ist gleichzeitig eine fürsorgliche Person, die alles für ihre Liebsten tun würde und das tatsächlich auch, in Bezug auf ihre Mutter und ihre Zukunft, auch tut. Sie ist dabei authentisch und in ihren Handlungen nachvollziehbar. Obwohl sie so wirkt, als würde sie vieles aus dem Bauch heraus entschieden, ist sie jemand, der sich viele Gedanken macht. Besonders über ihren besonderen Wohnort, dem Van Day Hotel denkt sie viel nach.
Was mir richtig Gänsehaut beschert hat, war der sensible Umgang mit den Themen People of Color und Rassismus-Erfahrungen. Ellis ist als PoC leider betroffen von letzterem und ich finde es wirklich beeindruckend, wie dies behandelt wird. Erst beim Lesen ist mir wieder aufgefallen, wie privilegiert ich doch als weiße Person bin und wie eingeschränkt meine Vorstellungskraft hinsichtlich dessen ist. Ich habe eine ganz andere Lebensrealität und bin eigentlich echt traurig, wenn ich darüber nachdenke, dass solche Themen explizit angeschnitten werden müssen. Gleichzeitig ist die Repräsentation aber so gelungen und herzerwärmend.

Ryan hingegen ist oder besser gesagt war ein eher verschlossenes Kind, dass dadurch aber wie Arsch auf Eimer zu Ellis gepasst hat. Besonders die Rückblicke in die Kindertage der beiden haben mich sehr berührt, weil sie sehr authentisch sind. Die Erzählerstimme ändert sich wirklich total und es kommt einem wirklich so for, als würde man die Gedanken eines Neunjährigen lesen. Einfach mindblowing, was für ein Talent Mounia hat.

Auch die Nebenfiguren haben es mir antuen können und die Clique, die sich bildet ist wirklich so toll durchmischt. Ich möchte wirklich adoptiert werden!

Das erste Aufeinandertreffen der beiden nach Jahren des Schweigens zwischen ihnen gestaltet sich natürlich schwierig, aber dennoch schaffen sie es, sich relativ friedlich wieder anzunähern. Die Entwicklung der Beziehung der beiden gefällt mir echt gut und rückt aber eins der Hauptmotive, nämlich den Todesfall im Hotel und die damit verbundenen Gerüchte nicht in den Hintergrund, was mir echt gefallen hat. Die Mystery-Elemente die das Buch damit versprüht und die Jagd nach denen, die dem Hotel schaden wollen, hat die nötige Geschwindigkeit und Spannung in die Handlung gebracht und das Ende ist wirklich so fies, dass ich den zweiten Teil lieber gestern als morgen in den Händen halten wollen würde! Ich freue mich jetzt schon riesig auf eine Rückkehr ins Van Day und werde mich zeitnah um eine Reservierung kümmern, die ich auch nicht mehr stornieren werde, komme, was wolle!

Eine absolute NA-Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 23.05.2023

Leider nicht mein Fall

Sand Castle Ruins - The Boys of Sunset High
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„Sand Castle Ruins“ punktet auf jeden Fall mit seinem Cover. Ich finde es super elegant, weil es so schlicht ist und ohne Schnickschnack. Mir gefällt die Farbgebung und das florale Design. Das gibt dem ...

„Sand Castle Ruins“ punktet auf jeden Fall mit seinem Cover. Ich finde es super elegant, weil es so schlicht ist und ohne Schnickschnack. Mir gefällt die Farbgebung und das florale Design. Das gibt dem Ganzen den eleganten Touch.

Obwohl mich der Klappentext neugierig gemacht hat, war ich mir bei dem Buch extrem unsicher, weshalb ich die Möglichkeit genutzt habe und es mir über BookBeat angehört habe. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, ob das ein Fehler war oder nicht, denn bei ca. 70% musste ich das Hörbuch schweren Herzens abbrechen. Ich kann nicht sagen, ob es anderes gewesen wäre, wenn ich das Buch selbst gelesen hätte, denn an den Sprecher*innen hat es nicht gelegen, aber ich bin froh, dass ich kein Geld für die physische Form der Geschichte bezahlt habe.

Sowohl Kit, als auch Connor konnten mich nicht wirklich abholen und ich habe auch die Anziehung zwischen den beiden nicht verstanden. Kit war mir zu eindimensional und die einzige Figur mit ein bisschen Grip und Persönlichkeit war Connor.
Bei mir ist auch leider nicht viel hängen geblieben, außer, das es ab einem bestimmten Punkt mehr sexy time zwischen den beiden gegeben hat, als Handlung. Diese tritt ab dem Zeitpunkt der ersten intimen Szene zwischen den beiden Protagonisten absolut in den Hintergrund. So strak, dass es für mich auch keinen Anreiz mehr gab, das Buch weiterzuhören.
Was mir allerdings positiv in Erinnerung geblieben ist, ist, dass Kit eine super liebevolle Beziehung zu ihrer jüngeren Schwester pflegt. Auch um ihren Bruder sorgt sie sich hingebungsvoll.

Alles in allem kann ich einfach nur sagen, dass das leider überhaupt nicht mein Buch war, was ich auch sehr bedaure. Ich werde die Reihe wohl auch nicht weiterverfolgen, was aber absolut okay ist.

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Veröffentlicht am 23.05.2023

Schönes Buch für zwischendurch

Berühre mich. Nicht.
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Ich muss tatsächlich gestehen, dass mich das Buch nie so reizen konnte, weil mich das Cover so überhaupt nicht hat ansprechen können. Total bekloppt, aber leider wahr. Durch die Jubiläumsausgabe bin ich ...

Ich muss tatsächlich gestehen, dass mich das Buch nie so reizen konnte, weil mich das Cover so überhaupt nicht hat ansprechen können. Total bekloppt, aber leider wahr. Durch die Jubiläumsausgabe bin ich dann aber doch auf die Bücher aufmerksam geworden und als ich dann gesehen habe, dass es die Reihe in meiner Pfarrbücherei gibt, musste ich sie lesen.

Sage war mir sehr sympathisch und durch das, was ihr passiert ist, konnte ich ihre Zurückgezogenheit und ihre schüchterne Art gut verstehen. Im Laufe der Handlung ist sie aber immer weiter aufgeblüht, was man schön hat sehen können.
Ich konnte mich in so vielen Aspekten wunderbar mit ihr identifizieren. Sie ist super authentisch, ging mir allerdings zwischendurch auch etwas auf die Nerven. Nämlich immer dann, wenn es um ihre finanzielle Situation ging. Wenn es darum ging, dass sie sich nicht alles bezahlen lassen wollte und es am Ende doch irgendwie immer hat geschehen lassen, ging mir ihre Authentizität flöten. Das ist aber wirklich meckern auf hohem Niveau.

Das charakterliche Pendant zu Sage hat April gebildet, die sie quasi an ihrem ersten Uni-Tag „adoptiert“ hat. April fällt durch ihre lebensfrohe und zum Teil quirlige Art auf. Sie wirkt so unglaublich sorgenfrei, auch wenn immer wieder angedeutet wird, dass das nur Fassade ist. Damit bekommt ihr Charakter aber die nötige Tiefe und es macht natürlich auch neugierig auf ihre Geschichte.

Luca ist die Definition von harte Schale, weicher Kern. Zunächst erscheint er unnahbar und irgendwie unsympathisch. Generell ist er ein eher verschlossener und stiller Mensch. Ein Buchliebhaber und großer Bruder und doch gar nicht so angsteinflößend, wie Sage zu Beginn des Buches noch denkt. Luca ist ein absoluter Brummbär und so eine Herzensfigur.

Generell hat die Chemie zwischen den beiden gestimmt und mir hat die „slowe“ Liebesgeschichte wirklich gut gefallen. Wie die beiden sich Annäherung und vor allem Luca Rücksicht auf Sage nimmt. Es auf jeden Fall ein sehr ruhiges Buch, was sich aber super lesen lässt.

Es behandelt auch ernste Themen und wie diese verpackt und zur Sprache gebracht werden, hat mir sehr gut gefallen.
Das Ende ist natürlich typisch NA, war aus dem Handlungsverlauf auch absolut absehbar und wenig überraschend. Das hat mich persönlich jetzt nicht gestört, ich verstehe aber, wenn das ein Kritikpunkt für andere ist.
Es ist einfach eine schöne Geschichte für Zwischendurch aber nichts, was mich nachhaltig begeistern konnte bzw., was für mich ein Highlight war. Trotzdem freue ich mich schon auf Band Zwei.

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Veröffentlicht am 23.05.2023

Welcome to Silent Creek

The Witches of Silent Creek 1: Unendliche Macht
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„Witches of Silent Creek“ war eins dieser Bücher, auf das ich mich bei seiner Ankündigung riesig gefreut habe. Der Klappentext klang so gut, das Cover sieht so unfassbar geheimnisvoll aus und passt damit ...

„Witches of Silent Creek“ war eins dieser Bücher, auf das ich mich bei seiner Ankündigung riesig gefreut habe. Der Klappentext klang so gut, das Cover sieht so unfassbar geheimnisvoll aus und passt damit gut dazu, wie das Buch beworben wurde. All das waren dann auch Gründe dafür, dass ich es unbedingt signiert bei Graff bestellen musste, um auch die schönen Charakterzeichnungen dazuzubekommen.

Meine Euphorie nahm aber mit jeder weiteren Seite, die ich gelesen habe, kontinuierlich ab…
Sowohl zu Hel, als auch zu Ty konnte ich keine Bindung aufbauen. Beide blieben für mich unfassbar blass und auch ihre „Anziehung“ konnte ich so gar nicht verstehen. Dazu kommt die Vielzahl an Nebenfiguren, durch die ich bis zum Schluss gar nicht durchblicken konnte. Das lag auch daran, dass irgendwie jeder mit jedem verwandt zu sein schien oder jeder mit jedem schon mal geschlafen hatte. Da hat auch die Ahnentafel bzw. der Familienstammbaum zu Beginn des Buches nicht geholfen.
Auch mit dem Schreibstil bin ich nicht warm geworden und ich habe bis zum Ende des Buches gefragt, was überhaupt das Ziel der Handlung ist.

Man merkt als, dass es einfach absolut nicht mein Buch war. Es konnte mich nicht packen, die Charaktere blieben blass, ich war viel zu oft unfassbar verwirrt und hab es letztlich nur nicht abgebrochen, weil mein Ehrgeiz das nicht zugelassen hat.

Ich glaube, ich hätte das Buch vor einigen Jahren lieben können, weil die Grundidee und das Gesamtkonzept wirklich gut ist, aber irgendwie wurde das Potential nicht ausgeschöpft.

Band Zwei werde ich nicht mehr lesen und da ich auch mit anderen Büchern der Autorin nicht sonderlich hab warm werden können, werde ich von ihr vorerst wohl erst mal nichts mehr lesen. 
Aber auch das ist vollkommen okay, denn man kann nun mal nicht alles lieben.

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Veröffentlicht am 23.05.2023

Warm up your Heart

Like Snow We Fall
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Ich bin sehr lange um dieses Buch herumgeschlichen und habe, auch wegen des wunderschönen Covers.
Das spiegelt nämlich den Inhalt und den gesamten Vibe des Buches wieder. Es ist auf jeden Fall ein Hingucker. ...

Ich bin sehr lange um dieses Buch herumgeschlichen und habe, auch wegen des wunderschönen Covers.
Das spiegelt nämlich den Inhalt und den gesamten Vibe des Buches wieder. Es ist auf jeden Fall ein Hingucker.

Allgemein muss ich leider sagen, dass ich wohl mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen bin. Es ist ein süßes Buch für zwischendurch, aber mehr für mich auch nicht.
Sowohl Knox, dessen ganze Persönlichkeit nur auf seinem Bad Boy Image basiert, als auch Paisley, die zwar super süß und zutiefst traumatisierte ist, konnten mich nicht von sich überzeugen und blieben eher blass.
Die „Anziehung“ zwischen den beiden kam mir leider auch viel zu plötzlich, weshalb ich einfach nicht mitfühlen konnte.

Das Setting hat mir gut gefallen und auch die Nebencharaktere waren toll. Die schon bestehende Clique konnte mich wirklich gut abholen und ich finde auch schön, dass sie „texture“ hat und nicht alles ganz rund läuft. Die Tatsache, dass zwischen den (ehemaligen) Freunden vorgefallen ist, was vorgefallen ist, macht mich zwar neugierig auf die nachfolgenden Bücher, allerdings konnte mich das Buch nicht genug packen, um sofort weiterlesen zu wollen.
Vielleicht aber irgendwann :)

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