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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.01.2026

Ein Buch mit passender Länge

The Perfect Fit
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The Perfect Fit hat mich von der ersten Seite an gepackt und innerhalb von zwei Tagen nicht mehr losgelassen. Kara Atkin gelingt es mit ihrem angenehm poetischen und zugleich locker-leichten Schreibstil, ...

The Perfect Fit hat mich von der ersten Seite an gepackt und innerhalb von zwei Tagen nicht mehr losgelassen. Kara Atkin gelingt es mit ihrem angenehm poetischen und zugleich locker-leichten Schreibstil, eine romantische Fake-Dating-Story zu erzählen, die sowohl unterhaltsam als auch emotional berührend ist.

Das Setting – die Mailänder Fashion Week – ist nicht nur glamourös, sondern auch angenehm unverbraucht. Es bietet eine spannende Kulisse für den turbulenten Berufsalltag der Stylistin Ellie Cox, die kurzfristig für einen prominenten Musiker einspringt. Dass sie dabei auf Caleb Lee trifft, den verschlossenen, kontrollierten Manager, sorgt für ordentlich Spannung – beruflich wie emotional.

Ellie ist eine wunderbar lebendige Protagonistin: chaotisch, ehrgeizig, kreativ – und gerade dadurch unglaublich sympathisch. Ihr Kontrast zu Caleb, der lieber alles unter Kontrolle hat, bringt die nötige Reibung mit, die eine gute Romance braucht. Die Chemie zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar, obwohl sich die Beziehung zunächst rein pragmatisch entwickelt – ganz im Sinne des beliebten Fake-Dating-Tropes.

Besonders gut gefallen hat mir, wie sich die Dynamik zwischen Ellie und Caleb entwickelt: glaubwürdig, mit kleinen Gesten, leisen Momenten und immer wieder funkelnden Dialogen. Trotz der bekannten Trope-Elemente wirkt die Geschichte frisch und authentisch. Man fiebert mit, lacht mit und leidet mit.

Was ich ebenfalls sehr geschätzt habe: Das Buch war genau richtig in der Länge. Nicht zu ausufernd, aber auch nicht gehetzt – es wurde alles erzählt, was erzählt werden musste, ohne Längen oder unnötiges Drama.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Leider eine Enttäuschung

Wenn sie wüsste
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Ich hatte große Erwartungen an The Housemaid, nicht zuletzt wegen der vielen begeisterten Stimmen und positiven Bewertungen, die mich neugierig gemacht haben. Leider muss ich sagen, dass meine Hoffnungen ...

Ich hatte große Erwartungen an The Housemaid, nicht zuletzt wegen der vielen begeisterten Stimmen und positiven Bewertungen, die mich neugierig gemacht haben. Leider muss ich sagen, dass meine Hoffnungen nur teilweise erfüllt wurden.
Spoiler-Warnung: In dieser Rezension gehe ich auf einige zentrale Handlungspunkte ein. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, empfehle ich, die Rezi nicht zu lesen.
Was mir gut gefallen hat, war der Schreibstil von Freida McFadden. Auch im englischen Original ist er leicht verständlich, flüssig und lädt dazu ein, immer weiterzulesen – ein echter Pageturner also. Die Geschichte ist kurzweilig und sorgt definitiv für Spannung, vor allem in der ersten Hälfte.
Allerdings blieb für mich die Protagonistin Millie seltsam blass. Wir erfahren nur wenig über sie, außer ihrer Naivität, die sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht. Schon früh wird sie von Enzo, gewarnt – wenn auch nur nonverbal oder auf Italienisch. In Zeiten von Smartphones und Übersetzungs-Apps wäre eine klarere Kommunikation durchaus möglich gewesen. Es wirkte daher ein wenig konstruiert, wie sehr sie im Unklaren gelassen wurde. Auch ihr Verhalten in brenzligen Situationen war für mich nicht immer nachvollziehbar. Zwar ist es verständlich, dass sie den Job dringend braucht und aus Angst vor ihrer Vergangenheit keine Risiken eingehen will, aber angesichts der offensichtlichen Warnzeichen wirkte es unglaubwürdig, dass sie ihre Intuition völlig ignoriert.
Der große Plottwist am Ende des ersten Teils war für mich leider nicht besonders überraschend. Dass ausgerechnet der vermeintlich perfekte, verständnisvolle Andrew nicht der ist, der er zu sein vorgibt, war früh absehbar – allein schon, weil sein Verhalten im Kontrast zu Ninas extremem Auftreten fast zu glatt erschien. Auch die Enthüllung um Cecilia wirkte daher eher erwartbar als schockierend. Nichtsdestotrotz fand ich Ninas Hintergrundgeschichte spannend, und das grundsätzliche Konzept hatte durchaus Potenzial. Es war für mich allerdings kein „Wow, damit habe ich nicht gerechnet!“-Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Naja

Back To Us
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Nachdem ich "Bad at love" gelesen und geliebt habe, freute ich mich sehr auf "Back to us".
Ich möchte nicht sagen, dass mich das Buch enttäuscht hat, denn das hat es mich nicht gänzlich.
Der Schreibstil ...

Nachdem ich "Bad at love" gelesen und geliebt habe, freute ich mich sehr auf "Back to us".
Ich möchte nicht sagen, dass mich das Buch enttäuscht hat, denn das hat es mich nicht gänzlich.
Der Schreibstil der Autorin hat mir super gut gefallen und war flüssig lesbar (vermutlich war es auch der einzige Grund, warum ich weitergelesen habe). Mit der Grundidee der Story konnte ich mich auch anfreunden, aber ich wurde mit den Charakteren nicht wirklich warm.
Zum einen kann ich mit Anime und Videospielen überhaupt nichts anfangen, weshalb es für mich noch schwerer war, überhaupt in die Story einzutauchen. Das gesamte Buch über, drehte es sich hauptsächlich darum. Zum anderen fesselte mich das Buch, trotz des tollen Schreibstils, nicht, auch wenn die Grundidee, wie bereits erwähnt, gut ist.
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Fazit:

Cover: 2/5
Thema: 3,5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 2/5

Allgemein gebe ich dem Buch (trotzdem nur) 2 von 5 ⭐

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Ganz gut

Follow Me Back
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Ich war sehr gespannt auf das Buch, da mich der Klappentext ansprach. Als es dann ankam, habe ich es sofort gelesen und innerhalb vom drei Tagen durchgehabt.

Wie bei bisher jedem NA Buch hat mir der Schreibstil ...

Ich war sehr gespannt auf das Buch, da mich der Klappentext ansprach. Als es dann ankam, habe ich es sofort gelesen und innerhalb vom drei Tagen durchgehabt.

Wie bei bisher jedem NA Buch hat mir der Schreibstil extrem gut gefallen, da er flüssig lesbar und verständlich war.

Ich finde, dass die Story etwas komplett anderes ist, was mich sehr angesprochen hat.
Es geht um Tessa, die seit Monaten nicht mehr ihr Zimmer verlassen hat und sich in Therapie befindet. Sie ist großer Fan von Eric Thorn, ein Sänger, dem der Ruhm allmählich zu Kopf steigt. Sie erfindet einen Hashtag, der prompt viral geht und lenkt die Aufmerksamkeit nur noch mehr auf ihn. Als er sich einen Fake-Account einrichtet, sich als Hater von Eric ausgibt und anfängt mit ihr zu schreiben, entwickelt er Gefühle für sie. Doch sie kennt nicht die ganze Wahrheit... Nämlich das hinter dem vermeintlichen Hater eine andere Person steckt. Eric Thorn selbst...

Was soll ich noch sagen? Dieses Buch war von Anfang bis Ende spannend und super modern aufgebaut.

Die Charaktere waren übersichtlich und gerade von Tessa hat man einen guten Einblick ins Leben bekommen. Auch Erics Sichtweise auf seinen Erfolg in der Öffentlichkeit wurde dem Leser verständlich überbracht.

Alles in allem eine Empfehlung für jeden NA-Liebhaber🥰

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Fazit:

Cover: 4/5
Thema: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Allgemein gebe ich dem Buch 4,5 von 5 ⭐

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Highlight

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Midnight Chronicles war mein erstes Buch sowohl von Laura Kneidl als auch von Bianca Iosivoni, aber es hat mich auf Anhieb überzeugt. Der Schreibstil war gut lesbar
Die Charaktere waren vor allem der Punkt, ...

Midnight Chronicles war mein erstes Buch sowohl von Laura Kneidl als auch von Bianca Iosivoni, aber es hat mich auf Anhieb überzeugt. Der Schreibstil war gut lesbar
Die Charaktere waren vor allem der Punkt, der das Buch abgerundet hat. Gerade die Protagonistin Roxy war sehr sympathisch (Ich meine, hallo?! Sie liebt Essen!!!). Auch Shaw wurde sehr detailliert beschrieben, wodurch man gut verstehen konnte, wie er sich in seiner Situation fühlte. Außerdem waren mir Finn und Maxwell sehr sympathisch.
Es ist mein erstes Fantasybuch seit einer sehr langen Zeit, aber dieses Buch war der beste Einstieg, um wieder in das Thema reinzukommen. Roxy muss 449 entflohene Seelen in 449 Tagen zurück in die Unterwelt befördern, ansonsten muss sie dorthin. Ihr ist von Anfang an klar, dass dies ein Ding der Unmöglichkeit ist. Sie gibt trotzdem nicht auf. Bis sie eines Tages Shaw über den Weg läuft, der sich an nichts mehr erinnern kann.
Er hat keine Vergangenheit. Sie hat keine Zukunft.
Von Anfang bis Ende spannend und unterhaltsam. Gerade das Ende war auf der einen Seite traurig, auf der anderen Seite hat man so mitgefiebert, dass man das Gefühl hatte, man sei selbst Teil dieses Buches.

Fazit:

Cover: 4/5
Thema: 5/5
Schreibstil: 5/5
Charaktere: 5/5

Allgemein gebe ich dem Buch 5 von 5 ⭐

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