Profilbild von schnaeppchenjaegerin

schnaeppchenjaegerin

Lesejury Star
online

schnaeppchenjaegerin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit schnaeppchenjaegerin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.12.2024

Eine Geschichte über Trennungen, Verletzungen und Enttäuschungen, aber auch über Neuanfänge, Loyalität und Liebe - eine liebenswert chaotische Patchworkfamilie und eine Frau im Umgang mit den Hürden des Lebens

Zwischen Ende und Anfang
0

Lila Kennedy wurde von ihrem Ehemann für eine jüngere Frau verlassen, lebt mit ihren beiden Töchtern in einem maroden Haus, in dem sang- und klanglos ihr Stiefvater Bill eingezogen ist und steht als Autorin ...

Lila Kennedy wurde von ihrem Ehemann für eine jüngere Frau verlassen, lebt mit ihren beiden Töchtern in einem maroden Haus, in dem sang- und klanglos ihr Stiefvater Bill eingezogen ist und steht als Autorin unter dem Druck, ein neues Buch zu veröffentlichen, um die offenen Rechnungen zu bezahlen.
Als sie erfährt, dass "die Neue" schwanger ist und dann auch noch ihr Vater vor der Tür steht, der es nicht einmal einrichten konnte, zur Beerdigung ihrer Mutter zu erscheinen, wird Lila alles zu viel. Auf Druck ihrer Agentin versucht sie ihr Liebesleben aufzupeppen, um sich für ihr Buch, das ein Vorbild für alle starken Frauen über 40 sein soll, die mutig und selbstbewusst ihr Leben in die Hand nehmen und neu anfangen. Während ihr Gärtner nach einer einzigen Nacht ernsthafte Absichten zu hegen scheint, fühlt sich Lila mehr zu dem attraktiven Architekten hingezogen, der verwitwet ist und den sie regelmäßig beim Abholen ihrer jüngsten Tochter vor der Schule trifft.
Lila schreibt mal mehr mal weniger inspiriert an ihrem Sachbuch, jongliert die Kinder mit ihrem Exmann, schlichtet die Streits ihrer Väter, macht Erfahrungen in Liebesdingen, die sie anspornen und wieder zurückwerfen und muss doch in all dem Chaos feststellen, dass es am Ende die Familie ist, die ihr zeigt, was Liebe und Zusammenhalt bedeuten.

"Zwischen Ende und Anfang" ist ein typischer Roman aus der Feder von Jojo Moyes, der eine Frau an einem Scheidepunkt ihres Lebens in den Mittelpunkt stellt und die sich nach einigen Schicksalsschlägen wieder aufrichten muss und am Ende zu neuem Selbstbewusstsein findet.

Die Erzählung ist empathisch und trotz schmerzhafter Momente, die mit den Figuren mitleiden lassen, warmherzig und humorvoll geschrieben. Die Figuren sind Unikate und liebevoll mit ihren kleineren und größeren Macken gezeichnet. Jede hat ihre Fehler, aber auch ihre guten Seiten, die dem Roman neue Impulse geben und seine Vielschichtigkeit ausmachen.

Das Buch ist überwiegend aus der Sicht der Hauptfigur Lila geschrieben, die als verlassene 42-Jährige mit den Tücken einer chaotischen Patchwork-Familie umgehen muss. Darüber hinaus gibt es einzelne Kapitel aus der Perspektive ihrer älteren Tochter Celie, die von ihren Freundinnen plötzlich geghostet wird und sich Mobbing an der Schule ausgesetzt sieht.

Die Geschichte über eine liebenswert chaotische Patchwork-Familie ist lebendig und unterhaltsam und lässt bildhaft in das Haus mit den verstopften Toiletten und Essensduft von Bills gesunder Küche eintauchen. Sie ist aus dem Leben gegriffen und stellt die liebenswerten Charaktere mit ihren Problemen und Alltagssorgen authentisch dar. Jede der Figuren entwickelt sich weiter und gemeinsam kämpfen sie sich aus ihren Tiefen heraus.

Es ist eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt und die vor allem die Probleme zwischenmenschlicher Art in den Vordergrund rückt. Sie handelt von Trennungen, Verletzungen und Enttäuschungen, aber auch von Neuanfängen, Loyalität und Liebe. Sie wartet dabei mit sympathischen Charakteren, unterhaltsamen Dialogen und Situationskomik auf und entwickelt trotz ihrer Alltäglichkeit am Ende vor allem durch die liebenswerten Nebenfiguren ihren ganz besonderen, bezaubernden Charme.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.12.2024

Undurchsichtiger, spannender Kriminalfall mit düsterer, etwas mystischer Atmosphäre

Schneewittchen schläft
0

Seit drei Jahren sucht Gabriel Forman nach seiner Tochter Izzy, die vermeintlich ermordet wurde. Er hatte sie jedoch zuletzt lebendig auf der Rückbank eines Wagens vor ihm gesehen. Gabe hat seit dem Anschlag ...

Seit drei Jahren sucht Gabriel Forman nach seiner Tochter Izzy, die vermeintlich ermordet wurde. Er hatte sie jedoch zuletzt lebendig auf der Rückbank eines Wagens vor ihm gesehen. Gabe hat seit dem Anschlag auf seine Familie sein Leben komplett aufgegeben, um die Autobahnen tagtäglich abzufahren und nach Izzy zu suchen. Als er endlich einen Hinweis erhält und auf eigene Faust weiterermittelt, wird er selbst angegriffen und mit einem Messer verletzt.
Zeitgleich ist Fran zusammen mit Alice auf der Flucht. Alice leidet unter schlimmen Albträumen und Panikattacken und Fran tut alles, um sie zu schützen. Als sie erfährt, dass Gabe seiner Tochter auf der Spur ist, begeht sie einen riskanten Fehler.

Aufgebaut aus drei Handlungsebenen, deren Zusammenhänge sich erst allmählich ergeben, ist der Thriller spannend konstruiert.
Auch wenn es auf der Hand liegt, dass Fran mit Izzy unterwegs ist, ist nicht zu erahnen, warum gerade sie ein Mädchen schützen möchte, dass nicht ihre Tochter ist und warum es für die Polizei so aussieht, als sei Izzy zusammen mit ihrer Mutter ermordet worden.
Zudem gibt es noch ein weiteres Mädchen, das im Wachkoma liegt, dessen Identität nicht klar ist - ein schlafendes Schneewittchen... Und wer ist das tote Mädchen, das Gabes Schwiegervater als Izzy identifiziert hat?
Fragen über Fragen, die ein komplexes Puzzle bilden, dessen Teile sich langsam zu einem logischen Ganzen zusammenfügen.

Neben dem undurchsichtigen Kriminalfall hat der Roman eine mystische Komponente, die für Verwirrung sorgt und bei der man auf eine logische Erklärung gespannt sein kann, die jedoch am Ende ausbleibt. Die Steine, die Spiegel, die Verbindung zwischen den Mädchen und die Narkolepsie sorgen für einen Gruselfaktor, der jedoch für die Handlung keinen entscheidenden Mehrwert hat.

Die Geschichte ist durchgehend fesselnd, die Stimmung düster und bedrohlich. Die Emotionen der Charaktere sind authentisch dargestellt. Ihre Ängste und Hoffnungen, das Klammern an den letzten Strohhalm und die Suche nach Wahrheit bis zur Selbstaufgabe sind nachvollziehbar. Wer welche Schuld trägt und was zu verbergen hat, bleibt bis zum Ende so spannend wie die Aufklärung der Tat, die alles auslöste. Ein Teufelskreis aus Rache, Schuld und Selbstjustiz setzt sich schlüssig zusammen und erscheint gar nicht mal so unwahrscheinlich, was nachhaltig beängstigend ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.12.2024

Hype darum nicht nachvollziehbar - spannungsarme Einsichten in die Verlagsbranche mit Erfolgsdruck und dem Neid unter Autor:innen

Yellowface
0

June und Athena sind seit ihren ersten Schreibversuchen am College lose befreundet. Während die sino-amerikanische Athena mit 27 Jahren als Bestsellerautorin gefeiert wird, ist Junes Debütroman gefloppt ...

June und Athena sind seit ihren ersten Schreibversuchen am College lose befreundet. Während die sino-amerikanische Athena mit 27 Jahren als Bestsellerautorin gefeiert wird, ist Junes Debütroman gefloppt und sie muss sich mit Nebenjobs über Wasser halten. Als sie gemeinsam auf Athenas neuesten Erfolg anstoßen, erstickt diese tragisch an einem Pancake. June nutzt die Gelegenheit und entwendet ein Manuskript, das Athena gerade beendet hatte. June erkennt das Potenzial, überarbeitet einzelne Abschnitte und gibt es als ihre eigene - von ihrer Freundin inspirierte - Geschichte aus. Der Roman über chinesische Arbeiter während des Ersten Weltkriegs wird ein voller Erfolg. Doch mit dem Erfolg kommen auch Neider, Kritik an kultureller Aneignung und Plagiatsvorwürfe. Zwei Jahre später steht June unter Druck einen neuen Roman zu schreiben und kann sich erneut nicht nur auf ihren eigenen Verstand verlassen.

"Yellowface" wurde auffällig vermarktet, das gelbe Cover war in jeder Buchhandlung und online zu sehen und auch die Beschreibung als messerscharfe Satire hat neugierig gemacht.
Die Geschichte beginnt auch durchaus vielversprechend, bitterböse und mit der Frage, ob June mit dem Plagiat tatsächlich so einfach durchkommen wird.
Doch statt Zweifel und Ängste zu säen, dreht sich das erste Drittel des Romans rein um die Verlagsbranche und die einzelnen Schritte der Produktion und Vermarktung eines Buches. Das mag für angehende Autor:innen (in "Yellowface" wird konsequent geschlechtsneutral formuliert) interessant sein, in dem Umfang fand ich es sehr ermüdend.

Der Plagiatsvorwurf steht immer nur halbherzig im Raum und die mögliche Offenlegung oder Beweisfindung kann keine Spannung erzeugen. Stattdessen wird über Rassismus in der Verlagsbranche und über kulturelle Aneignung von Autor:innen lamentiert.
Kein Charakter ist sympathisch, was die Lektüre anstrengend macht. Selbst die Hauptfigur June bleibt einem gleichgültig. Man kann sie weder hassen noch bemitleiden, da sie als Mensch fremd bleibt und rein auf ihre Rolle als selbstgerechte, sich überschätzende, erfolgsorientierte Diebin geistigen Eigentums reduziert wird.
Neben der Abrechnung mit der Verlagsbranche geht es in dem Buch um Neid und Konkurrenzdruck und um Shitstorms und Hater im Netz.

Ich empfand den Roman, der lange einfach nur auf der Stelle tritt, zäh und langweilig. Das vielversprechende Potenzial für einen spannenden Thriller wurde zugunsten unverhohlener Kritik am Verlagswesen und den Rollen, in die Autor:innen aufgrund ihrer Ethnie gedrängt werden, nicht genutzt. Auch das wahnhafte Verhalten Junes am Endes des Romans und die Drohung durch ihre Widersacherin konnte nur für wenig Nervenkitzel sorgen. Die konkreten Konsequenzen für June bleiben völlig vage. Bemerkenswert ist am Ende nur, wie konsequent uneinsichtig June ist und aus ihren Fehlern nicht dazuzulernen scheint.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2024

Vielschichtiger und wendungsreicher Thriller über eine Frau, die ihre Karriere über die Gerechtigkeit stellt und auf brutalste Art von den Folgen erfahren muss.

Die Anwältin
0

Kelly McCann ist eine Anwältin, die jeden Fall gewinnt. Sie hat sich auf Sexualstraftäter spezialisiert, wobei zweitrangig ist, ob ihr Mandant schuldig oder unrechtmäßig bezichtigt wird.
Auch für den renommierten ...

Kelly McCann ist eine Anwältin, die jeden Fall gewinnt. Sie hat sich auf Sexualstraftäter spezialisiert, wobei zweitrangig ist, ob ihr Mandant schuldig oder unrechtmäßig bezichtigt wird.
Auch für den renommierten Wissenschaftler Dr. Benedict konnte sie einen Freispruch erwirken. Die Freude darüber ist jedoch nur von kurzer Dauer, als sie selbst Opfer seiner Neigungen wird. Statt ihn anzuzeigen, fürchtet Kelly um ihren guten Ruf und ihre Karriere. Doch sie kann nicht nichts tun und schwört auf Rache und entwickelt einen Plan, wofür sie jedoch die Unterstützung der anderen Opfer benötigt, die sie zum Schweigen gebracht hatte.

"Die Anwältin" ist viel mehr als nur die Rache einer geschändeten und in ihrer Eitelkeit gekränkten abgebrühten Karrierefrau.
Schon zu Beginn wird man überrascht mit Kellys familiärer Situation, die sie vor der Öffentlichkeit zurückhält und die zeigt, wofür sie als Mutter und Ehefrau so hart und offenbar rücksichtslos kämpft.

Ihr Sinn nach Rache ist nur zu verständlich. Die Umsetzung und die Hürden, die ihr dabei im Weg stehen, sind spannend geschildert. Ein Akt der Selbstjustiz scheint der einzig gangbare Weg zu sein und der Plan, den die Frauen aushecken, erscheint nach mehrfacher Optimierung intelligent und durchdacht. Je weiter sie voranschreiten, desto gefährlicher wird die Situation für jede einzelne. Sie haben nicht mit einer Gegenwehr gerechnet, die mörderisch ist.

Denkt man zunächst, der Thriller sei nach einem simplen Prinzip aufgebaut, wird man gleich mehrfach durch Wendungen überrascht. Dabei ist die Geschichte perfider und tief gehender als gedacht. Es geht mehr als um sexuelle Gewalt an Frauen und Vergeltung. Der Plot entwickelt sich zu einer mörderischen Jagd ohne jeden Skrupel, bei der Opfer und Täter wechseln.

Vielschichtig und wendungsreich wird die Geschichte einer Frau gezeichnet, die ihre Karriere über die Gerechtigkeit stellt und die auf brutalste Art lernen muss, dass Sexualstraftäter in der Regel Wiederholungstäter sind und dass jeder Fall zur Anzeige gebracht werden muss, um weitere Opfer zu verhindern. Wie schwer dies aus psychischen oder auch taktischen Gründen ist, ist durch mehrere Beispielsfälle nachvollziehbar geschildert. Dabei verzichtet die Autorin darauf, die Taten im Detail zu beschreiben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.12.2024

Komplexer Kriminalfall, der allerdings etwas lang gezogen ist und ganz nicht mit dem Charme der "verlorenen Seelen" von Band 1 mithalten kann.

Eisiges Glas
0

Kriminalkommissarin Leonore Asker, die seit Kurzem Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle und verlorene Seelen ist, wird von ihrem Vater kontaktiert, den sie als Kind gleichzeitig gefürchtet und ...

Kriminalkommissarin Leonore Asker, die seit Kurzem Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle und verlorene Seelen ist, wird von ihrem Vater kontaktiert, den sie als Kind gleichzeitig gefürchtet und verehrt hat und zu dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hatte. Er kündigt an, dass er unter Mordverdacht geraten wird, da eine Leiche in unmittelbarer Nähe seiner Farm gefunden wurde. Widerwillig nimmt Asker Ermittlungen in dem 16 Jahre zurückliegenden Mordfall auf, da ihr Vater sich als Prepper einer Verhaftung gewaltsam entziehen würde. Askers Konkurrent Jonas Hellmann, Leiter der Abteilung für Kapitalverbrechen, ermittelt gegen "Prepper-Per" und möchte mit einer Fallaufklärung sein Ego aufpolieren und Asker in die Schranken weisen.
Askers Jugendfreund Martin Hill hat das Angebot für ein Buchprojekt erhalten, mit dem ein Kindheitstraum in Erfüllung gehen könnte. Als leidenschaftlicher Urban Explorer könnte er endlich mehr über das verlassene Observatorium auf einer Privatinsel erfahren, wo vor Jahren ein UFO gesichtet und der bekannte Unternehmer Gunnar Irving von Außerirdischen für eine neue Firmenidee inspiriert worden sein soll.
Während Hill einem dunklen Familiengeheimnis immer näher kommt, stellt Asker fest, dass ihr Mordfall eine Verbindung zu Iriving aufweist.

"Eisiges Glas" ist nach "Stille Falle" der zweite Band der Krimireihe um die in die unterste Etage versetzte Kriminalkommissarin Leo Asker.
Der neue Fall, den Asker durch ihren Vater an sich heranzieht und in dem sie ohne offizielle Zuständigkeit ermittelt, setzt nahtlos und zeitlich nur wenige Wochen später an Band 1 an.
Der Kriminalfall ist aus mehreren Handlungssträngen aufgebaut, die sich mit kurzen Kapiteln abwechseln.

Asker kann sich der Manipulation ihres Vaters nicht entziehen und muss mit den wenigen Ressourcen, die ihr zur Verfügung stehen, einen Cold Case lösen.
Ungeahnt kann ihr Freund Hill sie unterstützen, der anlässlich des Jubiläums eines Medizin-Tech-Unternehmens ein Buch über die Firma Alfacent und den mystischen Gründer schreiben soll. Dabei findet er heraus, dass dieser an einem Kryonik-Projekt forscht und dabei die Grenzen der Ethik weit überschreitet.
Eine weitere Perspektive ist die des gläsernen Mannes, der mordlustig in den Katakomben haust und durch den die Leser den Ermittlern und Lektor Hill in ihrem Wissen einen Schritt voraus sind. Dieser Erzählstrang ist gruselig und entwickelt den Kriminalfall zu einem Thriller.

Der atmosphärisch düstere Plot, der mit skurrilen und soziopathischen Charakteren - sowohl auf der Seite der Guten als auch der Bösen - aufwartet, erhält durch Hellmann und sein übergroßes Ego, mit dem er zielsicher in die falsche Richtung ermittelt, eine willkommene ironisch-witzige Komponente.

Die Aufklärung des Kriminalfalls und wie die einzelnen Erzählstränge zusammengeführt werden, ist spannend und abgründig geschildert. Im Mittelteil ergeben sich allerdings Längen bei Hills Recherchen auf dem streng überwachten Gut. Ein wenig schade ist auch, dass die Abteilung für hoffnungslose Fälle und ihre skurrilen Mitarbeiter im Hintergrund bleibt und ihr spezieller Charme nicht so sehr wie in Band 1 zur Geltung kommt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere