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Veröffentlicht am 27.07.2024

Ein heiter-melancholischer Roman über das Leben!

Der Bademeister ohne Himmel
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Im Rowohlt Verlag erscheint Petra Pellinis heiter-melancholischer Roman "Der Bademeister ohne Himmel".

Linda ist fünfzehn und denkt über ihren Freitod nach. Doch die Nähe zu zwei Menschen hält sie davon ...

Im Rowohlt Verlag erscheint Petra Pellinis heiter-melancholischer Roman "Der Bademeister ohne Himmel".

Linda ist fünfzehn und denkt über ihren Freitod nach. Doch die Nähe zu zwei Menschen hält sie davon ab. Ihr Freund Kevin, den die Probleme der Erde zur Verzweiflung treiben und der ehemalige Bademeister Hubert, 86 Jahre alt, der seine Wohnung nicht mehr verlässt und auf seine vor sieben Jahren verstorbene Frau wartet. Linda verbringt einige Nachmittage bei Hubert, um die polnische Pflegerin Ewa zu entlasten. Dabei erlebt sie die fortschreitende Demenz hautnah mit und versucht feinfühlig und unbefangen Huberts Vergessen mit positiver Leichtigkeit zu begegnen. Doch das Schicksal lässt sich nicht aufhalten!

"Wir gleichzeitig Lebenden sind füreinander von geheimnisvoller Bedeutung." Zitat

"Leben ist Geschenk, sagt Ewa." Zitat S. 51

Petra Pellinis Roman steckt voller Wärme und Menschlichkeit, er berichtet vom Leben und Sterben, vom Vergessen und zeigt eine außergewöhnliche Freundschaft zwischen einem jungen Mädchen und einem älteren Herrn mit Demenz.


Bei diesem Buch gibt es viele Szenen, die ich sehr gern gelesen habe. Linda ist jung, aber auf ihre Weise des Lebens müde, doch die Freundschaft zu Kevin, Hubert und Ewa zeigen ihr, wie lebenswert das Leben doch ist. Linda erzählt, wie sie Personen oder Stimmungen in ihrer Umgebung wahrnimmt und das wird intensiv beschrieben. Man könnte meinen, dass diese Szenen ein wenig ins Nebensächliche abdriften können, doch das ist nicht der Fall. Durch ihre Sichtweise wird es häufig humorvoll und auch nicht langweilig. Man merkt, wie sie Hubert lieb gewinnt und wie sie hofft, dass er noch lange aufmerksam und Herr seiner Sinne bleibt. Jedes Lachen von ihm tröstet nicht nur Linda, sondern auch mich. Es ist ein Roman über das Vergessen, eine Demenz, die voran schreitet und unaufhaltsam die Persönlichkeit eines Menschen erlöschen lässt. Das muss man hinnehmen und aushalten, im Leben wie im Roman!

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es bekommt mit seinen liebenswerten Figuren eine besondere Aura, die berührend, erheiternd und auch melancholisch wirkt. Die Leichtigkeit und der Humor, mit dem Linda dem alten Bademeister Hubert gegegnet und Gefühle für ihn entwickelt, ist berührend und schön zugleich. Er vergisst immer mehr und Linda lässt in ihren Erzählungen seine Erinnerung an die Arbeit im Freibad aufleben und lernt ihn durch seine Bemerkungen und Fotos kennen und schätzen. Die versierte und dennoch etwas spezielle polnische Pflegerin Ewa ist ein Lottogewinn für jeden, der Pflege in Anspruch nehmen muss. Mit ihr verbindet man Fürsorge, Empathie und jede Menge duftenden Apfelkuchen. Ihr Sprachschatz sorgt immer wieder für lustige Wortschöpfungen und man kann sie einfach nur gern haben.

Die Tragik der Themen wie Depression, Trauer und Tod werden ernsthaft und gefühlvoll behandelt und gewinnen durch die menschliche Nähe und Freundschaft auch positive Aspekte. Wenn ein Mensch nicht allein gehen muss, sondern gefühlvoll begleitet wird, ist das ein schöner Tod.

Bei dieser berührenden Geschichte wollte ich nicht, dass sie endet, denn das Ende ist vorhersehbar. Der Roman beschreibt eine Lebensphase, die zeigt, was am Ende des Lebens noch bleibt und wirft damit die Frage nach der Würde des Lebens auf.


Mit ganz viel Menschlichkeit, Humor und Nächstenliebe zeigt dieser Roman, wie man Menschen begegnen kann und muss. Hat mich mit seiner Leichtigkeit trotz ernster Themen sehr berührt!

Veröffentlicht am 24.07.2024

Auf der Suche nach den Wurzeln

Die Taucherin
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Im Kanon Verlag erscheint der Roman "Die Taucherin" von Verena Boos.

Amalia Faller ist seit Kindertagen eng berfreundet mit Marina in Valencia. Als Marina verschwindet, reist Amalia vom Schwarzwald ...

Im Kanon Verlag erscheint der Roman "Die Taucherin" von Verena Boos.

Amalia Faller ist seit Kindertagen eng berfreundet mit Marina in Valencia. Als Marina verschwindet, reist Amalia vom Schwarzwald nach Valencia und beginnt mit der Suche nach ihrer Freundin. Die toughe Kletterin Amalia entdeckt bei ihrer Recherche Spuren, die sie ihre eigenen Erinnungen in Frage stellen lässt. Sie stösst auf ein Geheimnis, das beide Frauen eng verbindet, aber auch Zustände aufdeckt, die ein dunkles Kapitel in Spanien und Deutschland sichtbar machen.

Für diesen Roman braucht man etwas Geduld, anfangs konnte ich nicht gänzlich in die Geschichte eintauchen, zuviele Fragen blieben offen und die Handlung dreht sich um eine Kletterpartie in ungängigen Felsen. Wer sich fürs Klettern interessiert, wird in die Beschreibungen einzelner Handgriffe und die Funktion der Füße gut eintauchen können. Für mich ist das eine völlig fremde Welt, die sich mir nicht erschliesst. Doch dann stellt die Handlung unterschiedliche Figuren vor, die mit ihren Hintergründen sehr interessant zu verfolgen sind und sogar dunkle Geheimnisse offenbahren.

Bei diesem Roman brauchte ich eine Weile, bis mich die Geschichte wirklich fesseln konnte. Die Lektüre ist nicht einfach, es gibt intensiv erzählte Szenen, die aber erst zum Ende hin eine klare Aussage bekommen.

Verena Boos Erzählstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber mir gefällt ihre ausführliche und bildhafte Beschreibung von Handlungsorten, Stimmungen und Situationen, die die Geschichte klarer machen und mich als Leserin tief in das Geschehen eintauchen lassen. Die Szenen ihrer Figuren leben von Dialogen und Handlungen, in die spanische Sätze eingebaut werden. Protagonistin Amalia legt mit ihren offen gestellten Fragen den Finger auf die Probleme, auf die das Buch inhaltlich abzielt.

Verena Boos erzählt mittels der engen Freundschaft zweier Frauen eine berührende Familiengeschichte, die zwischen dem Schwarzwald und Valencia eng verknüpft ist. Man mus sich auf diese Geschichte einlassen und ihr Zeit geben, bis sie ihren Sog entfaltet. Doch das Durchhalten lohnt sich definitiv, im letzte Drittel konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und wurde mitgerissen von der Suche nach den Gründen von Marinas Verschwinden. Marina, die Taucherin, ist für Amalia wie eine Schwester. Als Marina verschwindet, macht sich Amalia auf die Suche und findet Tatsachen heraus, die ihre Welt auf den Kopf stellt. Sie taucht in Marinas Welt ein und entdeckt was diese herausgefunden haben muss. Anfangs sind die Spuren, Enthüllung und Beweise nur Verdachtsfälle, doch dann stellt sich heraus, es geht um reale Fälle verschleppter Kinder und Adoptionen gegen den Willen der Mutter, oftmals als Todesfall getarnt. Die Tatsache, dass hier Verbrechen stattgefunden haben, liest sich dramatisch und man mag sich die Tragweite der Folgen für Kinder und Eltern kaum ausmalen. Es wird hier die Entdeckung von Verbrechen an Menschenrechten angeprangert, die auch von Kirchenoberen mitgetragen wurden. Offiziell zum Wohle der Kinder, aber es war auch eine Geschäftsidee und sollte auch eine Umerziehung bewirken.

Eine bewegende Geschichte, die ein dunkles Kapitel zwischen Deutschland und Spanien sichtbar macht.

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Veröffentlicht am 21.07.2024

Solider Krimi mit interessanter Schilderung einer Sturmflut

Tod im Strandhaus
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Der Kriminalroman "Tod im Strandhaus" von Petra Tessendorf erscheint im Emons Verlag, es ist der dritte Band der Reihe um Kommissar Paul Lupin.

Am Strand von Graswarder in Heiligenhafen findet Paul Lupin ...

Der Kriminalroman "Tod im Strandhaus" von Petra Tessendorf erscheint im Emons Verlag, es ist der dritte Band der Reihe um Kommissar Paul Lupin.

Am Strand von Graswarder in Heiligenhafen findet Paul Lupin einen Toten, kurz darauf ist er verschwunden. Er ruft seinen Freund Kommissar Heimdahl zu Hilfe, der ihn zu einer Teilnahme an einer Fastenwanderkur in der benachbarten Strandvilla überredet, um dort Hinweise auf den Toten zu finden.

Es gibt eine Spur, die in die siebziger Jahre zum legendären Hippiefestival in Heiligenhafen führt, bei dem auch Pauls Vater auf der Bühne stand. Brisant wird es, als ein weiterer Todesfall geschieht. Was ist hier los und wer hat ein Motiv zum Töten?

Mir war nicht bewusst, dass "Tod im Strandhaus" der dritte Band der Reihe um Paul Lupin ist. Deshalb hatte ich auch einige Mühe, in das Buch hinein zu finden.

Aufgrund der vielen Figuren war es mir nicht möglich, sie alle gleich gut einordnen zu können. Ich hätte mir der Einfachheit halber ein Personenregister gewünscht, das ich mir selbst angelegt habe, um den Überblick nicht zu verlieren. So konnte ich mich mit den Personen besser arrangieren und habe mein Hauptaugenmerk auf die Ermittlungen gesetzt. Das war allerdings nicht so einfach, immer wieder stören nebensächliche Handlungen den Lesefluss, was mich bei Krimis einfach stört. Der Fall führt auch in die Vergangenheit in die 70er Jahre, diese Szenen sorgen für abwechslungsreiche Einblicke, wobei ich die entscheidenden Puzzleteile lange Zeit nicht mit den aktuellen Morden verbinden konnte. Unter den Personen wurden Paul und sein Vater Johann mir mit Abstand am sympathischsten. Mich hat es gewundert, das Johann angeblich demente Züge haben soll, mir erschien er doch recht klar und geistig sehr fit. Zwischen Vater und Sohn gibt es ein paar humorvolle Dialoge, den angekündigten schwarzen Humor habe ich aber vermisst.

Der Erzählstil lässt sich leicht lesen, die bildhaften Beschreibungen der Landschaft, der Natur und der Stimmungen während der Wettereskapaden an der Ostsee sind der Autorin besonders gut gelungen.

Auf eindringliche Weise werden hier die Folgen der Sturmflut beschrieben, die Zerstörung und Überflutung der Häuser an der Wasserkante werden deutlich sichtbar gemacht und man ahnt, wie hoch die Schäden ausfallen.

Die Spannungskurve verläuft auf einem unterschwelligen Level, die Ermittlungen nehmen viel Raum ein und die Tatvorgänge versteht man erst im Nachhinein.

Dieser solide geschriebene Ostseekrimi lässt bildhaft die Landschaft am Meer der Ostseeküste sichtbar werden und der Krimifall führt in die wilden 70er Jahre.

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Veröffentlicht am 19.07.2024

Konnte mich leider nicht überzeugen!

Portugiesischer Pakt
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"Portugiesischer Pakt" heißt der 9. Band der Henrik Falkner-Reihe von Luis Sellano, die in Lissabon spielt und im Heyne Verlag erscheint.

Henrik Falkner führt ein Antiquariat in der Altstadt von Lissabon ...

"Portugiesischer Pakt" heißt der 9. Band der Henrik Falkner-Reihe von Luis Sellano, die in Lissabon spielt und im Heyne Verlag erscheint.

Henrik Falkner führt ein Antiquariat in der Altstadt von Lissabon und da das Geschäft mit alten Büchern nicht so gut läuft, das Gebäude aber renovierungsbedürftig ist, freut er sich über jeden Auftrag, den er bekommen kann. Nun soll er gegen ein großzügiges Honorar für einen Kunden Bücher aus dem Nachlass des kürzlich verstorbenen Senhor Monteiro erwerben. Doch der Auftrag hat einen Haken, denn es stellt sich heraus, dass der Tote höchstwahrscheinlich Opfer eines Mordes wurde. Als dann auch noch Henriks Auftraggeber spurlos verschwindet, ermittelt Henrik und findet eine Spur, die in die Siebzigerjahre führt. als Portugal sich im politischen Umbruch befand.

Henrik lebt als ehemaliger deutscher Ermittler in Lissabon und führt das Antiquariat seines Onkels weiter. Der lukrative Auftrag zum Kauf von Büchern aus einem Nachlass führt Henrik zu einem neuen Fall, denn sein Auftraggeber, Dr. Tavares, verschwindet kurze Zeit später. Auch seine Lebensgefährtin Helena Gomes ermittelt als Polizistin in diesem Fall und erhält über Henrik einige Informationen, die weit in die Siebzigerjahre zurück führen.


Der Erzählstil Luis Sellanos ist gewohnt flüssig, wortgewandt und zeigt die Vorgänge in lebendiger, bildhafter und zeitgemäßer Weise. Interessant sind in den Krimi eingebundene geheinmisvolle Tagebucheintragungen aus den 1970er Jahren, in denen ein Student von den politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen und Verfolgungen berichtet. Dieser interessante Blickwinkel macht für den Leser das Zeitgeschehen und die Situation der Bürger Portugals in der Zeit nach der Nelkenrevolution sichtbar, was für mich den wichtigsten Faktor des Buches darstellt.

Die Beziehung zwischen Henrik und Helena Falkner ist zur Zeit sehr angespannt. Helena kümmert sich liebevoll um ihre Tochter, der Spagat mit ihren beruflichen Einsätzen ist immer ein Drahtseilakt. Ab und zu übernimmt Henrik die Beaufsichtigung, aber eher wie ein unbeteiligter Dritter, Gefühle für das Kind sind kaum erkennbar. Das könnte man mit seinen psychischen Problemen erklären und auch seine Schussverletzung macht ihm noch zu schaffen.

Was soll ich zu dem Buch sagen? Ich mag die Reihe, aber dieses Mal ist mir die Handlung einfach zu undurchsichtig, die Figuren sind nicht greifbar und damit wird es leider nicht sehr spannend. Besonders gestört hat mich das Tatmotiv in der Vergangenheit, diese Begründung hat mich einfach nicht überzeugt. Und auch Henriks Figur konnte mich dieses Mal nicht wirklich packen. Seine ständige Tabletteneinnahme und seine psychisch begründete Lethargie und ewigen Angststörungen passen nicht zu jemandem, den ich als Ermittlerfigur interessiert verfolge.


Wer die Reihe bisher gelesen hat, sollte auch diesen Band nicht auslassen, um die Vorgänge weiter zu verfolgen. Mich konnte der Krimi inhaltlich nicht ganz überzeugen. Gerade so drei Sterne!

Veröffentlicht am 18.07.2024

Wenn Raben den Weg kreuzen, liegt Zauberei in der Luft!

Aylin, Leon und das Geheimnis der Rabenmagie
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Johanna Lindemanns Bilderbuch "Aylin, Leon und das Geheimnis der Rabenmagie" enthält Illustrationen von Stefanie Klaßen und erscheint im Carlsen Verlag.

Aylin ist mit ihrer Mama Layla gerade wieder umgezogen, ...

Johanna Lindemanns Bilderbuch "Aylin, Leon und das Geheimnis der Rabenmagie" enthält Illustrationen von Stefanie Klaßen und erscheint im Carlsen Verlag.

Aylin ist mit ihrer Mama Layla gerade wieder umgezogen, wie so oft, denn Mama hat einen sehr wichtigen Job, mit ständig wechselnden virtuellen Videokonferenzen und ist beruflich sehr engagiert. In ihrer Freizeit entspannt Layla bei französischer Musik und sie liebt die französische Küche. Finanziell geht es ihnen gut, doch reicht das aus, um glücklich zu sein?

Durch die häufigen Wohnortwechsel fällt es Aylin schwer, neue Kontakte zu Freunden aufzubauen und so spielt sie lieber allein in ihrer eigenen Welt, in der sie am Tablett als Zoodirektorin imaginäre Zoowelten aufbaut und das Ziel hat, bestmögliche Besucherrekorde zu erreichen.

Auch Leon ist gerade umgezogen, sein Vater Pascal konnte die Miete der alten Wohnung nicht mehr bezahlen und die finanziellen Nöte machen Pascal schwer zu schaffen. Er ist oft traurig und deprimiert und das merkt auch Leon sehr deutlich. Pascal hatte mal ein französisches Restaurant und trauert diesem nun hinterher. Leons Lieblingstiere sind Raben und aus einem schlauen Buch weiß er sehr viel über diese Vögel.

Sowohl Leon als auch Aylin werden von einem mysteriösen "Klack, Klack, Klack" am Fenster hinaus gelockt. Beide entdecken ein niedliches Vogeljunges und überlegen, wie sie dem Küken helfen können. Darüber entsteht eine enge Freundschaft, die sich für beide positiv entwickelt.

Die Geschichte wird sehr kindgerecht und verständlich erzählt und erreicht mit den beschriebenen Alltagssorgen viele Kinder, die diese Situationen selbst täglich erleben. Beschrieben werden Themen wie fehlende Freunde, Umzug in eine fremde Stadt, Armut und sozialer Abstieg, alleinerziehende Elternteile, die kaum Zeit für ihre Kinder haben oder in einer Depression nicht in der Lage sind, sich ausreichend um ihre Kinder zu kümmern. Außerdem geht es um ein Leben mit Tablett und Handy anstatt Toben im Freien und Spielen mit Freunden.

Die gezeigten Probleme überlagen die Geschichte nicht, viel mehr wird die Story mit Fantasie, etwas Magie und jeder Menge Wissen über Raben spannend aufgelockert. Außerdem sorgen Stefanie Klaßens farbenfrohe und liebenswürdige Illustrationen dafür, dass man die Geschichte sehr gut vor Augen hat und in diese Story gut eintauchen kann. Und die Rabenmagie verleiht dem Ganzen einen besonderen Zauber, der sehr schön über dieser wundervollen neuen Freundschaften liegt und einen schönen Neuanfang einläutet.

Dieses Kinderbuch dreht sich um Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt und bringt wissenswerte Informationen über Raben mit, die mit einer Spur Magie zu einer Geschichte versponnen werden.